Bergab... früher war es anscheinend besser
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich denke aus den Erzählungen von den Mitarbeitenden am Standort Bern, war es wirklich mal ein guter Arbeitgeber und ein schöner Zusammenhalt. Leider zeigt sich meistens die wahre Seite eines Arbeitgebers während wirtschaftlichen Krisen. Ein Pushen und motivieren wäre besser gewesen in dieser Zeit, als die Schuld bei der Fähigkeit der Berater suchen. Vielleicht kommt man mit einer Modernisierung/Wertschätzung wieder zu diesem Zusammenhalt zurück oder ist mittlerweile vielleicht schon an einer Entwicklung in diese Richtung .
Verbesserungsvorschläge
Mit der Zeit gehen...In den wöchentlichen Sitzungen werden Kunden teilweise als altmodisch bezeichnet, weil sie kein Homeoffice anbieten etc. aber selbst ist man teilweise auch noch sehr altmodisch.
Arbeitsatmosphäre
Es war ein sehr starker Leistungsdruck vorhanden, zusätzlich kamen immer mehr Umstrukturierungen hinzu. Zum einen wurde das Homoffice über längere Zeit gestrichen und ich und andere Kollegen mussten einen viel längeren Arbeitsweg auf uns nehmen, da wir an den Standort Bern versetzt wurden. In Bern, war es nach den ersten 2 Monaten etwas besser, da sich die Mitarbeitenden Mühe gaben, uns im Standort aufzunehmen aber bald wurde die Arbeitsatmosphäre von den selben Umstrukturierungen und dem Leistungsdruck zerstört
Work-Life-Balance
Man darf NICHT kompensieren. Es wird nicht gerne gesehen, dass man mehr als 10h Mehrzeit ansammelt aber früher gehen oder später kommen, ist dann auch wieder eher schwierig. Diese Mehrzeit, soll man dann mit früher gehen/später kommen, am besten im Sommer, wenn weniger los ist beziehen und lieber nicht als ganzer Tag. Dennoch sitzt man häufig bis um 17.30/18.00 Uhr im Büro und kann diese Stunden dann trotzdem nicht nach Wunsch oder Sinnvoll verwenden... Das ist sehr altmodisch und fördert die Arbeitsmotivation überhaupt nicht.
Kollegenzusammenhalt
Das Einzige was wahrscheinlich viele davon abgehalten hat ins Blaue zu künden, war nebst dem
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten standen voll und ganz hinter der Firma, ich denke sie waren noch zu unerfahren, da sie von Beraterstellen in die Führungsfunktion gekommen sind. Die Entscheidungen wurden von ihren Vorgesetzten und von dem Management getroffen und sie waren dann sozusagen einfach die "Bösen".
Kommunikation
Auf die Frage, wann Homeoffice wieder möglich sei und wann die Umstrukturierungen abgeschlossen seien, kamen immer andere Antworten. Es gab grosse Verunsicherungen, welche dann wieder schöngeredet wurde und am Schluss trotzdem eintrafen. Es war für alle eine sehr belastendes Umfeld.
Gehalt/Benefits
Für diese Aufgaben naja aber für viele war es als erster Lohn nach der HF/FH/Studium ein guter Einstieg. Die Bonussysteme finde ich etwas fragwürdig und sollte von Standort zu Standort mit anderen Zielen bewertet werden, damit es realistisch ist.
Interessante Aufgaben
Die Beratung von Kandidaten ist spannend aber ich kam mir durch das ständige Anrufen bei den Firmen immer wie mehr, wie in einem Callcenter vor.