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Faigle 
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26 von 56 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,6Weiterempfehlung: 28%
Score-Details

26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Tolle Firma mit vielen langjährigen Mitarbeitenden

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich fühle mich extrem wohl, es ist wie eine Familie und man kommt immer sehr gerne ins Büro. Die GL schaut immer vorwärts und die Firma wächst und wächst.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-

Verbesserungsvorschläge

manchmal laufen etwas viele Projekte gleichzeitig, das macht es teilweise etwas chaotisch. So gesehen wäre ab und zu: weniger= mehr.

Arbeitsatmosphäre

Sehr angenehme Arbeitsatmosphäre, schöne neue Räumlichkeiten mit tollem Aufenthaltsraum. Man fühlt sich sofort wohl

Image

Wir versuchen modern zu sein und arbeiten ständig am Employer Branding /Auftritt Homepage / Social Media

Work-Life-Balance

flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und eine 40h Woche werden extrem geschätzt, daher super für die Work-Life-Balance. Für Eltern mit Kindern wird viel Verständnis gezeigt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden unterstützt (auch finanziell). Teilweise hat man auch intern gute Aufstiegschancen und kann mehr Verantwortung übernehmen

Gehalt/Benefits

Ich bin zufrieden mit meinem Lohn und finde er ist marktgerecht

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Müll wird getrennt (Karton, Alu, Pet, etc.) Regelmässig gibt es ein freiwilliges "Fätzle" rund ums Haus und jede/r der möchte, kann sich beteiligen. Wir sparen bewusst an Papier und versuchen so viel wie möglich elektronisch zu erledigen.

Kollegenzusammenhalt

sehr guter Zusammenhalt, auch teamübergreifend. Man spürt bei diesem Punkt die Hierarchie nicht und das ist sehr positiv.

Umgang mit älteren Kollegen

ältere Kollegen werden genauso geschätzt. Das Alter scheint hier keine Rolle zu spielen

Vorgesetztenverhalten

ist natürlich je nach Team verschieden, aber durchaus positiv. Alle arbeiten gemeinsam, es finden regelmässig Austausche statt. (Teammeetings, BILA, etc.) Die Arbeit wird vom Vorgesetzten geschätzt, man wird gefordert und gefördert.

Arbeitsbedingungen

sehr gut. 40h Woche / 5-6 Wochen Ferien / Tramhaltestelle vor dem Haus / flexible Arbeitszeiten / Homeoffice / moderne Büros

Kommunikation

mehrheitlich gut, teilweise bekommen nicht alle die gleichen Infos gleichzeitig. Da die Kommunikation ab und zu über die Linie läuft und hier nicht alle gleich schnell und nicht gleich detailliert die Infos weitergeben

Gleichberechtigung

ja alle sind gleichberechtigt

Interessante Aufgaben

Wer engagiert ist und Interesse zeigt, kann sehr vielseitige Aufgaben übernehmen in diesem Unternehmen. z.B. auch mithilfe bei Events, Projekten. etc.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Meine bisherigen Erfahrungen bei der Faigle AG

4,2
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders gut finde ich das angenehme Arbeitsklima, den starken Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden und den offenen Umgang mit den Vorgesetzten. Auch die flexiblen und modernen Arbeitsplätze, die guten Weiterbildungsmöglichkeiten sowie den gut gelegenen Standort schätze ich sehr. Insgesamt fühle ich mich hier wohl, gehe gerne zur Arbeit und finde es besonders positiv, dass ich mich aktiv einbringen und jederzeit offen Feedback geben kann.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Als wirklich schlecht würde ich persönlich bisher nichts bezeichnen. Natürlich gibt es einzelne Punkte, bei denen noch Verbesserungspotenzial besteht, wie beispielsweise bei den Benefits oder teilweise in der Kommunikation. Insgesamt überwiegen für mich jedoch klar die positiven Aspekte, weshalb ich aktuell keine größeren Kritikpunkte nennen kann.

Verbesserungsvorschläge

Als Verbesserungsvorschlag würde ich vor allem den Bereich der Benefits nennen. Hier sehe ich noch Potenzial, das bestehende Angebot zu erweitern oder attraktiver zu gestalten. Auch eine weiterhin offene und transparente Kommunikation im gesamten Unternehmen finde ich wichtig. Insgesamt bin ich jedoch sehr zufrieden und sehe eher kleinere Optimierungsmöglichkeiten als grundlegende Probleme.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und positiv. Besonders gut finde ich die flexiblen Arbeitsplätze, die für Abwechslung und eine angenehme Arbeitsweise sorgen. Auch das Verhältnis zwischen den Mitarbeitenden ist gesund, respektvoll und freundlich. Man unterstützt sich gegenseitig und kann sich im Arbeitsalltag wohlfühlen.

Image

Das Image des Unternehmens ist für mich eher schwer zu beurteilen. Intern nehme ich es grundsätzlich als sehr positiv wahr und meine persönlichen Erfahrungen sind ebenfalls gut. Auf dieser Plattform habe ich jedoch auch einige kritische Meinungen und Erfahrungen gelesen, mit denen ich mich persönlich zwar nicht identifizieren kann, die aber dennoch zum Gesamtbild des Unternehmens gehören und daher berücksichtigt werden sollten.

