Ihr Unternehmen?

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Waldhotel 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Niemand sollte so enttäuscht werden, wie wir es wurden.

1,4
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Arosa gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Früher war das Hotel ein familiärer und wertschätzender Arbeitsplatz mit einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Man ging gerne zur Arbeit, der Zusammenhalt im Team war hervorragend und die Führung war präsent und respektvoll. Leider ist von diesen positiven Eigenschaften seit dem Wechsel der Direktion und insbesondere der Küchenleitung aus meiner Sicht nur noch wenig übrig geblieben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die fehlende Kommunikation, die mangelnde Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, die unzuverlässige Dienstplanung, die fehlende Transparenz in der Führung sowie die aus meiner Sicht ungerechte Behandlung innerhalb des Teams. Seit dem Wechsel der Direktion und insbesondere der Küchenleitung ist das Arbeitsklima kaum wiederzuerkennen. Ein Betrieb, in dem ich früher gerne gearbeitet habe, hat sich leider ins Negative verändert.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht haben der Wechsel der Direktion und vor allem der Küchenleitung dem Betrieb mehr geschadet als genutzt. Seitdem haben sich Kommunikation, Arbeitsklima, Dienstplanung und Mitarbeiterzufriedenheit deutlich verschlechtert. Um das Unternehmen wieder auf den richtigen Weg zu bringen, braucht es aus meiner Sicht eine präsente und ehrliche Führung, faire Entscheidungen, verlässliche Dienstpläne sowie einen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit allen Mitarbeitenden – unabhängig von persönlichen Beziehungen.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem Wechsel der Direktion und der Küchenleitung hat sich die Arbeitsatmosphäre leider massiv verschlechtert ( Die Vizedirektorin ist hiervon ausdrücklich ausgenommen ). Von einer offenen und transparenten Kommunikation kann keine Rede sein. Die Direktion ist kaum präsent und verbringt die meiste Zeit im Büro, sodass für die Mitarbeitenden wenig Ansprechpartner vorhanden sind.

Image

Das Image des Unternehmens war aus meiner Sicht vor dem Wechsel der Direktion sehr gut. Es herrschte eine familiäre Atmosphäre und das Hotel hatte sowohl bei Mitarbeitenden als auch nach außen einen positiven Ruf.

Seit dem Führungswechsel habe ich jedoch den Eindruck, dass vieles von dem verloren gegangen ist, was zuvor über Jahre aufgebaut wurde. Entscheidungen wirken wenig durchdacht und die Stimmung im Unternehmen hat sich deutlich verschlechtert.

Auch außerhalb des Unternehmens ist mir aufgefallen, dass die Veränderungen wahrgenommen werden. Ich wurde im privaten Umfeld und im Ort mehrfach auf Gerüchte und Gespräche über die Situation im Hotel angesprochen. Vieles davon deckte sich leider mit meinen eigenen Erfahrungen im Arbeitsalltag. Es ist schade zu sehen, wie ein früher sehr geschätzter Arbeitgeber aus meiner Sicht zunehmend an Ansehen verliert.

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance ist hier praktisch nicht vorhanden. Niemand weiß zuverlässig, wann er tatsächlich frei hat. Dienstpläne werden teilweise täglich und kurzfristig geändert – oft sogar an freien Tagen der Mitarbeitenden. Über diese Änderungen wird man häufig nicht einmal informiert, sodass man ständig damit rechnen muss, spontan arbeiten zu müssen.

Eine verlässliche Freizeitplanung ist dadurch unmöglich. Private Termine oder Zeit mit der Familie lassen sich kaum organisieren, weil jederzeit mit Änderungen gerechnet werden muss. Wertschätzung gegenüber der Freizeit der Mitarbeitenden ist aus meiner Sicht leider nicht erkennbar.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung sehe ich hier leider nicht. Im Gegenteil: Ich habe den Eindruck, dass die Zusammenarbeit unter der aktuellen Küchenleitung meiner beruflichen Entwicklung eher geschadet als genutzt hat.

Für meinen weiteren Karriereweg hat diese Zeit für mich keinen Mehrwert. Die Zusammenarbeit mit meinem früheren Küchenchef hingegen hat mich fachlich und persönlich deutlich weitergebracht. Diese Erfahrung werde ich in meinem Lebenslauf mit Überzeugung hervorheben. Die aktuelle Küchenleitung verbinde ich dagegen nicht mit einer positiven oder förderlichen Entwicklung meiner beruflichen Laufbahn.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt steht aus meiner Sicht in keinem angemessenen Verhältnis zur Arbeitsbelastung und zur Verantwortung. Verglichen mit anderen Arbeitgebern in der Branche gibt es bessere Verdienstmöglichkeiten – oft bei deutlich geringerem Stress und besseren Arbeitsbedingungen.

