Große Versprechen, wenig gelebte Unternehmenskultur
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist katastrophal. Es herrscht eine deutliche Ungleichbehandlung, bei der offensichtlich nicht Kompetenz, Leistung oder Einsatz zählen, sondern persönliche Sympathien und Beziehungen. Bestimmte Führungskräfte und Mitarbeitende werden bevorzugt, während engagierte und qualifizierte Mitarbeiter kaum Wertschätzung erfahren. Wer die richtigen Personen auf seiner Seite hat, scheint bessere Chancen zu haben – unabhängig davon, wie tatsächlich gearbeitet wird. Fairness, Respekt und ein professioneller Umgang scheinen hier leider keine große Rolle zu spielen. Statt ein Team zu fördern, entsteht eine Atmosphäre voller Bevorzugung, Frustration und Demotivation. Eine solche Unternehmenskultur ist alles andere als motivierend und sollte dringend hinterfragt werden.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist äußerst enttäuschend und alles andere als ehrlich oder transparent. Nach außen und gegenüber den Mitarbeitenden wird vieles schön geredet, während hinter dem Rücken der Betroffenen schlecht über sie gesprochen und gelästert wird. Besonders fragwürdig ist das Verhalten auf Führungsebene: Vor dem Team werden positive Worte und große Versprechungen gemacht, während in Pausen und hinter verschlossenen Türen offenbar eine ganz andere Sprache gesprochen wird.
Auch die Besetzung der Head-of-Sales-Position wirft aus meiner Sicht erhebliche Fragen auf. Es fehlt meines Erachtens an der notwendigen Führungserfahrung, insbesondere wenn jemand zuvor noch nie ein Team geleitet hat. Eine Führungsposition bedeutet mehr, als einen Titel zu tragen und vor dem Team überzeugende Reden zu halten. Glaubwürdigkeit, Erfahrung, Rückgrat und ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitenden sollten selbstverständlich sein.
Insgesamt fehlt es an offener, ehrlicher und konstruktiver Kommunikation. Statt Probleme direkt anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu suchen, wird lieber hinter dem Rücken anderer geredet. Das zerstört Vertrauen und sorgt für ein äußerst unangenehmes Arbe
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist aus meiner Sicht sehr schwach. Obwohl das Team größtenteils neu zusammengestellt wurde, hat sich bisher kein echtes Gemeinschaftsgefühl entwickelt. Statt einer offenen und konstruktiven Zusammenarbeit haben sich bereits verschiedene Gruppen gebildet. Der Austausch und die gegenseitige Unterstützung zwischen den Mitarbeitenden sind dadurch stark eingeschränkt. Häufig entsteht der Eindruck, dass jeder in erster Linie seine eigenen Interessen verfolgt, anstatt gemeinsam als Team zu arbeiten.
Zusätzlich empfinde ich bestimmte Äußerungen einzelner Mitarbeitender als sehr problematisch. Dazu gehören politische Kommentare sowie Aussagen, die ich als rechtsextrem oder antisemitisch wahrnehme. Solche Äußerungen sorgen für ein unangenehmes Arbeitsumfeld und werfen Fragen hinsichtlich gegenseitigen Respekts, Toleranz und eines professionellen Umgangs auf.
Insgesamt fehlen aus meiner Sicht grundlegende Voraussetzungen für einen funktionierenden Kollegenzusammenhalt: gegenseitiges Vertrauen, Respekt, Solidarität und die Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen. Von echtem Teamwork kann derzeit leider kaum gesprochen werden.
Work-Life-Balance
lächerlich
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten des neuen Teamleiters empfinde ich als problematisch. Im Umgang mit Mitarbeitenden ist mir wiederholt aufgefallen, dass abwertende Bemerkungen über das äußere Erscheinungsbild bzw. das Körpergewicht einzelner Personen gemacht werden. Solche Kommentare sind respektlos und haben meiner Meinung nach in einem professionellen Arbeitsumfeld nichts verloren.
