Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Das Profil von Georg Fischer AG fällt negativ aus. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die Kommunikation: Sie beschreiben sie als einseitig, intransparent und strikt von oben nach unten gerichtet. Gerade in Phasen von Entlassungen sehen viele eine ausgeprägte Informationslücke, die Unsicherheit und Gerüchte befeuert. Das Verhalten der Vorgesetzten verstärkt diesen Eindruck – die Bewertungen beschreiben fehlende Wertschätzung, politisches Agieren und mangelnde Entscheidungskompetenz. Ähnliche Kritik findet sich auch in der Arbeitsatmosphäre, wo Angstkultur, wiederholte Abbauphasen und ein Ungleichgewicht zwischen C-Level-Boni und Stellenabbau das Klima belasten.
Karrieremöglichkeiten existieren laut einigen Bewertungen zwar formal, in der Praxis scheitern sie jedoch oft an fehlenden Weiterbildungsangeboten...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Georg Fischer AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist die ausgeprägt hierarchische, von oben nach unten gerichtete Informationsweitergabe, bei der Mitarbeiter:innen kaum Mitspracherecht haben. Einige Bewertungen bemängeln fehlende Transparenz, insbesondere bei Entlassungen, was Unsicherheit und Gerüchte befördert. Die Kommunikation wirke einseitig auf die Interessen der Aktionär:innen ausgerichtet, während Feedback von Mitarbeiter:innen nicht erwünscht sei. Zudem berichten einige Nutzer:innen, dass das Management Informationen bewusst zurückhalte und wichtige Neuigkeiten nur über externe Quellen zugänglich seien. Wenige positive Stimmen heben ein täglich aktualisiertes Intranet hervor oder verweisen darauf, dass die Qualität der Kommunikation stark von der jeweiligen Führungskraft abhänge. Diese positiven Einzelmeinungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur vorherrschenden Kritik an mangelnder Offenheit und Transparenz im Unternehmen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Georg Fischer AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem mangelnde Wertschätzung, fehlende Kommunikation auf Augenhöhe und ein ausgeprägtes Mikromanagement-Verhalten. Einige Bewertungen beschreiben Führungskräfte, die Respekt einfordern, ihn jedoch selbst nicht zeigen, sowie eine politisch orientierte, nach oben ausgerichtete Führungskultur, die Karrierewege blockiert und gute Mitarbeiter:innen verdrängt. Darüber hinaus bemängeln einige Nutzer:innen, dass Führungspositionen nicht immer nach Kompetenz besetzt werden und dass das Management den Bezug zur Basis verloren hat.
Wenige Bewertungen fallen positiv aus und heben einzelne Vorgesetzte hervor, die Talente fördern und ein gutes Arbeitsumfeld schaffen. Diese Ausnahmen spiegeln jedoch nicht die vorherrschende Meinung wider, da die große Mehrheit der Einschätzungen ein kritisches Bild der Führungskultur im Unternehmen zeichnet.
Die Arbeitsatmosphäre bei Georg Fischer AG wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Viele berichten von einem angespannten Klima, das durch Unsicherheiten über die Unternehmensstrategie, willkürliche Kündigungen und eine ausgeprägte Kultur der Kontrolle geprägt ist. Kritisiert werden zudem einseitige Kommunikation sowie Vorgesetzte, die Feedback der Mitarbeiter:innen kaum ernst nehmen. Einige Bewertungen beschreiben, wie fähige Kolleg:innen das Unternehmen verlassen haben, während jene, die bleiben, oft ortsgebunden oder schlicht auf ihre Chancen wartend sind. Auch die physische Arbeitsumgebung, etwa lärmintensive Großraumbüros, trägt zur Belastung bei. Hinzu kommen Sparmaßnahmen wie Stellenabbau trotz hoher Boni für das Top-Management, was das Vertrauen in die Unternehmensführung weiter untergräbt. Lediglich wenige Stimmen heben positive Beziehungen zwischen Mitarbeiter:innen und Vorgesetzten hervor.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Georg Fischer AG werden von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Einige berichten, dass Aufstiegschancen zwar auf dem Papier existieren, in der Praxis jedoch kaum realisiert werden. Zudem bemängeln einige, dass Beförderungen weniger auf Leistung als auf Gefälligkeit basieren und Versprechen bezüglich der Karriereentwicklung oft nicht eingehalten werden. Besonders Mitarbeiter:innen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung sehen sich in einem vertriebsorientierten Umfeld in ihrer fachlichen Entwicklung eingeschränkt. Weiterbildungsangebote gelten als veraltet, externe Schulungen fehlen laut einigen Bewertungen gänzlich.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiver und betonen, dass Chancen durchaus vorhanden sind – allerdings erfordern diese entweder starke Eigeninitiative oder die richtigen Kontakte im Unternehmen. Diese Einschätzung steht im Widerspruch zu den überwiegend negativen Stimmen, die strukturelle Defizite bei der Förderung von Mitarbeiter:innen sehen.
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