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151 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 52%
Score-Details

151 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nach aussen Menschlichkeit und Respekt – nach innen leider eine andere Realität.

2,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei ORS SERVICE AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv finde ich, dass das Unternehmen zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten anbietet und man im Asylbereich wertvolle berufliche und persönliche Erfahrungen sammeln kann.

Die Arbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft ist abwechslungsreich, interessant und sinnvoll. Man lernt, Verantwortung zu übernehmen, mit schwierigen Situationen umzugehen und selbstständig Lösungen zu finden.

Auch die Möglichkeit, verschiedene Kulturen kennenzulernen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen, habe ich sehr geschätzt.

Die eigentliche Tätigkeit hat mir Freude bereitet. Leider wurden diese positiven Aspekte durch meine Erfahrungen mit der Führung und den internen Strukturen teilweise überschattet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders negativ empfand ich den Umgang gewisser Vorgesetzter mit den Mitarbeitenden sowie die mangelnde Transparenz und Fairness innerhalb des Unternehmens.

Meiner Erfahrung nach wurden Beschwerden und Anliegen von Mitarbeitenden nicht immer ernst genommen. Wenn man problematisches Verhalten von Vorgesetzten ansprach, hatte man häufig den Eindruck, dass solche Situationen heruntergespielt, abgestritten oder gegenüber der HR-Abteilung nicht vollständig dargestellt wurden.

Besonders enttäuschend war für mich das Gefühl, dass für Führungskräfte andere Regeln gelten als für normale Mitarbeitende. Während Vorgesetzte sich aus meiner Sicht vieles erlauben konnten, mussten Mitarbeitende befürchten, dass offene Kritik oder das Ansprechen von Problemen negative Konsequenzen haben könnte.

Auch der Umgang mit psychischen Belastungen und gesundheitlichen Anliegen hat mich enttäuscht. Gerade in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld sollte das Wohlbefinden der Mitarbeitenden ernst genommen werden.

Ich finde es schade, dass ein Unternehmen, das nach aussen Menschlichkeit, Respekt und soziale Verantwortung vertritt, diese Werte nach meiner persönlichen Erfahrung nicht immer gegenüber den eigenen Mitarbeitenden lebt.

Am meisten enttäuscht hat mich nicht die Arbeit selbst, sondern der Umgang mit den Menschen, die diese Arbeit täglich leisten.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde dem Unternehmen empfehlen, den Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden und insbesondere das Führungsverhalten kritisch zu überdenken.

Beschwerden und Anliegen von Mitarbeitenden sollten ernst genommen, objektiv geprüft und transparent behandelt werden. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass Führungskräfte grundsätzlich geschützt werden, während normale Mitarbeitende mit ihren Problemen allein gelassen werden.

Die HR-Abteilung sollte für alle Mitarbeitenden eine unabhängige und vertrauenswürdige Anlaufstelle sein. Probleme sollten nicht verschwiegen, heruntergespielt oder einseitig dargestellt werden. Auch das Verhalten von Vorgesetzten sollte regelmässig überprüft werden, denn Führungsverantwortung bedeutet nicht, dass man sich alles erlauben darf.

Ausserdem sollte das Unternehmen mehr Wert auf die psychische Gesundheit seiner Mitarbeitenden legen. Wer täglich in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld tätig ist, braucht Unterstützung, Verständnis und faire Arbeitsbedingungen statt zusätzlichen Druck.

Auch bei Weiterbildungen wären praxisnahe Lösungen wünschenswert. Online-Schulungen sollten nach Möglichkeit in einer ruhigen Umgebung und auch von zu Hause aus absolviert werden können.

Mein wichtigster Verbesserungsvorschlag ist jedoch, eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der Respekt, Ehrlichkeit, Gleichberechtigung und Wertschätzung nicht nur nach aussen kommuniziert, sondern auch intern gelebt werden.

Mitarbeitende sollten keine Angst haben müssen, ihre Meinung zu äussern, Probleme anzusprechen oder ihre Rechte wahrzunehmen. Gute Führung zeigt sich nicht durch Macht, sondern durch Fairness, Verantwortungsbewusstsein und den respektvollen Umgang mit Menschen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war leider sehr belastend. Statt gegenseitigem Respekt und Unterstützung herrschten häufig Druck, Unsicherheit und mangelndes Vertrauen. Die Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden war aus meiner Sicht unzureichend. Kritik wurde nicht immer konstruktiv aufgenommen, was sich negativ auf das Arbeitsklima und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden auswirkte.

