Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.9.2026
Das Profil von Georg Fischer AG zeichnet sich durch eine negative Gesamtbewertung aus. Besonders die Arbeitsatmosphäre steht im Fokus der Kritik: Wiederholte Entlassungswellen, eine von Angst geprägte Unternehmenskultur und ein als inkompetent wahrgenommenes Top-Management trüben das Betriebsklima erheblich. Die Kommunikation verläuft fast ausschließlich von oben nach unten – kritische Fragen bleiben unbeantwortet, und Mitarbeiter:innen berichten von verschleierten Kündigungen sowie oberflächlichen Informationsformaten, die echte Transparenz vermissen lassen. Das Vorgesetztenverhalten wird ähnlich kritisch gesehen: Viele Bewertungen beschreiben mangelnde Wertschätzung, Mikromanagement und politisch motivierte Entscheidungen. Beim Thema Karriere gehen die Meinungen auseinander – einige sehen grundsätzliche Möglichk...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Georg Fischer AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Wiederkehrende Entlassungswellen sorgen für anhaltenden Stress und Unsicherheit, während eine unklare Unternehmensstrategie eine Kultur der Angst erzeugt. Einige Bewertungen kritisieren das Management scharf: Führungskräfte sollen Missstände beschönigen, einseitiges Feedback geben und echte Wertschätzung vermissen lassen. Hinzu kommen ausgeprägte Silostrukturen sowie interne Machtkämpfe, die nach Meinung einiger Nutzer:innen zu hoher Fluktuation führen. Auch die physische Arbeitsumgebung stößt auf Kritik, etwa durch laute Großraumbüros mit mangelhafter Isolierung.
Wenige Stimmen zeichnen ein positiveres Bild: Zwischen Mitarbeiter:innen und Vorgesetzten herrsche ein gutes Miteinander mit offenen Gesprächsmöglichkeiten. Dieser Eindruck steht jedoch im deutlichen Kontrast zur vorherrschenden Meinung, die das Arbeitsklima als belastet beschreibt – nicht zuletzt, weil hohe Bonuszahlungen an Führungskräfte bei gleichzeitigem Stellenabbau das Vertrauen in die Unternehmensführung erheblich beeinträchtigen.
Die Kommunikation bei Georg Fischer AG wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders bemängeln einige, dass der Informationsfluss ausschließlich von oben nach unten verläuft: Kritische Fragen werden ignoriert, wichtige Themen verschwiegen und Feedback kaum eingeholt. Das Senior Management schweigt häufig, um die Belegschaft ruhig zu halten, während Entlassungen kurzfristig und ohne ausreichende Erklärungen kommuniziert werden. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation in turbulenten Zeiten als oberflächlich und vorrangig auf Aktionärsinteressen ausgerichtet.
Wenige Stimmen sehen positive Ansätze, etwa durch tägliche Intranet-Updates, doch hängt die Qualität der Kommunikation stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Die mangelnde Transparenz erzeugt bei Mitarbeiter:innen Unsicherheit und Stress, da falsche Sicherheitsversprechen und kurzfristige Ankündigungen das Vertrauen belasten. Eine echte Dialogkultur fehlt nach Meinung vieler Bewertenden.
Das Vorgesetztenverhalten bei Georg Fischer AG wird von den Nutzer:innen deutlich kritisch bewertet. Viele Bewertungen beschreiben eine Führungskultur, die von mangelnder Wertschätzung, fehlendem Respekt und unzureichender Kommunikation geprägt ist. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Führungskräfte karrierehemmend agieren, gute Mitarbeiter:innen gezielt verdrängen und Mikromanagement betreiben, während eigene Verantwortlichkeiten vernachlässigt werden. Zudem berichten einige von respektlosem Verhalten und dem Vertuschen von Missständen. Kompetente Führungspersonen haben das Unternehmen offenbar verlassen, sodass weniger geeignete Personen aufgestiegen sind.
Wenige Stimmen äußern sich positiv und heben einzelne Abteilungsleitungen hervor, die Talente fördern. Dieser Kontrast verdeutlicht jedoch, dass positive Führung eher die Ausnahme als die Regel darstellt.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Georg Fischer AG werden von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Einige sehen zwar grundlegende Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung, betonen jedoch, dass man diese aktiv einfordern müsse. Wenige Bewertungen heben hervor, dass Aufstieg bei guter Leistung möglich sei – allerdings mit dem Vorbehalt, dass Netzwerke und persönliche Verbindungen oft entscheidender seien als fachliche Kompetenz.
Die negativen Stimmen überwiegen deutlich: Karriere gelte in der Praxis als kaum realisierbar, Beförderungen hingen eher von Konformität und persönlichen Kontakten ab als von Leistung. Weiterbildungsprogramme werden als unzureichend oder veraltet beschrieben, und Karrierezusagen sollen sich im Nachhinein als nicht eingehalten erwiesen haben. Besonders im Bereich Forschung und Entwicklung sehen Nutzer:innen kaum Perspektiven. Zudem bemängeln einige eine hohe Fluktuation in Schlüsselpositionen sowie abrupte Kündigungen.
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