Ihr Unternehmen?

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Careerplus 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Tschüss, ciao auf NIE mehr Wiedersehen!

1,0
Nicht empfohlen
Hat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei Careerplus AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Snacks waren vorhanden, die Lage ist zentral (wenn man die Junkie-Ecke ignoriert), und der Bewerbungsprozess war gut organisiert. Das war’s dann aber auch schon.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mehr Schein als Sein – ein toxisches Arbeitsumfeld, in dem hintenrum geredet wird, statt ehrlich zu kommunizieren. Die Führung ist abgehoben, bevorzugt bestimmte Mitarbeitende und verliert sich in Selbstinszenierung. Teamarbeit wird nur gespielt – tatsächlich herrscht ein Klima des Misstrauens und der Bewertung.

Verbesserungsvorschläge

Statt Imagepflege und leeren Floskeln wäre echte Selbstreflexion gefragt. Fangt bei eurer Führungskultur an – direkte, respektvolle Kommunikation statt Flüsterrunden und Scheinheiligkeit. Und hört auf alles ökologischer darzustellen als es in der Realität ist – Nachhaltigkeit beginnt nicht bei Toilettenplakaten, sondern bei Haltung und Verhalten. Wenn ihr wirklich wachsen wollt, dann kultiviert ein faires, inklusives und professionelles Arbeitsumfeld.

Arbeitsatmosphäre

Kalt, angespannt, destruktiv - und komplett ohne Zusammenhalt. Es wurde nicht miteinander sondern übereinander gesprochen der Traumbond war im Team klar zu spüren. Mir viel besonders auf dass die Kollegen der Romandie die einmal wöchentlich vor Ort waren kaum eingebunden wurden - eine klare Zwei-Klassen-Stimmung. Statt echter Teamdynamik war die Stimmung vergiftet: ein Klima geprägt aus Misstrauen, Leistungsdruck, Lästereien und der Unsicherheit der Arbeitsstelle. Wer nicht sofort ins System passte von der Leistung oder anderen Aspekten dem wird sofort gekündigt.
Für mich war das eine der schlimmsten Arbeitsatmosphären, die ich jemals erlebt habe.

Kommunikation

In den Leitungssitzungen fühlte man sich regelrecht wie in einem absurden Theaterstück. Die Vorgesetzte inszenierte sich in der Mitte des Kreises, während die „Lieblinge“ artig und zustimmend lauschten – eine Szene wie aus einer Satire. Echte Kommunikation fand nicht statt. Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden nicht angenommen. Es wird hinter dem Rücken anderer gesprochen. Professionelle, offene, Gesprächskultur? Fehlanzeige.

Kollegenzusammenhalt

Wenn ich was nicht ausstehen kann ist wenn man hinter dem Rücken spricht, leider ist das genau euer Credo. Anstatt eine offene Teamorientierte Kultur zu führen die Lösungsorientiert arbeitet, kehrt ihr alles unter dem Teppich und spielt die gute Miene zum bösen Spiel. Wirklich so ein schlechtes Arbeitsklima habe ich im Leben noch nie erlebt.

Work-Life-Balance

Ihr präsentiert euch modern aber die Möglichkeit für Homeoffice wurde gestrichen? Das Misstrauen von oben ist klar spürbar

Vorgesetztenverhalten

Die Chefin war vor allem eines: Selbstinszenierend.
Wirklich präsent war sie nicht – ausser in Momenten, in denen sie sich selbst gerne reden hörte. Es war als Mitarbeiter klar zu spüren welche Arbeitskollegen bevorzugt werden. Führung auf Augenhöhe war hier kein Thema. Konstruktives Feedback, echtes Zuhören oder Unterstützung für alle? Fehlanzeige.

Gleichberechtigung

Wie bereits erwähnt war es klar spürbar das gewisse Mitarbeitende bevorzugt werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt keine - Studienabgänger sind leichter zu beirren als Berufserfahrene ;)
Wer kritisch denkt oder eigene Vorstellungen mitbringt, wird eher als Störfaktor gesehen.

Arbeitsbedingungen

Ein schlichtes Grossraumbüro mit einer kleinen Pausenecke – mehr war’s nicht. Zwar zentral gelegen, aber mitten in einer der problematischsten Ecken von Bern (Burger King / Junkie-Treffpunkt
das Innenleben ist leider auch nicht besser: anonym, hektisch und wenig einladend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht ein, nicht zwei nein 6 (!) Ökoplakate an der Toilettentür - ihr druckt aber weiterhin Papier wie verrückt, ihr esst eure Avocados am Mittag, mit dem Kreuzfahrtschiff in die USA sei besser als zu fliegen setzt den grünen Ansatz um aber sonst lasst es einfach. Wirklich wieder mehr schein als sein
PS: Beim Bewerbungsprozess fragen ob man Grün ist, sonst ist man sehr schnell fehl am Platz bei euch möchtegern Ökos

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war im Mittelfeld – nichts Besonderes, aber auch nicht unfair. Sozialleistungen waren vorhanden, jedoch nicht herausragend. Für das Arbeitsklima und den täglichen Frust eindeutig zu wenig.

Image

Miserabel, wirklich Châpeau für den Bewerbungsprozess und den Internetauftritt - auf den ersten Blick verkauft ihr euch verdammt gut. "Führende Personalberatung".
Callcenterimage durch penetrante Anrufe um Firmen zu überreden für die Zusammenarbeit.
Menschlich muss man dazu gemacht sein sich auf so tiefem Niveau zu bewegen. Dafür ist mir mein Studium zu schade um es für Störanrufe und Überredenskunst anzuwenden.

Karriere/Weiterbildung

Gar keine Aufstiegsmöglichkeiten


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