Image

Nach aussen präsentiert sich ORS als professionelles und sozial verantwortungsbewusstes Unternehmen, das grossen Wert auf Menschlichkeit, Respekt und Fairness legt. Meine persönlichen Erfahrungen als Mitarbeiterin haben mir jedoch teilweise ein anderes Bild vermittelt.

Meiner Meinung nach besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen den Werten, die das Unternehmen öffentlich vertritt, und dem tatsächlichen Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden.

Besonders enttäuschend finde ich, dass Beschwerden und Anliegen von Mitarbeitenden aus meiner Sicht nicht immer ernst genommen werden und das Verhalten gewisser Vorgesetzter nicht ausreichend hinterfragt wird.

Ein gutes Image sollte nicht nur durch die öffentliche Darstellung entstehen, sondern vor allem durch einen respektvollen, ehrlichen und fairen Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden. Vertrauen und Glaubwürdigkeit müssen auch innerhalb des Unternehmens gelebt werden.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht nicht zufriedenstellend. Durch die hohe psychische Belastung, den Arbeitsdruck und die teilweise mangelnde Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden war es schwierig, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen. Besonders belastend empfand ich den Umgang mit gesundheitlichen Anliegen. Ich hätte mir mehr Verständnis, Flexibilität und Wertschätzung seitens der Vorgesetzten gewünscht.

Karriere/Weiterbildung

Grundsätzlich wurden zahlreiche Weiterbildungen angeboten, was ich positiv finde. Allerdings war die Organisation dieser Weiterbildungen aus meiner Sicht nicht immer sinnvoll.

In manchen Zentren mussten Mitarbeitende extra vor Ort erscheinen, um Online-Weiterbildungen zu absolvieren. Diese Regelung halte ich persönlich für wenig durchdacht und unverständlich.

Wenn ich an einer Weiterbildung teilnehme, möchte ich mich in Ruhe auf die Lerninhalte konzentrieren können. In einem Asylzentrum mit rund 200 Asylsuchenden, in dem ständig Mitarbeitende das Büro betreten und es regelmässig zu Unterbrechungen kommt, ist konzentriertes Lernen kaum möglich.

Meiner Meinung nach sollten Online-Weiterbildungen, sofern keine Anwesenheit aus organisatorischen Gründen erforderlich ist, auch von zu Hause aus absolviert werden dürfen. Entscheidend sollte schliesslich sein, dass die Mitarbeitenden die Inhalte verstehen und erfolgreich lernen können, und nicht, an welchem Ort sie vor dem Computer sitzen.

Ich würde mir wünschen, dass solche Entscheidungen in Zukunft praxisnäher getroffen werden und die tatsächlichen Lernbedingungen stärker berücksichtigt werden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist meiner Meinung nach im Verhältnis zur Verantwortung, zur psychischen Belastung und zu den täglichen Herausforderungen im Asylbereich nicht angemessen.

Die Mitarbeitenden übernehmen täglich eine grosse Verantwortung und müssen häufig mit schwierigen und belastenden Situationen umgehen. Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass dieser Einsatz finanziell nicht ausreichend anerkannt wird.

Besonders enttäuschend finde ich, dass die Anforderungen an die Mitarbeitenden hoch sind, während die Wertschätzung und die finanziellen Entwicklungsmöglichkeiten aus meiner Sicht begrenzt bleiben.

Eine faire Entlöhnung sollte nicht nur die geleisteten Arbeitsstunden berücksichtigen, sondern auch die Verantwortung, die Belastung und das Engagement der Mitarbeitenden widerspiegeln.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach aussen präsentiert sich das Unternehmen als sozial verantwortungsbewusst und legt grossen Wert auf Menschlichkeit, Respekt und Unterstützung. Meiner persönlichen Erfahrung nach werden diese Werte jedoch im Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden nicht immer umgesetzt.

Besonders enttäuschend finde ich, dass ein Unternehmen, das täglich mit schutzbedürftigen Menschen arbeitet, aus meiner Sicht teilweise zu wenig Verständnis und Fürsorge gegenüber den eigenen Mitarbeitenden zeigt. Psychische Belastungen, gesundheitliche Anliegen und Beschwerden sollten ernst genommen werden.

