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Waldhotel 
AG
Bewertung

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Wohin Soll das Alles Führen?

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Arosa gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell fällt es mir schwer, etwas Positives über den Arbeitgeber zu nennen. Nach meiner Wahrnehmung hat sich die Situation in den letzten Tagen zunehmend verschlechtert. Besonders bedauerlich finde ich, dass engagierte Mitarbeitende und Führungskräfte, die aus meiner Sicht neue Impulse eingebracht und das Hotel positiv weiterentwickeln konnten, nicht mehr Teil des Unternehmens sind. Seit ihrem Weggang habe ich den Eindruck, dass die verbliebenen Abteilungsleitungen vor großen Herausforderungen stehen, die entstandenen Lücken zu schließen und das hohe Arbeitsaufkommen zu bewältigen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach meiner persönlichen Wahrnehmung wurden in den vergangenen Tagen Führungspositionen mit Personen besetzt, deren Führungsstil und Auftreten ich als wenig professionell und nicht zielführend empfunden habe. Das hat meines Erachtens dazu geführt, dass wichtige Entscheidungen unter zusätzlichem Druck getroffen wurden und das Arbeitsklima belastet war.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht ist es höchste Zeit, die aktuelle Entwicklung des Hotels zu hinterfragen und auf die Rückmeldungen der Mitarbeitenden zu hören. In den vergangenen Wochen sind Mitarbeitende und Führungskräfte (F&B Manager) ausgeschieden, die ich als engagiert, lösungsorientiert und zukunftsorientiert erlebt habe. Meiner Meinung nach wäre es sinnvoll gewesen, diese Personen langfristig zu fördern und gemeinsam mit ihnen die Zukunft des Hotels zu gestalten. Ich bin überzeugt, dass das Hotel großes Potenzial hat, das mit guten Mitarbeitenden und der Unterstützung ihrer Ideen voll genutzt werden kann.

Liebe Eigentümerschaft, bitte wacht auf. Es ist aus meiner Sicht fünf vor zwölf. Noch hat dieses Hotel die Chance, wieder zu dem zu werden, was es einmal war. Mit den richtigen Entscheidungen, einer starken und wertschätzenden Führung sowie Vertrauen in engagierte Mitarbeitende könnte das Hotel an seinen früheren Ruf anknüpfen. Das Potenzial ist da – jetzt braucht es nur noch den Mut, die notwendigen Veränderungen einzuleiten, bevor noch mehr engagierte Menschen das Unternehmen verlassen.