Auch die angebotenen Personalunterkünfte empfinde ich als zu teuer und nicht als echten Mitarbeitervorteil.

Seit dem Wechsel der Direktion habe ich außerdem den Eindruck, dass kaum noch etwas für die Mitarbeitenden getan wird. Zusätzliche Benefits oder Maßnahmen zur Wertschätzung der Belegschaft sind aus meiner Sicht praktisch nicht mehr vorhanden. Dadurch fühlt man sich als Mitarbeitender leider wenig wertgeschätzt.

Kollegenzusammenhalt

Der einzige wirklich positive Aspekt ist der starke Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden. Ohne die gegenseitige Unterstützung im Team wäre die Situation deutlich schwieriger.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten meines direkten Vorgesetzten hat mein Vertrauen vollständig zerstört. Aus meiner Sicht wurde ich wiederholt nicht ehrlich informiert und Zusagen oder Aussagen haben sich im Nachhinein als falsch herausgestellt. Eine offene und transparente Kommunikation findet nicht statt.

Zudem hatte ich den Eindruck, dass auch gegenüber der Direktion und den Inhabern ein deutlich positiveres Bild der tatsächlichen Situation vermittelt wird, als es im Arbeitsalltag erlebt wird. Probleme werden aus meiner Sicht heruntergespielt oder verschwiegen, anstatt sie offen anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Ein gutes Führungsverhalten zeichnet sich durch Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein aus. Diese Eigenschaften habe ich hier leider vermisst. Dadurch entsteht ein Arbeitsumfeld, das von Misstrauen geprägt ist und in dem eine konstruktive Zusammenarbeit kaum möglich ist.

Nach meiner Erfahrung lag der Fokus des Küchenchefs fast ausschließlich auf dem Restaurant 7050. Andere Bereiche des Hotels wurden aus meiner Sicht häufig vernachlässigt. Bestellungen wurden wiederholt vergessen, was den Arbeitsablauf und die Gästezufriedenheit beeinträchtigte. Außerd

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich seit dem Wechsel der Direktion und der Küchenleitung deutlich verschlechtert. Klare Strukturen und eine verlässliche Organisation sind kaum vorhanden. Kurzfristige Änderungen gehören zum Alltag, was die Arbeit unnötig erschwert und für zusätzlichen Stress sorgt.

Auch die Personalplanung wirkt unkoordiniert. Durch die ständigen Änderungen und die fehlende Kommunikation entstehen regelmäßig Unsicherheiten im Arbeitsalltag. Statt Mitarbeitenden den Rücken zu stärken, entsteht häufig der Eindruck, dass improvisiert wird. Unter diesen Bedingungen fällt es schwer, motiviert und mit Freude zu arbeiten.

Kommunikation

Vertrauen zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden ist für mich nicht vorhanden. Zusagen werden nicht eingehalten und man fühlt sich teilweise bewusst falsch informiert. Das erschwert eine gute Zusammenarbeit erheblich.

Gleichberechtigung

Von Gleichberechtigung kann aus meiner Sicht leider keine Rede sein. Es entsteht deutlich der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt werden. Besonders in der Küche werden Entscheidungen nach meinem Empfinden nicht objektiv getroffen.

Ich hatte den Eindruck, dass die Ehefrau des Küchenchefs regelmäßig bevorzugt wurde. Kritik an ihr oder ihren Entscheidungen war kaum möglich, während für andere Mitarbeitende andere Maßstäbe galten. Diese Ungleichbehandlung führte zu Frust im Team und wirkte sich negativ auf das Arbeitsklima aus.

Aus meiner Sicht hat diese Bevorzugung maßgeblich dazu beigetragen, dass viele gute und erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen haben.

Interessante Aufgaben

Interessante oder abwechslungsreiche Aufgaben gibt es hier leider kaum. Die Arbeit besteht überwiegend aus Routine und bietet wenig Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln oder neue Fähigkeiten zu erlernen. Eigeninitiative oder neue Ideen sind nicht erwünscht, sodass der Arbeitsalltag schnell eintönig und wenig motivierend wird.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.