Soziale Verantwortung beginnt für mich nicht nur bei den Menschen, die betreut werden, sondern auch bei den eigenen Mitarbeitenden. Ein Unternehmen sollte die Werte, die es nach aussen vertritt, auch intern konsequent leben.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht leider nicht immer gegeben. Statt gegenseitiger Unterstützung und Vertrauen gab es teilweise Spannungen, Unsicherheit und fehlende Offenheit im Team. Es entstand gelegentlich der Eindruck, dass persönliche Interessen wichtiger waren als eine gute Zusammenarbeit. Besonders in schwierigen Situationen hätte ich mir mehr Zusammenhalt, Ehrlichkeit und gegenseitige Unterstützung gewünscht.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war aus meiner Sicht sehr enttäuschend und teilweise unprofessionell. Wenn Mitarbeitende Probleme, Beschwerden oder unangemessenes Verhalten von Führungskräften ansprechen, entsteht häufig der Eindruck, dass diese Anliegen nicht ernst genommen oder gegenüber der HR-Abteilung verschwiegen werden.

Meiner Erfahrung nach können sich gewisse Vorgesetzte Verhaltensweisen erlauben, die bei normalen Mitarbeitenden niemals akzeptiert würden. Werden solche Vorfälle angesprochen, werden sie häufig abgestritten, heruntergespielt oder so dargestellt, als hätte sich alles ganz anders abgespielt.

Es entsteht der Eindruck, dass für Führungskräfte andere Regeln gelten als für Mitarbeitende. Während Vorgesetzte kaum Konsequenzen befürchten müssen, haben Mitarbeitende oft das Gefühl, sich nicht offen äussern oder ihre Rechte einfordern zu können, ohne negative Folgen befürchten zu müssen.

Von einem professionellen Unternehmen erwarte ich, dass für alle dieselben Regeln gelten, Beschwerden ernst genommen und Führungskräfte genauso zur Verantwortung gezogen werden wie Mitarbeitende. Respekt, Fairness und Transparenz sollten unabhängig von der Position selbstverständlic

Arbeitsbedingungen

Meiner Meinung nach sollte langjährige Berufserfahrung stärker geschätzt und respektiert werden. Auch ältere Mitarbeitende verdienen Wertschätzung, faire Behandlung und die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Kenntnisse einzubringen. Ich hatte teilweise den Eindruck, dass die Erfahrung und das Engagement langjähriger Mitarbeitender nicht ausreichend anerkannt wurden. Respekt und Fairness sollten unabhängig vom Alter selbstverständlich sein.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden war aus meiner Sicht sehr mangelhaft. Wichtige Informationen wurden nicht immer transparent weitergegeben, und Entscheidungen waren häufig nicht nachvollziehbar. Anstatt Probleme offen und konstruktiv anzusprechen, entstand oft der Eindruck, dass über Mitarbeitende gesprochen wurde, statt direkt mit ihnen. Kritik und Anliegen wurden nicht ausreichend ernst genommen. Eine respektvolle, ehrliche und transparente Kommunikation seitens der Führungskräfte habe ich leider häufig vermisst.

Gleichberechtigung

Von echter Gleichberechtigung habe ich während meiner Tätigkeit leider wenig gespürt. Aus meiner Sicht wurden nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt. Es entstand häufig der Eindruck, dass bestimmte Personen bevorzugt wurden, während andere für ähnliche Situationen kritisiert oder zur Verantwortung gezogen wurden.

Besonders auffällig war für mich die unterschiedliche Behandlung von Führungskräften und normalen Mitarbeitenden. Während sich Vorgesetzte vieles erlauben konnten, mussten Mitarbeitende mit negativen Konsequenzen rechnen, wenn sie ihre Meinung äusserten oder auf Missstände aufmerksam machten.

Gleichberechtigung sollte nicht nur auf dem Papier existieren, sondern im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt werden. Alle Mitarbeitenden verdienen unabhängig von ihrer Position den gleichen Respekt, faire Behandlung und die Möglichkeit, ihre Anliegen ohne Angst vor negativen Folgen anzusprechen.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit im Asylbereich an sich ist interessant, abwechslungsreich und sinnvoll. Der Kontakt mit Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie die täglichen Herausforderungen bieten viele Möglichkeiten, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Leider werden diese positiven Aspekte durch die internen Strukturen und das Verhalten gewisser Vorgesetzter stark beeinträchtigt. Statt sich vollständig auf die eigentlichen Aufgaben und die Betreuung der Menschen konzentrieren zu können, muss man sich teilweise mit unnötigen internen Konflikten und organisatorischen Problemen beschäftigen.