Arbeitsatmosphäre

Ich Bin über einen längeren Zeitraum im Hotel tätig und konnte die internen Abläufe gut kennenlernen. Besonders auffällig war, dass die Arbeitsatmosphäre an Tagen, an denen die Neue Direktion und der Hoteleigentümer nicht vor Ort waren, deutlich entspannter, strukturierter und insgesamt angenehmer war. Das Team arbeitete eigenständig, die Abläufe funktionierten reibungslos und die Zusammenarbeit war harmonisch. Sobald jedoch die Direktion anwesend waren, änderte sich die Stimmung spürbar. Es entstand häufig Unruhe, wodurch sich das Arbeitsklima verschlechterte. Nach meiner Wahrnehmung ging der überwiegende Teil dieser Unruhe vom Hoteldirektor aus. Das empfand ich auf Dauer als belastend und es wirkte sich negativ auf die tägliche Arbeit und die Motivation im Team aus.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen wie Rezeption, Küche, Service und Housekeeping funktionierte im Alltag sehr gut. Der Austausch innerhalb der Teams war in der Regel zuverlässig und die Zusammenarbeit verlief größtenteils reibungslos. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass man im Umgang mit dem Hoteldirektor darauf achten musste, welche Informationen an ihn weitergegeben werden. Nach meiner Wahrnehmung wurden Aussagen teilweise anders wiedergegeben, was zu Missverständnissen und Verunsicherung im Team geführt hat. Das erschwerte eine offene und vertrauensvolle Kommunikation und wirkte sich negativ auf das Arbeitsklima aus.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt innerhalb der Abteilungen war in der Regel sehr gut und von offener Kommunikation geprägt. Man konnte sich aufeinander verlassen, und auch außerhalb der Arbeit habe ich den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen geschätzt. Dieses Miteinander hat den Arbeitsalltag deutlich angenehmer gemacht und zu einem positiven Teamgefühl beigetragen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird zwar versucht aufrechtzuerhalten, aber mit nur zwei freien Tagen fällt es schwer, den aktuellen Stress der letzten acht bis zehn Tage wirklich abzuschütteln. Die Erholung reicht oft nicht aus, um komplett runterzukommen. nach meinem Eindruck führt die aktuelle Situation dazu, dass einige Mitarbeitende über einen Arbeitgeberwechsel nachdenken. Auch ich ziehe diesen Schritt inzwischen ernsthaft in Betracht, um langfristig wieder eine gesunde Work-Life-Balance zu erreichen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führungskräfte habe ich sehr unterschiedlich erlebt. Den Küchenchef empfand ich häufig als herablassend, mit teils unüberlegten Aussagen, was die Zusammenarbeit erschwerte. Im Umgang mit dem Hoteldirektor hatte ich den Eindruck, dass Informationen nicht immer korrekt oder vollständig weitergegeben wurden. Teilweise wurden Tatsachen und Aussagen anders dargestellt, weshalb viele Mitarbeitende genau abwogen, welche Informationen sie weitergaben. Positiv hervorheben möchte ich den Housekeeping-Leiter, der sich engagiert auf seinen Bereich konzentriert und aus meiner Sicht sehr gute Arbeit leistet. Auch die Rezeptionsleiterin gibt trotz ihrer noch jungen Führungserfahrung ihr Bestes, wirkte jedoch in manchen Situationen aufgrund der hohen Anforderungen etwas überfordert. Besonders positiv ist mir die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen F&B-Manager in Erinnerung geblieben. Diese war kommunikativ, lösungsorientiert und von Respektvoll. Umso überraschender war seine Entlassung nach kurzer Zeit. Die stellvertretende Direktion erlebte ich als freundlich und aufrichtig.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Alltag bieten grundsätzlich viel Potenzial und könnten abwechslungsreich und motivierend sein. Meines Erachtens wird dieses Potenzial aktuell jedoch nicht ausgeschöpft, da wichtige Entwicklungen häufig ausgebremst wurden. Ich hatte den Eindruck, dass viele gute Ansätze nicht konsequent umgesetzt wurden. Mit klarer Führung und einer starken Küchenleitung könnte sich das Hotel meines Erachtens nach deutlich positiver entwickeln. Ein Beispiel war die Eröffnung des Restaurants 7050, über die im Haus viel gesprochen wurde. Leider Hat das Restaurant nach dem ersten Tag umgehend wieder Geschlossen. Nach dem, was ich im Arbeitsalltag mitbekommen habe, wurde das vor allem mit der schlechten Qualität und Leistung in der Küche begründet.

Gleichberechtigung

Nach meiner Wahrnehmung wird das Thema Vielfalt und Gleichberechtigung nicht immer angemessen gelebt. Insbesondere im Umgang des neuen Restaurantleiters mit weiblichen Mitarbeitenden nahm ich seine Ausdrucksweise teilweise als abwertend und respektlos war. Dadurch entstand bei mir der Eindruck eines wenig wertschätzenden Umgangs, der sich negativ auf das Arbeitsklima auswirkte. Ich würde mir wünschen, dass Führungskräfte in diesem Bereich stärker auf einen respektvollen und professionellen Umgang achten. Vielleicht funktioniert das besser wen betroffene Personen der Konsum fragwürdiger Substanzen auslassen würden und mit Klarem Kopf zur Arbeit Kommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Das gesamte Team ist sehr Jung.

Arbeitsbedingungen

Nach meiner persönlichen Erfahrung sollte die Eigentümerschaft die derzeitige Besetzung einiger Führungspositionen kritisch hinterfragen. Insbesondere die Hoteldirektion, die Küchenleitung und die Restaurantleitung haben aus meiner Sicht erheblichen Einfluss auf Arbeitsbedingungen, Mitarbeitermotivation und Außenwirkung. Ich bin überzeugt, dass das Hotel das Potenzial hat, wieder an seinen früheren Ruf und sein Ansehen als renommiertes Haus in Arosa anzuknüpfen. Dafür wären aus meiner Sicht personelle Veränderungen in diesen Schlüsselpositionen ein sinnvoller Schritt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt in ganz ok. Die Benefits soweit auch.

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Geht Aktuell Steil Bergab!

Karriere/Weiterbildung

Aus meiner Sicht bietet das Hotel grundsätzlich gute Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Allerdings habe ich den Eindruck, dass sich die Situation seit Ende des vergangenen Jahres deutlich verschlechtert hat. Während das Hotel zuvor einen sehr guten Ruf als Arbeitgeber genoss, ist die Mitarbeiterzufriedenheit nach meiner Wahrnehmung spürbar zurückgegangen. Es kam vermehrt zu Personalwechseln, auch Auszubildende entschieden sich, den Betrieb zu verlassen, und viele Mitarbeitende äußerten Überlegungen, sich beruflich neu zu orientieren. Ich finde, es sollte wieder stärker in Mitarbeiterbindung, Entwicklungsmöglichkeiten und eine positive Führungskultur investiert werden, um langfristig ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.