Work-Life-Balance

Für mich passt die Work-Life-Balance soweit sehr gut. Ich bin mit der aktuellen Situation zufrieden und kann Arbeit und Privatleben gut miteinander vereinbaren. Bisher habe ich in diesem Bereich keine negativen Erfahrungen gemacht und finde, dass alles gut geregelt ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wird im Unternehmen meiner Meinung nach gut umgesetzt. Intern achten wir auf Recycling und eine saubere Mülltrennung. Auch bei den Produktionsprozessen wird Wert auf einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und der Umwelt gelegt. Ich finde es positiv, dass Nachhaltigkeit sowohl im Arbeitsalltag als auch in der Produktion berücksichtigt wird.

Karriere/Weiterbildung

Den Bereich Karriere kann ich persönlich nur schwer beurteilen, da mir hierzu bisher die nötigen Erfahrungen fehlen. Die Weiterbildungsmöglichkeiten empfinde ich hingegen als sehr gut. Unabhängig vom aktuellen Level oder der Position gibt es Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. In diesem Bereich bin ich sehr zufrieden.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt finde ich super. Die Mitarbeitenden gehen freundlich und respektvoll miteinander um und unterstützen sich gegenseitig. Bei Fragen oder Problemen ist immer jemand da, der einem weiterhilft. Dadurch fühlt man sich im Team wohl und die Zusammenarbeit macht Spaß.

Vorgesetztenverhalten

Ich persönlich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Vorgesetzten. Der Umgang ist offen, freundlich und respektvoll. Besonders positiv finde ich, dass ich jederzeit Feedback geben und meine Anliegen oder Verbesserungsvorschläge offen und fortlaufend ansprechen kann. Ich fühle mich ernst genommen und schätze den offenen Austausch sehr.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen empfinde ich als sehr angenehm. Wir verfügen über gute und moderne Technik sowie höhenverstellbare Schreibtische, wodurch man seinen Arbeitsplatz flexibel gestalten und sowohl im Sitzen als auch im Stehen arbeiten kann. Zusammen mit dem schönen Büro entsteht so eine angenehme Arbeitsumgebung, in der ich mich sehr wohlfühle.

Kommunikation

Für mich persönlich ist die Kommunikation bisher sehr gut. Ich habe bis jetzt positive Erfahrungen gemacht und fühle mich gut informiert. Allerdings habe ich von anderen Mitarbeitenden auch schon gehört, dass die Kommunikation nicht immer optimal funktioniert. Daher kann ich hier hauptsächlich von meinen eigenen bisherigen Erfahrungen sprechen.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter empfinde ich grundsätzlich als fair und angemessen. Bei den Benefits sehe ich hingegen noch etwas Verbesserungspotenzial. Hier könnte man das bestehende Angebot meiner Meinung nach überarbeiten oder erweitern, um den Mitarbeitenden zusätzliche Vorteile zu bieten.

Gleichberechtigung

In meinem Bereich und in meiner Abteilung kann ich mich hinsichtlich der Gleichberechtigung keineswegs beschweren. Ich persönlich fühle mich fair und respektvoll behandelt und habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Wie dies in anderen Abteilungen oder für andere Mitarbeitende aussieht, kann ich jedoch nur schwer beurteilen.

Interessante Aufgaben

Ich arbeite sehr gerne und finde meine Aufgaben interessant und abwechslungsreich. Ein gewisser Spassfaktor ist bei der Arbeit eigentlich immer dabei, auch wenn dieser natürlich nicht jeden Tag gleich groß ist. Insgesamt gehe ich gerne zur Arbeit und bin mit meinen Aufgaben sehr zufrieden.

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Verkauft Bananen auf der Strasse. Ihr werdet glücklicher sein

1,3
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Coop war gleich in der Nähe, die Tramhaltestelle direkt beim Ausgang – also von der Lage her wirklich praktisch. Einen Lift mit Strom gab es natürlich auch.

Wasser durfte ich kostenlos trinken, dafür musste ich tatsächlich nichts bezahlen. Kaffee gab es ebenfalls gratis.

Und der absolute Highlight: Flat White mit Hafermilch. Dafür gibt es definitiv Pluspunkte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

eschäftsleitung und Kadermitglieder – sorry, aber meine persönliche Erfahrung mit euch war einfach nur enttäuschend.

Fehler machen? Kein Problem. Etwas versauen? Kann passieren. Wir sind alle Menschen. Entscheidend ist für mich aber, wie man danach damit umgeht.

Was ich während meiner Zeit erlebt habe, hat bei mir leider einen sehr schlechten Eindruck hinterlassen. Ich habe das Verhalten teilweise als respektlos, wenig menschlich und ohne echtes Interesse an den Mitarbeitenden empfunden.

Mehr möchte ich dazu eigentlich gar nicht sagen.

Mein persönlicher Rat an Bewerber: Überlegt euch sehr genau, ob Faigle wirklich der richtige Arbeitgeber für euch ist.

Und falls ihr dort unbedingt arbeiten wollt: Vielleicht lieber Zitronen oder Melonen auf der Strasse verkaufen. Vielleicht seid ihr damit am Ende glücklicher.

