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171 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 61%
Score-Details

171 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Lachendes/Weinendes Auge

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Produktion bei Model AG in Niedergösgen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team macht die Zusammenarbeit sehr angenehm, ist sympathisch und aufgeschlossen.

Verbesserungsvorschläge

Schichtsystem müsste meiner Meinung nach überarbeitet/revidiert werden.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Liebe Kommentarschreiberin
Lieber Kommentarschreiber

Danke vielmals, dass Du Dir Zeit für eine Bewertung genommen hast. Ich freue mich, dass Du uns in guter Erinnerung behältst und wünsche Dir für Deine berufliche und private Zukunft alles Gute!

Den von Dir eingebrachten Verbesserungsvorschlag der Überarbeitung des Schichtplans ist bei uns ein Thema, mit dem wir uns beständig auseinandersetzen. Alleine: es ist uns bisher noch nicht gelungen, einen Plan zu finden, der "de Föifer und s'Weggli" beinhaltet - was uns umso mehr Ansporn ist, weiter dran zu bleiben.

Alles Gute Dir, liebe Grüsse,
Michael Uebersax

Puls

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Wie lange wird das von der GL toleriert ?

3,2
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat bis 2025 bei Model AG in Niedergösgen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Grundsätzlich ist die Model AG in Niedergösgen ein sehr interessanter und moderner Betrieb zum Arbeiten. Ich war dort mehrfach als zugemieteter Mechaniker während Stillständen im Einsatz und habe die Zusammenarbeit stets positiv erlebt. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Arbeit der zugemieteten Mechaniker geschätzt und auch aktiv verdankt wird – das erlebt man heute leider nicht überall.

Es gibt jedoch einen Punkt, den ich sehr negativ erlebt habe: den Umgang durch den Sicherheitsverantwortlichen. Meiner Erfahrung nach werden externe Mechaniker wegen Kleinigkeiten sehr schnell vom Gelände verwiesen und teilweise mit Hausverbot belegt. Leider bin ich selbst ebenfalls betroffen.

Was mich besonders enttäuscht hat: Ich wurde nie direkt konfrontiert oder angehört. Stattdessen wurde scheinbar aus der Distanz ein Foto von mir gemacht und anschliessend meine Firma per E-Mail informiert. Trotz mehrfacher Kontaktversuche meines Vorgesetzten kam kein klärendes Gespräch zustande, da von dieser Seite keine Stellung genommen wurde.

Bis heute bin ich mir keiner Schuld bewusst, zumal ich mit dem betreffenden Einsatz aus meiner Sicht nichts zu tun hatte. Umso bedauerlicher finde ich den respektlosen Umgang mit Fachpersonal. Gerade in der heutigen Zeit, in der qualifizierte Mechaniker ohnehin Mangelware sind, sollte der Umgang miteinander professioneller und fairer sein.

Gerne würde ich auch wissen, wie gross oder schwerwiegend eine Kleinigkeit heutzutage sein muss, damit Fachpersonal direkt ausgeschlossen oder sogar dauerhaft gesperrt wird, ohne zuvor das persönliche Gespräch zu suchen.

Noch fragwürdiger finde ich, wie lange die Geschäftsleitung dieses Verhalten weiter tolerieren möchte, obwohl dadurch motivierte Fachkräfte vergrault werden. Ein einzelner Verantwortlicher sollte nicht die Möglichkeit haben, durch persönliches Verhalten den Ruf eines ansonsten sehr guten Betriebs nachhaltig zu beschädigen.

Trotz allem bleibt der Betrieb selbst fachlich und technisch ein spannender Arbeitsplatz. Ich hoffe jedoch, dass künftig mehr auf direkte Kommunikation, Fairness und Verhältnismässigkeit gesetzt wird, bevor Personen ausgeschlossen oder langfristig gesperrt werden.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Guten Tag

Danke für Deinen Kommentar.

Arbeitssicherheit ist uns extrem wichtig, als dass wir uns als produzierendes Industrieunternehmen in einem Umfeld bewegen, bei welchem bereits kleine Unachtsamkeiten und Missachtungen von Regeln schwerwiegende Folgen an Mensch und Maschine nach sich ziehen können. Wir arbeiten jeden Tag hart dafür, unseren Mitarbeitenden, aber auch Mitarbeitenden von Fremdfirmen, die auf unserem Areal Arbeiten ausführen, ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten. Das funktioniert aber nur, wenn die dazu dienlichen Regeln von allen und jederzeit eingehalten werden. Abweichungen davon dokumentieren wir, um sicher zu stellen, dass wir alle gemeinsam aus "Fehlern" lernen.

Ich biete Dir gerne an, mich zu kontaktieren, damit der von Dir konkret geschilderte Sachverhalt erläutert werden kann. Magst Du auf mich zukommen?

Liebe Grüsse und alles Gute,
Michael Uebersax

Professionelles Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Aufgaben

4,1
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei Model AG in Weinfelden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Abwechslungsreiche Aufgaben, ein professionelles Umfeld und die Möglichkeit, selbstständig zu arbeiten ohne ständige Kontrolle.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In einzelnen Bereichen besteht noch Potenzial bei internen Abläufen und Strukturen.

Verbesserungsvorschläge

Interne Prozesse und Kommunikation könnten weiter optimiert sowie Entwicklungsmöglichkeiten transparenter gestaltet werden.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsumfeld ist insgesamt angenehm und professionell.

Image

Das Unternehmen verfügt insgesamt über ein sehr gutes Image und wird als stabiler sowie verlässlicher Arbeitgeber wahrgenommen.

Work-Life-Balance

Durch die kompakte Teamstruktur fällt teilweise eine hohe Arbeitslast an. Das Thema Kapazitätsplanung habe ich in den letzten zwei Jahren mehrfach eingebracht, gleichzeitig bieten zwei Tage Homeoffice zusätzliche Flexibilität und ermöglichen fokussiertes Arbeiten.

Karriere/Weiterbildung

Ich persönlich hatte die Möglichkeit, mich fachlich weiterzuentwickeln, wofür ich sehr dankbar bin, jedoch werden Entwicklungsmöglichkeiten nicht überall gleich wahrgenommen und es fehlen teilweise klare, strukturierte Karrierepfade, insbesondere nach der Ausbildung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist insgesamt ok, Anpassungen bei zusätzlicher Verantwortungsübernahme fallen eher gering aus und regelmässige Teuerungsausgleiche erfolgen nicht immer. Variable Vergütungen oder Boni sind selten, was bei besonders guter Leistung ein zusätzlicher Anreiz sein könnte. Die Sozialleistungen sind hingegen sehr gut, spielen jedoch in jüngeren Jahren oft eine geringere Rolle, weshalb ein stärker konkurrenzfähiges Gehaltsniveau zusätzlich positiv wäre.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit, insbesondere durch konsequente Abfalltrennung, Recycling von Karton und Papier sowie einen bewussten Umgang mit Ressourcen im Arbeitsalltag.

Kollegenzusammenhalt

Die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag ist respektvoll und konstruktiv. Wir waren wirklich ein super Team, welches auch mal gerne privat Sachen unternommen hat.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung und langjährige Mitarbeit werden wertgeschätzt und ältere Mitarbeitende werden respektvoll in den Arbeitsalltag eingebunden.

