54 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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54 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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54 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Meinen persönlichen Berater habe ich als sehr zuverlässig und professionell erlebt. Besonders geschätzt habe ich die sorgfältigen Vorabklärungen sowie die konsequente Einhaltung der mit dem Kunden vereinbarten Rahmenbedingungen, beispielsweise bezüglich Home Office und Reisezeiten.
Insbesondere die Möglichkeit zum Home Office trug für mich wesentlich zu einer guten Work-Life-Balance bei und ermöglicht mir ein flexibles und modernes Arbeiten als externer Mitarbeiter bei dem Kunden.
Die Kommunikation war jederzeit offen, transparent und wertschätzend. Informationen wurden zeitnah weitergegeben sowie je nach Bedarf diskutiert und der persönlich Austausch mit meinem Vermittlungsberater funktionierte hervorragend.
Die Entlohnung war aus meiner Sicht für einen externen Mitarbeiter angemessen und marktgerecht. Insgesamt ein faires Gesamtpaket mit ordentlichen Rahmenbedingungen.
Während meiner Tätigkeit als externer Mitarbeiter in einer Supply Chain Task Force konnte ich im Einkauf interessante und abwechslungsreiche Aufgaben übernehmen. Besonders die Arbeit mit SAP ermöglichte mir einen praxisnahen Einblick in derzeit verwendete Einkaufs- und Beschaffungsprozesse beim Kunden.
Excellent communication, kindness, being considered about employees
It was really easy to reach out to the employeeers in case of any question.
Humanis made sure I got a good position and getting tasks based on the agreement
Offene Kommunikation, Wertschätung, Vertrauen und immer offen für neue Ideen.
Bessere Bürostühle und Stehtische
Alles
Steh-Sitztische wären schon angebracht
Top
Der Lohn wird punktlich ausgezahlt.
Das Vorgesetztenverhalten ist geprägt von toxischer Kontrolle, manipulativer Kommunikation und vorgespielter Wertschätzung, die weder authentisch noch vertrauensfördernd ist.
Es ist jedem bewusst, was die einzige Lösung ist.
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von Druck geprägt, insbesondere durch ein Management, das häufig impulsiv und unberechenbar agiert. Entscheidungen werden oft kurzfristig und ohne klare Kommunikation getroffen, was zu Unsicherheit und Frustration im Team führt.
Angebote wie Home-Office oder flexible Arbeitszeiten werden nicht aus Überzeugung, sondern aus reinem Wettbewerbsdruck gewährt – sie gelten intern eher als notwendiges Übel denn als echte Benefits. Würde es der Markt zulassen, wären diese Optionen vermutlich schnell wieder abgeschafft.
Die hohe Fluktuation innerhalb des Unternehmens verstärkt das Gefühl der Instabilität. Gleichzeitig leidet die Produktivität unter einer schwachen Arbeitsmoral, die wiederum durch die schwachen Rahmenbedingungen bedingt ist. Ein Teufelskreis, der sich auch in den Geschäftszahlen widerspiegelt.
Versprechungen und Vereinbarungen werden nicht eingehalten und man fühlt sich tagtäglich erneut hintergangen.
Humanis präsentiert sich nach außen als kompetenter und gut vernetzter Headhunter mit einem starken Standort und klarer Spezialisierung. Das Marketing des Unternehmens ist stark unterentwickelt und wirkt wenig professionell. Es wird überwiegend auf kostenlose oder interne Lösungen zurückgegriffen, beispielsweise selbst gefilmte und geschnittene Videos mit dem Handy, die auf LinkedIn veröffentlicht werden. Ein strategisches, konsistentes und hochwertiges Marketing fehlt weitgehend. Dadurch bleibt das Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung hinter seinen Möglichkeiten zurück und kann sich nicht klar von Wettbewerbern abheben. Die geringe Sichtbarkeit Vertrauen bei potenziellen Kunden und Kandidaten aufzubauen. Zudem erfolgen keine Anfragen von Kunden auf der Website. Aufträge werden durch Kaltakquise generiert. Intern wird das Unternehmen jedoch von Mitarbeitenden als stark kontrollierend, wenig wertschätzend und strukturell veraltet wahrgenommen. Das Image leidet unter einer Diskrepanz zwischen Außendarstellung und gelebter Unternehmenskultur.