Verbesserungsvorschläge

Egal, was ich hier schreiben würde – ich glaube, ihr würdet es lesen und darüber lachen. Vor allem habe ich das Gefühl, dass die HR sich eher überlegen würde, was man wieder schreiben oder wie man die Situation nach aussen besser darstellen kann.

Deshalb verzichte ich diesmal bewusst auf Verbesserungsvorschläge. Wenn ich das Gefühl hätte, dass Kritik wirklich ernst genommen und etwas verändert wird, hätte ich hier sehr gerne konkrete Punkte genannt. Dieses Vertrauen hatte ich leider nicht.

Eine Sache möchte ich aber ausdrücklich positiv erwähnen: Es gab im HR eine einzige Person, von der ich mich wirklich gut unterstützt gefühlt habe. Und nein, ich meine damit nicht die HR-Leitung, sondern eine ältere Mitarbeiterin. Sie hat mir persönlich wirklich geholfen und war für mich eine der wenigen positiven Erfahrungen dort.

Ihr wünsche ich von Herzen nur das Beste.

Ansonsten kann ich nur sagen: Für mich persönlich war irgendwann der Punkt erreicht, an dem ich keine Verbesserungsvorschläge mehr machen wollte. Nicht weil es keine gäbe – sondern weil ich nicht mehr daran geglaubt habe, dass sie tatsächlich etwas bewirken würden.

Arbeitsatmosphäre

Meine persönliche Erfahrung war leider durchweg negativ. Im Grossraumbüro herrschte eine bedrückende Atmosphäre. Es war fast immer totenstill, Gespräche waren kaum vorhanden und viele Mitarbeitende wirkten auf mich wie versteinert oder eingeschüchtert. Statt eines kollegialen Miteinanders hatte ich den Eindruck, dass manche eher beobachteten, analysierten und Klatsch weitertrugen, als offen miteinander zu kommunizieren.

Ich hatte ständig das Gefühl, dass jeder Schritt bewertet wurde. Schon wenn man etwas sagte oder sich anders verhielt, wurde man mit irritierten oder verurteilenden Blicken bedacht. Das Arbeitsklima empfand ich als extrem angespannt und von Misstrauen geprägt. Für mich fühlte sich die Atmosphäre bedrückend an zeitweise sogar so, als würde man nur funktionieren und bloss nicht auffallen dürfen.

Nach allem, was ich später gehört habe, sollen inzwischen viele Mitarbeitende das Unternehmen verlassen haben. Ob sich die Situation inzwischen verbessert hat, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance? Im Vorstellungsgespräch wurde gross mit Homeoffice und Work-Life-Balance geworben. Kaum hatte ich angefangen, war das Thema Homeoffice plötzlich wieder vom Tisch. Haha das war schon ziemlich lächerlich.

Wenn der Früchtekorb, der am Montagmorgen um 9 Uhr ins Büro kam und innerhalb von gefühlt 2,4 Sekunden von allen weggefressen wurde wie von Kannibalen, als Work-Life-Balance zählt, dann gebe ich dafür gerne noch einen zusätzlichen Stern. Das war tatsächlich gut.

Allerdings war danach eine Woche lang wieder nichts davon zu sehen.

Mein Fazit: Mit Work-Life-Balance wurde im Vorstellungsgespräch ordentlich Marketing gemacht. Die Realität danach war aus meiner Sicht eine ganz andere. Den Früchtekorb nehme ich aber mit – der war immerhin schnell und effizient.

Karriere/Weiterbildung

Eine Karriere kann man hier bei Faigle meiner persönlichen Erfahrung nach nur machen, wenn man einen sehr guten Draht zu den richtigen Leuten und vor allem zu anderen Abteilungen hat. Leistung alleine reicht aus meiner Sicht nicht immer aus.

Man muss sich gut verkaufen können und wissen, bei wem man gut ankommen muss. Wer sich bei den richtigen Leuten beliebt macht und ihnen sprichwörtlich die Füsse küsst, hat meiner Wahrnehmung nach deutlich bessere Chancen weiterzukommen. Und ich bin kein guter Fussküsser.

Und bevor es falsch verstanden wird: Das ist nicht ironisch gemeint. Genau diesen Eindruck hatte ich während meiner Zeit dort.

Gehalt/Benefits

Hier möchte ich fair bleiben und der Firma nichts Unrechtes tun: Ich persönlich habe einen fairen Lohn verdient und kann mich diesbezüglich nicht beschweren.

Was ich allerdings teilweise bei Kollegen mitbekommen habe, fand ich nicht wirklich fair. Einige haben deutlich weniger verdient, obwohl sie meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet haben. Teilweise wurden Leute zu Löhnen eingestellt, bei denen ich mich schon gefragt habe, wie das funktionieren soll.

Bei meinem eigenen Lohn war es für mich aber absolut in Ordnung – deshalb gibt es dafür von mir 4 Sterne.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt? Also was soll ich sagen. Ich glaube, selbst der deutsche Wortschatz ist zu klein, um das zu beschreiben. Eine einzige grosse Ulra Naturkatastrophe.

Im Team gab es Grüppchen, die teilweise seit Jahren zusammengearbeitet haben. Dadurch hatte man als „Neuer“ schnell das Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören. Man musste ständig aufpassen, was man sagt und mit wem man was bespricht.