Vorgesetztenverhalten

Während meiner Tätigkeit bei der Model AG hatte ich mehrere Vorgesetzte, von denen die meisten einen sehr professionellen, respektvollen und unterstützenden Führungsstil gezeigt haben. Je nach Führungsperson lag der Fokus entweder auf aktiver Mitarbeit im Team oder stärker auf personeller Führung ohne technischen Schwerpunkt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsmittel und die technische Ausstattung sind gut, jedoch stellt das Raumklima über mehrere Monate im Jahr eine Herausforderung dar, da insbesondere in den oberen Stockwerken im Sommer sehr hohe Temperaturen entstehen. Das Thema wurde über längere Zeit wiederholt angesprochen, während kleinere Massnahmen wie Ventilatoren bei hohen Aussentemperaturen nur begrenzte Wirkung zeigen, weshalb aus meiner Sicht zentral bereitgestellte mobile Klimageräte sinnvoll wären, da bisher teilweise privat mitgebrachte Lösungen genutzt wurden, um unter diesen Bedingungen arbeiten zu können.

Kommunikation

Die Kommunikation funktioniert grundsätzlich gut, könnte aber teilweise noch klarer und transparenter sein.

Gleichberechtigung

Innerhalb der ICT bestehen Unterschiede zwischen den Teams hinsichtlich Ressourcen und Vergütung. Die Infrastruktur übernimmt teilweise zusätzliche Applikationsverantwortung, was aus meiner Sicht nicht immer vollständig im Verhältnis zur Entlöhnung steht.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren abwechslungsreich und praxisnah, unter anderem durch Projekte wie Windows-11-Migrationen, Infrastruktur- und Netzwerkprojekte sowie die Mitarbeit bei der Weiterentwicklung von Cloud- und Client-Management-Lösungen (z. B. Azure/Intune).

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Liebe Kollegin
Lieber Kollege

Ich freue mich sehr, dass Du Dir Zeit für eine sehr ausführliche, differenzierte Bewertung genommen hast. Herzlichen Dank dafür! Insbesondere die Ausführlichkeit Deiner Bewertung ist sehr hilfreich, als dass Du gezielt aufzeigst, wo wir bereits gut unterwegs sind, und wo wir Deiner Ansicht nach noch weiteres Verbesserungspotential haben. Das hilft uns sehr!

Alles Gute Dir, beruflich und privat, und liebe Grüsse,
Michael Uebersax

Ein kompliziertes Unternehmen ohne echte Wertschätzung und mit unklarer Führung.

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Model AG in Niedergösgen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mir fällt es wirklich nicht einfach, etwas aufzulisten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider finde ich am Arbeitgeber fast alles schlecht. Die Benefits existieren kaum. Ich finde diese ausserdem schwach. Man sollte sich definitiv überlegen, diese anzupassen, da viele Punkte keine ''Benefits'' sind, sondern einfach Standard. Beispiele:

- Familienunternehmen mit flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungswegen
- Interne Schulungen sowie Kostenbeteiligung bei externen Weiterbildungen
- Gleitende Arbeitszeiten mit Homeofficemöglichkeit
- Flexibles Ferienmodell, bis zu 6 Wochen Ferien
- Coffee 4free sowie kostenlose Früchte
- Kostenlose Parkplätze
- Diverse Mitarbeiterbenefits, z.B. bei Banken, Tankstellen und für Fitness-Abos

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge zu formulieren fällt schwer, da Feedback im Unternehmen kaum Gewicht hat. Mit meiner Bewertung möchte ich aber trotzdem potenzielle neue Mitarbeiter ''warnen''.

Arbeitsatmosphäre

Oft fühlt man sich unwohl und geht mit einem unguten Gefühl zur Arbeit, weil nie klar ist, welche Themen plötzlich aufkommen. Oft handelt es sich dabei um sehr unreife oder banale Punkte, die nichts mit dem eigentlichen Geschäft zu tun haben. Beispiele:

- Wenn man aus privaten Gründen nicht an einem Teamevent teilnehmen kann, wird man tagelang kritisiert und als ''unkollegial'' dargestellt.

- Es gibt Meetings mit negativem Feedback, weil die Webcam am ''falschen'' Monitor angebracht ist.

Solche Diskussionen entstehen fast täglich und vermitteln das Gefühl, ständig beobachtet und für Kleinigkeiten beurteilt zu werden.

Image

Der äussere Eindruck ist etwas besser als die tatsächliche Welt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist stark eingeschränkt. Urlaub lässt sich kaum so planen, wie es für einen selbst sinnvoll wäre. Selbst wenn man seine Urlaubstage frühzeitig einträgt und in dieser Zeit niemand sonst abwesend ist, gibt es oft lange Diskussionen – meist aus Prinzip. Die endgültige Bewilligung erhält man teilweise erst wenige Wochen vor dem geplanten Urlaub, was enormen Stress verursacht. Auch bei den Arbeitszeiten fehlt Flexibilität. Nicht weil es das Geschäft nicht zulassen würde, sondern weil es intern ständig Diskussionen gibt.

Beispiele: Startet man früh und geht nach der regulären Arbeitszeit, wird kritisiert, man sei ''zu früh'' gegangen. Baut man Überstunden auf, ist das ebenfalls unerwünscht. Beginnt man später und bleibt entsprechend länger, passt das wiederum auch nicht.

Für Büroangestellte ist Homeoffice kaum möglich, auch hier nicht aus prozessualen Gründen, sondern weil die Kultur dafür nicht bereit war. Möglicherweise hat sich das inzwischen verbessert, aber während meiner Zeit war es sehr restriktiv.

Karriere/Weiterbildung

Absolut keine Möglichkeiten

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein war einer der wenigen Bereiche, die einen grundsätzlich positiven Eindruck hinterlassen haben. Ich kann es nicht abschliessend beurteilen, aber das, was ich mitbekommen habe, wirkte gut.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kollegen ist stark abhängig von der Abteilung. In einigen Bereichen erlebt man wenig Unterstützung, sondern eher ein auf Eigeninteressen ausgerichtetes Verhalten. Ein echtes Miteinander oder gegenseitige Rückendeckung sind selten spürbar.

Gleichzeitig gab es Abteilungen, in denen die Zusammenarbeit sehr angenehm war. Die Mitarbeiter haben sich dort gegenseitig unterstützt, offen kommuniziert und gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden wirkt wenig konsequent und nicht leistungsorientiert. Einige Kolleginnen und Kollegen sind seit vielen Jahren im Unternehmen, leisten aber wenig. Sie bleiben vor allem aus sozialen Gründen im Betrieb. Diese dürfen sich somit nicht beschweren.

Vorgesetztenverhalten

In vielen Situationen fehlt es beim Vorgesetztenverhalten an Professionalität und Respekt. In fast jeder Abteilung kommt es immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen. Auch in unserem Team kam es bereits zu mehreren Diskussionen zwischen Mitarbeitenden und der Führungskraft, bei denen der Umgangston deutlich unter die respektvolle Grenze fiel.