Die Tätigkeit selbst hat viel Potenzial und kann sehr erfüllend sein. Allerdings hängt die tatsächliche Arbeitszufriedenheit stark vom jeweiligen Team und der Führung ab.


Umgang mit älteren Kollegen

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

gehst du weg

2,3
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat bis 2025 bei ORS SERVICE AG in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

soziale denken

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Lohn Leuten

Verbesserungsvorschläge

aufhörem

Arbeitsatmosphäre

einige arbeiten nichs, andre arbeiten viel hart

Gehalt/Benefits

schlechtem Bezahlung

Arbeitsbedingungen

Alles ist alt und kapute

Gleichberechtigung

multikulti


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Unfaire Löhne bei ungleicher Auslastung

4,2
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei ORS SERVICE AG in Bern gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Lohnpolitik ist unfair

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist nicht gerechtfertigt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Bei diesem Arbeitgeber wird man als Nummer betrachtet, nicht als Mensch. Berühmt für jährliche Kündigungswellen

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei ORS SERVICE AG in Bern gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Veraltete Strukturen

Kommunikation

Seitens der Führung sehr schlecht


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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blabalabalabkabklabss

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei ORS SERVICE AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-

Verbesserungsvorschläge

-

Arbeitsatmosphäre

-

Image

-

Work-Life-Balance

-

Karriere/Weiterbildung

-

Gehalt/Benefits

-

Umwelt-/Sozialbewusstsein

-

Kollegenzusammenhalt

-

Umgang mit älteren Kollegen

-

Vorgesetztenverhalten

-

Arbeitsbedingungen

-

Kommunikation

-

Gleichberechtigung

-

Interessante Aufgaben

-

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Rückmeldung zu Personalentscheidungen, Führungskultur und Mitarbeiterwertschätzung BAZ Basel

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei ORS SERVICE AG in Zürich gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Dass veränderte Auftragslagen und strukturelle Anpassungen auch Stellenabbau erforderlich machen können, ist nachvollziehbar. Was jedoch deutlich schwerer nachzuvollziehen ist, sind die Kriterien, nach denen entschieden wird, welche Mitarbeitenden gehen müssen und welche innerhalb der ORS weiterhin eine Perspektive erhalten.

Gerade bei Restrukturierungen sollte ein professioneller Arbeitgeber ein besonderes Interesse daran haben, bewährte, leistungsstarke und erfahrene Mitarbeitende zu halten. Arbeitsqualität, Engagement, Zuverlässigkeit, Erfahrung, Betriebszugehörigkeit und bisherige Beurteilungen sollten dabei erkennbares Gewicht haben.

Wenn jedoch langjährige und nachweislich gute Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, während andernorts Beschäftigungsverhältnisse fortgeführt werden, obwohl erhebliche Unterschiede hinsichtlich Leistung, Engagement und Professionalität wahrgenommen werden, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie konsequent und leistungsbezogen solche Entscheidungen tatsächlich getroffen werden.

Dabei geht es nicht darum, einzelne Standorte oder Mitarbeitende gegeneinander auszuspielen. Es geht um die grundsätzliche Frage, ob organisationsweit tatsächlich geprüft wird, welche Mitarbeitenden aufgrund ihrer Qualität und bisherigen Leistung für das Unternehmen erhalten werden sollten.

Noch bedenklicher ist ein anderer Eindruck, der durch solche Entscheidungen entstehen kann: dass Mitarbeitende, die kritisch hinterfragen, Probleme offen ansprechen oder Entscheidungen nicht einfach kommentarlos hinnehmen, schneller als „unbequem“ wahrgenommen werden.

Kritische Mitarbeitende sind jedoch nicht automatisch schwierige Mitarbeitende. Eine Organisation braucht Menschen, die Missstände ansprechen und Prozesse hinterfragen. Wenn Beschäftigte stattdessen zu der Erkenntnis gelangen, dass es für die eigene berufliche Sicherheit besser ist, möglichst wenig zu hinterfragen, entsteht keine gesunde Unternehmenskultur.

Es entsteht Schweigen.

Personalentscheidungen betreffen deshalb nicht nur diejenigen, die gehen müssen. Sie senden ebenso eine Botschaft an diejenigen, die bleiben.

