Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Das Gesamtbild von thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein fällt in den Bewertungen deutlich negativ aus. Die Arbeitsatmosphäre beschreiben Mitarbeiter:innen als von Angst, Unsicherheit und anhaltenden Entlassungswellen geprägt. Seit dem Wechsel in der Geschäftsleitung hat sich die Stimmung nach Ansicht vieler Bewertenden auf ein historisches Tief eingependelt. Das einst positive Unternehmensimage gilt laut zahlreichen Rezensionen als stark beschädigt – Presta wird nicht mehr als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen.
Die interne Kommunikation bewertet die Mehrheit als intransparent und unzuverlässig: Informationen zu Stellenabbau und Standortstrategie erreichen Mitarbeiter:innen oft verspätet oder gar nicht. Gehälter stagnieren seit Jahren, Sozialleistungen wurden gekürzt. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten seh...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein wird von Nutzer:innen als sehr negativ bewertet. Im Vordergrund stehen anhaltende Entlassungswellen, die Unsicherheit über die Zukunft des Standorts sowie ein als unklar empfundenes Bild von der Unternehmensführung. Viele Bewertungen beschreiben eine von Angst und Resignation geprägte Stimmung, die die Motivation und Produktivität deutlich beeinträchtigt. Einige Nutzer:innen berichten, dass der Abbau von Stellen die verbleibenden Mitarbeiter:innen mit mehr Arbeit belastet, was die Abwärtsspirale weiter verstärkt.
Zusätzlich bemängeln einige Bewertungen fehlende Wertschätzung, mangelnde Transparenz und Führungsschwäche. Seit dem Wechsel in der Geschäftsleitung habe sich die Lage in Eschen spürbar verschlechtert, und gallows humor gilt laut einigen Nutzer:innen als beste Bewältigungsstrategie. Lediglich wenige Stimmen heben positive Aspekte hervor, etwa interessante Aufgaben in der Produktion und den Teamzusammenhalt – diese bleiben jedoch klar in der Minderheit.
Die Kommunikation bei thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele Mitarbeiter:innen den Umgang mit Informationen zu Stellenabbau und Verlagerungen: Wichtige Neuigkeiten gelangen häufig verspätet, fragmentiert oder gar nicht zu den Betroffenen, sodass Gerüchte und Pressemeldungen schneller informieren als die Unternehmensführung. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass Informationen gezielt zurückgehalten oder nur an bevorzugte Personen weitergegeben werden. Das Top-Management zeige in Mitarbeiterversammlungen wenig Empathie und weiche konkreten Fragen aus. Auch direkte Vorgesetzte seien in wichtige Kommunikationsprozesse kaum eingebunden. Wenige Stimmen berichten hingegen von regelmäßigen Informationen und einer professionellen sowie transparenten Kommunikation. Diese positiven Einzelmeinungen stehen jedoch klar im Widerspruch zum mehrheitlichen Bild, das die Bewertungen zeichnen.
Das Gehalt bei thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein wird von Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Im Vordergrund steht die wahrgenommene Gehaltsstagnation: Viele Bewertungen berichten von jahrelangen Nullrunden, eingefrorenen Gehältern und dem damit verbundenen Verlust an Kaufkraft angesichts steigender Lebenshaltungskosten. Einige Nutzer:innen sehen das Gehalt nicht mehr als marktgerecht an, und auch die betriebliche Altersvorsorge soll stagnieren oder rückläufig sein. Zusätzlich werden steigende Eigenanteile sowie höhere Parkkosten kritisiert. Für 2025 und 2026 seien laut einigen Bewertungen keine Gehaltserhöhungen geplant.
Hinsichtlich des Niveaus im regionalen Vergleich gehen die Meinungen auseinander: Wenige Nutzer:innen stufen die Gehälter als branchenüblich für Liechtenstein und die Ostschweiz ein, während andere sie im Vergleich zur Schweiz als unterdurchschnittlich bezeichnen. Für Praktikumsbedingungen wird das Angebot vereinzelt als solide wahrgenommen.
Der Kollegenzusammenhalt bei thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Innerhalb der Teams fällt die Einschätzung gemischt aus: Einige beschreiben eine wachsende Demotivation der Belegschaft, während regelmäßige Entlassungen erfahrene Kolleg:innen aus eingespielten Teams reißen und den Zusammenhalt schwächen. Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit gilt vielen als besonders problematisch – Ressourcenknappheit und eine Vielzahl an Projekten belasten die Kooperation, und der Fokus verlagert sich auf individuelle Leistung. Zudem befürchten einige Nutzer:innen einen erheblichen Wissensverlust, da viele Kolleg:innen das Unternehmen verlassen möchten. Auf Abteilungsebene zeigt sich ein differenzierteres Bild: Wenige Bewertungen beschreiben den Zusammenhalt als stark oder gut. Umstrukturierungen werden von manchen als Chance für einen Neuanfang gesehen, doch überwiegt die Skepsis gegenüber einer nachhaltigen Verbesserung.
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