Aus meiner Sicht trägt das Verhalten der Betriebsleitung stark zu dieser Atmosphäre bei. Kritik wird schnell persönlich genommen, Reaktionen fallen häufig impulsiv aus und ein professioneller Austausch ist dadurch kaum möglich. Diese Art der Führung erzeugt Unsicherheit und verhindert eine konstruktive Zusammenarbeit.

Meines Erachtens wäre es für das Unternehmen unerlässlich, die Betriebsleitung in Gösgen neu aufzustellen, um eine respektvolle und stabile Führungskultur zu ermöglichen.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind modern und angenehm gestaltet. Alles andere wirkt jedoch veraltet und nicht mehr zeitgemäss. Prozesse, Infrastruktur und Arbeitsmittel entsprechen in vielen Bereichen nicht den heutigen Standards und machen die tägliche Arbeit unnötig schwer.

Kommunikation

Die Kommunikation ist sehr intransparent. Wichtige Informationen, wie beispielsweise finanzielle Schwierigkeiten des Unternehmens, werden bewusst zurückgehalten. Über interne Kontakte erfährt man zwar verlässliche Details, doch beeinträchtigt dies das Vertrauen stark und vermittelt das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.

Offizielle Informationen sind ansonsten selten und meist sehr oberflächlich. Zwar hört man regelmässig von den Erfolgen der Firma, zu personellen Themen gibt es allerdings praktisch keine Offenheit. Über Kündigungen darf generell nicht gesprochen werden und selbst einfache Nachfragen, ob eine bestimmte Person noch im Team ist, weil man sie länger nicht gesehen hat, gelten als unerwünscht.

Auch interne Entscheidungen werden nicht transparent kommuniziert. So wurde beispielsweise in unserer Abteilung an einem Freitagnachmittag ein neuer Mitarbeiter eingestellt, ohne dass wir zuvor von Vorstellungsgesprächen erfahren hatten. Am Montag stand die Person plötzlich im Büro. Das gesamte Team war überrascht.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist kaum vorhanden. Der Umgang wirkt oft bevorzugend und bestimmte Mitarbeitende erhalten deutlich bessere Chancen als andere, unabhängig von ihrer Qualifikation oder Leistung. Wer nicht in das bevorzugte Profil passt, hat es spürbar schwerer, sich zu entwickeln oder fair behandelt zu werden.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich wären viele Aufgaben spannend, doch die Arbeitsweise wirkt in vielen Bereichen sehr veraltet. Die Prozesse erinnern teilweise an die 80er Jahre, was die tägliche Arbeit unnötig kompliziert macht. Zwar leistet die Firma einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit und hatte lange ein gutes Image, doch sie verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit bei Kunden.

Mit moderneren Tools, einer zeitgemässen IT-Infrastruktur und weniger papierlastigen, umständlichen Abläufen könnten viele Tätigkeiten deutlich effizienter und attraktiver gestaltet werden. Das Potenzial ist vorhanden, wird jedoch durch veraltete Strukturen und komplizierte Prozesse ausgebremst.

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Liebe Kollegin
Lieber Kollege

Danke für Deine ausführliche Einschätzung - auch wenn Du mit vielen Punkten bei uns nicht zufrieden bist. Klar, es fällt immer leichter, eine positive Bewertung anzunehmen, als eine Bewertung, die kritisch ausfällt. Aber auch das bringt uns weiter, und durch Deine ausführlichen Beschreibungen hilfst Du uns, zu verstehen, wo wir Deiner Meinung nach uns weiter verbessern können. Hast Du Deine Punkte auch vor Ort anbringen können? Magst Du Dich bei mir für ein Gespräch melden, um mir damit zu helfen, noch besser zu verstehen? Das würde mich sehr freuen.

Alles Gute Dir, beruflich und privat, liebe Grüsse,
Michael Uebersax

Best place to work!

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Model AG in Weinfelden gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist ruhig, freundlich und durch gegenseitige Hilfestellung geprägt.

Work-Life-Balance

Durch Gleitzeit ist die Balance gegeben.

Kollegenzusammenhalt

Diesen habe ich sehr positiv erlebt, eine Hand wäscht die andere.

Vorgesetztenverhalten

Nahbar, hilfsbereit und fair

Kommunikation

Meine Aufgaben sowie das Unternehmensgeschehen werden mir umgehend und verständlich mitgeteilt.

Interessante Aufgaben

Ich habe ein umfassendes und interessantes Aufgabengebiet an dem ich jeden Tag wachse.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Lieber Kollege
Liebe Kollegin

Ich freue mich sehr, dass Du Dich bei uns wohl fühlst und gerne zur Arbeit kommst! Und ich freue mich noch mehr, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Eindrücke hier zu teilen. Auf hoffentlich viele weitere bereichernde Momente bei uns.

Herzliche Grüsse und alles Gute Dir,
Michael Uebersax

Keine Wertschätzung, schlechte Führung.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Model AG in Niedergösgen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Urlaub konnte ich problemlos nehmen, was die Planung erleichtert hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass man von Anfang an nur als Nummer gesehen wird. Meiner Erfahrung nach fühlte ich mich kaum eingearbeitet und eher ins kalte Wasser geworfen. Anerkennung oder Respekt sucht man vergeblich. Der Betriebsleiter hört ausschliesslich auf den Logistikleiter, weshalb ich nach meiner eigener Erfahrung nach mich kaum eingearbeitet fühlte.. Eigene Anliegen oder Probleme landen nie bei ihm, er macht die Augen zu und verlässt sich blind auf einseitige Informationen. Statt neutral zu handeln, schottet er sich ab und zeigt keinerlei Interesse daran, wie es den Leuten auf der (unteren) Fläche wirklich geht. Vertrauen oder Dialog existieren nicht, oben wird entschieden, unten wird ausgeführt. Mein Eindruck war, dass meine Ideen nicht aufgenommen wurden. Statt Teamgeist herrscht Misstrauen, Druck und ein Klima der Unsicherheit. Man hat hier nicht das Gefühl, Mensch zu sein, sondern austauschbares Werkzeug.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte austauschen oder wenigstens gründlich schulen, ohne Neutralität und Respekt funktioniert keine Abteilung. Momentan wirkt es so, als würde die Führung das Schiff als Erste verlassen, statt wie ein Kapitän vorne zu stehen und Verantwortung zu übernehmen. Solange die Leitung nicht endlich vorlebt, was sie predigt, wird sich an der Kultur nichts ändern.

Arbeitsatmosphäre

Atmosphäre voller Angst und Druck, kein Platz für Menschlichkeit.

Image

Über das Unternehmen hört man fast nur Negatives, auch von ehemaligen Mitarbeitern. Dabei könnte das Unternehmen an sich eigentlich gut dastehen, doch die Leitung macht mit ihrem Verhalten und ihren Entscheidungen alles kaputt. Das schlechte Image ist hausgemacht und hängt eindeutig an der Führungsebene.

Work-Life-Balance

Urlaub zu bekommen war unkompliziert, was immerhin etwas Entlastung gebracht hat.

Karriere/Weiterbildung

Karriere und Weiterbildung existieren hier praktisch nicht, man bleibt auf der Stelle.

Gehalt/Benefits

Viel Verantwortung, aber kaum entsprechender Lohn.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Energiesparen (z. B. Licht ausschalten, Strom sparen!) werden angesprochen, aber nicht umgesetzt. Es herrscht eine Scheinwelt: viel Gerede, aber null Taten.

