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Careerplus 
AG
Bewertung

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Mehrfachbewertung

Ein wunder gibt es diesen Laden noch

1,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Careerplus AG in Bern gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Früher mal die Snacks und Getränke.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten Monaten extrem verschlechtert. Besonders im letzten halben Jahr, in dem es keine direkte Vorgesetzte mehr gab, herrschte Chaos. Einige Kollegen haben sich entsprechend verhalten – mangelnde Motivation, frühes Gehen, geringe Leistungsbereitschaft. Ohne Führung fehlte es an Struktur und Verantwortungsbewusstsein im Team. Die Stimmung war durchweg angespannt und belastend.

Image

Wie schon erwähnt nicht mehr gut. Das war früher anders. Seit jedoch das Personal ständig wechselt und alle nurnoch Hochdeutsch sprechen, springen viele KMUs ab und arbeiten mit der Konkurrenz, die langjährige Mitarbeiter hat.

Work-Life-Balance

Früher war die Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten positiv. Doch das änderte sich mit den häufigen Richtungswechseln. Die Unsicherheit darüber, wann und wie man arbeiten darf oder soll, hat den Alltag unnötig erschwert. Jedoch gibt es auch hier Unterschiede. Wir haben Eltern im Team die zufällig immer in den Schulferien der Kinder krank sind. Schade wird das von Vorgesetzten nicht gesehen und entsprechend sanktioniert. So ist die Work-Life-Balance im Team unfair aufgeteilt. Da wir einen Teambonus erhalten, sind wir entsprechend aufeinander angewiesen.

Karriere/Weiterbildung

Die einzige Position die es gibt, ist die Standortleitung. Diese Position ist jedoch meist schon vergeben und um da überhaupt reinzukommen, muss man bei den Chefinnen viel viel schleimen.

Gehalt/Benefits

Bonus viel zu niedrig für die generierten Umsätze. Fleissige und Faule Mitarbeiter haben alle den gleichen Fixlohn, da müsste besser hingeschaut werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Papier verschleiss!

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war sehr durchmischt. Einzelne Mitarbeiter wurden offensichtlich bevorzugt, während andere kaum Wertschätzung erfuhren. Statt eines fairen und respektvollen Miteinanders herrschte teilweise eine unausgesprochene Hierarchie unter Kollegen. Nach und nach haben viele gekündigt, was die Situation noch verschärft hat. Mittlerweite hat sich das Team halbiert. Neue Leute werden nicht mehr bei uns eingearbeitet und müssen für die Einarbeitung jeden Tag einmal quer durch die Schweiz pendeln. Würde mich nicht wunder, wenn diese auch direkt in der Probezeir wieder kündigen.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es nicht. Alle über 30 dürfen sich gar nicht erst bewerben, da heisst es direkt „zu alt“.

Vorgesetztenverhalten

Da über Monate keine direkte Führungskraft vorhanden war, gab es de facto kein Vorgesetztenverhalten. Entscheidungen wurden nicht getroffen, Konflikte nicht gelöst. Das hat sich deutlich negativ auf das gesamte Team ausgewirkt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich im Vergleich zu früher deutlich verschlechtert. Kleine Extras wie Snacks, Getränke werden neu rationiert. Das Unternehmen wirkt an vielen Stellen wie auf Sparkurs, was sich auch im Arbeitsalltag spürbar niederschlägt

Kommunikation

Kommunikation
Es gab kaum transparente Kommunikation, insbesondere in Zeiten der Umstrukturierung. Entscheidungen wie die Abschaffung und spätere Wiedereinführung von Homeoffice wurden kurzfristig getroffen und nicht ausreichend erklärt. Man hatte oft das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden oder im Unklaren zu bleiben.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war nicht gegeben. Manche Mitarbeitende wurden bevorzugt behandelt, erhielten bessere Aufgaben oder mehr Vertrauen – ohne ersichtlichen Grund. Andere hingegen wurden übergangen oder ignoriert.

Interessante Aufgaben

Einige Aufgaben waren grundsätzlich spannend, doch durch den schlechten Ruf des Unternehmens in der Region war es oft schwierig, neue Mandate zu bekommen. Viele potenzielle Partnerfirmen wollten nicht mehr mit uns zusammenarbeiten, was die Arbeit massiv beeinträchtigt hat. Früher wurden und Stellen gemeldet, seit jedoch fast niemand mehr Schweizedeutsch spricht wollen die Firmen, denen regionalität wichtig ist, nicht mehr mit uns arbeiten.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.