Wenn langjährige Leistung, Loyalität, Flexibilität und überdurchschnittliches Engagement im entscheidenden Moment keinen erkennbaren Unterschied machen, stellt sich eine unangenehme, aber berechtigte Frage:

Warum sollten Mitarbeitende dauerhaft mehr leisten, Verantwortung übernehmen und über das Erwartbare hinausgehen, wenn sie nicht erkennen können, dass genau dieser Einsatz für das Unternehmen tatsächlich einen Wert besitzt?

Das betrifft Motivation, Mitarbeiterbindung, Vertrauen und letztlich die Glaubwürdigkeit eines Arbeitgebers.

Hinzu kommt die menschliche Dimension. Hinter Personalentscheidungen stehen keine Personalnummern, sondern Menschen, die teilweise über Jahre Verantwortung getragen und einen erheblichen Teil ihrer Zeit und Energie in dieses Unternehmen investiert haben. Wirtschaftliche Notwendigkeit und Empathie schliessen sich nicht gegenseitig aus.

Gerade eine Organisation, deren tägliche Arbeit von Verantwortung, Respekt und Menschlichkeit geprägt sein sollte, muss sich auch daran messen lassen, wie sie mit den eigenen Mitarbeitenden umgeht.

Wertschätzung beweist sich nicht durch Lob, solange alles gut läuft. Sie zeigt sich dann, wenn Entscheidungen schwierig werden.

Vielleicht ist deshalb die problematischste Folge solcher Personalentscheidungen nicht einmal, dass gute Mitarbeitende verloren gehen.

Problematischer ist, was diejenigen daraus lernen, die bleiben.

Ein Unternehmen entscheidet mit seiner Personalpolitik nicht nur darüber, wer geht. Es entscheidet gleichzeitig darüber, welchen Grund diejenigen haben, die bleiben, sich morgen noch genauso für dieses Unternehmen einzusetzen wie gestern.

Diese Rückmeldung soll weder einzelne Personen angreifen noch Entscheidungen beurteilen, deren vollständige Hintergründe nicht bekannt sind. Sie soll jedoch Anlass geben, die Auswahlkriterien, die Wirkung solcher Entscheidungen und die damit verbundene Führungskultur ernsthaft zu hinterfragen.

HR und Geschäftsleitung sollten sich deshalb nicht nur fragen, ob getroffene Entscheidungen organisatorisch und wirtschaftlich begründbar sind.

Sondern auch, ob sie fair, nachvollziehbar und mit den Werten vereinbar sind, die dieses Unternehmen nach innen und nach aussen vertreten möchte.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Ganz ok

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ORS SERVICE AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Home Office Möglichkeit
Flexible Arbeitszeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Lohn
Wenig Benefits

Verbesserungsvorschläge

Viel mehr Entlastung in den Teams gewährleisten. Mehr Lohn. Mehr Benefits (ÖV Vorteile, etc). Mehr Transparenz über alle Teams und Stufen hinweg

Arbeitsatmosphäre

Gute Stimmung im Büro

Image

Naja

Work-Life-Balance

Mit Home Office Möglichkeit und Gleitzeiten ganz ok

Karriere/Weiterbildung

Sind nicht gross interessiert daran, richtige Weiterbildungskosten zu übernehmen. Gibt einige Möglichleiten intern "Weiterbildungen" oder eher einfach Workshops zu gewissen Themen zu besuchen. Jedoch meist ohne anerkannten Abschluss.

Gehalt/Benefits

Anderen Orten würde man locker mehr verdienen mit gleicher Funktion

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Noch nicht ganz modern und digital unterwegs

Kollegenzusammenhalt

Tolle Mitarbeiter und super Team

Umgang mit älteren Kollegen

Ok

Vorgesetztenverhalten

Ganz ok, je weiter nach oben, desto weniger gut

Arbeitsbedingungen

Home Office gut, Lohn könnte besser sein, könnte mehr Benefits für Mitarbeiter geben

Kommunikation

Mal besser, mal weniger gut werden wichtige Dinge transparent kommuniziert

Gleichberechtigung

Ok

Interessante Aufgaben

An und für sich sind die Aufgaben abwechslungsreich, wenn auch zu viele.