Kollegenzusammenhalt

Neue Mitarbeiter werden nicht integriert, sondern systematisch ausgegrenzt. Mehr Konkurrenzkampf und Misstrauen als echtes Teamwork.

Umgang mit älteren Kollegen

Selbst ein Mitarbeiter mit über 30 Jahren Betriebszugehörigkeit wurde vom Leiter respektlos behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Der Logistikleiter war alles andere als neutral, er hatte seine Lieblinge und behandelte andere unfair. Statt objektiver Führung gab es Parteinahme und klare Bevorzugungen.

Arbeitsbedingungen

Die Technik ist stark veraltet. PC und Drucker sind auf einem Stand, der längst überholt ist. Moderne Arbeitsmittel sucht man hier vergeblich. Auch das Internet fällt regelmässig aus, wodurch Arbeiten oft mitten im Prozess einfach nicht weitergeführt werden können. Insgesamt wirken die Arbeitsbedingungen eher wie aus der Vergangenheit als aus einem zeitgemässen Betrieb.

Kommunikation

Man erfährt wichtige Dinge immer als Letzter. Führung redet nicht mit, sondern über die Mitarbeiter.

Gleichberechtigung

Gab es keine?! 'zumindest nicht in unser Abteilung.

Interessante Aufgaben

Manchmal gab es interessante Tätigkeiten, aber der Großteil war eintönig und stumpf.

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Liebe Kommentarschreiberin
Lieber Kommentarschreiber

Danke für Deine Bewertung.

Aussagen wie die Deine nehmen wir ernst und werden diese mit der Betriebsleitung besprechen. Uns ist wichtig, dass auf allen Stufen und von allen Mitarbeitenden jeden Tag ein Beitrag geleistet wird, dass wir als Unternehmen insgesamt weiter kommen. Hierzu sind insbesondere auch Führungskräfte gefordert: wir investieren viel in die Befähigung und Weiterentwicklung unserer Führungskräfte; Dein Beitrag zeigt aber auch auf, dass wir hier noch nicht am Ziel sind.

Alles Gute Dir, beruflich und privat, liebe Grüsse,
Michael Uebersax

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Ist okey aber geht besser

4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Model AG in Weinfelden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das der lohn immer pünktlich kommt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das der arbeitgeber darauf angewiesen ist das der Arbeitnehmer am Wochenende arbeiten kommt. Das war die aussage von jemanden mit der ich geredet habe da ich ins minus gekommen bin. Ich habe gefragt warum wir die -24 minuten haben. Und darauf hat sie geantwortet warum es ist und das der arbeitsgeber darauf angewiesen sei weil die Leute sonst nicht kommen würden.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Kommunikation.

Kommunikation

Die Kommunikation ist in vielen Bereichen sehr gut. Aber in der letzten Zeit wird es immer sehr kurzfristig entschieden das es am Wochenende gearbeitet wird. Ich finde es sehr schade das es immer so kurzfristig ist da ich auch ein leben ausserhalb der Firma habe. Dieses problem kommt aber von weiter oben.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist okey… aber es könnte mehr sein. Da auch die arbeit die ich mache immer mehr wird.


Arbeitsatmosphäre

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Liebe Kommentarschreiberin
Lieber Kommentarschreiber

Danke, dass Du Dir Zeit und Mühe genommen hast, Deine Erfahrungen zu reflektieren und hier zu teilen. Ich freue mich sehr, dass Du Dich bei uns soweit wohl fühlst.

Ja, Schichtarbeit ansprechend zu gestalten mit Schichtplänen, die sowohl den Bedürfnissen der Mitarbeitenden, als auch denjenigen des Unternehmens entsprechen, ist und bleibt eine Herausforderung. Sei versichert, dass wir uns dieser immer wieder neu stellen und wenn möglich entsprechende Verbesserungen umsetzen.

Alles Gute Dir, beruflich und privat, liebe Grüsse,
Michael Uebersax

Guter Arbeitgeber, jedoch wenig Möglichkeit um weiterzukommen in meiner ehemaligen Position

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Model AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man kann sich die Arbeit frei einteilen, sofern diese am Schluss rechtzeitig erledigt ist. Die Zusammenarbeit innerhalb vom Team und auch ausserhalb macht Spass, es ist sehr familiär. Die Firma ist sehr grosszügig, wenn es um Weiterbildungen geht. Die Kantine ist ein grosser Pluspunkt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit, weiterzukommen. Es gibt Mitarbeiter, welche interessiert sind, weitere Tätigkeiten zu übernehmen, Jedoch wird das von oben immer abgeblockt. So verliert man gute und motivierte Mitarbeiter.

Verbesserungsvorschläge

Das Arbeitsumfeld attraktiver machen, vorallem in Bezug auf die Büroräumlichkeiten (z.B. Klima).
Kommunikation unter den Abteilungen verbessern. Sozialleistungen/Benefits verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Man kann sich die Arbeit frei einteilen, sofern sie rechtzeitig erledigt ist. Falls man Hilfe benötigt oder Fragen hat, findet man immer jemanden der hilft.
Ich habe mich durch meine Vorgesetzte wertgeschätzt gefühlt.

Image

Leider ist das Image nicht mehr so gut wie früher, nicht nur innerhalb der Firma.

Work-Life-Balance

Dank Gleitzeit und HO Möglichkeit ist die Work-Life-Balance sehr ausgeglichen.

Karriere/Weiterbildung

Die Firma ist überaus grosszügig, wenn es um Weiterbildung geht. Jedoch hat man danach ledier nicht die Chance, das in der Schule Erlernte praktisch in der Firma anzuwenden. Man kann in der Position, in der ich war, nicht weiterkommen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt in meinem Fall war gut. Die Sozialleistungen sind nicht mehr so attraktiv wie auch schon.
Der Lohn war immer pünktlich da.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird immer mehr darauf geachtet.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkte Vorgesetzte war top! Jedoch die Vorgesetzten darüber nicht, welche leider viel beeinflusst haben.

Arbeitsbedingungen

Die Infrastruktur der IT ist ganz ok, es reicht für die Arbeit, die gemacht werden soll. Die Büroräume sind schlecht, im Sommer ist es im Büro kaum auszuhalten da es viel zu warm ist, teilweise über 33°.

Kommunikation

Die Kommunikation im Team war gut, unter den verschiedenen Abteilungen jedoch fast nicht vorhanden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grösstenteils eintönig und nicht ultra anspruchsvoll, dadurch dass man keine grosse Möglichkeit hat, andere Themen zu übernehmen. Als Lehrabgänger oder Quereinsteiger ist es aber super, man lernt am Anfang viel.


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Lieber ehemaliger Kollege
Liebe ehemalige Kollegin

Ich danke Dir, dass Du Dir Zeit und Mühe genommen hast, Deine Erfahrungen bei uns zu teilen. Und ich freue mich, dass Du uns gut in Erinnerung behältst. Danke auch, dass Du uns aufzeigst, wo wir uns weiter verbessern können. Daran arbeiten wir jeden Tag hart, Einiges konnten wir bereits erreichen und umsetzen, bei anderen Punkten ist uns dies noch nicht vollständig gelungen - da müssen wir dran bleiben.

