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Sihlsana 
AG
Unternehmenskultur

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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 12 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei Sihlsana die Unternehmenskultur als eher traditionell ein, während der Branchendurchschnitt leicht in Richtung modern tendiert. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 1,8 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 20 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
Sihlsana
Branchendurchschnitt: Gesundheit/Soziales/Pflege

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
Sihlsana
Branchendurchschnitt: Gesundheit/Soziales/Pflege

Die meist gewählten Kulturfaktoren

12 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Mitarbeiter unangemessen kritisieren

    FührungTraditionell

    58%

  • Sich überlasten

    Work-Life BalanceTraditionell

    58%

  • Mitarbeiter kleinhalten

    FührungTraditionell

    50%

  • Jeden Fehler kritisieren

    FührungTraditionell

    42%

  • Intransparent sein

    FührungTraditionell

    42%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitsatmosphäre habe ich als sehr belastend erlebt. Ich arbeite seit über zehn Jahren in der Pflege und habe selten eine derart schwierige Führungskultur erlebt. Fragen und kritische Rückmeldungen wurden aus meiner Sicht häufig persönlich genommen; die PDL bezeichnete mich beispielsweise als „nervig“, wenn ich Fragen stellte.

Bei einem Kadertag wurde ich vor der gesamten Gruppe kritisiert, obwohl ich meine fachliche Einschätzung ausdrücklich als „meiner Meinung nach“ formuliert hatte. Die PDL reagierte darauf sehr konfrontativ. Auf dem Heimweg weinte ich im Auto; zwei Kolleginnen versuchten mich zu trösten.

Dadurch zog ich mich zunehmend zurück und vermied es, mich fachlich einzubringen.

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1,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Kommunikation mit der PDL habe ich als ausgesprochen schwierig und ineffizient erlebt. Rückmeldungen auf einfache Fragen oder zu Konzeptarbeiten konnten teilweise über einen Monat dauern. Gleichzeitig wurde aus meiner Sicht starkes Mikromanagement betrieben: Viele Kleinigkeiten wurden kontrolliert, während bei wichtigen fachlichen Anliegen teilweise keine zeitnahe Rückmeldung erfolgte.

Besonders problematisch fand ich den Umgang mit kritischen oder fachlichen Fragen. Mir wurde von der PDL beispielsweise gesagt, ich sei „nervig“, wenn ich Fragen stelle. Das führte dazu, dass ich mich zunehmend weniger traute, bei Problemen Unterstützung zu suchen.

Auch in Besprechungen kam es wiederholt zu Situationen, in denen Aussagen anders dargestellt oder interpretiert wurden, als ich sie gemeint hatte. In einer Fallbesprechung sagte die PDL beispielsweise ausdrücklich: „In Fallbesprechungen werden keine Fragen gestellt.“ Später erklärte sie, sie habe mich falsch verstanden. Solche Situationen habe ich nicht nur bei mir erlebt; auch andere Mitarbeitende berichteten mir von erheblichen Unterschieden zwischen ihrer Wahrnehmung und den Aussagen der Führung.

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1,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden war für mich teilweise deutlich besser als die Zusammenarbeit mit der Führungsebene. Gerade in schwierigen Situationen habe ich erlebt, dass Kolleginnen versucht haben, sich gegenseitig zu unterstützen.

Gleichzeitig empfand ich es als belastend, dass sich Mitarbeitende teilweise sehr vorsichtig verhalten mussten, um nicht selbst zum Thema von Gesprächen hinter ihrem Rücken zu werden. Dadurch entstand für mich keine offene und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre

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1,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Meine Erfahrung mit der Work-Life-Balance war nicht gut. Meine Ferien waren ausdrücklich Bestandteil meiner Anstellungsbedingungen. Trotzdem wurde ich später aufgefordert, während dieser bereits vereinbarten Ferien zu arbeiten, weil anderen Mitarbeitenden frei gegeben worden war. Erst nach längeren Diskussionen konnte ich meine vereinbarten Ferien beziehen.

Mein Rat an zukünftige Mitarbeitende: Lasst euch sämtliche Vereinbarungen schriftlich bestätigen. Allerdings hatte ich selbst teilweise den Eindruck, dass auch schriftliche Vereinbarungen in der Praxis nicht dieselbe Verbindlichkeit hatten, die ich von einem professionellen Arbeitgeber erwarten würde.

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1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Hier liegt für mich eines der grössten Probleme. Ich arbeite seit über zehn Jahren in der Pflege und habe viele Führungspersonen erlebt. Sihlsana gehört für mich zu den schlimmsten Erfahrungen mit Führung.

Eine Mitarbeiterin entdeckte einen Fehler und bat mich als fachlich Zuständige um Unterstützung. Ich führte eine kurze Schulung durch. Nachdem sie meinen Namen in einer E-Mail erwähnte, antwortete die PDL schriftlich: „Bitte keine neue, halbpatzige Wege einschlagen.“ Mehrere Personen waren im CC; die Kommunikation ist dokumentiert.

In einem Gespräch fuhr mich die GL wegen einer Frage derart an, dass ich danach abwesend war und weinen musste. Später entschuldigte sie sich schriftlich mit: „Entschuldigung für mein Trampeltier-Getue.“ In einem anschliessenden Dreiergespräch wurde mir von zwei Vorgesetzten eine Situation zugeschrieben, die so nicht stattgefunden hatte.

Zudem erlebte ich, dass PDL und GL sich bei Abwesenheit gegenseitig in den Rücken fallen und Probleme anschliessend teilweise bei anderen Mitarbeitenden suchen. Auch Lästereien über Mitarbeitende hinter deren Rücken habe ich erlebt.

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1,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Aufgaben selbst waren für mich fachlich interessant. Gerade deshalb war es frustrierend, wenn Verbesserungsvorschläge nicht ernst genommen wurden.

Bei einer fehleranfälligen Einstellung im Dokumentationssystem wies ich frühzeitig auf mögliche Probleme hin. Nachdem tatsächlich zahlreiche Fehler entstanden waren, wurde die Änderung zunächst trotzdem abgelehnt. Erst nachdem eine andere Mitarbeiterin der PDL etwas ins Ohr flüsterte, durfte ich die Einstellung ändern.

Auch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend berücksichtigt. Die Begründung „Sihlsana ist anders“ reicht für mich bei fachlichen Fragen nicht aus. Wissenschaft sollte die Grundlage professioneller Pflege sein – unabhängig davon, in welcher Institution man arbeitet.

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