Wie bereits erwähnt, hat die Work-Life-Balance im Unternehmen keinen hohen Stellenwert. Der Fokus liegt nahezu ausschließlich auf Umsatzsteigerung. Andere Prinzipien oder Werte scheinen kaum eine Rolle zu spielen. Angebote wie Home-Office oder flexible Arbeitszeiten (z. B. Arbeitsbeginn bis 9 Uhr, Ende offen) werden zwar offiziell kommuniziert, wirken jedoch eher wie ein Zugeständnis an den Markt als ein echtes Entgegenkommen gegenüber den Mitarbeitenden.
Die Nutzung dieser „Benefits“ ist stark reglementiert: Home-Office muss mindestens eine Woche im Voraus per Kalendereintrag angekündigt werden. Eine Maßnahme, deren Sinnhaftigkeit fraglich erscheint, insbesondere wenn kurzfristige Änderungen problemlos möglich wären. Intern wird Home-Office zudem abwertend als „Urlaubstag“ bezeichnet, was die Haltung gegenüber modernen Arbeitsmodellen deutlich macht.
Die Erwartungen an die Mitarbeitenden sind hoch: Überstunden gelten als selbstverständlich und auch bei Veranstaltungen wird erwartet, dass man spontan aushilft. Ohne angemessene Wertschätzung. Ein einfaches „Danke“ gilt als ausreichende Anerkennung.
Weiterbildungen werden vom Unternehmen grundsätzlich finanziert – allerdings nur unter der Bedingung, dass sich Mitarbeitende nach Abschluss der Maßnahme für mindestens drei Jahre verpflichten, im Unternehmen zu bleiben. Ob diese Verpflichtung unter den gegebenen Arbeitsbedingungen realistisch und tragbar ist, bleibt fraglich.
Karriereentwicklung ist möglich, insbesondere durch die Übernahme von Personalverantwortung. Dabei sollte man sich jedoch bewusst sein, dass dies mit einer verstärkten Konfrontation mit dem bestehenden, teils toxischen Führungsverhalten einhergeht. Je mehr Mitarbeitende man führt, desto stärker ist man diesem Verhalten ausgesetzt. Ein Umstand, der die Attraktivität von Führungsrollen erheblich mindert.
Das Vergütungsmodell wird nach außen mit einem „hohen Fixum“ und einem „Highperformance-Bonus“ beworben. In der Realität entspricht das Fixgehalt jedoch eher dem unteren Branchendurchschnitt und der Bonus ist so gestaltet, dass er nur schwer erreichbar ist. Insbesondere im Vergleich zu ähnlichen Positionen in anderen Headhunting-Unternehmen.
Bei einer Zielerreichung von 300.000 CHF wird theoretisch ein Bonus von rund 8.000 CHF in Aussicht gestellt. In der Praxis wird der Umsatz jedoch zunächst durch zwei geteilt und auf den aktuellen sowie den Folgemonat verteilt. Anschließend werden monatliche Eigenkosten in Höhe von 18.000 CHF vom jeweiligen Umsatzanteil abgezogen. Erst wenn diese Schwelle überschritten wird, kommt es zur Bonusberechnung.
Diese komplexe und wenig transparente Struktur wirkt demotivierend und steht im Widerspruch zur kommunizierten Leistungsorientierung. Die tatsächliche Vergütung ist dadurch deutlich geringer als erwartet und kaum mit marktüblichen Modellen vergleichbar. Kritik gegenüber diesem System darf man keinesfalls äußern. Eventuell sollte man sich die Definition von einem leistungsorientierten Bonussystem nochmals zu Gemüte führen.
Es wurde erwähnt, dass man den Müll trennen soll und die Möglichkeit hierzu ist vorhanden.
Das kollegiale Miteinander im Unternehmen ist überwiegend positiv. Viele Mitarbeitende pflegen einen respektvollen, hilfsbereiten und wertschätzenden Umgang miteinander, was sich in einer angenehmen Zusammenarbeit widerspiegelt.
Gleichzeitig gibt es vereinzelt Kolleginnen und Kollegen, die sich abgrenzen und eher als Einzelkämpfer auftreten.
