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Careerplus 
AG
Bewertung

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Professionelles Chaos mit System

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Careerplus AG in Bern gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Solange der Umsatz stimmt, ist alles in Ordnung – konstante Leistung wird als selbstverständlich betrachtet. Doch sobald die Zahlen zwei Monate unter dem Soll liegen, greift das Mikromanagement: Es werden private Umstände durchleuchtet und persönliche Gründe als Erklärung für die Leistung bemüht. Statt Unterstützung folgt Kontrolle. Diese Form von "Hobby-Psychologie" empfinde ich als unangemessen.

Arbeitsatmosphäre

Die dauerhaft hohe Belastung hinterliess sichtbare Spuren: In manchen Teams herrschte eine Atmosphäre ständiger Anspannung, bedingt durch eine Führung, die primär auf kurzfristige Umsatzsteigerung fokussiert war.

Kommunikation

Führungskommunikation war in der Regel kurzfristig, Entscheidungen erschienen intransparent und teils impulsiv getroffen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist bemerkenswert – vermutlich gestärkt durch eine Art Trauma-Bonding, ausgelöst durch das Management und die Vielzahl plötzlicher Freistellungen und Kündigungen

Work-Life-Balance

War bei mir in der Theorie gut. Solange man gute Zahlen hat.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten lässt sich mit einem Wort beschreiben: schlecht. Entscheidungen wirkten oft willkürlich, wurden rhetorisch verkleidet oder gar nicht erklärt. Hinzu kamen ständige Stimmungsschwankungen sowie ein fortlaufender Wechsel der Führungsstile – von autoritär bis laissez-faire, je nach Tagesform. Wöchentliche Teamsitzungen dauerten bis zu vier Stunden, ohne klare Ergebnisse. Viele Mitarbeitende waren sichtbar verunsichert, Orientierungslosigkeit war eher die Regel als die Ausnahme.

Interessante Aufgaben

Trotz wechselnder Rahmenbedingungen blieben die Aufgaben monoton und boten wenig Raum für Weiterentwicklung.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrene Kolleginnen und Kollegen gibt es kaum. Stattdessen setzt man lieber auf frisch Graduierte – vermutlich, weil sie noch keine Vergleichsmöglichkeiten haben und die internen Zustände daher für normal halten.

Gehalt/Benefits

Es gibt keinen 13. Monatslohn.

Image

Das Image ist schlecht.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nicht.


Gleichberechtigung

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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