Eine lockere, kollegiale Atmosphäre habe ich persönlich kaum erlebt. Gelacht wurde selten, stattdessen wirkten viele ständig genervt oder angespannt. Man kam morgens ins Büro und hatte teilweise schon das Gefühl: Oh nein, was ist heute wieder los?

Für mich hatte das mit echtem Kollegenzusammenhalt nicht viel zu tun. Jeder schien irgendwie sein eigenes Ding zu machen und gleichzeitig genau darauf zu achten, was die anderen machen und sagen.

Vorgesetztenverhalten

Hier muss ich sehr genau auf meine Wortwahl achten, weil meine Erfahrung mit einer bestimmten Führungsperson für mich persönlich extrem belastend war.

Ich habe die Zusammenarbeit mit dieser Führungskraft als so belastend empfunden, dass ich selbst gesundheitliche Konsequenzen gespürt habe und ärztliche Unterstützung in Anspruch nehmen musste. Das ist für mich keine Kleinigkeit und auch nichts, was ich einfach vergessen werde.

Was mich zusätzlich schockiert hat: Ich hatte als Mitarbeiter den Eindruck, dass die Geschäftsleitung trotz der Probleme weiterhin hinter dieser Führungskraft stand. Für mich war nicht nachvollziehbar, warum bestimmte Situationen und der Umgang mit Mitarbeitenden offenbar so lange akzeptiert wurden.

Nach aussen wurde teilweise ein völlig anderes Bild vermittelt. Für mich persönlich war die Realität eine andere. Ich hatte den Eindruck, dass sich diese Führungskraft sehr gut verkaufen konnte und dadurch bei bestimmten Entscheidungsträgern einen sehr positiven Eindruck hinterliess.

Ich frage mich bis heute, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass eine solche Führungskonstellation entstanden ist und warum Warnsignale aus meiner Sicht nicht früher erkannt

Arbeitsbedingungen

Bei der Pensionskasse wurde aus meiner Sicht wirklich nur das Minimum gemacht. Auch beim Reglement und beim Arbeitsvertrag hatte ich den Eindruck, dass die Bedingungen sehr stark zugunsten der Firma ausgestaltet waren.

Als Mitarbeiter hatte ich dadurch nicht gerade das Gefühl, dass hier grosszügige Bedingungen oder zusätzliche Benefits im Vordergrund stehen.

Es gibt für Unternehmen mit einer solchen Einstellung ein bestimmtes Wort. Das lasse ich an dieser Stelle lieber weg. Ich glaube, jeder kann sich seinen eigenen Teil dazu denken.

Kommunikation

Die Kommunikation war für mich von Anfang an eine Katastrophe. Was im Vorstellungsgespräch kommuniziert und versprochen wurde, wurde später teilweise nicht eingehalten – im Gegenteil, die Realität war aus meiner Sicht noch schlimmer.

Kommunikation scheint in vielen Abteilungen ein Fremdwort zu sein. Probleme werden meiner Erfahrung nach lieber in die Schublade gesteckt, damit möglichst nichts auffällt, anstatt offen darüber zu sprechen und Lösungen zu suchen.

Man bekommt teilweise unterschiedliche Aussagen, Dinge werden nicht klar kommuniziert und wichtige Informationen gehen irgendwo verloren. Dadurch entsteht unnötiges Misstrauen und Frust.

Auch ich hatte mehrfach das Gefühl: Hauptsache, die Sache bleibt in der Schublade und nach aussen sieht alles gut aus. Für mich ist das keine offene und ehrliche Kommunikation.

Gleichberechtigung

HAHA – vor lauter Lachen konnte ich hier keinen Kommentar schreiben.

Interessante Aufgaben

Gab es für mich keine leider. Es traurig.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Spart euch die Kosten beim Psychologen.

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Tramhaltestelle ist nah und der Coop!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich weiss nicht wo anfangen. Leitung bis hin zum Arbeitsklima bis zu Lohn, UNGENÜGEND! Spart euch das Geld beim Psychologen und sucht euch ein anderes Unternehmen.

Verbesserungsvorschläge

Da muss in der GL und in den Führungspositionen ein Mal richtig saubergemacht werden. 80% ist inkompetent. Würde Faigle auf die MA hören, gebe es viele Probleme nicht.

Arbeitsatmosphäre

Wenn man überlegt, dass Mitarbeiter aus der restlichen Schweiz ins Büro kamen und das erste, was sie sagten war: „Ist die Stimmung immer so schlimm hier?“

Image

War vielleicht Mal und davon lebt Faigle heutzutage.

Work-Life-Balance

Homeoffice hatte man nur wenn der Chef dich mag. Sonst musstest du jeden Tag vor Ort die Lehrlinge babysitten.

Karriere/Weiterbildung

Leere versprechen. Dir wird erzählt wie wichtig du bist und, dass in dich investiert wird. Danach werden deine Anträge für eine Weiterbildung eine nach der anderen abgelehnt nur weil dein Chef ein Problem mit dir hat. Die Ausrede? „Ich kenne dich als MA noch nicht so gut, weil ich frisch diese Abteilung übernommen habe!“ (Da werden die Vorgesetzten jedes Jahr getauscht. Keiner von denen wird dich jemals kennenlernen)

Gehalt/Benefits

Lohnstufen sind ein Witz. Tiefer gehts glaube ich nicht. Benefits gibt es nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Parkplatz sauber machen!