Das Führungsverhalten zeigt sich nicht nur durch Kontrolle und Druck, sondern auch durch mangelnde Wertschätzung gegenüber langjährigen Mitarbeitenden. So wurde beispielsweise ein Kollege kurz vor seiner Pensionierung nach über 30 Jahren Betriebszugehörigkeit freigestellt. Begleitet von einem unangemessenen, lautstarken Umgangston.
Das Verhalten der Führungskräfte ist geprägt von impulsiven Entscheidungen, mangelnder Kommunikationsdisziplin und einem stark leistungsorientierten Führungsstil. Transparenz und Wertschätzung im Umgang mit Mitarbeitenden sind kaum erkennbar. Kritik wird selten konstruktiv aufgenommen. Stattdessen reagieren Vorgesetzte häufig mit Abwehr oder persönlichen Angriffen, was eine offene Feedbackkultur unterbindet.
Die Erwartungshaltung ist hoch: Überstunden und zusätzliche Einsätze gelten als selbstverständlich. Eine angemessene Anerkennung bleibt jedoch aus. Die angebotenen Benefits wie Home-Office oder flexible Arbeitszeiten wirken nicht wie echte Entlastung, sondern wie kontrollierte Zugeständnisse, deren Nutzung streng reglementiert ist. Intern wird Home-Office sogar abwertend als „Urlaubstag“ bezeichnet.
Das Führungsverhalten ist stark von Kontrolle und Misstrauen geprägt. Mitarbeitende werden engmaschig überwacht.
Insgesamt fehlt es an Führungsstärke, Empathie und einem modernen Verständnis von Mitarbeiterführung. Das Verhalten der Vorgesetzten trägt maßgeblich zur Unsicherheit, Frustration und zur hohen Fluktuation im Unternehmen bei.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt mäßig und lassen in mehreren Bereichen zu wünschen übrig. Zwar wird neue Hardware bereitgestellt, jedoch kommt veraltete Software zum Einsatz, die den täglichen Workflow erheblich behindert. Die eingesetzten Systeme sind weder intuitiv noch effizient, was zu unnötigen Reibungsverlusten führt. Kundenbesuche gelten als unverzichtbarer Bestandteil der Tätigkeit und werden vom Unternehmen ausdrücklich erwartet. Die Anreise soll dabei mit dem privaten Fahrzeug oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Es wird sichtbar an vielen Stellen gespart. Ein besonders deutliches Beispiel ist der fehlende, individuelle Zugang zu professionellen Recruiting-Tools, die in anderen Headhunting-Unternehmen zum Standard gehören. Dies erschwert die Arbeit unnötig und wirkt wenig zukunftsorientiert.
Die Büroausstattung ist zwar optisch ansprechend, entspricht jedoch nicht mehr den ergonomischen Anforderungen moderner Arbeitsplätze. Elektrisch, höhenverstellbare Tische fehlen vollständig und viele der vorhandenen Bürostühle sind defekt oder stark abgenutzt. Der PrimeTower als Büro ist zwar schön, aber seine Schönheit spiegelt sich im Bonussystem wider.
Die interne Kommunikation weist erhebliche Mängel auf. Es wird ausschließlich das kommuniziert, was zwingend erforderlich ist – eine offene, transparente oder wertschätzende Kommunikation ist kaum vorhanden. Der Tonfall ist dabei häufig unangemessen, wirkt respektlos oder gereizt und trägt spürbar zur Belastung des Arbeitsklimas bei.
Es fehlt an professioneller Disziplin und emotionaler Selbstbeherrschung in der Art und Weise, wie Informationen weitergegeben und Gespräche geführt werden. Vereinzelnt sind auch Aussagen möglich, wo jemand persönlich angegriffen wird.
Eine konstruktive Kommunikationskultur ist kaum erkennbar. Kritik wird selten ernsthaft aufgenommen oder reflektiert. Statt einer sachlichen Auseinandersetzung mit Verbesserungsvorschlägen reagieren Führungskräfte häufig mit Abwehr oder persönlichen Angriffen, was eine offene Feedbackkultur nahezu unmöglich macht. Ein Taboo-Thema ist bspw. das Bonussystem.
Das Team setzt sich aus einem vielfältigen Mix an Persönlichkeiten zusammen.