Alles Gute Dir, beruflich und privat, liebe Grüsse,
Michael Uebersax

Die Erfahrung war es wert

3,7
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Verpackungstechnologe EFZ im Bereich Produktion bei Model AG in Weinfelden abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Person die, für die Lernenden Verantwortlich ist einfach nur Top, wenn man offen über die Probleme gesprochen hat, hat man eine Lösung vorgeschlagen bekommen, wenn man selbst nachgelassen hat wurde sofort Massnahme ergriffen, und manchmal gab es auch Lob und dass finde ich erwähnenswert. Vielleicht kann man jemanden in der Produktion auch dafür einstellen die etwas über die Hände der Lernende drüber schaut weil der Lehrmeister hat nie wirklich darüber geschaut was so meine Skills sind aber gestört hat es mich nicht, weil es gab genug Leute die dafür bereit waren uns die Arbeit richtig beizubringen. Es gab auch Tage da nur gelacht wurde und das steht an oberster Stelle bei mir, ich möchte nicht depressiv zur Arbeit erscheinen und auch nicht die Leute in mieser Stimmung sehen, da war es schön die Leute lachen zu sehen und auch gute Gespräche zuhaben und auch natürlich die Arbeit sorgfältig und Sauber zu erledigen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

der/die LehrmeisterIn wusste nicht mal wie der Name ausgeschrieben wird, und ich finde als Lehrmeister gehört das einfach nicht, die Professionalität wird da schon bisschen in Frage gestellt. Ich finde man muss auch die Persönliche Entwicklung von den Lernenden auch berücksichtigen, meistens kommen die Frisch aus der Schule in die Arbeitswelt, wenn man da schon richtig extrem durchgreift finde ich es bisschen mühsam als jugendlicher, natürlich liegt die Verantwortung beim Jugendlichen sich zu benehmen und den Normen zu entsprechen, aber wenn man da als Lehrmeister schon sein eigenes Leben nicht so wirklich in Griff hat wie soll man da einen Positiven Einfluss auf die Lernende haben? Was auch sehr sehr mühsam war wenn plötzlich andere Gesichter zum Vorschein kommen bei der Arbeit, damit meine ich wenn man einen schlechten Tag hat, kann man dies doch offen und ehrlich im voraus bekanntgeben, dafür muss ja nicht jemand anders büssen. Ich erwarte nicht dass ich jeden morgen ins Geschäft reinlaufe und vor meinen Füssen Rosen liegen, es wäre angebracht sich Respektvoll zu benehmen und offen und ehrlich zu sein.

Verbesserungsvorschläge

Unbedingt jemanden an die Front stellen der vielleicht etwas mehr Ahnung hat von der Branche und auch die Deutsche Sprache wirklich sehr gut beherrscht. Möchte wirklich keinen schlecht reden, und vielleicht auch bisschen mehr Empathie wäre nicht schlecht. Vielleicht sollte man das General-Abo wieder einführen die einen langen Schulweg haben, Individuelle Bedürfnisse wahrnehmen, natürlich muss man jetzt nicht alles anbieten aber man könnte etwas mehr in Betracht ziehen dort wo es nötig ist. Trotzdem für alles dankbar was mir angeboten wurde. Was mir von Langjährigen Mitarbeitern immer wieder gesagt wurde: "Früher war die Firma einfach nur Top, heute würde ich es nicht mehr so empfehlen, vielleicht nur fürs Geld aber auch nur wenn es notwendig ist"

Arbeitsatmosphäre

Mit den Kollegen um mich herum hatte ich sehr viel spass, auch ausserhalb. Natürlich gab es vereinzelte die etwas aus der Reihe tanzten aber ich denke das lässt mich nicht runter kriegen

Karrierechancen

Als ich gesehen habe dass Leute die weder die Sprache noch die Kenntnisse zum Beruf hatten befördert wurden dachte ich mir "muss dringend weg von hier" somit würde ich mir meine eigene Motivation nicht rauben lassen. Natürlich kann man der Sache ne Chance geben als Arbeitnehmer aber ich denke Mental bin ich nicht dafür bereit

Arbeitszeiten

Das einzige was mich gestört hat war 2-Schicht-Arbeit als Lernender, wenn ich diesen vergleich mit DS Smith oder Smurfit Kappa machen würde, wäre ich dort besser aufgehoben. Ist nicht so cool wenn man einen langen Schulweg hat und am nächsten morgen um 04:00 aufstehen muss, und auch für Freizeit blieb wenig Zeit weil man ansonsten am schlafen war oder am lernen. Jedoch in der Entwicklung war es besser, da man 9-5 arbeitet, aber da scheiden sich die Meinungen würde ich sagen.

Ausbildungsvergütung

Wenn man gute Schulnoten hatte gab es auch Prämien aber dies hat mich nicht so wirklich gereizt, jedem dass seine. Letztendlich hat es gereicht in der Ausbildung und war auch Fair, und den 13.Monatslohn gab es auch.

Die Ausbilder

Paar gute Praxisbildner und paar miserable, aber die guten haben sozusagen das schlechte ausgeglichen

Spaßfaktor

Wenn ich zurückblickend denke, hatte ich ne lustige Zeit, gab auch Tage die nicht so rund liefen aber heben wir das Positive mal vor

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Lernenden wurden in den Anfangsjahren meist für "Drecks arbeiten" aufgerufen, irgendwo gehört es mal dazu eine Tätigkeit auszuführen die man nicht so mag aber zum Job gehört, aber wenn man aufgerufen wird für ne Arbeit die überhaupt nicht mit der Ausbildung zu tun hat finde ich muss man sie auch nicht erledigen. Aber ansonsten hat man viel gelernt wenn es auch richtig beigebracht wurde

Variation

Sehr sogar also als Verpackungstechnologe lernt man verschiedene Maschinen kennen deshalb würde ich sagen es ist noch recht cool. Dafür müssen auch die Mitarbeiter stimmen und auch die Ausbildner dass man die Fähigkeiten erlangt die man letztendlich für diesen Beruf benötigt. Und auch die Entwicklung, dass man auch sozusagen im Büro arbeitet, die Erfahrung war es definitiv wert.

Respekt

Bei manchen dachte ich wirklich "wo bin ich hier gelandet..." ich war zu denen cool die auch zu mir cool waren.

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Liebe ehemalige Lernende
Lieber ehemaliger Lernender

Danke, dass Du Dir Zeit genommen hast, uns differenziert zu bewerten. Ich freue mich, dass Du Deine Lehrzeit bei uns in guter Erinnerung hast und bei Deiner Arbeit viel Freude verspürtest. Du erwähnst auch, dass Deine Lehre zuweilen anspruchsvoll und anstrengend war, was zum Berufsalltag halt auch dazu gehört, es aber immer auch Momente gab, wo gemeinsam gelacht werden konnte. Das ist schön zu hören.

Wie Du schreibst, hast Du Dich nach Deiner Lehre entschieden, woanders tätig zu sein. Das bedaure ich natürlich auf der einen Seite, finde es aber auf der anderen Seite auch gut, dass Du auch Erfahrungen in anderen Unternehmen, ggf. auch in anderen Branchen sammeln kannst. Und wer weiss, vielleicht hast ja dann auch wieder mal Lust darauf, zu uns zurück zu kommen - mich würds freuen.