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Fehlende Unterstützung der Mitarbeiter im BAZ Basel durch Minimanagement und wenige Wertschätzung

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei ors service ag zürich in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das internationale Flair, die guten Gespräche mit Asylsuchenden, die Möglichkeit, mit kleinen Gesten etwas Menschlichkeit zu vermitteln

Verbesserungsvorschläge

Schulung von Führungspersonen ist dringend nötig, um im Alltag und in schwierigen Situationen souverän und fair zu handeln. Das Verstehen von Gruppenprozessen ist ein Teil der Führungsausbildung und hilft, sich selbst und sein eigenes Führungsverhalten zu reflektieren.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Misstrauen und Angst. Offene Kommunikation ist nicht möglich, da nie klar ist, wie das Gesagte nachher weitergetragen wird. Fehler werden gesucht und an die Leitung in veränderter Form weitergegeben. die Stimmung ist oft gedrückt und passiv aggressiv. Es wird viel beschuldigt, die Realität verdreht und es kann keine vertrauungsvolle Atmosphäre aufgebaut werden. Die eigentliche Aufgabe ist nicht mehr im Vordergrund, da die Mitarbeiter verunsichert sind.

Work-Life-Balance

Da durch die schwierige Stimmung viel Energie verloren geht, kann die Freizeit nicht mehr sinnstiftend genutzt werden. Die Arbeitszeiten sind grundsätzlich gut, durch vermehrte Überzeiten und wenig Strukur aber nicht umsetzbar

Karriere/Weiterbildung

Eine Entwicklung ist nicht wirklich möglich

Gehalt/Benefits

Der Lohn ist tolerierbar und marktüblich. Es exisiteren keine Wochenend-oder Feiertagszulagen.

Kollegenzusammenhalt

Lästern und Beschuldigungen sind Alltag. Gegenseitiges Fehlersuchen schafft ein toxisches Arbeitsklima, in welchem Engagement und Arbeitsfreude schnell verloren gehen. Einzelne Mitarbeiter werden bevorzugt und dominieren den Arbeitsalltag, da sie sich jegliches Fehlverhalten erlauben können. Emotionale Erschöpfung ist spürbar und lähmt die Gruppe.

Vorgesetztenverhalten

Die gesamte Leitung am Standort müsste ausgetauscht und mit erfahrenen und souveränen Personen ersetzt werden, so dass die Mitarbeiter wachsen und ihre Ressourcen für die komplexe Arbeitssituation einsetzen können. Wertschätzung ist nicht vorhanden, Führung wird mit Kontrolle verwechselt, anstatt das Team zu unterstützen. Subtile Drohungen in Gesprächen sind Realität und das Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter werden toleriert. Die Not einzelner Mitarbeiter wird als Schwäche dargestellt, so dass niemand sich mehr äussert. Mitarbeitergespräche werden als bedrohlich wahrgenommen, da sie die Existenz gefährden. Herabsetzende Bemerkungen der Vorgesetzten sind gut gemeint, aber unangemessen und respektlos. Die Kommunikation erfolgt in einem Machtsystem, welches sich ungesund auf das Team auswirkt.

Arbeitsbedingungen

Veraltete Strukturen, keine Waschbecken, die hygienischen Vorgaben werden nicht eingehalten. Seife zum Händewaschen sind nicht vorhanden in einzelnen Räumen. Die Abläufe werden zusätzlich aufwendig, da alles auf einzelne Räume, welche immer mit verschiedenen Schlüssel aufgeschlossen werden müssen, verteilt ist. Sehr laute Umgebung, welche oft als chaotisch und unstrukturiert wahrgenommen wird. Geeignetes Material zur Behandlung ist nur bedingt vorhanden. Eine Triage der Patienten kann nicht stattfinden und wird auch nicht unterstützt. Enge Räume und fehlender Zugang zu den Dossiers führen zu vielen Fehlern. Der Zugang zu den wichtigen Patienteninformationen ist zusätzlich erschwert durch tägliche Störungen des digitalen Zugangs, so dass für die Behandlung relvante Informationen nicht gesehen werden. Patientengespräche müssen teilweise auf dem Gang stattfinden, so dass sensible Daten öffentlich werden.

Kommunikation

Die Kommunikationswege sind nicht klar und können nicht nachverfolgt werden, was Unsicherheit und Angst auslöst. Der respektlose Kommunikationsstil führt dazu, dass viel Energie verloren geht. Dies führt zu Lästereien und gegenseitigem Misstrauen.

Gleichberechtigung

Einzelne Mitarbeiter sind sehr etabliert und ihr Verhalten wird toleriert.

Interessante Aufgaben

Die Aufgabe ist interessant und abwechslungsreich. Der Tag geht schnell vorbei, es ist immer etwas zu tun und der Austausch mit den Klienten ist sinnstiftend.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Serco muss handeln..