Die Aufgaben im Arbeitsalltag sind weitgehend repetitiv und bieten wenig Abwechslung. Zwar ergeben sich durch Eigeninitiative spannende Kontakte zu Kunden und Kandidaten, doch diese entstehen nicht aufgrund der Strahlkraft oder des positiven Images des Unternehmens, sondern durch persönliches Engagement.
Das Unternehmen selbst trägt wenig dazu bei, solche Begegnungen aktiv zu fördern oder durch eine starke Marktposition zu erleichtern. Die Attraktivität der Arbeit ergibt sich somit eher aus individuellen Bemühungen als aus strukturellen oder kulturellen Stärken der Organisation.
Der wohl einzige klare Vorteil ist der Standort im Prime Tower. Die Lage vermittelt ein gewisses Prestige und kann für externe Kontakte und Kundenpräsentationen positiv wirken.
Die Arbeitskultur ist von Druck, Misstrauen und fehlender Förderung geprägt. Kommunikation funktioniert kaum konstruktiv, Kritik wird nicht akzeptiert und kann sogar zu öffentlicher Blossstellung führen. Kollegenzusammenhalt existiert nur eingeschränkt, Arbeitsaufgaben sind oft unklar und wenig nachhaltig.
Ein Umzug aus dem Prime Tower könnte die Kostenstruktur deutlich entlasten und den Druck auf Mitarbeiter verringern. Darüber hinaus wäre es dringend nötig, die Unternehmenskultur zu überdenken: Offene, konstruktive Kommunikation, echte Förderung von Talenten und ein vertrauensvolles Miteinander sollten Priorität haben. Prozesse müssen klarer definiert und stabilisiert werden, damit Aufgaben planbar und sinnvoll bleiben. Ebenso wichtig ist, Homeoffice und flexible Arbeitszeiten als echte Arbeitsformen anzuerkennen, anstatt sie zu stigmatisieren.
Die Atmosphäre ist nach aussen hin freundlich inszeniert, in der Realität jedoch angespannt und von Unsicherheit geprägt. Ständige Fluktuation, fehlendes Vertrauen von oben und eine Kultur, in der Kritik (z.B. am Bonus-Scheme) nicht erwünscht ist, lassen kaum Raum für ein echtes „Wir-Gefühl“. Mitarbeiter sind eher damit beschäftigt, sich abzusichern, als miteinander langfristig aufzubauen. Wer einmal erlebt hat, wie schnell und heftig Gegenwind kommt, wenn man Missstände anspricht, versteht schnell, warum so viele Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen wieder verlassen. Anstelle von Zusammenhalt entsteht so ein Klima aus Misstrauen, Druck und kurzfristigem Denken.
Up & Down.
Von Balance kann hier keine Rede sein. Schon wenn man um 10 Uhr das Büro für einen Kundenbesuch verlässt, wird man sofort gefragt, ob man „heute frei“ habe. Homeoffice wird nicht als ernsthafte Arbeitsform anerkannt, sondern regelmässig abgewertet und als „freier Tag“ bezeichnet. Wer einmal früher gehen muss – selbst für einen wichtigen Termin! – muss mit öffentlicher Demütigung rechnen.
Monetärer Erfolg führt zur -> Titel-Beförderung <- sonst bleibt alles gleich. Eventuell bekommt man noch einen Mitarbeiter im Team, den man Babysitten muss, den man aufbauen muss. Von deren Erfolg hat man jedoch nichts.
Leider sehr miserabel. Teils verdient eine Assistentin gleich viel wie eine Führungskraft.
20 Stockwerke mit dem Lift, für jedes mal frische Luft oder Pausen etc.
Von echtem Zusammenhalt kann man hier kaum sprechen. Die einzelnen Divisionen arbeiten streng für sich – bei gerade einmal rund einem Dutzend Mitarbeitern führt das eher zu Kleinst-Silos als zu Teamarbeit. Anstatt Talente zu fördern und aufzubauen, agieren die jeweiligen Leiter zurückhaltend und behalten Chancen lieber für sich. Kollegialität entsteht höchstens zwischen Menschen mit sehr ähnlicher Kultur oder dann, wenn ein gemeinsamer „Gegner“ identifiziert wird. Ein belastbares, konstruktives Miteinander gibt es so nicht.
