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020-EPOS 
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Bewertungen

522 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 66%
Score-Details

522 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

„Meine Erfahrung: Von Motivation zu Enttäuschung“

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei 020-Epos in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

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Verbesserungsvorschläge

Über EPOS kann man leider nicht viel Gutes sagen, vor allem nicht, wenn man sich anschaut, wie teilweise mit Mitarbeitern umgegangen wird
Unser Projektleiter ist für mich auch einer der Hauptgründe, warum ich dort gekündigt wurde. Am Anfang gibt er sich freundlich und nett, aber sobald man nicht das macht, was er möchte, wird einem die Arbeit zur .... gemacht. Ich wurde dort Belästigt!!!! Für mich war dieses Verhalten absolut nicht in Ordnung.
Auch die Aussagen, die teilweise in anderen Teams gegenüber Mitarbeitern fallen, sind für mich nicht akzeptabel. Aussagen wie „Schreib Aufträge, sonst klatsche ich dich weg“ oder „Der PL nimmt uns auseinander, wenn es nicht läuft“ haben meiner Meinung nach nichts mit einem professionellen Arbeitsumfeld zu tun.

Es gab nur eine Tl, mit der ich offen über meine Probleme gesprochen habe. Sie hat meine Anliegen auch direkt weitergegeben, damit eine Lösung gefunden werden kann. Leider ist danach nichts passiert.

Mein Eindruck ist, dass viele Menschen dort ausgenutzt werden. Je länger man dort arbeitet und je mehr Verantwortung man übernimmt, desto mehr wird teilweise versucht, einen unter Druck zu setzen oder fertigzumachen. Gleichzeitig wirken neue Agenten und Führungskräfte teilweise unangreifbar.

Ich selbst habe nach Entwicklungsmöglichkeiten gefragt. Mir wurde gesagt, dass ich zunächst die Ausbildung bzw. Weiterbildung dort machen soll. Eine Woche später wurde dann jemand zum TL gemacht, der meiner Meinung nach weder weiß, wie man mit Mitarbeitern richtig umgeht, noch wie man professionell kommuniziert. Statt vernünftig miteinander zu sprechen, wird teilweise nur herumgeschrien.

Wenn Mitarbeiter Probleme haben, heißt es immer: „Geht zum PL.“ Aber was bringt das, wenn der PL kaum mit den Mitarbeitern spricht und aus meiner Sicht wenig unternimmt, um Probleme tatsächlich zu lösen? Teilweise entsteht für mich der Eindruck, dass vor dem BL oder der Geschäftsführung der Eindruck vermittelt wird, dass alles läuft, während die Probleme im Hintergrund bestehen bleiben.

Auch über einige TL möchte ich gar nicht erst anfangen. Natürlich gibt es dort auch TL, die Ahnung haben und ihren Job gut machen vor allem diejenigen, die schon länger dabei sind. Aber selbst bei diesen habe ich mittlerweile den Eindruck, dass die Motivation nachlässt und sie sich teilweise lieber hinter dem PL verstecken.

Was ich besonders schade finde: Die Mitarbeiter untereinander verstehen sich eigentlich sehr gut. Trotzdem habe ich oft das Gefühl, dass genau das nicht gewünscht ist. Wir werden immer wieder auseinander gesetzt oder darauf angesprochen, warum wir so viel miteinander reden. Dabei sollte ein gutes Verhältnis unter den Mitarbeitern eigentlich etwas Positives sein.

Ich hoffe wirklich, dass die Firma irgendwann anfängt, die Menschen zu schätzen, die jeden Tag zur Arbeit kommen, Leistung bringen und trotz allem motiviert bleiben. Denn wenn weiterhin so mit den Mitarbeitern umgegangen wird, werden noch viele weitere gute Leute gehen – so wie bereits viele Menschen gegangen sind, die sehr viel für die Firma getan haben.

Ich persönlich bin mittlerweile froh, dass ich dort nicht mehr bin. Meine Erfahrungen reichen von Belästigung über Beleidigungen bis hin dazu, dass man ständig heruntergezogen und unter Druck gesetzt wird. Ich wünsche niemandem, dass er die gleichen Erfahrungen machen muss wie ich.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
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Mehrfachbewertung

Vom Agenten zur Führungskraft, mehr als zwölf Jahre Entwicklung, Verantwortung und Unternehmenskultur

