Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 26.9.2026
Die SIX Group erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamturteil. Besonders die Arbeitsatmosphäre leidet unter jahrelangen Sparprogrammen, einem als autoritär wahrgenommenen Führungsstil und einem politischen Arbeitsumfeld, in dem persönliche Netzwerke mehr zählen als Leistung. Die Kommunikation gilt als zentrales Schwachpunkt: Viele Bewertungen beschreiben sie als intransparent und unvorhersehbar, wobei relevante Informationen oft nur über inoffizielle Kanäle zirkulieren. Das Vorgesetztenverhalten wird ebenfalls kritisch bewertet – Beförderungen basieren laut mehreren Rezensionen auf Sympathie statt auf Kompetenz, und Verantwortung für Fehlentscheidungen wird nach unten delegiert. Dieses Muster zieht sich durch mehrere Bereiche: Karrierechancen sind stark eingeschränkt, interne Aufstiege kaum möglich u...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei SIX Group wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Im Vordergrund steht der wahrgenommene Druck von oben: Langjährige Kostensenkungsprogramme und eine zunehmend angespannte Stimmung belasten das Betriebsklima spürbar. Einige Bewertungen beschreiben eine Angstkultur seit Anfang 2025 unter neuer Führung, mangelnde Kommunikation zwischen Management und Mitarbeiter:innen sowie politische Dynamiken hinter einer nach außen hin harmonischen Fassade. Hinzu kommen Berichte über Silodenken und persönliche Spannungen zwischen Kolleg:innen, die sich über Jahre aufgebaut haben.
Positiv heben einige Bewertungen den Zusammenhalt innerhalb einzelner Teams hervor. Jedoch betonen mehrere Nutzer:innen, dass das Klima stark vom jeweiligen Team abhängt und keineswegs einheitlich ist. Die Gesamtwahrnehmung bleibt damit negativ geprägt – trotz vereinzelter Lichtblicke auf Teamebene überwiegen Unsicherheit, Druck und ein als wenig vertrauensvoll empfundenes Umfeld.
Die Kommunikation bei SIX Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln die Bewertungen fehlende Transparenz: Entscheidungen werden als intransparent wahrgenommen, wichtige Informationen gelangen nur an einen informierten Innenkreis, und Gerüchte ersetzen verlässliche interne Kommunikation. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als top-down und wenig vorhersehbar, während das Top-Management von Mitarbeiter:innen und mittlerem Management als abgekoppelt gilt. Zudem kritisieren einige Bewertungen, dass Ziele unklar formuliert werden und angekündigte Änderungen oft unkommentiert bleiben. Dem gegenüber stehen wenige positive Stimmen, die offene Kommunikation in Town Halls sowie regelmäßige Informationen zu Strategie und Zielen loben. Diese positiven Einschätzungen bleiben jedoch in der Minderheit und vermögen das kritische Gesamtbild nicht zu entkräften.
Das Vorgesetztenverhalten bei SIX Group wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Bemängelt werden inkompetente Führungskräfte, die Beförderungen eher nach Sympathie als nach objektiven Kriterien vergeben, sowie eine Kultur, in der Verantwortung nach unten weitergegeben wird. Einige Bewertungen beschreiben Mitarbeitergespräche als wenig wertschätzend und berichten davon, dass Unterstützung nur innerhalb bestimmter Netzwerke gewährt wird. Hinzu kommt der Abgang zahlreicher erfahrener Führungskräfte, der strukturelle Nachwuchsprobleme aufwirft. Die Qualität der Führung variiert dabei je nach Team.
Wenige Bewertungen äußern sich positiv und beschreiben einzelne Vorgesetzte als vertrauensvoll, motivierend und entscheidungsstark. Diese Stimmen bilden jedoch eine Minderheit gegenüber der deutlichen Kritik, die das Gesamtbild prägt.
Die Vergütung bei SIX Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits loben einige ein attraktives Bonussystem und überdurchschnittliche Gehälter, wobei leistungsstarke Mitarbeiter:innen entsprechend belohnt werden. Andererseits kritisieren wenige, dass hohe Gehälter mit hohen Erwartungen an die ständige Erreichbarkeit verbunden sind und dass Sozialleistungen schrittweise abgebaut werden. Zudem beschreiben wenige Nutzer:innen eine uneinheitliche Gehaltsstruktur, bei der die Vergütung je nach Stufe erheblich variiert und Gehaltserhöhungen kaum möglich sind.
Was die Branchenorientierung betrifft, empfinden einige Nutzer:innen die Bezahlung als branchenüblichen Standard ohne besondere Hervorhebung. Insgesamt ergibt sich ein gemischtes Bild: Während manche Mitarbeiter:innen die Konditionen als fair einschätzen, bemängeln andere strukturelle Ungleichheiten sowie fehlende Aufstiegsmöglichkeiten durch interne Netzwerke statt Leistung.
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