Jetzt eher nicht dort hingehen (Stand Februar 2026)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitsorte
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unehrlichkeit nach aussen, was gelebte Werte angeht.
Sehr schlechte Kommunikation (was die Fusion angeht, kann man hier nur noch von einem Debakel nach Innen sprechen).
Verbesserungsvorschläge
Weniger Führungskräfte, mehr Vertrauen und Selbstverantwortung für die Mitarbeiter
Arbeitsatmosphäre
4 anstehende Entlassungswellen hinterlassen ihre Spuren und führen zu schlechter Stimmung in allen Bereichen.
Da es mehrere Kündigungswellen gibt, kann man sich ausmalen, wie willkommen man als Neuer sein wird. Vor allem weil Erfahrene (und damit teure) gekündigt werden oder selbst gehen und durch kleinere Gehälter ersetzt werden. Lieber warten, bis die Fusion und alle Entlassungen durch sind (2028).
Karriere/Weiterbildung
Nur durch Leistung und ohne Politik wird man wenig bis gar nicht gefördert.
Gehalt/Benefits
überobligatorische Pensionskasse
Kollegenzusammenhalt
Super. Wenn man von den Silo-Bewachern (Führungskräfte) gelassen wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Egal was HR nach aussen auch angibt. Bisher hat die Kündigungswelle aus meiner Sicht ausschliesslich Ü50 getroffen.
Vorgesetztenverhalten
Nur sehr wenige stellen sich vor ihre Mitarbeiter. Aus Angst um die eigene Position wird sehr selten Einsatz für das Team gezeigt und lieber gekuscht.
Arbeitsbedingungen
Sehr gute Arbeitsplätze und richtig gute Kantine
Kommunikation
Anfangs Januar durften alle Mitarbeiter an einem gemeinsamen Event für mehrere Millionen in der Messe Basel teilnehmen. Der Mehrwert aus dem Management war Null. Ein gutes Beispiel für: gut gemeint ist nicht gut gemacht.
Gleichberechtigung
Man gibt sich einen schönen Anstrich und leistet sich sogar eine DEI Abteilung (obwohl mehrere Metastudien belegen, dass dies nichts bewirkt) und ein Diversity Council. Aber Helvetia ist ein konservativer Verein, wie er im Buche steht, was die überwiegend männliche Führungsmannschaft auch widerspiegelt. Als Frau kann man ein wenig Karriere machen, wenn man gut aussieht. Denn auch solches Verhalten gehört zu einem konservativen Wertemodell.