Kollegenzusammenhalt

Kommt drauf an. Paar Teams funktionierten gut, paar andere nicht so.

Vorgesetztenverhalten

Die Faigle hat ihre Werte. Schade, dass diese nur einem Blatt Papier stehen und kein Vorgesetzter diese lebt. Wie schon erwähnt: Wenn der Chef dich nicht mag, hast du ein Problem.

Arbeitsbedingungen

Tragisch!!

Kommunikation

Fremdwort bei Faigle. Teilweise noch die Wahrheit verschwiegen um den Ruf der Leitung nicht zu schaden.

Gleichberechtigung

Wenn du deine Connections mit der GL oder mit deinem Chef hast gehts dir gut. Ansonsten bist du nicht mal ein „Hallo“ wert!

Interessante Aufgaben

War sehr interessant. Nach der katastrophalen Migration von SAP hat beim Unternehmen nichts richtig funktioniert. War spannend und interessant 200 Mails und 70 Anrufe am Tag zu beantworten und dich rechtfertigen, wieso nichts mehr geht.


Umgang mit älteren Kollegen

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Wenn Werte nur noch an der Wand hängen

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Weiterbildungsmöglichkeiten finde ich durchaus positiv. Erstklassig ist auch, dass man geistesgegenwärtig die Büros direkt neben einer Tramhaltestelle mietete – besten Dank an die VBZ!

Zudem hatte die Zeit bei Faigle etwas von einem nie enden wollenden Monty-Python-Film – jeden Tag gab es neue, kreative Entscheidungen. Der Unterhaltungswert war Weltklasse.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Abschliessend würde ich niemandem empfehlen, hier zu arbeiten. Nicht wegen der Mitarbeitenden – diese sind grösstenteils kompetent, hilfsbereit und gute Menschen. Sondern wegen der aktuellen Führung, welche sich zunehmend in ihrer eigenen Echokammer bewegt und Kritik mit ihren eigenen Lobeshymnen übertönt.

Verbesserungsvorschläge

Nehmt eure Mitarbeitenden endlich ernst. Hört auf, sie zu vertrösten, anzulügen und auszunutzen. Räumt innerhalb der GL endlich auf – es fällt mittlerweile jedem auf, dass ein Posten nicht in diese GL gehört.

Verbessert eure HR-Leitung. Es kann nicht sein, dass man über ein halbes Jahr auf ein Zwischenzeugnis warten muss, obwohl man mehrfach darauf hingewiesen hat.

CEO und HR sind sich extrem nahe, was viele Mitarbeitende bemängeln und weshalb sie die Neutralität des HR gefährdet sehen. Wenn man dem CEO eine Teams-Nachricht schrieb, antwortete nicht selten die HR-Leitung. Dadurch litt mein Vertrauen in die Vertraulichkeit solcher Gespräche.

Diese enge Arbeitsbeziehung führte zu Unbehagen. Auch gemeinsame Geschäftsreisen nach Indien trugen nicht dazu bei, dieses zu reduzieren.

Besonders kritisch sehe ich den Umgang der HR-Leitung mit meinen Persönlichkeitsrechten. Ohne mein Wissen wurde mein behandelnder Arzt mehrfach kontaktiert. Die Angelegenheit war derart gravierend, dass mir mein Rechtsschutz empfahl, den Fall vor die Schlichtungsbehörde zu bringen.

Mein Arzt teilte mir zudem mit, dass auf ihn Druck ausgeübt worden sei und die Angelegenheit von Faigle als äusserst dringlich dargestellt worden sei. Die Situation war für ihn derart befremdlich, dass er künftig möglichst nichts mehr mit Faigle zu tun haben wolle.

Jeder darf selbst entscheiden, ob dies nun eine Red Flag ist oder nicht.

Arbeitsatmosphäre

Kann man sich nicht beschweren - die Mitarbeiter untereinander sind meist sehr kollegial und pflegen eine angenehme Atmosphäre.

Image

Faigle lebt vom Ruf und den Kontakten des VRP.

Durch den Glanz längst vergangener Tage hat Faigle bei den Kunden aktuell noch ein gutes Standing und lebt davon, dass es ihnen in der Vergangenheit finanziell sehr gut ging. Nur so lässt sich erklären, weshalb es in dieser Firma derart ineffiziente Prozesse gibt, welche täglich Geld verbrennen.

Wachstum erzielt man primär, indem der VR ein- bis zweimal pro Jahr auf Shoppingtour geht und kleinere Firmen dazukauft. Organisches Wachstum, welches durch eine starke Führung erzielt wird, ist verschwindend gering.

Karriere/Weiterbildung

Hier muss man zwischen Karriere und Weiterbildung unterscheiden.

Beim Thema Weiterbildung ist Faigle sehr gut und auch fair. Wenn man sich engagiert und einen willigen Teamleiter hat, wird eine Weiterbildung in der Regel finanziert.

Ob man anschliessend mit dieser Weiterbildung in der Firma auch Karriere macht, steht auf einem ganz anderen Blatt. Hier sind wir wieder beim Thema Vetterliwirtschaft.

