Verbesserungspotenzial
Verbesserungsvorschläge
Gutes und langjähriges Personal sollte deutlich mehr wertgeschätzt und entsprechend gefördert werden. Der Fokus sollte nicht hauptsächlich auf finanziellen Interessen liegen, sondern wieder stärker auf den Bedürfnissen und dem Wohl der Klientinnen und Klienten.
Aus meiner Sicht braucht es zudem Veränderungen in der obersten Leitung. Auch der Stiftungsrat sollte sich ein eigenes Bild von der tatsächlichen Situation im Arbeitsalltag machen und nicht ausschliesslich auf die Aussagen der Leitung vertrauen. Die Erfahrungen und Rückmeldungen des langjährigen Pflegepersonals und der Gruppenleitungen sollten ernst genommen und stärker in Entscheidungen einbezogen werden.
Gleichzeitig braucht es dringend mehr gut ausgebildetes und engagiertes Personal. Viele erfahrene und gute Mitarbeitende haben aufgrund der bestehenden Probleme bereits gekündigt. Umso wichtiger wäre es, die verbleibenden Mitarbeitenden besser zu unterstützen und wertzuschätzen sowie qualifiziertes Personal einzustellen und langfristig zu halten
Arbeitsatmosphäre
Ist ist oke einzelne nette mitarbeitee aber es wird viel gelästert und getratst
Karriere/Weiterbildung
Wenn man eine Ausbildung im sozialen Bereich oder eine andere höher qualifizierende Ausbildung absolviert, gibt es danach oftmals keine angemessene Lohnerhöhung. Da man sich nach solchen Ausbildungen häufig für eine bestimmte Zeit gegenüber dem Arbeitgeber verpflichtet, entsteht der Eindruck, dass diese Bindungszeit ausgenutzt wird, um die Mitarbeitenden trotz ihrer höheren Qualifikation weiterhin als günstige Arbeitskräfte einzusetzen. Eine entsprechende finanzielle Anerkennung der neu erworbenen Qualifikationen bleibt dabei oftmals aus.
Gehalt/Benefits
Es gibt eine deutlich ungerechte Lohnverteilung. Langjährige und gut ausgebildete Mitarbeitende erhalten oftmals keine oder nur sehr geringe Lohnerhöhungen. Auch die Wertschätzung für ihre Erfahrung, ihre Leistung und ihren täglichen Einsatz fehlt häufig.
Besonders unverständlich ist, dass teilweise Personen ohne entsprechende Ausbildung mehr verdienen als langjährige, gut ausgebildete Mitarbeitende. Dies sorgt verständlicherweise für Unzufriedenheit und vermittelt den Eindruck, dass Erfahrung, Qualifikation und Engagement nicht angemessen honoriert werden.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten sind meistens ganz in Ordnung, aber die oberste Leitung ist leider eine Katastrophe. Sie ist kaum offen für Verbesserungen und sehr stark auf finanzielle Aspekte fokussiert. Dabei entsteht oft der Eindruck, dass die Klientinnen und Klienten zu kurz kommen.
Das Pflegepersonal und die Gruppenleitungen arbeiten sehr engagiert und geben täglich ihr Bestes. Diese Leistung wird von der obersten Leitung jedoch kaum geschätzt. Statt die bestehenden Mitarbeitenden ausreichend zu unterstützen und zu entlasten, werden offene Stellen oftmals mit unausgebildetem Personal besetzt. Teilweise wird leider auch Personal eingestellt, das fachlich oder menschlich nicht für diese Arbeit geeignet ist. Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung für die erfahrenen und engagierten Mitarbeitenden.
Kommunikation
Kommunikation nach oben ist sehr schlecht
Oft mals wird einem nich richtig zugehört