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comparis.ch 
AG
Bewertung

Peinlich

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei comparis.ch AG in Zürich gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Horcht mal bitte tief in euch rein und überlegt euch: Ist das wirklich die Firma, die ihr sein wollt?

Arbeitsatmosphäre

Schrecklich. Man könnte es auch bei dem Wort belassen, doch das würde dem Ganzen noch nicht Gerecht werden. Die Führungsebene in diesem Unternehmen könnte eine Masterclass dazu durchführen, wie man seine Angestellten demotiviert, desilussioniert und sich während des ganzen Prozesses auch noch absolut lächerlich macht. Wäre es nicht so depremierend, könnte man es fast schon bewundernswert nennen.

Kommunikation

Kommunikation sucht man in diesem Unternehmen vergebens. Eine sinnvolle interne Kommunikation existiert nicht und die zuvor angepriesenen LPM-Session und Updates von der Geschäftsleitung sind etwa so informativ wie eine Bedienungsanleitung für ein Trinkglas.

Kollegenzusammenhalt

Hier wurde bereits mehrmals hervorgehoben, dass dies einer der Stärken des Unternehmens ist. Wie die Ratten, die das sinkende Schiff nicht verlassen können, haben die Ratten es wenigstens gut untereinander.

Work-Life-Balance

In gewissen Punkten einer der einzigen wahren Benefits dieses Unternehmens. Durch die 40 Stunden-Woche und das Home-Office kann man, wenn man es sich dann auch mit aller Arbeit so einrichten kann, tatsächlich von so etwas wie einer Work-Life-Balance sprechen. Das natürlich jetzt auch nur im Sinne unseres ach so geschätzten Spätkapitalismus'.

Vorgesetztenverhalten

Absolut peinlich. Mehr kann man hierzu eigentlich gar nicht sagen. Die Voresetzten haben so viel Rückgrat wie eine Nacktschnecke. Und ich spreche nicht gerne schlecht über unschuldige Tiere. Die Vorgesetzten scheinen mit mehr Willkür zu handeln als Menschenverstand und auch der Umgangston ist teilweise mehr als fraglich. Auch Vertrauen scheint mir öfters ein sehr rares Gut, was möglicherweise auch mit dem angesprochenen Rückgrat zusammenhängt. Vielmehr bietet sich mir das Bild von Leuten, die mehr darauf bedacht sind, ihre eigene Haut zu retten als sonst irgendetwas zu tun.

Interessante Aufgaben

Mal so mal so. Wenn man sich entscheiden würde, getroffene Entscheidungen und Ideen auch mal konsequent und sinnvoll umzusetzen, dann könnten die Aufgaben gar nicht so uninteressant sein. Ansonsten fühlt es sich einfach an, als würde man wieder und wieder gegen eine Wand rennen und hoffen, dass diese irgendwan auf magische Art und Weise plötzlich weg ist, anstatt einfach mal einen Weg zu finden, damit man um die Wand herum kommt.

Arbeitsbedingungen

Das warme Büro ist das kleinste Problem in dem Schuppen. Es wäre ja schön, wenn die heisse Luft im Office das Problem wäre, vielmehr ist die heisse Luft woanders. So sind z.B. Projekte so sinnvoll wie Hundekot am Schuh. Kaum konzipiert, will man es so schnell wie möglich wieder loswerden (also sogleich wieder aufgeben oder so stark depriorisiert, dass man weiss, dass dieses Projekt nie mehr zu Stand kommen wird). In manchen Bereichen scheint es, als würde man arbeiten, um gearbeitet zu haben. Doch führen tut das Alles zu Nichts. Wertschätzung, wie hier bereits oft gesagt wurde, und teilweise auch nur grundlegenden Respekt, sucht man hier vergebens.
Es gibt Versuche, die Stimmung unter den Mitarbeitenden zu heben, doch dabei hat man den Ami-Ansatz gewählt: "Sind deine Angestellten unzufrieden? Nichts, was eine gratis Pizza nicht richten kann." Den Rest ignorieren wir einfach.
Auch ganz fragwürdig sind die vielen, völlig aus dem Nichts kommenden kündigungen gewisser Angestellter.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wie passenderweise bereits gesagt wurde, gibt es einen Behälter für das PET-Recycling. Was vergessen ging: Die Kaffekapseln werden auch gesammelt. Aber da hörts dann auch schon wieder auf. Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist hier so stark wie eine sinnvolle Geschäftsführung. Und mit dem ganzen Wasser, welches hier durch die sinnloseste KI-Verwendung verschwendet wird, könnte man die Sahara zum Tropenwald warden lassen.

Gehalt/Benefits

Ich kann nicht über jedes Gehalt sprechen, doch mir verhärtet sich der Verdacht, dass hier versucht wird hauptsächlich Jobeinsteiger oder Expats einzustellen und auszunutzen, damit man denen ein niedrigeres Gehalt zahlen kann. Aber vielleicht klappts ja auch bald mit dem Ersetzen aller Menschen durch KI, dann kann man sich gleich noch ein Sümmchen sparen. Da gönnt man sich sogar mal das Premium-Modell im Monatsabo. Die liebe KI-Beschwert sich dann wenigstens nicht auf Kununu. Aber ansonsten sind die Sozialleistungen unterdurschnittlich. Die PK ist schrecklich.

Image

Das Image dieser Firma widerspiegelt nur in gewissen Punkten das Image, welches diesem Unternehmen auch gerecht wird. Es ist mir schleierhaft, weshalb Comparis noch immer ein so gutes Markenimage geniesst, doch das Bild gegen aussen steht in starkem Kontrast zu allem Internen. Peinlich wird es dann noch mit diesen (offensichtlich erzwungenen) positiven Bewertungen auf dieser Platform, mit denen man versucht das Image der Firma auf Kununu aufzuhübschen.

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