Aussen hui, innen (noch?) pfui!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass die neue Geschäftsleitung anscheinend gewillt ist, die alten Strukturen zu durchbrechen und eine neue Firmenkultur etablieren will. ABER es braucht zeitnahe Lösungen/Umsetzungen, ansonsten entsteht schnell wieder der Eindruck, dass viel geredet, aber nichts erreicht wird.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass alte Strukturen, Hierarchien und Denkmuster noch immer vorhanden und toleriert werden.
Als Mitarbeitender fühle ich mich noch immer nicht wertvoll und wertgeschätzt. Dies entsteht nicht durch Worte, sondern durch Taten!
Verbesserungsvorschläge
Kulturwandel schneller und konsequenter umsetzen. Mindestens alle drei Monate eine Mitarbeiterinfo und transparent informieren. Auflistung der Punkte, wo Handlungsbedarf besteht, Zeitangabe bis wann, was und wie umgesetzt wird, Aufzeigen was bis heute aufgearbeitet resp. umgesetzt wurde.
Arbeitsatmosphäre
Ich kann und muss mich den bereits erstellten negativen Bewertungen leider anschliessen. Ich will vorausschicken, dass es gaaaanz langsam besser wird, seit der Familienbetrieb in neue Hände gekommen ist.
Die Bemerkungen zu einer bestimmten Teamleiterin sind leider wahr. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich hoffe sehr, dass nun die neue Geschäftsleitung zeitnah nach Lösungen sucht. Denn dadurch würde sich die Arbeitsmoral und Arbeitsproduktivität rasch verbessern und ich gehe davon aus, dass es dann auch nicht mehr so viele Krankheitsausfälle geben würde.
Ich bin wirklich sehr überrascht, dass diese Art und Weise der "Führung" nicht schon viel früher unterbunden wurde. Aber die damalige "Firmenkultur" hat dies voll und ganz (wohl auch in Eigeninteresse (Profitmaximierung)) unterstützt und die Mitarbeitenden mit einer Militärhierarchie geführt. Man erhielt keine Wertschätzung. Wenn man sich beklagt hat oder Verbesserungswünsche geäussert hat, hiess es meistens "Wenn es Ihnen hier nicht gefällt, dann können Sie ja gehen"
Work-Life-Balance
Seit Jahren erhält man die Schichtplanzuteilung für die nächste Woche max. 2 Tage im Voraus! So kann man keine privaten Termine planen. Mittlerweile ist die neue Geschäftsführung seit einem Jahr in der Verantwortung, aber dieser Punkt wurde noch immer nicht verbessert!
In der Schweiz schreibt das Arbeitsgesetz (ArG) keine explizite Mindestfrist vor, wie viele Tage im Voraus ein Schichtplan bekannt gegeben werden muss. Allerdings gilt laut SECO und arbeitswissenschaftlichen Empfehlungen, dass eine möglichst frühzeitige Bekanntgabe der Einsatzpläne erfolgen sollte – idealerweise mindestens zwei Wochen im Voraus. Das dient dem Gesundheitsschutz und der Planbarkeit für die Mitarbeitenden.
Karriere/Weiterbildung
Man darf/muss Schulungen machen, wenn es der Firma dient. Ansonsten gibt es keinen proaktiven Weiterbildungsprozess und Talentförderung.
Gehalt/Benefits
Unterdurchschnittlich!
Wurde aber durch die vorherigen Inhaber bewusst so gehalten. Billig, billig, Hauptsache am Ende des Monats bleibt mehr bei Ihnen im Portemonnaie. Die Kosten für die extreme Personalfluktuation spielten keine Rolle. Sie mussten ja nicht alle drei Monate neue Mitarbeitende einarbeiten. Wenn es dadurch zu vielen Fehlern kam, wurde der Druck einfach weiter erhöht.
Wer es wagte, sich bei einem weiblichen Geschäftsleitungsmitglied zu beschweren oder seine Meinung sagte, dem wurde gekündigt.
Heute von 42 Stundenwoche auf 40 Stundenwoche gekürzt, bei gleichem Lohn. Dies für alle Mitarbeitenden.
Aber eine individuelle Lohnanpassung gem. Verantwortungsprofil hat es leider immer noch nicht gegeben! Es gibt einige Mitarbeitende, die den Betrieb durch Ihren Einsatz, Ihre Qualität und ihr Wissen am Laufen halten und dadurch der Konapharma viel Geld einsparen, aber dies wurde bis heute (noch?) nicht honoriert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Pensionskasse auf unterem Durchschnitt
Kollegenzusammenhalt
Die, die sich untereinander verstehen und ehrlich miteinander sind, verstehen sich sehr gut. Das ist die eine Gruppe. Dann gibt es eine andere Gruppe, die das Spiel der Teamleiterin mitspielen, damit sie ein besseres Arbeitsverhältnis haben und eine bessere Arbeitszuteilung erhalten. Die Teamleiterin hat durch ihr Verhalten, diese Gruppenbildung vorangetrieben und hält sie (noch) aufrecht.
In einer früheren Bewertung wurde das Wort GEGENLEISTUNG gebraucht. Ich würde dies schon eher als Bestechung sehen. Ich bitte die Geschäftsleitung die Mitarbeitenden zu diesen Vorfällen anonym zu befragen. Denn sowas dürfte überhaupt nicht vorkommen und würde in einer anderen Firma mit Mitarbeiter-Codex und Compliance zu einer fristlosen Entlassung führen.
Vorgesetztenverhalten
Siehe dazu diese und bereits gemachte Bemerkungen zu einer Teamleiterin
Arbeitsbedingungen
Könnte besser sein. Es fehlt an Vertrauen & Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden.
Kommunikation
Seit der Übernahme wird es langsam besser. Ich schlage vor, dass jede wichtige Info, direkt und zeitgleich allen Mitarbeitenden zugetragen wird. So wird vermieden, dass Infos "filtriert" werden.
Gleichberechtigung
Wird von der Geschäftsleitung kommuniziert und gewünscht, aber bei uns im Team sieht das leider ganz anders aus.