Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit April 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 29.3.2026
Die Schweizerische Post wird von Mitarbeiter:innen mit gemischten Erfahrungen bewertet. Die Arbeitsatmosphäre zeigt sich zweigeteilt: Während einige Teams von offener Kommunikation, Hilfsbereitschaft und einem angenehmen Zusammenhalt berichten, beschreiben andere ein angespanntes Umfeld mit Gruppierungen und Bevorzugungen. Besonders kritisch werden die Work-Life-Balance und das Vorgesetztenverhalten bewertet. Viele Mitarbeitende klagen über übermäßige Arbeitsbelastung, Schichtdienst und unzureichende Erholungszeiten, während andere die flexiblen Arbeitszeitmodelle und Homeoffice-Möglichkeiten schätzen. Auffällig ist die unterschiedliche Wahrnehmung der Aufgaben: Während einige den Arbeitsalltag als monoton und wenig fordernd beschreiben, loben andere die Vielfalt und Autonomie ihrer Tätigkeiten.
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Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Schweizerischen Post wird von den Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Im Bereich der Teamdynamik gibt es deutlich positive Erfahrungen: Einige Beschäftigte schätzen besonders die offene Kommunikation auf Augenhöhe, die "Du-Kultur" durch alle Hierarchieebenen sowie die Hilfsbereitschaft bei der Einarbeitung neuer Kolleg:innen. Besonders jüngere Teams, oft mit ehemaligen Auszubildenden, schaffen eine entspannte und angenehme Atmosphäre.
Gleichzeitig berichten viele Mitarbeiter:innen von erheblichen Problemen in der unterstützenden Teamkultur. Sie beschreiben Gruppenbildung, eine angespannte Stimmung durch hohen Zeitdruck und eine teilweise von Ausgrenzung geprägte Arbeitsumgebung. Führungswechsel haben in manchen Fällen zu einer Verschlechterung des Arbeitsklimas geführt. Auch mangelnde Wertschätzung durch Vorgesetzte und "Hinterzimmer-Gespräche" unter Kolleg:innen werden als belastend empfunden, während andere das Arbeitsumfeld als unpersönlich und kalt beschreiben.
Die Work-Life-Balance bei der Schweizerischen Post wird von Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Auf der negativen Seite berichten einige von übermäßigen Arbeitsanforderungen, wie häufigen Überstunden, Sechstagewoche im Zustellbereich und mangelnder Planbarkeit der Freizeit aufgrund hoher Arbeitsbelastung. Besonders der Zeitraum von September bis Weihnachten wird als stressig beschrieben, und einige beklagen, dass die Personalplanung zu zusätzlichen spontanen Einsätzen führt, wodurch kaum Zeit für Erholung bleibt.
Dem gegenüber stehen positive Erfahrungen von Mitarbeiter:innen, die flexible Arbeitsmodelle schätzen. Die Post bietet Home-Office-Möglichkeiten, ansprechend gestaltete Büroräume und sechs Wochen Urlaub. Einige berichten, dass Dienstwünsche berücksichtigt werden und dass das Unternehmen realistische Ziele setzt, die mit dem Privatleben vereinbar sind. Auch die zeitliche und räumliche Flexibilität wird von manchen positiv hervorgehoben, wobei andere kritisieren, dass Home-Office trotz offizieller Möglichkeit praktisch nicht umsetzbar sei.
Die Beurteilungen zum Vorgesetztenverhalten bei der Schweizerischen Post zeigen ein gemischtes Bild. Viele Nutzer:innen äußern sich kritisch über das Managementverhalten und bemängeln unprofessionelle Teamleitung, mangelnde Neutralität und einen starken Fokus auf die eigene Karriere. Besonders problematisch werden sexistische Bemerkungen, autoritäres Führungsverhalten, fehlendes Vertrauen und mangelnde Wertschätzung gesehen. Einige Mitarbeiter:innen fühlen sich trotz Engagement nicht geschätzt und wie "Nummern" behandelt. Dem gegenüber stehen positive Erfahrungen mit Vorgesetzten, die als fair, unkompliziert und effizient beschrieben werden. Einige Bewertungen heben auch eine offene Feedback-Kultur und verantwortungsvolles Führungsverhalten hervor.
Bei der Schweizerischen Post zeigen die Bewertungen zu den Aufgaben ein ausgewogenes Bild. Einerseits beschreiben einige Mitarbeiter:innen ihre Tätigkeiten als monoton und wiederkehrend mit wenig Spielraum für eigene Entscheidungen. Sie empfinden ihre Arbeit als routiniert, physisch anspruchsvoll und auf Effizienz ausgerichtet, wobei manche kritisieren, dass persönliche Entwicklungsmöglichkeiten fehlen und wertvolle Talente verloren gehen.
Andererseits berichten andere Beschäftigte von vielfältigen und interessanten Aufgaben, die ausreichend Abwechslung bieten, um nicht langweilig zu werden. Sie schätzen die Selbstständigkeit in der Arbeit und die Möglichkeit, in ihrem Verantwortungsbereich eigene Entscheidungen zu treffen. Einige heben positiv hervor, dass die Post gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet und neue Technologien einbezieht, wobei manche anmerken, dass die Aufgaben sinnvoller sein könnten, wenn die Strukturen modernisiert würden.
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