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat bis 2026 bei 020-Epos in Essen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn ich auf 2014 zurückblicke, hätte ich damals wahrscheinlich selbst nicht erwartet, welchen Weg ich innerhalb des Unternehmens gehen würde. Vom Agenten und Weiterbildung bis hin zur Führung, zur Verantwortung für größere operative Bereiche und zur Mitwirkung am Aufbau von vier Standorten, zwei im Inland und zwei im Ausland. Dabei durfte ich Erfolge erleben, Fehler machen, auch einige, daraus lernen und immer wieder neue Verantwortung übernehmen. Besonders positiv finde ich rückblickend, dass kurzfristige Wirtschaftlichkeit nicht in jeder Situation das alleinige Entscheidungskriterium war. Es wurden Projekte aufgebaut, Mitarbeiter entwickelt und Ressourcen geschaffen, wenn dies für langfristige Auftraggeberbeziehungen und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens notwendig war. Viele meiner wichtigsten beruflichen Erfahrungen wären ohne diese Denkweise wahrscheinlich nicht entstanden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eine Leitlinie ist nur dann wirklich stark, wenn sie gerade in schwierigen Situationen konsequent angewendet wird. Der erste Punkt, Auftraggeberzufriedenheit, ist bei 020-EPOS sehr stark verankert und im operativen Alltag jederzeit erkennbar. Beim zweiten Punkt, der Mitarbeiterzufriedenheit, sollte aus meiner Sicht noch stärker darauf geachtet werden, dass er auch in Phasen mit hohem wirtschaftlichem oder operativem Druck das notwendige Gewicht behält. Mitarbeiterzufriedenheit bedeutet nicht, schwierige Entscheidungen zu vermeiden. Es bedeutet aber, Entscheidungen transparent zu machen, zuzuhören, Verantwortung klar zu definieren und Menschen auch dann respektvoll zu behandeln, wenn Interessen auseinandergehen. Gerade an dieser Stelle sehe ich Potenzial.

Verbesserungsvorschläge

Die drei Grundgedanken der Unternehmensleitlinie noch konsequenter als tatsächliche Entscheidungskette nutzen. Wenn eine Entscheidung notwendig ist, sollte zunächst klar sein: Was benötigt der Auftraggeber und welche Verpflichtung haben wir übernommen? Danach sollte genauso konsequent gefragt werden: Welche Auswirkungen hat die Entscheidung auf unsere Mitarbeiter und wie können wir diese auffangen? Erst anschließend sollte der kurzfristige wirtschaftliche Effekt entscheiden. Gerade die zweite Frage darf im hektischen operativen Geschäft nicht zu kurz kommen. Interne Kommunikation sollte früher und transparenter erfolgen. Verantwortlichkeiten und gewachsene Prozesse sollten stärker dokumentiert werden. Führungskräfte sollten bei schnell wachsenden Verantwortungsbereichen rechtzeitig zusätzliche Unterstützung erhalten. Und etwas, das aus meiner Sicht unbedingt erhalten bleiben sollte: Menschen aus den eigenen Reihen eine echte Perspektive zu geben.

Arbeitsatmosphäre

Ich bin 2014 als Agent bei 020-EPOS gestartet. Aus einem zunächst ganz normalen Einstieg in den Telesales wurden am Ende mehr als zwölf Jahre, in denen ich mich über Supportfunktionen, Weiterbildung und verschiedene Führungsaufgaben kontinuierlich weiterentwickeln konnte. Im Laufe dieser Zeit durfte ich Verantwortung für Mitarbeiter, Projekte und operative Bereiche übernehmen und beim Aufbau von insgesamt vier Standorten mitwirken, zwei in Deutschland und zwei im Ausland. Vom Recruiting über Ausbildung, Führung und operative Steuerung bis hin zur Zusammenarbeit mit großen Auftraggebern habe ich dadurch viele Seiten des Unternehmens kennengelernt. Wenn man 020-EPOS verstehen möchte, muss man aus meiner Sicht auch die seit Jahren formulierte Unternehmensleitlinie verstehen. Vereinfacht gesagt folgt sie einer klaren Reihenfolge: Zuerst müssen die Ziele und die Zufriedenheit des Auftraggebers gesichert werden. Danach folgt die Zufriedenheit und Entwicklung der Mitarbeiter. Kurzfristiger wirtschaftlicher Erfolg soll nicht der alleinige Ausgangspunkt von Entscheidungen sein. Entscheidend ist für mich dabei weniger das Wort „Priorität“, sondern die Konsequenz daraus.

