Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 24.8.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu IKEA Schweiz fällt negativ aus. Besonders das Vorgesetztenverhalten steht in der Kritik: Beförderungen sollen häufig auf persönlichen Beziehungen statt auf Kompetenz basieren, Führungskräfte würden ohne ausreichende Erfahrung eingesetzt und Mitarbeiter:innen fühlten sich nicht ausreichend unterstützt. Ähnliche Muster ziehen sich durch die Bewertungen zu Karriere und Weiterbildung, wo Rezensionen beschreiben, dass Aufstiegschancen vor allem Begünstigten zugutekommen. Die Kommunikation gilt als weiterer Schwachpunkt: Viele beschreiben sie als oberflächlich, unehrlich oder schlicht nicht vorhanden.
Die Arbeitsatmosphäre wird trotz eines ausgeglicheneren Gesamturteils in den Bewertungen mehrheitlich als belastet empfunden, geprägt von Druck, mangelnder Wertschätzung und Unsicherheit ru...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei IKEA Schweiz wird von den Nutzer:innen klar negativ bewertet. Einige berichten, dass Entscheidungen über Beförderungen und Entwicklungsmöglichkeiten von persönlichen Beziehungen und Sympathie abhängen statt von Fachkompetenz. Führungskräfte werden als wenig unterstützend beschrieben, die sich eher auf die Seite des Managements stellen als auf die der Mitarbeiter:innen.
Auf höherer Führungsebene kritisieren einige Nutzer:innen Vetternwirtschaft und leere Versprechen. Vorgesetzte ohne ausreichende Erfahrung werden befördert und anschließend unter Druck gesetzt. Wenige berichten, dass das Verhalten der direkten Vorgesetzten positiv war, während das obere Management negativ auffiel. Die Mehrheit beschreibt jedoch ein Führungsverhalten, das von mangelnder Empathie, fehlender Transparenz und dem Ignorieren von Konflikten geprägt ist.
Die Arbeitsatmosphäre bei IKEA Schweiz wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während die Stimmung auf Teamebene von einigen als positiv empfunden wird, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Mehrere Nutzer:innen beschreiben die Atmosphäre als angespannt und von Günstlingswirtschaft geprägt, wobei persönliche Beziehungen zu ungleicher Behandlung führen sollen.
Besonders kritisch äußern sich Nutzer:innen zur Führungskultur: Vorgesetzte werden als wenig kompetent und wertschätzend beschrieben, Anerkennung fehle weitgehend. Hinzu kommt die Sorge vor bevorstehenden Entlassungen, die laut einigen Bewertungen zu hohem Stress und Demotivation führt. Auch die Unternehmenskultur wird hinterfragt – kulturelle Versprechen seien oft hohle Worthülsen, und Mitarbeiter:innen, die nicht konform gehen, riskieren den Ausschluss. Die Führung wird zudem als stark hierarchisch und wenig transparent wahrgenommen, was das Vertrauen in das Management belastet.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei IKEA Schweiz werden von den Nutzer:innen klar negativ bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass Beförderungen weniger auf Leistung oder Qualifikation beruhen, sondern bevorzugt Personen mit den richtigen Beziehungen profitieren. Dieses Muster wird von mehreren Bewertungen bestätigt, die beschreiben, dass nur Begünstigte weiterkommen, unabhängig von ihrer tatsächlichen Eignung.
Auch die internen Weiterbildungsangebote stoßen auf wenig Gegenliebe: Einige Nutzer:innen bemängeln, dass diese Kurse auf dem externen Arbeitsmarkt kaum anerkannt werden und damit ihren Wert für die berufliche Entwicklung verlieren. Zudem fehlt es laut den Bewertungen an Transparenz bei Weiterbildungszugängen, da diese offenbar nur ausgewählten Mitarbeiter:innen offenstehen. Der allgemeine Tenor lässt wenig Raum für positive Einschätzungen in dieser Kategorie.
Beim Thema Gleichberechtigung bei IKEA Schweiz zeigt sich ein gemischtes Bild. Während die Gesamtbewertung aller Bewertungen ausgeglichen ist, fallen die schriftlichen Rückmeldungen deutlich kritischer aus. Einige Nutzer:innen empfinden die Gleichbehandlung als unzureichend und sehen persönliche Beziehungen sowie Gruppenzugehörigkeiten als entscheidende Faktoren für Förderung und Aufstiegschancen.
Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist die Wahrnehmung, dass bestimmte Gruppen bevorzugt werden. Few Nutzer:innen äußern, dass Frauen oder Minderheiten bei Beförderungen bevorzugt behandelt werden, während leistungsstarke Mitarbeiter:innen ohne die richtigen Kontakte benachteiligt würden. Zudem empfinden manche die Umsetzung von Gleichberechtigungswerten als übertrieben oder einseitig auf LGBTQ+-Themen ausgerichtet. Nur wenige Stimmen bewerten die Situation positiv, wobei auch diese Aussagen teils ironisch gemeint wirken.
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