Helvetia Basel: Schein nach außen, toxische Realität nach innen – Führungskultur am Tiefpunkt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zusammenfassung:
Die jüngsten strategischen Entscheidungen und die personelle Besetzung in der oberen Führungsebene haben das Vertrauen der Belegschaft massiv erschüttert. Was nach außen wie Wachstum aussieht, fühlt sich intern wie ein kultureller Ausverkauf an.
Verbesserungsvorschläge
Hinterfragt die Historie und den Führungsstil eurer Top-Manager! Eine Fusion nach der anderen zu vollziehen, während im Kern eine toxische Führungskultur herrscht, wird das Unternehmen langfristig beschädigen. Es braucht eine personelle Erneuerung an der Spitze, die moderne Werte nicht nur vorgibt, sondern auch versteht.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist gut, da man sich im gemeinsamen Leid gegen die "Teppichetage" solidarisiert. Das Gefühl, hintergangen worden zu sein (Stichwort: Baloise-Integration), schweißt uns zusammen, aber die Moral ist am Boden.
Vorgesetztenverhalten
Hier liegt das Hauptproblem. Bestimmte Entscheidungsträger im hohen Kader, die bereits eine fragwürdige Historie aus Zeiten der SEV und anderen Mandaten mitbringen, vergiften das Klima. Es herrscht ein Führungsstil, der von patriarchalem Denken und mangelnder Wertschätzung geprägt ist. Wer kritisch hinterfragt oder nicht ins veraltete Weltbild passt, wird systematisch ins Abseits gedrängt. Es ist unverständlich, wie man Personen mit einer solch destruktiven Bilanz in Schlüsselpositionen belassen kann.
Kommunikation
Verschlossen und von oben herab. Man hat das Gefühl, dass strategische Weichenstellungen von Personen gesteuert werden, die eher an ihrem eigenen Machtausbau als am Wohl der Mitarbeitenden interessiert sind.
Gleichberechtigung
Ein massiver Rückschritt. In gewissen Führungskreisen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Diversität wird zwar plakativ beworben, aber von den entscheidenden Köpfen im Kader nicht gelebt – im Gegenteil.