Gibt es keine, nur im Management.
Das gelebte Motto lautet sinngemäss „Today hero, tomorrow zero“. Anerkennung ist hier stets kurzfristig und an Bedingungen geknüpft, was heute noch gelobt wird, kann morgen schon gegen einen verwendet werden. Anstatt auf Kontinuität, Vertrauen und Förderung zu setzen, wird Führung vor allem über Druck, Unsicherheit und wechselnde Loyalitäten ausgeübt. Wer Beständigkeit oder verlässliche Unterstützung von seinen Vorgesetzten erwartet, wird hier schnell enttäuscht.
Flexibilität, ergonomische Gestaltung oder unterstützende Tools werden nur begrenzt angeboten.
Kommunikation ist hier kein Instrument der Zusammenarbeit, sondern ein permanenter Belastungsfaktor. Prozesse und Abläufe ändern sich teilweise täglich, ohne klare Struktur oder Verbindlichkeit. Wer versucht, nachzufragen, wird in Open-Space-Runden oder Weekly-Meetings mehrfach „gechallenged“ – oft weniger konstruktiv, sondern eher in Form öffentlicher Bloßstellung. Kritik oder Hinweise auf Dinge, die nicht funktionieren, werden nicht aufgenommen, sondern führen fast reflexartig zu Gegenangriffen. So entsteht ein Klima, in dem viele lieber schweigen, anstatt offen zu sprechen. An gesunde, lösungsorientierte Kommunikation ist unter diesen Bedingungen nicht zu denken.
In Bezug auf Gleichberechtigung gibt es nichts auszusetzen. Männer und Frauen werden gleich behandelt, Chancen und Aufgabenverteilung erscheinen hier fair. Alle haben gleich viel Druck. gg
Auf den ersten Blick wirken die Aufgaben spannend und vielseitig, in der Praxis sind sie jedoch von ständigen Richtungswechseln und unklaren Vorgaben geprägt. Es fehlt eine klare Linie, sodass Projekte selten zu Ende gedacht oder nachhaltig aufgebaut werden.
Zu Beginn wirkt das Office durchaus beeindruckend – insbesondere die Lage vermittelt einen sehr professionellen ersten Eindruck.
Es wird an den falschen Stellen gespart, insbesondere bei internen Ressourcen. Hinzu kommen starkes Micromanagement, unklare Kommunikation und nicht eingehaltene Zusagen. Statt auf nachhaltige Mandatsarbeit setzt man überwiegend auf Erfolgsbasis, um schnelle Resultate zu erzielen. Im Ergebnis ähneln die Strukturen grossen Personalberatungen mit ähnlichen KPIs und Kontrollmechanismen – nur dass dort die Entlohnung bei guter Performance deutlich attraktiver ist.
Wenn sich der Markt schwieriger gestaltet, wäre es zielführender, die Strategie anzupassen, anstatt die Mitarbeitenden mit zusätzlichen Calls und Akquise-Druck zu belasten. Sinnvolle Marktanalysen würden ermöglichen, gezielt und nachhaltig an den Markt heranzutreten, statt opportunistisch jede sich bietende Gelegenheit zu verfolgen.
Abhängig von den aktuellen Umsatzzahlen
Das Marktimage ist (noch) solide. Humanis profitiert weiterhin von der starken Historie.
Work-Life-Balance ist kaum vorhanden. Zwar wird offiziell 25 % Homeoffice angeboten, in der Praxis ist dies jedoch mit vielen Einschränkungen verbunden: ungern an Montagen, ungern an Freitagen, ungern an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Zudem fällt regelmässig kritisches Feedback an, sobald die Unternehmenszahlen nicht stimmen. In Meetings wurde sogar erwähnt, dass Aktivitäten im Homeoffice getrackt würden. Kommentare wie ‚Hast du heute frei genommen?‘ bei Anrufen im Homeoffice tragen ihr Übriges bei.
Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, eine Weiterbildung finanziert zu bekommen. Aufgrund der hohen Fluktuation verliert dieses Angebot jedoch an Attraktivität, da man sich im Gegenzug für zwei Jahre an das Unternehmen bindet.
