Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.9.2026
Bewertende beschreiben thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein als Arbeitgeber mit negativem Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre gilt als besonders belastet: Entlassungswellen unter dem neuen Management haben Angst und Resignation erzeugt, eine klare Zukunftsvision fehlt nach Meinung vieler Bewertenden. Die Kommunikation wird als intransparent kritisiert – Informationen gelangen Mitarbeiter:innen eher über inoffizielle Kanäle als durch die Unternehmensführung, und Feedback wird kaum ernst genommen. Das Gehalt liegt nach Einschätzung vieler unter dem regionalen Marktdurchschnitt, Gehaltsrunden blieben jahrelang aus, Benefits wurden gekürzt.
Das Image des Unternehmens hat nach Ansicht der Bewertenden stark gelitten – einst als attraktiver Arbeitgeber geschätzt, gilt der Standort heute als unattraktiv. Beim Vorgesetztenver...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein wird von den Nutzer:innen als äußerst belastet beschrieben. Anhaltende Entlassungswellen erzeugen nach Meinung vieler Bewertenden ein Klima aus Angst, Unsicherheit und Resignation. Einige berichten, dass die Stimmung seit der Übernahme durch das neue Management einen Tiefpunkt erreicht hat, da Transparenz und klare Perspektiven fehlen. Der Vorwurf, dass qualifizierte Mitarbeiter:innen abgebaut werden, während unqualifizierte Kräfte eingesetzt bleiben, verschärft die Frustration zusätzlich.
Wenig Wertschätzung seitens der Führungsebene sowie mangelnde Kommunikation über die Zukunft des Standorts Eschen tragen zur weit verbreiteten Demotivation bei. Einige Bewertende sehen keine Vision mehr und berichten, dass viele Kolleg:innen bereits aktiv nach neuen Stellen suchen. Galgenhumor wird dabei von wenigen als einziger Lichtblick in einem insgesamt düsteren Arbeitsumfeld beschrieben.
Die Kommunikation bei thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein wird von Mitarbeiter:innen als stark verbesserungswürdig eingestuft. Viele Bewertungen beschreiben das Management als unehrlich und wenig transparent: Informationen sollen eher über inoffizielle Kanäle als durch die Geschäftsleitung die Belegschaft erreichen, und negative Rückmeldungen stoßen laut einigen Nutzer:innen auf unmittelbare Gegenreaktionen. Meinungen werden demnach erst eingeholt, nachdem Entscheidungen bereits gefallen sind.
Besonders kritisch äußern sich Bewertungen zu den Stellenabbau-Wellen: Vorgesetzte sollen dabei übergangen worden sein, und betroffene Mitarbeiter:innen hätten keine angemessene Vorankündigung erhalten. Auch Town-Hall-Meetings werden als wenig empathisch beschrieben, da Fragen abgeschafft und lediglich Entlassungsmitteilungen vorgelesen worden sein sollen. Einige Nutzer:innen sehen die Kommunikation strategisch eingesetzt, um Mitarbeiter:innen zum freiwilligen Austritt zu bewegen, während andere darauf hinweisen, dass die Qualität je nach Abteilung variiert.
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein fallen deutlich kritisch aus. Viele Nutzer:innen bemängeln, dass die Gehälter seit Jahren eingefroren sind, Gehaltsrunden ausgeblieben sind und die Kaufkraft durch steigende Lebenshaltungskosten spürbar gesunken ist. Im Vergleich mit der Region Liechtenstein und der Ostschweiz stufen die meisten Bewertenden die Vergütung als unterdurchschnittlich ein.
Zusätzlich berichten einige Nutzer:innen, dass ehemals attraktive Sozialleistungen wie kostenlose Parkplätze unter der aktuellen Unternehmensführung gekürzt wurden. Die betriebliche Altersvorsorge wird zwar vereinzelt positiv erwähnt, jedoch ebenfalls als stagnierend beschrieben. Wenige Stimmen äußern sich moderat, etwa im Hinblick auf Praktikumsvergütungen. Der Bonus gilt einigen Bewertenden als branchenüblich, schwankt jedoch je nach Vertrag und Position erheblich.
Der Kollegenzusammenhalt bei thyssenkrupp Presta AG Liechtenstein wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams berichten einige, dass der Zusammenhalt funktioniert und die Kolleg:innen füreinander einstehen. Gleichzeitig hängt die Qualität der Zusammenarbeit stark vom jeweiligen Team oder der Abteilung ab, und einige Nutzer:innen beschreiben eine zunehmende Demotivation sowie eine Arbeitsbelastung, die echte Zusammenarbeit erschwert.
Besonders kritisch fällt die Stimmung im Kontext von Entlassungswellen und Umstrukturierungen aus. Einige Bewertungen beschreiben, dass die Angst vor dem Jobverlust das Miteinander belastet und ein Klima des Selbstschutzes entsteht. Der Verlust erfahrener Mitarbeiter:innen gefährdet laut einigen Nutzer:innen den bisherigen Teamzusammenhalt zusätzlich. Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit findet kaum statt, sodass das Prinzip „Jeder für sich" den Alltag vieler Kolleg:innen prägt.
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