Schlecht am Arbeitsgeber
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber ist aus meiner Sicht, dass bestehende Probleme nicht ausreichend angegangen werden und die Geschäftsleitung wenig reagiert. Dadurch entstehen unnötige Kosten, unter anderem durch den häufigen Einsatz von temporärem Personal. Zudem sind in den letzten Jahren viele Mitarbeitende gegangen, was aus meiner Sicht auch auf die bestehenden Arbeitsbedingungen und die Situation im Betrieb zurückzuführen ist.
Verbesserungsvorschläge
Als Verbesserungsvorschlag würde ich empfehlen, dass Vorgesetzte in Kommunikation und Mitarbeiterführung durch externe Fachpersonen geschult werden. Eine Weiterbildung im Bereich respektvolle, klare und wertschätzende Kommunikation wäre aus meiner Sicht sinnvoll. Zudem sollte mehr auf einen integrativen und vorurteilsfreien Umgang geachtet werden, insbesondere in allen Alterswohngruppen, damit Mitarbeitende fair behandelt und besser eingebunden werden
Arbeitsatmosphäre
Der starke Personalmangel wirkt sich negativ auf das Team und die Stimmung aus. Teilweise herrscht eine Atmosphäre der Angst gegenüber Vorgesetzten.
Work-Life-Balance
Eine gesunde Work-Life-Balance ist kaum möglich. Durch die Dienstplanung entsteht oft starker Druck, und auf private Situationen oder persönliche Belastungen wird wenig Rücksicht genommen. Teilweise fühlt man sich durch das Verhalten im Team oder von Vorgesetzten unter Druck gesetzt oder ausgeschlossen, statt unterstützt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein im Betrieb wird als wenig präsent wahrgenommen. Im Arbeitsalltag stehen Abläufe und Vorgaben im Vordergrund, während nachhaltige oder soziale Aspekte aus Mitarbeitersicht weniger sichtbar gefördert oder aktiv gelebt werden.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit im Team wird durch viel Lästern und Vorurteile erschwert. Mitarbeitende werden teilweise von Vorgesetzten gegeneinander beeinflusst oder schlecht dargestellt. Oft haben eher Mitarbeitende Vorteile, die sich bei Vorgesetzten anpassen, statt fachlich gute Arbeit zu leisten. Dadurch ist eine ehrliche und respektvolle Zusammenarbeit im Team kaum möglich.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden wird teilweise als nicht wertschätzend erlebt. Es entsteht der Eindruck, dass ihre Erfahrung und ihr Wissen nicht immer ausreichend berücksichtigt werden. Dies kann zu Frustration und dem Gefühl führen, weniger ernst genommen zu werden.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten empfinde ich als stark machtorientiert und dominant. Teilweise entsteht der Eindruck von Manipulation sowie von Lästern oder falschen Darstellungen gegenüber Mitarbeitenden. Konflikte und Vorfälle werden aus meiner Sicht nicht professionell gelöst, was besonders im Arbeitsalltag der Alterswohngruppe belastend ist.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen werden als sehr einseitig und belastend erlebt. Es wird oft nur in Form von Anweisungen kommuniziert („du musst“), während wenig Raum für Rückfragen, Eigenverantwortung oder persönliche Einschätzung bleibt. Dies führt zu dem Gefühl, dass kaum auf individuelle Bedürfnisse oder „Ich-Botschaften“ eingegangen wird.
Kommunikation
Die Kommunikation ist oft unprofessionell und von Macht geprägt. Fragen werden teilweise unhöflich beantwortet, und Mitarbeitende fühlen sich nicht menschlich behandelt. Eigenständiges oder kreatives Arbeiten ist kaum möglich, da hauptsächlich erwartet wird, Anweisungen zu folgen. Dieses Empfinden teilen viele Mitarbeitende, nicht nur ich.
Gleichberechtigung
Die Gleichberechtigung im Team ist aus meiner Sicht stark eingeschränkt. Es entsteht der Eindruck, dass persönliche Beziehungen zu Vorgesetzten einen grossen Einfluss auf Chancen und Entscheidungen haben. Dieses Gefühl teilen nicht nur ich, sondern auch viele andere Mitarbeitende. Aus diesem Grund haben bereits mehrere Personen das Unternehmen verlassen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben wären grundsätzlich interessant und abwechslungsreich. Chancen und Möglichkeiten scheinen jedoch oft nicht nach Kompetenz oder Erfahrung vergeben zu werden, sondern eher danach, wie gut das Verhältnis zu den Vorgesetzten ist. Dadurch fühlen sich viele engagierte und erfahrene Mitarbeitende benachteiligt. Viele langjährige Mitarbeitende haben deshalb das Unternehmen verlassen. Oft haben eher Personen Chancen, die sich weniger wehren oder sprachlich unsicherer sind.