Mein Rat: Macht eure Weiterbildung und setzt diesen Trumpf anschliessend klug ein.

Gehalt/Benefits

Die Sozialleistungen sind 50/50 – also nicht wirklich gut. Viele Arbeitgeber bieten 60/40 oder gar 70/30. Das Minimum scheint hier jedoch der Standard zu sein.

Auch die Lohnbänder wirken hoffnungslos veraltet und haben mit dem realen Arbeitsmarkt wenig zu tun. Während Faigle in gewissen Abteilungen mit der grossen Schöpfkelle anrichtet, liegen andere Bereiche weit unter dem marktüblichen Lohnniveau.

Man sollte nicht Zehntausende Franken in Apéros und bedruckte T-Shirts investieren (die niemand will), während gleichzeitig solche Ungerechtigkeiten bestehen.

Und wenn man dann noch hört, dass es angeblich „gute“ Jahre waren, man aber gleichzeitig zwei bis drei Jahre keine Lohnerhöhung erhält, schlägt das dem Fass den Boden aus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Einmal pro Monat wird man eingeladen, auf dem Firmenparkplatz Abfall einzusammeln. Offenbar gilt dies als Beitrag zum Umwelt- und Sozialbewusstsein.

Vorgesetztenverhalten

Nachdem meine damalige Vorgesetzte aufgrund ihres jahrelangen übergriffigen Verhaltens freigestellt wurde, rapportierte ich direkt an den CEO sowie an die HR-Leitung (oder CEO-Office? ;)).

Ab hier begann eine Periode voller Hinhalterei, Lügen und Vertröstungen. Man bat mich, die ausfallende Abteilungsleiterin bis auf Weiteres zu kompensieren, ohne dass ich dafür in irgendeiner Form kompensiert worden wäre.

Man versprach, direkt einen Ersatz zu suchen. Jedoch war man sich in der GL und im VR schnell uneinig, was man überhaupt wollte, und vertagte diese strategische Entscheidung um 1,5 (!!!) Jahre.

In dieser überaus kurzen Überbrückungszeit wurde ich bei eigenen Vorschlägen regelmässig mit dem Verweis zurückgepfiffen: „Wartet noch ab, bis wir wissen wie es weitergehen soll.“

Der grosse Sankt-Nimmerleins-Tag trat schlussendlich ein und endete damit, dass man meine Stelle strich. Nachdem ich 1,5 Jahre immer wieder für alle möglichen Themen den Kopf hinhalten musste und Arbeiten erledigte, für die ich weder eingestellt noch kompensiert wurde.

Diese Hinhaltetaktik ist an Widerwärtigkeit kaum zu überbieten. Die Unwahrheit war Faigles Hammer und die Vertröstung ihr Meissel.

Arbeitsbedingungen

Durch den Umbau mittlerweile okay. Während des Umbaus, welcher sich sehr lange hinzog: untragbar.

Ich erinnere mich gerne an das alte Büro zurück, welches angeblich voller Asbeststaub war (zumindest waren das die Gerüchte, die damals kursierten und erklären sollten, weshalb die Fenster überhaupt saniert werden mussten).

Die Arbeiter flexten damals irgendein Teil am Fensterrahmen ab, und die Funken sprühten auf meinen Bildschirm.

Homeoffice zu dieser Zeit? Nein. Man musste eisern an der 60/40-Regel festhalten.

Übrigens eine jener Regeln, die von jedem Teamleiter so ausgelegt werden, wie es gerade passt. Es gibt Mitarbeitende, die zu 100 % im Homeoffice arbeiten, und niemand sagt etwas dazu, weil gewisse Teamleiter offenbar gleicher sind als andere.

Kommunikation

Die Kommunikation wird so gut wie von jeder Abteilung stark kritisiert, und zwar auf jeder Ebene.

Das Traurige an diesem Punkt ist, dass dies schon seit JAHREN immer und immer wieder kritisiert wird. In der GL befindet sich auch eine Person (mein Lieblings-GL-Mitglied), welche Kommunikation beherrschen sollte, da diese Person über einen B.Sc. in Kommunikation verfügt.

Faigle argumentiert meistens damit, dass die Kommunikation während der grossen ERP-Umstellung nicht immer optimal war.

Leute, lasst euch nicht anlügen – Faigle hatte schon vor dem Projekt immense Probleme mit der Kommunikation. Das ist kein Nebenprodukt einer vergeigten SAP-Migration. Würde Faigle die Kritik (und somit euch Mitarbeitende) ernst nehmen, so hätte man längst etwas unternommen.

Es gibt zwar den Faigle Talk, aber dieser Anlass wird meiner Meinung nach hauptsächlich dafür genutzt, um sich selbst auf die Schulter zu klopfen und sich selbst zu applaudieren.

Ein Event, bei welchem die GL-Darsteller Probleme schönreden und die Realität verweigern, während sie versuchen, ihr hohles Geschwätz den Mitarbeitenden in die Grosshirnrinde einzumassieren.

Gleichberechtigung

Es gibt keine Gleichberechtigung.