1,8
Nicht empfohlen
Hat bis 2025 bei ORS SERVICE AG in Bern gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Rechtzeitiges Lohn

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt vieles was überholt werden muss, keine Benefits, Lohn, Arbeitsnehmersicherheit,

Verbesserungsvorschläge

Leitung und führungsstil muss ausgetauscht werden…
Falls Serco etwas retten möchte, muss alle Leitungspersonal ausgetauscht werden und durch frische, junge Köpfe ersetzt werden.

Arbeitsatmosphäre

Leitung ist immer richtig, auch wenn sie gegen Arbeitsgesetz und Ethik arbeitet

Image

Leider nicht gut

Work-Life-Balance

Non-existent. Du wirst sogar in deine Freizeit belästigt.

Karriere/Weiterbildung

Minimal

Gehalt/Benefits

Leider kein Lohn für das was man leistet

Kollegenzusammenhalt

Das einzige was die Firma am Laufen hält

Umgang mit älteren Kollegen

Respektvoller umgang mit ältere Mitarbeiter

Vorgesetztenverhalten

Alle Austauschen, da sie such gegenseitig helfen ihre Fehler zu vertuschen

Arbeitsbedingungen

Extrem toxisch.

Kommunikation

Gelegentliches Lob per Email…

Gleichberechtigung

Entweder mit leitung befreundet oder nicht…

Interessante Aufgaben

Immer was neues zu meistern.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

ORS SERVICE AG, Communication Support
ORS SERVICE AGCommunication Support

Liebe*r Ex-Kolleg*in
Danke, dass du dir die Zeit für ein Feedback genommen hast, besonders in Bezug auf die Führungskräfte. ORS hat klare Erwartungen an Führungskräfte definiert und bietet Schulungen für Führungspersonen an. Anliegen in Bezug auf Führungsverhalten können über die etablierten Meldewege eingebracht werden und werden gemäss unseren internen Verfahren geprüft.

Hohe Fluktuation im Bundesasylzentrum BASEL hat einen Grund – toxische Führungen und fehlende Wertschätzung

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ors service in Allschwil gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Das ganze Leitungsteam des Bundesasylzentrum Basel durch externe und kompetente Fachperson ersetzen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt und wenig wertschätzend. Der Arbeitsalltag wird von Misstrauen untereinander sowie gegenüber den Vorgesetzten begleitet. Dadurch entsteht ein belastendes Arbeitsklima, in dem man sich nicht wohl und nicht sicher fühlt. Eine offene, faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist kaum vorhanden.

Image

Das Image als Arbeitgeber ist aus meiner Sicht schlecht. Von vielen ehemaligen Mitarbeitenden hört man, dass sie froh sind, das Unternehmen verlassen zu haben. Dieses negative Bild beschränkt sich nicht nur auf den Pflegebereich, sondern wird auch von Mitarbeitenden aus anderen Berufsgruppen wie der Betreuung oder der Sozialpädagogik berichtet. Auch ausserhalb des Unternehmens wird häufig kritisch über die Arbeitsbedingungen und die Führung gesprochen.

Work-Life-Balance

Ein Vorteil ist, dass kein Schichtdienst anfällt und Wochenend- sowie Feiertagseinsätze vergleichsweise selten sind. Gleichzeitig fällt regelmässig Überzeit an, die jedoch kaum oder gar nicht zeitnah kompensiert werden kann. Dadurch leidet die Work-Life-Balance trotz der geregelten Arbeitszeiten.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind nur sehr eingeschränkt vorhanden. Wer dort arbeitet, bleibt in der Regel über Jahre in derselben Funktion. Gezielte Förderprogramme oder klare Entwicklungsperspektiven sind nicht erkennbar. Auch Weiterbildungen werden kaum aktiv unterstützt oder gefördert. Führungspositionen scheinen langfristig besetzt zu sein, wodurch Aufstiegsmöglichkeiten praktisch nicht bestehen.

