7 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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7 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv sind die noch verbliebenen wenigen engagierten Mitarbeitenden, auch wenn viele gute Kräfte das Unternehmen bereits verlassen haben. Die halbwegs flexiblen Arbeitszeiten sowie kostenlose Parkplätze sind ebenfalls Pluspunkte. Zudem ist das fachliche Umfeld im Bereich Maschinenbau, Medtech und Oberflächenbehandlung grundsätzlich spannend.
Das kopf- und ziellose Umwandeln eines inhabergeführten KMU in einen Möchtegernkonzern ohne klare Strategie oder Kompetenz. Die propagierten Werte werden von der Geschäftsleitung nicht vorgelebt. Der Fokus liegt nahezu ausschliesslich auf Umsatzzahlen und Excel-Logik, während ignoriert wird, was es operativ und menschlich braucht, um diese Umsätze nachhaltig zu erwirtschaften.
Notwendig sind eine spürbare Verbesserung der internen Kommunikation sowie ein ernsthafter Umgang mit der hohen Fluktuation. Zudem braucht es eine zeitgemässe, marktgerechte Lohnpolitik. Führungskräfte sollten verbindlich bewertet werden, da insbesondere im Führungsverhalten und in der sozialen Kompetenz deutliche Defizite bestehen.
Die Arbeitsatmosphäre wird insgesamt als sehr negativ empfunden. Einzelne Mitarbeitende finden Halt in kleinen informellen Gruppierungen, was jedoch eher als Kompensationsmechanismus wirkt. Die Gesamtstimmung im Unternehmen ist deutlich im Keller. Eine erkennbare Verbesserung ist seit über einem Jahr nicht in Sicht, entsprechende Signale oder Massnahmen seitens der Führung bleiben aus.
Das Image des Unternehmens ist derzeit noch einigermassen gut und lebt zu einem grossen Teil von den Lorbeeren früherer Jahre. Zunehmend wird jedoch wahrgenommen, dass sich das Unternehmen in eine negative Richtung entwickelt. Aufgrund der zahlreichen Abgänge in den letzten ein bis drei Jahren hat der Ruf in der Region bereits spürbar gelitten.
Die Work-Life-Balance ist insgesamt in Ordnung. Für die meisten Mitarbeitenden gelten Blockzeiten mit relativ flexiblen Randzeiten, was eine gewisse Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglicht.
Weiterbildungen sind grundsätzlich möglich, hier kommt das Unternehmen den Mitarbeitenden entgegen. Karrierechancen ergeben sich jedoch meist erst, wenn jemand ausscheidet, was aktuell häufig der Fall ist. Alternativ werden neue Stellen geschaffen, deren Nutzen und Perspektive für die Organisation nicht immer nachvollziehbar sind.
Gehalt und Sozialleistungen empfinde ich im Vergleich zu anderen Unternehmen als klar rückständig. Lohnanpassungen erfolgen kaum, obwohl der Lohn in der Schweiz einer der Hauptgründe für Stellenwechsel ist. Entscheidungen werden zentral durch die Geschäftsleitung getroffen, häufig ohne fundierte Kenntnis der individuellen Arbeitsleistung der Mitarbeitenden.
Spezielle Massnahmen im Bereich Umwelt- oder Sozialbewusstsein, die über das Übliche hinausgehen, sind nicht erkennbar. Positiv hervorzuheben ist, dass erkrankte Mitarbeitende oft über längere Zeit begleitet werden und versucht wird, eine Rückkehr zu ermöglichen. Wie nachhaltig dieses Vorgehen langfristig bleibt, wird sich zeigen.
Der Kollegenzusammenhalt funktioniert nur noch innerhalb einzelner Gruppen und wird durch regelmässige Abgänge zunehmend untergraben. Seit über einem Jahr ist die Fluktuation sehr hoch. Eine erkennbare Reaktion oder Gegensteuerung durch die Geschäftsleitung bleibt aus.
Ältere Mitarbeitende werden in der Regel bis zuletzt gehalten, unabhängig von Leistung oder Verhalten. Während viele leistungsstarke Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen bereits verlassen haben, bleiben problematische Fälle oft unbehelligt, insbesondere in mittleren Kaderfunktionen. Fehlverhalten wird nur selten korrigiert, was die bereits beschriebenen Führungsdefizite widerspiegelt.
Das Vorgesetztenverhalten ist stark defizitär. Verantwortung wird vermieden oder delegiert, soziale Kompetenz und Selbstreflexion fehlen teils deutlich. Rückmeldungen von Mitarbeitenden werden kaum aufgenommen, obwohl hier dringender Handlungsbedarf besteht.
Die Arbeitsbedingungen sind grundsätzlich in Ordnung. Der externe IT-Support erweist sich jedoch als wenig effizient. In den letzten Monaten haben sich IT-Probleme deutlich gehäuft, was bei vielen Mitarbeitenden spürbar an den Nerven zehrt und den Arbeitsalltag unnötig erschwert.
Die interne Kommunikation war bereits im inhabergeführten KMU unzureichend und wurde mehrfach von Mitarbeitenden kritisiert. Seither hat sich die Situation weiter verschlechtert. Formale Instrumente wie Mitarbeiterinformationen oder ein sogenannter Sorgenbriefkasten dienen eher als Alibi und ersetzen keinen echten Dialog. Kritik am Thema Kommunikation wird weiterhin konsequent ignoriert oder relativiert.
In Bezug auf Gleichberechtigung sind keine negativen Auffälligkeiten erkennbar. Das Thema wirkt insgesamt unproblematisch.
Die Aufgabenvielfalt hängt stark von der jeweiligen Abteilung ab und reicht von sehr eintönig bis durchaus spannend. Auffällig ist jedoch, dass zusätzliche Leistung jederzeit erwartet wird. Engagement führt in erster Linie zu mehr Arbeit, ohne dass dies in der Regel mit entsprechender Anerkennung oder finanzieller Entschädigung verbunden ist.
Kombination Anlagenbau und Dienstleistung
Kommunikation
Man erhält grosse Freiheiten wie man seine Aufgaben erfüllen kann
Ein paar zusätzliche Ferientage wären schön, momentan 20 pro Jahr.
Viele Überstunden und Wochenendeinsätze
Lohn und Region
Wandel geht zu Lasten der Mitarbeiter. Viel zu lange Arbeitszeiten! Sehr schlechte Work-Life Balance.
Arbeitszeiten nicht mehr zeitgemäss. Identifikation verbessern, Mitarbeitern zuhören!
Bildung und Aufstiegsmöglichkeiten werden unterstützt
Angemessen
Neubau