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Bewertung

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Führungsversagen Alterswohngruppen

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Zürich gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre auf den Alterswohngruppen WA3/WA4 ist oft angespannt und unangenehm. Jeder Mitarbeiter kämpft für sich alleine, es gibt viel böses Blut. Lästereien und üble Nachrede sind an der Tagesordnung.

Work-Life-Balance

Auf den Alterswohngruppen ist es sehr streng, psychisch wie auch physisch. Da man sich auf seine Kollegen nicht verlassen kann, wankt man wie ein Zombie nach dem Dienst nach Hause. Bei 100 Prozent ist der Brainfuck enorm. Die freien Tage reichen nicht aus, um den Psychokrieg auf der Arbeit auszugleichen und sich davon zu erholen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist auf den Alterswohngruppen nicht vorhanden. Jeder muss schauen, wo er bleibt. Oft sind die Bewohner die einzigen, die Bemühungen anerkennen und dankbar sind für jeden Handgriff. Kollegen tricksen sich gegenseitig aus und hauen sich gegenseitig bei der Gruppenleitung in die Pfanne.

Vorgesetztenverhalten

Die Gruppenleitung von WA3/WA4 ist mit der Leitung zweier Wohngruppen komplett überfordert. Sie interessiert sich mehr für die Bepflanzung auf dem Balkon als für die Bewohner. Es ist überlebenswichtig, ihr nach dem Mund zu reden, sie zu bestätigen und möglichst alle aufgetragenen Arbeiten schnellstmöglich zu erledigen. Macht man Fehler oder vergisst etwas, wird man dafür an den Pranger gestellt. Man wird vor Bewohnern und Mitarbeitern blossgestellt. Die Gruppenleitung lästert auch oft über Mitarbeiter, die gerade frei haben und erzählt freimütig, wen sie eigentlich nicht mehr in ihrem Team haben möchte. Kommt sie morgens schon mit schlechter Laune, kann es sein, dass sie Mitarbeitern Gegenstände aus den Händen reisst und mit giftigem Ton Anweisungen gibt. Es kann auch passieren, dass man lauthals ausgelacht wird, wenn man was falsch macht. Vertrauliche Gespräche zwischen Vorgesetzter und Mitarbeitern bleiben nicht vertraulich. Man wird von Kollegen darauf angesprochen.

Kommunikation

Die Gruppenleitung gibt Informationen oft nur einzelnen Mitarbeitern oder kommuniziert mit Post-It-Zetteln. So gehen wichtige Inhalte verloren. Bei Fehlern werden Mitarbeiter vor den Kollegen und den Bewohnern blossgestellt. Es ist wichtig, sich mit der Leitung gut zu stellen, damit man in Ruhe arbeiten kann. Gelingt dies nicht, wird man gemobbt.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.