Viel Arbeit und Verantwortung, fehlende angemessene Wertschätzung
Verbesserungsvorschläge
KLD (kontinuierlicher Leistungsdialog) in der aktuellen Form überdenken. Projektmanagementmethoden einführen.
Arbeitsatmosphäre
Im Team bemüht man sich um gute Stimmung und gute Zusammenarbeit. Durch den hohen Durck, der auf dem Team lastet, spürt man, dass es den Kollegen teilweise nicht gut geht mit der Dauerlast. Hohe Fluktuation
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Man wird z.B. auf das E-Banking Debakel angesprochen und denkt sich dann seinen Teil
Work-Life-Balance
40 % Home-Office-Möglichkkeit ist gut. Die Flexibilität wird aber immer weiter eingeschränkt, zuletzt durch lange Mindestansprechzeiten in kleinen Subteams. Wochenendardbeit, Pikett und Randzeitarbeit kommen fallweise dazu. Ressourcen- bzw Kapazitätsplanung wurde teilweise nicht gemacht.
Karriere/Weiterbildung
Die Einstufung hat nichts mit der tatsächlichen Tätigkeit zu tun. Wenn es darum geht, Arbeitslast zu verteilen, wird man grosszügig bedacht und es wird überdurchschnittlich viel erwartet und verlangt.
Bei der Leistungsbeurteilung wird die Leistung dann plötzlich nur mehr als Durchschnitt bewertet, damit sich Raiffeisen eine korrekte Einstufung erspart. Das ist sehr demotivierend.
Gehalt/Benefits
Salär durchschnittlich, Realsalär sinkt laufend, Anpassungen erfolgen nicht oder unterhalb der Inflation
Kollegenzusammenhalt
Im Team teilweise sehr gut, teamübergreifend teilweise sehr mühsam, ahnungslose Projektleiter machen Projektmitarbeiter für Dinge ausserhalb ihres Einflussbereiches verantwortlich. Unterschiedliche Hierarchen wollen Einfluss auf priorisierungen nehmen.
Umgang mit älteren Kollegen
Man ist auf die älteren Kollegen einfach angewiesen, weil diese nicht so einfach abhauen können.
Vorgesetztenverhalten
Teilweise versucht der Gruppenleiter Struktur und Planung zu schaffen, die vielen Hierarchieebenen darüber agieren teilweise unterschiedlich und sind primär mit sich selbst beschäftigt. Parallel oft mehrere Projektorganisationen gleichzeitig.
Arbeitsbedingungen
Ich möchte mich ausdrücklich nicht über die 60 % Anwesenheitsquote beschweren, ich finde 60 % Anwesenheit gut. Aber - während der Pandemie wurden die Büroflächen massiv verkleinert. Bei hoher Anwesenheit sitzt man sehr eng beisammen und die Lautstärke wird entsprechend hoch. Trotz verpflichtender Anwesenheit finden Meetings ausserhalb des Teams fast ausschliesslich online statt. Rundherum sind oft mehrere Kollegen gleichzeitig in unterschiedlichen Online-Meetings. Meetingräume meist klein, oft zu wenig Sitzgelegenheiten für alle Teilnehmer. Termperatur sehr gut, Heizung funktionert, Kühldecke Spitze, Mitarbeiterrestaurants gut.
Kommunikation
Aus der Hierarchie wenig Information, teilweise widersprüchlich und mit viel Interpretationspielraum. Unsicherheiten, weil die Mitarbeiter unterschiedliche Wissenstände haben. Viele Hierarchieebenen, die sich teilweise widersprechen. Aus den Projekten auch nicht besser die Projektbeteiligten müssen sich selbst organisieren, weil die Projektleiter ihren Aufgaben nicht nach kommen. Oft wird kommentarlos ein 3-Zeilen-Change beauftragt und man muss mühsam herausfinden, was das Projekt eigentlich will.
Gleichberechtigung
Andere Kollegen sind trotz wesentlich einfacherer Aufgaben höher eingestuft als ich. Ob es daran liegt, dass ich alt bin, weiss ich nicht.
Interessante Aufgaben
Viele Aufgaben wären an sich interessant, aber es endet sehr oft im Chaos und man ist laufend mit Schadensbegrenzung beschäftigt.