Kollegenzusammenhalt

Ein echter Kollegenzusammenhalt ist kaum vorhanden. Statt eines Miteinanders herrscht ein Gegeneinander. Viele Mitarbeitende versuchen, sich durch das Bloßstellen oder Melden von Fehlern anderer bei der Pflegeleitung in ein besseres Licht zu rücken. Offenheit und Vertrauen fehlen, stattdessen wird viel übereinander gesprochen.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten wirken überfordert und dieser Führungsaufgabe nicht gewachsen. Trotz einer seit längerer Zeit hohen Fluktuation und zahlreicher Kündigungen neuer Mitarbeitender werden die Ursachen nicht nachhaltig angegangen. Statt das eigene Führungsverhalten kritisch zu hinterfragen, werden dieselben Probleme immer wieder angesprochen, ohne dass sich etwas verändert. Zudem entsteht der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende bevorzugt werden, während andere ungleich behandelt werden. Kritik wird nur bedingt angenommen, Selbstreflexion ist kaum erkennbar. Das Führungsverhalten wirkt insgesamt wenig professionell und wenig lösungsorientiert.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind verbesserungswürdig. Insbesondere im medizinischen Arbeitsbereich gibt es weder ein Lavabo noch fliessendes Wasser, sodass das Händewaschen oder das Auffüllen von Trinkwasser nicht direkt am Arbeitsplatz möglich ist. Mitarbeitende müssen dafür andere Räumlichkeiten aufsuchen. Ein ruhiger und sauberer Pausenraum fehlt ebenfalls, da der Aufenthaltsbereich mit anderen Bereichen beziehungsweise einer öffentlichen Küche geteilt wird. Die Belüftung der Räumlichkeiten ist unzureichend. Im Sommer wird es sehr heiss, und die Fenster lassen sich nicht ausreichend öffnen, sodass ein richtiges Durchlüften kaum möglich ist. Zudem stehen keine abschliessbaren Garderoben oder persönlichen Schränke zur Verfügung, um private Gegenstände sicher zu verstauen.

Auch die Dokumentation ist aus meiner Sicht unzureichend. Es wird überwiegend mit einer Excel-Tabelle gearbeitet, die für eine professionelle Pflegedokumentation nicht geeignet ist und bei der es regelmässig zu Problemen kommt. Eine strukturierte, zeitgemässe Pflegedokumentation als Bestandteil der Qualitätssicherung fehlt weitgehend. Zudem bestehen aus meiner Sicht Fragen hinsichtlich der Praktik

Kommunikation

Katastrophal…

Gehalt/Benefits

Der Lohn ist im Vergleich zu vielen Spitälern grundsätzlich attraktiv. Ob jemand zehn oder zwanzig Jahre Berufserfahrung mitbringt, spielt bei der Lohnhöhe kaum eine Rolle. Eine erkennbare Lohnentwicklung gibt es praktisch nicht. Zuschläge für Wochenend- oder Feiertagseinsätze gibt es nicht. Die Sozialleistungen fallen eher bescheiden aus und zusätzliche Benefits sind kaum vorhanden. Es stehen weder Parkplätze für Mitarbeitende noch nennenswerte Vergünstigungen zur Verfügung, und auch eine eigene Kantine gibt es nicht.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist aus meiner Sicht nicht gegeben. Einzelne Mitarbeitende werden deutlich bevorzugt, während auf die Anliegen anderer weniger eingegangen wird. Dies zeigt sich beispielsweise bei Dienst- und Ferienwünschen, Entwicklungsmöglichkeiten oder der Vergabe von Sonderaufgaben. Es entsteht der Eindruck, dass persönliche Sympathien einen grösseren Einfluss haben als eine faire und transparente Behandlung aller Mitarbeitenden.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeit im Asylzentrum ist grundsätzlich spannend und abwechslungsreich. Im Pflegealltag gibt es verschiedene Einsatzbereiche, in denen man – je nach Tag und Möglichkeit – eingesetzt werden oder sich einbringen kann. Dadurch entsteht eine gewisse Abwechslung im Arbeitsalltag

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

ORS SERVICE AG, Communication Support
ORS SERVICE AGCommunication Support

Liebe*r Kolleg*in
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen. Es tut uns leid zu lesen, dass du deinen Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit in dieser Weise erlebt hast. Eine respektvolle, wertschätzende und vertrauensvolle Arbeitskultur ist uns sehr wichtig. Wir nehmen deine Rückmeldungen sehr ernst und arbeiten kontinuierlich daran uns weiterzuentwickeln.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 151 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird ORS Schweiz (ORS Service ) durchschnittlich mit 3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Dienstleistung (3,6 Punkte). 29% der Bewertenden würden ORS Schweiz (ORS Service ) als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 151 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Umgang mit älteren Kollegen und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 151 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich ORS Schweiz (ORS Service ) als Arbeitgeber vor allem im Bereich Image noch verbessern kann.