Alles Gute Dir, beruflich und privat, liebe Grüsse,
Michael Uebersax

UPDATE, Unglaublich toxisch, Führungsetage Melmac, Ausbeutung Endstufe, Unfair wie Rassismus, traurig wie meine Kindheit

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Model AG in Weinfelden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Da man möglichst nicht mit dem negativen abschliesst, weil der Anfang und das Ende prägt, tausche ich was ich gut finde mit dem was ich schlecht finde.

Ich glaube ich habe genug schlechtes aufgezählt, echt schade was hier passiert. Diese Bewertung ist der letzte Nagel in meinem Sarg, den ich selbst hinzufüge. Auch wenn ich angeblich schon etliche Bewertungen geschrieben habe, jede schlechte wird mir angedichtet, hier ist sie endlich und die ganze Firma scheint es zu wissen. Das Ende naht, bis zu letzt wurde ich, obwohl man mich schon mehrfach loswerden wollte, nur ausgenutzt. Wo meine Kündigung? Bis jetzt nur leere Drohungen gewesen, Danke vielmol.

Edit:
An die HR-Abteilung: Danke vielmol fürs melden der Bewertung. Anstatt mal zu schauen ob was am Geschriebenen dran ist, versucht ihr lieber es zu vertuschen. Ja hier und da merkt man den Frust aber eigentlich ist das eher Enttäuschung und Trauer. Der Fakt das diverse Kollegen sich positiv hierüber äußern bestätigt diese Bewertung und sie scheint einen Nerv getroffen zu haben. Vielleicht schreibt ja der ein oder andere hier auch mal seine Sicht nieder, ihre seht ja es passiert nichts selbst wenn es ein offenes Geheimnis ist. Und die HR scheint ja auch daran interessiert das diverse Leute positive Bewertungen abgeben.

Die "Human Resource" steht in der Halle, schöpft Wert und braucht Hilfe. Ich würde mir wünschen das sich hier endlich was zum positiven wendet.
Und bevor man neue Leute einstellt die wieder flüchten sollte man vllt die Alten zufrieden stellen und ordentliche Arbeitsbedingungen schaffen anstatt sich darum zu kümmern positive Fakebewertungen schreiben zu lassen. Grüße an die Leute die Gleitzeit, flexible Arbeitszeiten, angenehme Atmosphäre, problemlose Ferien XD, flache Hierarchie ..... in der Produktion haben, vielen Dank für die Fakebewerung ich hoffe ihr habt wenigstens ne Prämie bekommen. TPW ist ein Schichtbetrieb 5-13, 13-21, 21-5 Uhr und Ferien werden nicht fair verteilt und wenn man "kurzfristig" Urlaub möchte muss man seinen Kollegen Unterschrifften abringen, falls denn einer frei hat. Ich bin gespannt was passiert und denke nur Familie Model selber kann hier wieder Ordnung schaffen, ich hoffe sie lesen das hier auch.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeit macht schon sehr viel Spass, wenn die Bedingungen nicht so schlimm wären (Wochenende, Nachtschicht ok, da keine obere Etage anwessend)
Die Geschichte der Model
Das fertige Produkt (das Endprodukt ist, wenn vom Kunden gewünscht, schon echt richtig gut)
Die Nähe zum Bodensee
Lohn kommt pünktlich
Andere Abteilungen, wie: Büro oder Sonderfertigung...
die Vielseitigkeit, das Know-How, das unglaubliche Potenzial
Die anderen Standorte in Europa
Das Verbesserungspotential finde ich auch richtig gut und enorm (welche Freude es bereiten würde etwas vorzuschlagen, bei der Umsetzung beteiligt zu sein, das Ergebnis zu sehen und vielleicht eine Belohnung zu bekommen)
generell die Zukunft der Model, es wurden viele richtige Entscheidungen getroffen, das Familienunternehmen steht in einer Krisenbranche und -zeit relativ gut da, auch wenn das Projekt in Eilenburg nicht ganz so nach Plan läuft. Die Situiation der TPW scheint auch so gut zu sein das Jahre der Misswirtschaft einfach ok sind.

Liebe Grüsse und danke fürs durchlesen

Verbesserungsvorschläge

Produktionsmitarbeiter wieder wertschätzen
Wahrheit akzeptieren, kommunizieren und endlich ehrlich an der Lösung der Probleme arbeiten
Lohngefüge auf Gerechtigkeit prüfen
Wissen und Einsatz belohnen
Rassismus bekämpfen
Toxische Arbeitsbedingungen bekämpfen
Geeignete Mitarbeiter fördern und fordern
Allgemein Arbeitsbedingungen verbessern
Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter berücksichtigen und belohnen
betriebsschädigenden Führungskräften gerechte Konsequenzen aufzeigen
Arbeitszeit der Produktionsmitarbeiter wertschätzen
Wochenarbeitszeit an den Schichtplan anpassen
Mitarbeiteraustausch mit anderen Modelwerken

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht ein toxisches Klima und dies wird auch gefördert. Fairness ist Mangelware, Leistung und Wissen wird nicht belohnt, nur ausgenutzt. Wer kriecht und Geschichten / Lügen erzählt wird befördert, deswegen wird man teilweise von Kollegen verraten. Sowas mag es überall geben aber hier nimmt es Überhand. Nicht ernst gemeintes "Danke vielmol für da Isatz" ist die Belohnung auf die jeder Mitarbeiter wartet, kannste dir nicht mal an de Backe schmiern. HR ist normalerweise eher für den Arbeitgeber da, aber vertritt trotzdem immer beide Seiten, was hier HR-technisch abgeht ist lächerlich. Voll für die Firma, Mitarbeiter aushorchen, ungerechtfertigte Masssnahmen umsetzen, null auf die Bedürfnisse und Probleme der Mitarbeiter eingehen, Unrecht durchdrücken ....... Danke vielmol für da Isatz goht use ans HR.

Image

Das Image der Firma ist mittlerweile eher fragwürdig, so wie die Zustände, passt also. Traurig und ein bisschen unverständlich dass gerade am Hauptsitz so schlimme Zustände herrschen. Die Firma Model verkörpert solche Bedingungen eigentlich auch nicht, deswegen (und wegen Fakebewertungen) gibt es so eine Kluft zwischen den Bewertungen. Im Büro wird teilweise nach der Quintessenz der Model gelebt, dort ist das Klima ein anderes. Dort herrschen scheinbar andere, normale, moderne Bedingungen. Nur leider wird im Büro kein Papier und keine Schachtel hergestellt. Die Wertschöpfung findet durch die Mitarbeiter an den Maschinen statt. Wenn man so weiter macht, wird am traditionsreichen Hauptsitz nach über 140 Jahren die Abrisshupe zum letzten Mal ertönen. Übrigens: wenn man als Modelianer zum Arzt geht (berechtigt oder nicht) wird man teils ausgelacht weil die mittlerweile auch wissen was hier abgeht.