Image

Ein Call Center wird von außen häufig auf Telefonie reduziert. Wer einmal Verantwortung in einem größeren Dienstleistungsunternehmen getragen hat, weiß, dass die Realität wesentlich komplexer ist. Hinter der Leistung für einen großen Auftraggeber stehen Recruiting, Training, Personalentwicklung, Workforce Management, Qualität, IT, Datenschutz, Controlling, Vertrieb, Projektmanagement und operative Führung. 020-EPOS hat sich über viele Jahre bei großen Auftraggebern behauptet. Dass das Unternehmen dabei den Anspruch formuliert, nicht nur irgendwie die vereinbarten Leistungen zu erfüllen, sondern im Wettbewerb möglichst weit oben zu stehen, habe ich intern sehr deutlich erlebt. Dieser Leistungsanspruch kann Druck erzeugen. Er schafft gleichzeitig einen Ehrgeiz, den ich immer als einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenskultur wahrgenommen habe.

Work-Life-Balance

Hier zeigt sich gleichzeitig eine Stärke und eine Konsequenz der Unternehmensleitlinie. Wenn die Zufriedenheit und Zielerreichung des Auftraggebers an erster Stelle stehen, entstehen zwangsläufig Situationen, in denen zusätzliche Einsatzbereitschaft notwendig ist. Insbesondere bei großen Projekten, neuen Kampagnen, Standortaufbauten oder kritischen Leistungsphasen richtet sich der operative Alltag stark nach den Anforderungen des Auftraggebers. Wer Führungsverantwortung übernimmt, sollte sich dessen bewusst sein. Bei mir gab es Phasen mit sehr hoher Arbeitsbelastung. Das lag sicherlich teilweise an meiner Verantwortung und teilweise an meinem eigenen Anspruch, Probleme nicht liegenzulassen, was nicht immer geglückt ist. Aus meiner heutigen Sicht sollte noch stärker darauf geachtet werden, die zweite Priorität nicht aus dem Blick zu verlieren. Dauerhaft zufriedene und leistungsfähige Mitarbeiter beziehungsweise Führungskräfte sind letztlich ebenfalls Voraussetzung dafür, dass Auftraggeber dauerhaft zufrieden sein können.

Karriere/Weiterbildung

Dieser Punkt ist für mich wahrscheinlich das deutlichste Beispiel dafür, dass der Anspruch der Mitarbeiterentwicklung nicht nur auf einer Unternehmensseite stehen muss. Mein eigener Weg begann 2014 als Agent. Danach kamen neue Aufgaben, Supportfunktionen, Weiterbildungen, Führung und schließlich Verantwortung für deutlich größere operative Zusammenhänge. Eine solche Entwicklung bekommt man nicht geschenkt. Man muss Leistung zeigen, Verantwortung übernehmen und auch bereit sein, schwierige Situationen auszuhalten. Aber ein Unternehmen muss diese Entwicklung ebenfalls ermöglichen. 020-EPOS hat mir diese Möglichkeiten gegeben. Der Anspruch, jedem Mitarbeiter, der wirklich will, eine Perspektive zu bieten, war für mich deshalb über viele Jahre konkret erlebbar. Nicht jeder wird automatisch Führungskraft und nicht jede Karriere verläuft gleich. Wer sich aber entwickeln möchte und entsprechende Leistung zeigt, kann hier Möglichkeiten bekommen, die bei wesentlich größeren und stärker hierarchisch organisierten Unternehmen vermutlich schwieriger erreichbar wären.

Gehalt/Benefits

Das Thema Vergütung sollte differenziert betrachtet werden. In einem personalintensiven Dienstleistungsunternehmen stehen wirtschaftliche Rahmenbedingungen immer im Raum. Gleichzeitig ist interessant, dass die offizielle Unternehmensphilosophie kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolg bewusst hinter Auftraggeber und Mitarbeiterinteressen einordnet. Das habe ich beispielsweise dort wahrgenommen, wo Ressourcen eingesetzt wurden, obwohl eine kurzfristige Betrachtung von Umsatz oder Deckungsbeitrag möglicherweise zu einer anderen Entscheidung geführt hätte. Bei internen Karrieren sollte allerdings regelmäßig überprüft werden, ob Verantwortung, Aufgaben und Vergütung noch zueinander passen. Gerade Menschen, die sich über viele Jahre intern entwickeln, übernehmen teilweise schneller neue Verantwortung, als bestehende Strukturen angepasst werden.
Grundsätzlich konnte ich mich mit zunehmender Verantwortung auch finanziell weiterentwickeln.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Den sozialen Aspekt habe ich über die Jahre deutlich stärker wahrgenommen als klassische Nachhaltigkeitsthemen. Bei einer großen Zahl von Mitarbeitern gibt es zwangsläufig persönliche Krisen, familiäre Probleme oder besondere Lebenssituationen. Ich habe mehrfach erlebt, dass versucht wurde, individuelle Lösungen zu finden. Das entspricht aus meiner Sicht ziemlich genau der Idee, Mitarbeiter nicht nur danach zu betrachten, welche Leistung sie heute bringen, sondern langfristig eine Bindung und Perspektive zu schaffen. Beim klassischen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement besteht sicherlich noch Entwicklungspotenzial.