Viele Bewertungen vor meiner bemängelten bereits, dass man nur durch Vetterliwirtschaft weiterkommt. Und es mag sein, dass dies in jeder Firma bis zu einem gewissen Grad vorkommt, aber bei Faigle ist es wirklich frappierend.

Wie viele Stellen durch „Freunde“ besetzt wurden, die man rein zufällig kannte. Wie man per „Zufall“ in eine GL-Rolle rutscht, obwohl man inhaltlich wenig zu bieten hat – einfach weil man beim VR gut dasteht. Es hat stellenweise fast etwas von einem Zauberstück, bei dem man anstelle eines Hasen einen GL-Posten aus dem Hut zaubert.

Es gibt einzelne Ausnahmen. Es gab durchaus Personen, die sich ihre zusätzliche Verantwortung verdient und erarbeitet haben. Sie bilden jedoch nicht die Mehrheit.

Interessante Aufgaben

Da Faigle nicht wirklich weiss, wofür Marketing da ist, bewegten sich auch die Aufgaben häufig auf eher überschaubarem Niveau.

Mit dem früheren CEO engagierte Faigle zwar für kurze Zeit einen externen Marketingberater (der im Wesentlichen das Gleiche sagte wie ich, nur in einem fast schon homöopathischen Ton), doch aus der ganzen Übung wurde nichts.

Dieser Berater kostete Zehntausende Franken. Umgesetzt wurde jedoch keine einzige seiner Massnahmen. Stattdessen wurde er nicht mehr zurate gezogen – mit der messerscharfen Begründung: „Wir müssen zuerst schauen, welchen Approach wir überhaupt verfolgen wollen.“

Das Ganze erinnerte stellenweise an eine Realsatire. Was tröstlich ist, denn manchmal ist dem Wahnsinn der Gegenwart nur noch mit der Komödie beizukommen.


Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Lieber ehemaliger Mitarbeitender

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback.

Es tut mir ehrlich leid zu lesen, dass du deine Zeit bei Faigle und insbesondere die Zusammenarbeit mit mir und dem HR so erlebt hast. Auch wenn ich viele Situationen anders wahrnehme, respektiere ich, dass dies deine persönliche Sicht auf die Ereignisse ist.

Auf einzelne Punkte möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht eingehen. Kununu ist aus meiner Sicht nicht der richtige Ort, um persönliche Erfahrungen, Wahrnehmungen oder individuelle Situationen öffentlich zu diskutieren.

Umso mehr freut es mich, dass du die Kolleginnen und Kollegen sowie die Weiterbildungsmöglichkeiten positiv in Erinnerung behalten hast.

Ich wünsche dir für deinen weiteren beruflichen und privaten Weg von Herzen alles Gute, viel Erfolg und vor allem ein Umfeld, in dem du dich wohlfühlst und deine Erwartungen erfüllt werden.

Herzlich,
HR-Leitung

Nach ERP-Umstellung: gute Teams, aber massive Führungs- und Kommunikationsprobleme

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Mitarbeitenden, die täglich mit Kunden am Telefon im Austausch stehen, sowie die Techniker im Aussendienst, bekommen die Unzufriedenheit der Kunden direkt zu spüren. Sie müssen oft Rückmeldungen entgegennehmen, die eigentlich auf interne Prozesse und Entscheidungen zurückzuführen sind. Das ist für die betroffenen Mitarbeitenden sehr belastend und sollte stärker berücksichtigt werden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gewisse Personen in der Geschäftsleitung haben keine ausreichenden Führungsqualitäten und werden trotzdem in die Führungsetage gewählt. Wenn man eng mit bestimmten Personen aus der Geschäftsleitung oder dem Verwaltungsrat befreundet ist, hat man offenbar deutlich bessere Chancen, in eine Führungsposition zu kommen.

Verbesserungsvorschläge

Die Firma sollte ihre Mitarbeitenden mehr wertschätzen, anstatt dass sich die Führungsetage selbst dafür lobt, wie gut sie ist und wie gut sie angeblich alles macht. Statt Sitzungen abzuhalten, in denen alle für die vermeintlich grossartigen Leistungen applaudieren sollen, sollte man die tatsächlichen Probleme ernst nehmen und die Mitarbeitenden aktiv einbeziehen.

Arbeitsatmosphäre

Seit der ERP-Umstellung ist die Arbeitsatmosphäre stark belastet. Die Mitarbeitenden arbeiten sich an künstlich verlängerten Prozessen ab, während die Daten teilweise nicht einmal korrekt abgebildet werden. Gleichzeitig feiert die Geschäftsleitung, wie gut es seit der Umstellung angeblich läuft, anstatt offen und ehrlich mit den Mitarbeitenden zu kommunizieren.

Kritische Rückmeldungen zum neuen ERP-System werden kaum zugelassen. Sobald Mitarbeitende einen Kommentar dazu abgeben, werden sie zurechtgewiesen oder es wird ihnen sogar mit Konsequenzen gedroht. Das führt zu Frust, Unsicherheit und dem Gefühl, dass die tatsächlichen Probleme nicht ernst genommen werden.