Work-Life-Balance

Es herrscht durchweg Fachkräftemangel. Man arbeitet z. Bsp.: Mo Di Früh, Mi Do Spät, Fr Sa So Nacht, Mo Di frei, Mi Tag, Do Frei, Fr Sa So Früh, Mo Di Spät, Mi Do Nacht, Fr Frei, Sa Tag, So Frei, Mo Tag, Di Frei, Mi Do Früh, .... An den gesetzlichen Freitagen werden teilweise auch Kollegen eingetragen, die kommen dann meist auch wegen Stunden, teilweise werden mehr als die erlaubten 7 Tage am Stück gearbeitet. Der Schichtplan ist seit Jahren der selbe, Änderungsvorschläge werden nicht angenommen. Man wird notiert wenn man erst duscht und dann ausstempelt, man schaut das man möglichst keine Extraminuten für die MAs bezahlt. Das und die 40 Stunden Woche sorgt dafür dass man immer arbeiten muss und seinen Stunden hinterher rennt. Das ist weit weg von einem fortschrittlichen, modernen Schichtsystem. Ich würde sagen es gibt eine gute Work-Sleep-Balance, man hat zwischen den Schichten meist genug Zeit zum schlafen. Auch hier merkt man die fehlende Wertschätzung für die Zeit der MAs.

Karriere/Weiterbildung

Theoretisch sind die Aufstiegsmöglichkeiten, in der Papierindustrie, sehr gut, hier aber kommt meist nur vorwärts, wer bereit ist sich zu gewissen Teilen zu verkaufen. Für das erlernen von Arbeitsplätzen (nach PM1 > PM2) winken lächerliche Lohnerhöhungen. Im selben Atemzug darf, kann, muss man mehr arbeiten, also nein danke. Aber danke vielmol fürs Ahgbot. Was man aber lernt: Bist du studiert, richtest als Maschinenführer schon mehrere Zehntausend Franken Schaden an, die Maschine muss wegen deiner Abwesenheit abstellen und gibst dann die Kündigung ab ja, dann wirst du Prozessingenieur, da richtest du weniger Schaden an.

Gehalt/Benefits

An sich ist das Lohngefüge eher fragwürdig und keinesfalls fair. Dinge wie Mehrarbeit werden nicht entlohnt, im Gegenteil XD wer Überstunden auszahlen lässt ist selber Schuld, da gibts quasi Abzüge. Sonntagszuschläge sind auch nicht an gearbeitete Sonntage geknüpft, es bekommen alle die selben Zuschläge, wenn die gearbeiteten Sonn- und Feiertage fair verteilt sind ist das eigentlich kein Problem. Im Schnitt lässt sich sagen man verdient durch die Schichtzulage ganz ok aber das wiegt das Leben was man aufgibt nicht auf, das Gehalt/Arbeit-Verhältnis ist nicht gut. Es gibt kostenloses Wasser. Bonus, Gewinnbeteiligung oder ähnliches gibt es nicht. Lohnerhöhungen gibt es auch nur für artige Mitarbeiter. Wie Lohnerhöhungen sonst verteilt werden entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn an Weihnachten nicht gearbeitet wird, wegen Stillstand, werden einem Stunden abgezogen? Lohn kommt pünktlich. Altersvorsorge sei wohl ganz gut aber wenn man hier bis zur Rente arbeiten will und dies auch schafft, bleibt einem glaub nicht mehr viel von der Vorsorge. Danke vielmol für da Isatz.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Papierherstellung ist wasser- und energieintensiv, alleine wegen der Kosten ist man schon bemüht sich zu verbessern aber so richtig sinnvolle Sachen werden nicht umgesetzt. Nicht jedes Projekt kann ein voller Erfolg sein aber erschreckend oft sind die Projekte nicht fertig gestellt oder das Ergebnis ist sogar schlechter als die Ausgangslage. Teilweise werden Sachen umgesetzt da greift man sich als Papiermacher an den Kopf, aber gut Holzwirtschafts- und Fensterbauingenieure habe wahrscheinlich einen anderen Blick auf die Papierproduktion. Klar kann auch nicht alles auf einmal umgesetzt werden und nicht jeder ist immer mit allem zufrieden aber es scheint eher so als möchten einzelne Studierte die Bildung von Wasserstoffbrückenbindungen neu erfinden und sich profilieren. Die Bedürfnisse oder Probleme der Mitarbeiter spielen keine grosse Rolle. Bei Krankheit wird emotional erpresst, die Versicherung informiert oder gleich mit Kündigung gedroht anstatt sich den Ursachen des erhöhten Krankenstandes zu stellen. Danke vielmol für da Isatz.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt in der Produktion ist mässig. Einige braune Hälse stören den Zusammenhalt massiv. Dadurch gibt es auch keine klare Front welche gegen die ganzen schieflaufenden Dinge vorgehen könnte. Beispiel: sehr viele regen sich darüber auf das man um Zeit oder Urlaub betrogen wird aber für sein Recht einstehen und gegen diese Unrechtmässigkeiten vorgehen möchte keiner. Ansonsten gibt es ein sehr gut ausgeprägtes Spionagenetzwerk. Und in der Gerüchteküche wird auch fleissig gekocht.

Umgang mit älteren Kollegen

Sie haben gesetzlich 5 Tage mehr Urlaub, das wars. Jüngere Kollegen können 2% Lohn abgeben und bekommen dann auch 5 Tage mehr Urlaub, davon dürfen die älteren keinen Gebrauch machen = Jüngere und Ältere haben eigentlich den selben Urlaubsanspruch. Natürlich gibt es nicht für jeden einen Tagesarbeitsplatz aber an anderen Annehmlichkeiten für Ältere ist man auch nicht interessiert (man kann ja gehen wenn man nicht mehr hier arbeiten kann oder mag). Letztes Jahr ist jemand gegangen der über 35 Jahre hier war, die Verabschiedung war eine Frechheit, zwischen Tür und Angel in der stinkigen Warte. Kannst du dir echt nicht ausdenken. Grüsse an den alten Kellergänger.

Vorgesetztenverhalten

Das Wissen und der Fleiss mehrerer Werkführer ist mangelhaft. Schön wenn die in irgendwas geschult werden, bringt nur nichts wenn sie die Anlagen nicht beherrschen = 0 Autorität durch Kompetenz. Die neue Produktionsleitung hat mangelhafte Führungskompetenzen (nichts neues im Vergleich zur Alten) und mangelndes Fachwissen bezüglich der Produktionsanlagen. Da hilft es auch nichts das sie selber über sich sagt: als Techniker hat man grundsätzlich 50% mehr Wissen als ein Meister. Verrückt ist auch das sie eher auf einen hinterhältigen Schäfer hört als auf Fachleute. Die Betriebsleitung ist weltfremd, uneinsichtig und nur darauf aus selbst gut dazustehen, wirkt mittlerweile aber eher betriebsfremd. Die Mitarbeiter werden nicht menschlich behandelt, ihre Bedürfnisse spielen keine Rolle. Gleichzeitig wundert man sich warum die Stimmung schlecht ist. Einfache Lösungen, von einfachen Maschinenführern, für einfache Probleme werden eher weniger umgesetzt da sie nicht von hochstudierten Papierwissenschaftlern in wissenschaftlichen Ausarbeitungen präsentiert wurden. Die Betriebsleitung ist mehr damit beschäftigt den Probenofen auszuschalten als Probleme anzugehen oder Ineffiziens zu beseitigen.