Darüber hinaus habe ich Situationen erlebt, in denen negativ über Mitarbeitende gesprochen wurde, obwohl diese nicht anwesend waren. Anstatt Kritik direkt mit den betroffenen Personen zu besprechen, findet der Austausch teilweise hinter deren Rücken statt.
Von einer Führungskraft erwarte ich einen respektvollen, fairen und vorbildlichen Umgang mit allen Teammitgliedern – unabhängig von ihrem Aussehen oder ihrer persönlichen Situation. Gerade ein Teamleiter sollte Vertrauen schaffen, Konflikte professionell ansprechen und Mitarbeitende nicht durch abwertende Kommentare verunsichern. In diesen Punkten sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf.
Interessante Aufgaben
Coole Projekte
Gleichberechtigung
kein kommentar als frau hast du verloren.
Umgang mit älteren Kollegen
eigentlich top ausser die Leiter sind unfreundlich.
Arbeitsbedingungen
katastrophe
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Beim Umwelt- und Sozialbewusstsein sehe ich eine deutliche Diskrepanz zwischen der Außendarstellung des Unternehmens und der tatsächlichen Praxis. Nach außen wird Nachhaltigkeit stark kommuniziert, allerdings habe ich den Eindruck, dass bei Einkaufsentscheidungen häufig vor allem der günstigste Preis und weniger ökologische oder soziale Aspekte im Vordergrund stehen.
Auch die tägliche Pendelsituation wirft für mich Fragen hinsichtlich der Nachhaltigkeitsstrategie auf. Ein großer Teil der Lager Mitarbeitenden kommt aus Frankreich und pendelt täglich zum Arbeitsort. Auch der Vertriebsleiter wohnt in Frankreich. Das ist natürlich eine persönliche Entscheidung der Mitarbeitenden, steht für mich jedoch im Widerspruch zu einem konsequent gelebten Nachhaltigkeitsgedanken, insbesondere wenn keine erkennbaren Maßnahmen zur Reduzierung der täglichen Pendelwege gefördert werden.
Insgesamt entsteht für mich der Eindruck, dass Nachhaltigkeit zwar ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation ist, im betrieblichen Alltag aber nicht konsequent umgesetzt wird. Zwischen dem kommunizierten Anspruch und dem, was tatsächlich gelebt wird, sehe ich erheblichen Verbesserungsbedarf.
Gehalt/Benefits
Bei Gehalt und Benefits besteht aus meiner Sicht erheblicher Verbesserungsbedarf. Zusätzliche Leistungen oder attraktive Benefits sind kaum bzw. gar nicht vorhanden. Auch die Gehälter empfinde ich als unangemessen niedrig, insbesondere im Verhältnis zur erwarteten Leistung, Verantwortung und dem täglichen Arbeitseinsatz.
Besonders enttäuschend ist die Rechtfertigung, dass solche Gehälter in der Eventbranche eben normal seien. Die Branchenzugehörigkeit sollte jedoch keine Ausrede dafür sein, Mitarbeitende unterdurchschnittlich zu bezahlen oder auf attraktive Zusatzleistungen zu verzichten.
Wertschätzung sollte sich nicht nur in schönen Worten zeigen, sondern auch in einer fairen Vergütung und angemessenen Arbeitsbedingungen. Davon ist das Unternehmen aus meiner Sicht leider weit entfernt.
Image
Ich hoffe, dass sich auch Geschäftspartner, Kunden und andere Unternehmen kritisch mit der Unternehmenskultur auseinandersetzen und hinterfragen, ob sie weiterhin mit einem Unternehmen zusammenarbeiten möchten, bei dem aus meiner Sicht grundlegende Werte wie Respekt, Fairness, Wertschätzung und ein professioneller Umgang mit Mitarbeitenden zu kurz kommen.
Ein Unternehmen sollte nicht nur nach außen ein positives Image vermitteln, sondern diese Werte auch im täglichen Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden leben. Langfristig sollte nicht nur das Geschäft zählen, sondern auch, wie Menschen behandelt werden, die täglich zum Erfolg des Unternehmens beitragen.
Ich hoffe, dass diese Kritik zum Nachdenken anregt und zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der gelebten Unternehmenskultur führt.