Es war einmal ein wirklich toller Arbeitgeber...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Mitarbeiter untereinander haben grösstenteils ein tolles Verhältnis und ist auch der grösste Grund wieso viele überhaupt noch dort sind oder so lange dort geblieben sind.
Ich bin dankbar um die Ausbildung die ich bei Pfister geniessen durfte und um die Chance die mir mein Lehrmeister damals gegeben hat als er mich eingestellt hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich wurde letztes Jahr (nach 9 Jahren im Unternehmen) krank und keiner meiner Vorgesetzten hat sich bis zur Kündigung (nach genau 180 Tagen) mit mir in Verbindung gesetzt und nachgefragt wie es mir geht und wie meine Zukunft aussieht. Ich hätte da mehr erwartet von einem Unternehmen, welches sich den familiären Umgang auf die Flagge schreibt.
Verbesserungsvorschläge
Teuerungsausgleiche für alle Löhne und die Löhne individueller an die einzelnen Mitarbeiter und deren Fähigkeiten und Arbeit anpassen.
Die Vorgesetzten austauschen und die Kultur wieder auf den Stand bringen, welche die Firma vor Jahren einmal hatte.
Arbeitszeiten anpassen und vielleicht auch mehr Möglichkeiten bekommen einmal einen Samstag frei zu bekommen. Dazu bedarf es auch mehr Mitarbeiter damit es nicht immer zu Diskussionen kommt bezüglich es sind zu wenige anwesend und deswegen gibt es keine Sonderwünsche.
Arbeitsatmosphäre
Die Firma hat sich in den letzten Jahren zum negativen verändert. Die Atmosphäre hat sich von 4-5 Sternen zu 2-3 Sternen entwickelt, weswegen in diesem Umfang auch 3 Sterne gegeben werden. Früher waren die Vorgesetzten bemüht für eine gute Stimmung zu sorgen und die Mitarbeiter zu motivieren und mittlerweile denken diese nur noch an ihre eigenen Bedürfnisse.
Image
Der gute Ruf von Pfister gibt es nicht mehr. Es gibt wenig Mitarbeitende die noch wirklich gerne dort arbeiten und grösstenteils zufrieden sind.
Work-Life-Balance
Bei den Arbeitszeiten im Verkauf kommt das Privatleben einfach zu kurz und einmal ein Wochenende frei zu bekommen ist praktisch nicht möglich ohne direkt eine ganze Ferienwoche zu nehmen.
Karriere/Weiterbildung
Obwohl mehrfach kommuniziert und über Weiterbildungen gesprochen wurde ist nie irgendwas passiert. Wenn mann zu gut in der aktuellen Position ist und / oder es nicht super gut mit dem Vorgesetzten hat passiert da nichts.
Kollegenzusammenhalt
Das Team ist der grösste Pluspunkt an der Arbeit obwohl die Vorgesetzten stets versuchen die positive Stimmung untereinander zu unterbinden. Kurze persönliche Gespräche werden gar nicht gerne gesehen, auch wenn gerade nichts los ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Es werden regelmässige auch Ältere eingestellt, was ich gut finde. Die Entwicklungschancen sind vorwiegend abhängig von dem persönlichen Verhältnis mit dem Vorgesetzten und weniger von der Erfahrung oder dem Dienstalter.
Vorgesetztenverhalten
Früher waren die Vorgesetzten wirklich kompetent und stehts beüht um das Wohl der Mitarbeiter. Ich bin wirklich dankbar für meinen ehemaligen Lehrmeister! Einen besseren Vorgesetzten kann man sich nicht wünschen. Mittlerweile sieht es leider nicht mehr so aus und das Kader ist nur noch bemüht ihren eigenen Job so einfach wie möglich zu gestalten.
Kommunikation
Es gibt jeden Samstag ein grösserers Briefing und unter der Woche am Morgen jeweils ein kurzes Briefing.
Gehalt/Benefits
Der Lohn wird immer pünktlich ausbezahlt und am Ende des Jahres gibt es noch das berühmte "Pfister-Päckli". Ansonsten ist der Lohn als Fachverkäufer nicht wirklich toll und einen Teuerungsausgleich gibt es auch nur für den Mindestlohn. Sprich wenn man einen höheren Lohn ausgehandelt hat bleibt dieser so lange gleich bis er auf dem Level des Mindestlohns ist. Auch werden Angestellte mit der gleichen Position aber unterschiedlicher Arbeitsbelastung und Fähigkeiten gleich bezahlt obwohl sie am Ende des Tages nicht die gleichen Erwartungen erfüllen müssen.
Interessante Aufgaben
Gute Mitarbeiter werden gnadenlos ausgenutzt obwohl diese gleichgestellt sind wie andere Mitarbeiter und auch gleich viel verdienen. Solange die Arbeit erledigt wird interessiert es niemanden ob die Aufteilung fair war. Auch bleiben die Aufgaben grösstenteils immer die gleichen und Änderungswünsche / Ideen werden nicht gerne angehört.