Arbeitsbedingungen

Papier muss getrocknet werden, deswegen ist das Klima in solchen Hallen eher warm und feucht aber 55° Grad und teils an die 100% Luftfeuchtigkeit in der Halle sind schon heftig. An manchen Tagen könnten wir das Salz von den T-Shirts der Gehilfen kratzen und als Fleur de Model verkaufen, natürlich Spitzenqualität, weil Swissmade. Bei speziellen Arbeiten kann es auch mal Richtung 70° Grad gehen (vorsichtig geschätzt). Manchmal liegt auch ein kopfschmerzbereitender Geruch in der Luft, von Chemie oder Waschmittelkartons die verarbeitet werden. Die Anlagen in der Papierindustrie sind oft etwas älter, hier auch. Sie sollten gut gepflegt, gewartet, Instand gehalten und von Zeit zu Zeit teilweise modernisiert werden. Dies versuchen wir aber gerade Modernisierungsprojekte scheitern frappierend oft. Die Instandhaltung ist in letzter Zeit beunruhigend schlecht, wohl aus Kostengründen. Deswegen läuft es aktuell eher mäßig und ich denke auf lange Sicht wird das noch teurer.

Kommunikation

Auf der Schicht, unter den Kollegen herrscht eigentlich ein guter Austausch, man muss nur aufpassen wem man was erzählt. Aber eigentlich spielt das auch keine Rolle, zur Not wird etwas erfunden damit man ein paar Geschichten verbreiten kann. Das der Mist auch noch ohne zu hinterfragen geglaubt wird spricht für sich. Früher waren persönliche Angriffe, Unterstellung von Fehlern, Beleidigung, ja sogar Tätlichkeiten Arbeitsalltag in der Papierproduktion. Dies ist etwas besser geworden dennoch gibt es keine Wertschätzung und das Verhalten der höheren Führungskräfte ist sehr fragwürdig und teils unangemessen. Die Kommunikation in Richtung Familie Model ist einseitig und wahrscheinlich von Geschichten / Lügen geprägt. Es läuft noch zu gut damit die Familie Model die Praktiken in der eigenen Firma nicht hinterfragt. Der alte COO musste gehen, eingesetzt wurde danach der Junior. Leider sieht oder hört man ihn nicht, schade wenn in einem Familienunternehmen die Familie nicht wirklich greifbar ist.

Gleichberechtigung

In der Papierproduktion gibt es eine Dame, wenig bis keine Frauen sind in der Branche eher normal. Aufstiegschancen sind generell nicht fair. Wie schon beschrieben kommt man mit Geschichten / Lügen weiter oder erzwingt sich etwas mit Kündigung. Wiedereinsteiger kenn ich einen, er ging wegen toxischem Mist, ist wiedergekommen weil seine neue Firma eintönig und saisonlastig war oder so, der hat noch ein oder zwei Jahre und wusste das hier Mangel ist und er seinen alten Job easy wiederbekommen kann. Ansonsten kommt eher keiner zurück, alle sind froh wenn sie weg sind. Dem Einen wünsch ich ne ruhige Zeit bis zur Rente auch wenn ich das wohl nicht mehr erleben werde. Ich hoffe du warst zufrieden mit mir, tschau Blume.

Interessante Aufgaben

Die Papierherstellung ist eine sehr interessante, vielseitige und wertschöpfende Tätigkeit. Es ist eigentlich für jeden was dabei, es gibt eine gewisse Abwechslung, wobei man das noch verbessern könnte wenn man etwas durchwechseln würde aber das ist aufgrund des Personalmangels nicht wirklich möglich und am Ende bedeutet das wieder mehr Arbeit. Ausserdem gibt es in der TPW sehr viel Potenzial welches die letzten Jahre liegen gelassen wurde, dies zu schöpfen würde sehr viel Spass und Freude bereiten. Ganz ehrlich ich brenne eigentlich für meinen Beruf! Ich finde es sehr traurig das solche Führungskräfte und jahrelanges Missmanagement zu solchen Bedingungen führen und mich dazu bringen meinen doch sehr gemochten Job aufzugeben. Danke vielmol für da Isatz.

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael UebersaxHead of HR; Mitglied der Geschäftsleitung

Lieber Kollege

Auch wenn Du Dir sehr viel Frust von der Leber schreibst und hart mit uns ins Gericht gehst, möchte ich es nicht unterlassen, Dir für Deinen Beitrag zu danken. Selbstverständlich hätte ich mir gewünscht, dass Du Deine Sternebewertungen etwas differenzierter vergibst (denn im Text zählst Du ja doch auch einzelne positive Aspekte auf), aber klar, es ist Dein gutes Recht, Deine Sicht der Dinge so darzustellen, wie für Dich stimmig. Und letztendlich bringen uns nur auch diejenigen Punkte als Unternehmen weiter, bei denen wir uns weiter verbessern können. Daher: danke, dass Du Dir die Mühe für diese Bewertung gemacht hast.

Zu zwei Punkten möchte ich eine Anmerkung machen:

Die beständige Weiterentwicklung unserer Führungskräfte ist uns sehr wichtig, hier investieren wir viel Zeit und Geld. Dass damit eine Transformation der Führungsarbeit mit einher geht, das ist ein gewollter Effekt - und das hat auch zur Folge, dass Dinge anders gesehen werden, bzw. neu angegangen werden. Dass dies den einen oder anderen Kollegen, der schon lange dabei ist, auch verärgert - damit müssen wir leben. Alles in allem merken wir jedoch eine beständige Verbesserung der Führungsarbeit unserer Vorgesetzten. Das bestärkt uns in unserem Weg.

Die beständige Weiterentwicklung der Arbeits- und Schichtzeiten ist uns ein sehr wichtiges Anliegen. Hier haben wir viel in die Befähigung der Vorgesetzten investiert, aber auch in intensiver Zusammenarbeit mit den Behörden unsere Schichtpläne weiter entwickelt. Hierbei allen Bedürfnissen jederzeit gerecht zu werden, ist und bleibt eine Herausforderung und kommt manchmal der Quadratur des Kreises gleich. Aber sei versichert: wir nehmen diese Herausforderung auch weiterhin an.

Darüber hinaus: die beständige Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir versuchen dabei immer, die persönlichen Wünsche und die betriebliche Erfordernisse und Möglichkeiten in eine gute Balance zu bringen - was uns oft auch ganz gut gelingt. So konnten wir z. B. auch einigen Mitarbeitenden aus den Papierfabriken in der Schweiz ermöglichen, bei der Inbetriebnahme in Eilenburg vor Ort mitzuwirken. Viele Kollegen haben diese Möglichkeit des Erfahrungsaustausches und der persönlichen Horizonterweiterung sehr geschätzt. Aber klar, manchmal gelingt es uns auch nicht, die Bedürfnisse des Mitarbeitenden vollumfänglich zu erfüllen - was bei Dir der Fall scheint. Das tut uns weh, denn oftmals müssen wir dann Kollegen auch ziehen lassen.

Vielleicht hast Du Interesse, mit mir noch ein persönliches Gespräch zu führen? Dann komm gern auf mich zu.

Beste Grüsse und alles Gute Dir,
Michael Uebersax

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

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