Im Bewerbungsgespräch wird mit einem vergleichsweise hohen Fixum geworben – in der Realität liegt dieses jedoch klar unter dem Marktdurchschnitt, wie ein paar Blicke auf andere Personalberatungen zeigen. Das Bonussystem verstärkt diesen Eindruck, da es stark darauf ausgerichtet ist, möglichst viel Umsatz im Unternehmen zu behalten. Erzählt man anderen vom Bonussystem, sorgt das für ungläubiges Kopfschütteln.
Es wurde mal als Teams-Beitrag erwähnt, dass man den Müll trennen soll in der Küche.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist gut– man rückt automatisch näher zusammen, wenn die grössten Herausforderungen nicht im Markt, sondern im Umgang mit dem Management liegen.
Es gibt kaum ältere Kollegen.
Das Vorgesetztenverhalten ist stark situationsabhängig: Läuft es gut, wird Begeisterung gezeigt, läuft es nicht, sind emotionale Ausraster oder verstärktes Micromanagement keine Seltenheit. Zwar gibt es wöchentliche Meetings für Updates, dennoch wird man nahezu täglich nach dem aktuellen Stand der eigenen Prozesse gefragt.
Selten habe ich eine derart unglücklich ausgerichtete Strategie für interne Ressourcen erlebt. Man sitzt zwar im Prime Tower, erhält jedoch keine eigene Recruiter-Lizenz für LinkedIn. Statt Adobe wird ein unnötig kompliziertes Billig-Programm für PDFs eingeführt, um Kosten zu sparen. Spesen müssen Berater häufig mühsam einfordern – sei es aufgrund technischer Probleme oder weil das Management deren Berechtigung infrage stellt. Es hapert schlicht an den Basics.
Katastrophal. In schwierigen Situationen spürt man deutlich, dass man letztlich nur eine Nummer im Unternehmen ist. Empathie und emotionale Intelligenz fehlen hier stark. Zwar bemüht sich das Management grundsätzlich, die Kommunikation zu verbessern, doch wenn es wirklich darauf ankommt, werden diese Bemühungen schnell über Bord geworfen. Für ein Unternehmen im People Business ist das schlicht zu wenig Menschlichkeit.
Alles im grünen Bereich.
Die Kunden stammen aus interessanten Branchen, wodurch man viel lernen und sich fachlich weiterentwickeln kann. Wie die Projekte intern umgesetzt werden, ist jedoch eine andere Sache: Alles ist auf Tempo ausgelegt, nach aussen soll dabei zumindest der Anschein qualitativer Arbeit gewahrt bleiben. Gleichzeitig geht gefühlt die Hälfte der Arbeitszeit für administrative Aufgaben verloren.
-Moderne Büros (für die man aber auch ordentlich bezahlt)
-Gute Erreichbarkeit
-Guter Ruf am Markt
-Bonusmodell ist unfair und für die heutige Zeit sehr tief. Da verdient man bei Wettbewerbern für die gleiche Leistung teils 50% mehr.
-Hört auf eure Leute so einzuschüchtern. Wenn es schlechte Kununu-Bewertungen gibt, bekommen alle MA eine schlechte Referenz.
-Moderner werden (Homeoffice, Führung)
-Besser 2x mal überlegen, welche Personen man einstellt, anstatt ständig wieder Leute zu entlassen weil sie, oh Wunder, nicht performen
-Mehr Schweizer einstellen, oder zumindest solche die Deutsch sprechen und den Schweizer Markt kennen/verstehen
Sehr kontrollierend, man ist an der kurzen Leine
Ein älterer Kollege wurde ins Burn-Out getrieben
Teils sehr kindisch. Am einen Tag ist man Buddy am nächsten Tag sagt man kaum Hallo.
Hier wird man gefördert auf unterschiedliche Weise. Man hat einen grossen Spielraum seinen Bereich auszubauen und zu gestalten.
überall gibt es Kleinigkeiten. Konzentrieren wir uns auf das Gute und da gibt's ne Menge!
Steh- / Sitz-Tische wären wünschenswert. Ansonsten ist es jammern auf hohem Niveau!
Selbst ist der Mitarbeiter und Kultur-Schaffer. Mir gefällts hier mit den Kollegen.
Du trägst selber zum Image bei.
Stimmt für mich
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So verdient kununu Geld.