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Bewertung

Helvetia Basel: Schein nach außen, toxische Realität nach innen – Führungskultur am Tiefpunkt

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Helvetia Versicherung in Basel gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zusammenfassung:
Die jüngsten strategischen Entscheidungen und die personelle Besetzung in der oberen Führungsebene haben das Vertrauen der Belegschaft massiv erschüttert. Was nach außen wie Wachstum aussieht, fühlt sich intern wie ein kultureller Ausverkauf an.

Verbesserungsvorschläge

Hinterfragt die Historie und den Führungsstil eurer Top-Manager! Eine Fusion nach der anderen zu vollziehen, während im Kern eine toxische Führungskultur herrscht, wird das Unternehmen langfristig beschädigen. Es braucht eine personelle Erneuerung an der Spitze, die moderne Werte nicht nur vorgibt, sondern auch versteht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist gut, da man sich im gemeinsamen Leid gegen die "Teppichetage" solidarisiert. Das Gefühl, hintergangen worden zu sein (Stichwort: Baloise-Integration), schweißt uns zusammen, aber die Moral ist am Boden.

Vorgesetztenverhalten

Hier liegt das Hauptproblem. Bestimmte Entscheidungsträger im hohen Kader, die bereits eine fragwürdige Historie aus Zeiten der SEV und anderen Mandaten mitbringen, vergiften das Klima. Es herrscht ein Führungsstil, der von patriarchalem Denken und mangelnder Wertschätzung geprägt ist. Wer kritisch hinterfragt oder nicht ins veraltete Weltbild passt, wird systematisch ins Abseits gedrängt. Es ist unverständlich, wie man Personen mit einer solch destruktiven Bilanz in Schlüsselpositionen belassen kann.

Kommunikation

Verschlossen und von oben herab. Man hat das Gefühl, dass strategische Weichenstellungen von Personen gesteuert werden, die eher an ihrem eigenen Machtausbau als am Wohl der Mitarbeitenden interessiert sind.

Gleichberechtigung

Ein massiver Rückschritt. In gewissen Führungskreisen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Diversität wird zwar plakativ beworben, aber von den entscheidenden Köpfen im Kader nicht gelebt – im Gegenteil.

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Arbeitgeber-Kommentar

Michèle Schaub, Employer Branding Specialist
Michèle SchaubEmployer Branding Specialist

Lieber Kollege, liebe Kollegin

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so offen zu teilen. Wir nehmen Rückmeldungen dieser Art sehr ernst. Gerade in einer Phase, die für viele mit Unsicherheit und Veränderung verbunden ist.

Durch die Fusion ist aktuell sehr viel Bewegung im Unternehmen. Gerade im Vertrieb wurden in den obersten zwei Führungsebenen fast alle Positionen neu besetzt, weshalb wir einzelne Eindrücke so nicht ganz nachvollziehen können. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass solche Veränderungen sehr unterschiedlich erlebt werden und dass dabei nicht immer alles von Anfang an rund läuft.

Für die Mitarbeitenden im Aussendienst haben wir uns intensiv eingesetzt unter anderem auch mit klaren Garantien und dazu insgesamt sehr viel positives Feedback erhalten. Bis zum Verkaufsstart im Sommer gibt es weiterhin viel Bewegung auf den Agenturen, wobei der Fokus ganz bewusst auf Kultur, Führung und Zusammenarbeit liegt.

Gerade ist viel in Bewegung, vieles läuft bereits gut und manches braucht bei einer Fusion dieser Grösse noch etwas Zeit.

Wenn du magst und dich nicht direkt an deine Führungskraft wenden möchtest, melde dich gerne direkt bei mir per Mail (michele.schaub@helvetia.ch). Ich stelle dann den Kontakt zur zuständigen HR Business Partnerin oder zum HR Business Partner her. Solche grossen Veränderungen sollen bei aller Herausforderung auch die Chance bieten, Dinge gemeinsam besser zu machen.

Ich hoffe, wir können deine Zufriedenheit bald steigern und wünsche dir alles Gute.

Beste Grüsse
Michèle
Employer Branding Specialist

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