Image

Kommt darauf an, wen du fragst.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich gut. Allerdings gibt es Abteilungen, die teilweise 60–80 % Homeoffice machen können, während andere weiterhin nur die üblichen 40 % erhalten. Dadurch entsteht der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt werden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden angeboten. In vielen Abteilungen gibt es Mitarbeitende, die sich weiterbilden lassen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt sollte überprüft werden. Teilweise sind die Lohnbänder sehr veraltet und hinken dem Markt hinterher. Dementsprechend ist es schwierig, die besten Mitarbeitenden zu finden und langfristig im Unternehmen zu halten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt in den Abteilungen ist sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter war grundsätzlich gut, stand jedoch zeitweise selbst stark unter Druck durch die Geschäftsleitung und den Verwaltungsrat mit ihren utopischen Zielsetzungen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind seit der Renovation des Offices ganz okay.

Kommunikation

Das Thema Kommunikation ist in dieser Firma katastrophal, obwohl eine verantwortliche Person interne Kommunikation studiert hat. Statt aktiv zu handeln und die tatsächlichen Probleme anzusprechen, beschäftigt man sich lieber damit, schlechte Bewertungen auf Kununu entfernen zu lassen.

Interessante Aufgaben

In unserer Abteilung war die Aufgabenverteilung gut.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen.
Die Einführung unseres neuen ERP-Systems war und ist für viele Mitarbeitende anspruchsvoll. Uns ist bewusst, dass die Umstellung im Arbeitsalltag zu zusätzlichem Druck, Mehraufwand und Frustration geführt hat – insbesondere in Bereichen mit direktem Kundenkontakt.

Gleichzeitig möchten wir aber auch einige Aussagen klar einordnen:
Kritisches Feedback zum ERP-System oder zu internen Abläufen ist bei uns ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Rückmeldungen aus den Teams sind wichtig, um Probleme zu erkennen und Verbesserungen umzusetzen. Gleichzeitig ist es bei einer Transformation dieser Grösse nicht möglich, alle Anliegen oder Verbesserungsvorschläge sofort anzugehen. Pauschale Aussagen, wonach Kritik grundsätzlich unterdrückt oder mit negativen Konsequenzen verbunden sei, entsprechen nicht unserem Verständnis der Zusammenarbeit.

Auch der Vorwurf, Führungspositionen würden aufgrund persönlicher Beziehungen vergeben, weisen wir klar zurück. Entscheidungen bezüglich Führungsfunktionen erfolgen anhand fachlicher und persönlicher Qualifikationen sowie im Rahmen definierter Prozesse (für Positionen in der Geschäftsleitung ist ein externes Assessment zu absolvieren, final entscheidet der Gesamtverwaltungsrat).

Dass die Kommunikation während einer grossen Transformation nicht immer allen Erwartungen gerecht wird, nehmen wir ernst. Gleichzeitig arbeiten viele Mitarbeitende und Führungskräfte täglich mit grossem Engagement daran, Stabilität in die Prozesse zu bringen und Verbesserungen umzusetzen.

Danke auch für die positiven Worte zum Kollegenzusammenhalt und zu den Teams. Gerade in herausfordernden Phasen zeigt sich, wie wichtig dieser Zusammenhalt ist.

Wir wünschen dir für deine private und berufliche Zukunft alles Gute.

Als Arbeitnehmer ist man eine Nummer. Nicht authentische Firma. Nie wieder.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man hat am Geburtstag frei, Sommerfest und Weihnachtsessen, offene Türe beim HR

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Veralteter Führungsstil. Man sagt das eine, macht aber das andere. Das ist inauthentisch.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Kommunikation, bessere Auswahl der Vorgesetzten

Arbeitsatmosphäre

Es wird mit Angst geführt

Work-Life-Balance

Soweit ok. Teilweise kein Home Office trotz Zusage dessen.

Kollegenzusammenhalt

Im Team guter Zusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Es wird mit Angst geführt. Damit ist alles gesagt.

Kommunikation

Wenig Information der GL

Interessante Aufgaben

Spannende Aufgaben


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Etabliertes Unternehmen im Umschwung, Veränderung kann mitgestaltet werden

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man blickt voraus und passt sich an.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Etwas träge, teils etwas unkoordiniert

Verbesserungsvorschläge

Weiterhin an Struktur, Kommunikation, Steuerung und Modernen Systemen arbeiten.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Vetterliwirtschaft statt Gleichberechtigung

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Standort der Büros

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nur Mitarbeiter welche mit dem Inhaber und dem Geschäftsführer privat verkehren, werden privilegiert behandelt und erhalten Beförderungen und Gehaltserhöhungen. Alle anderen nicht.

Verbesserungsvorschläge

Es sollten alle Mitarbeiter gleich behandelt werden

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsklima im Keller

Image

Ebenfalls im Keller

Gehalt/Benefits

Keine Lohnerhöhungen für Mitarbeiter

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein soziales Bewusstsein

Arbeitsbedingungen

Schlechte IT Umgebung

Kommunikation

Gleich Null

Gleichberechtigung

Vetterliwirtschaft


Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wieder wurde eine kompetente Führungsperson entlassen.

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Faigle AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitskollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gute Mitarbeiter werden entlassen oder gehen von selbst. Früher war Faigle ein guter Arbeitgeber. Das ist heute nicht mehr so. Schade.

Verbesserungsvorschläge

Den Umgang mit Mitarbeiter verbessern.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

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