Kollegenzusammenhalt

Für mich eindeutig eine der größten Stärken des Unternehmens. Der Satz, Mitarbeiter nicht nur an einen Arbeitsplatz, sondern möglichst auch an eine Gemeinschaft zu binden, beschreibt einen Teil meiner persönlichen Erfahrung ziemlich gut. Wer über viele Jahre miteinander arbeitet, schwierige Projekte übernimmt, Standorte eröffnet, Auftraggeberanforderungen erfüllt und auch schwierige Phasen gemeinsam bewältigt, entwickelt einen anderen Zusammenhalt als in einem rein anonymen Arbeitsumfeld. Gerade beim Aufbau neuer Standorte habe ich erlebt, was es bedeutet, wenn Kollegen Verantwortung füreinander übernehmen. Prozesse und Organigramme sind wichtig. Wenn es wirklich schwierig wird, entscheidet aber häufig der Zusammenhalt der Menschen darüber, ob ein Projekt funktioniert. Viele ehemalige Kollegen sind für mich deshalb deutlich mehr als nur berufliche Bekanntschaften.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung hat in einem komplexen Kundenservice einen hohen Wert. Viele langjährige Mitarbeiter besitzen Produkt-, Prozess- und Kundenwissen, das sich nicht innerhalb weniger Wochen vermitteln lässt. Ich habe häufig erlebt, dass dieses Wissen bewusst genutzt wurde, beispielsweise in Patenfunktionen, bei der Einarbeitung neuer Kollegen oder bei neuen Projekten. Mitarbeiterbindung ist deshalb nicht nur eine soziale Frage. Sie zahlt unmittelbar auf die Leistungsfähigkeit gegenüber dem Auftraggeber ein. Gerade an diesem Punkt greifen die ersten beiden Teile der Leitlinie sehr sinnvoll ineinander.

Vorgesetztenverhalten

Über zwölf Jahre erlebt man zwangsläufig unterschiedliche Führungsstile. Grundsätzlich habe ich besonders diejenigen Führungskräfte (Inhaber und Prokurist, Now,Dan) geschätzt, die Verantwortung übertragen haben und Mitarbeitern zugetraut haben, eigene Entscheidungen zu treffen. Ohne dieses Vertrauen hätte meine persönliche Entwicklung nicht stattgefunden. Die Unternehmensleitlinie schafft dabei eigentlich einen guten Orientierungsrahmen für Führung: Was benötigt der Auftraggeber? Was bedeutet die Entscheidung für die Mitarbeiter? Und erst danach sollte die Frage gestellt werden, welche kurzfristige wirtschaftliche Wirkung entsteht. In vielen Situationen habe ich diese Denkweise tatsächlich erlebt. Natürlich gab es auch Entscheidungen, die ich anders getroffen oder anders kommuniziert hätte. Eine Unternehmensbewertung nach zwölf Jahren sollte aus meiner Sicht aber nicht anhand einzelner Entscheidungen erfolgen, sondern anhand des Gesamtbildes. Und dieses Gesamtbild ist für mich beim Thema Führung überwiegend positiv.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich während meiner Zeit deutlich verändert und weiterentwickelt. Call Center ist heute ein stark technologie- und datengetriebenes Geschäft. Systeme, Auftraggeberplattformen, Qualitätsanforderungen und Steuerungsmodelle verändern sich permanent. Nicht jedes System funktioniert immer perfekt und insbesondere bei kurzfristigen Anforderungen entstehen gelegentlich pragmatische Lösungen. Positiv empfinde ich die grundsätzliche Bereitschaft, neue Technologien auszuprobieren und Strukturen anzupassen, wenn dadurch die Leistungsfähigkeit gegenüber dem Auftraggeber verbessert werden kann. Auch hier ist die erste Leitlinie deutlich erkennbar: 020-EPOS richtet sich sehr konsequent danach aus, was für die Erfüllung der übernommenen Auftraggeberziele notwendig ist.

Kommunikation

Kommunikation gehört für mich zu den Bereichen mit dem größten Verbesserungspotenzial. Nach außen gegenüber Auftraggebern wird sehr viel Wert auf schnelle Reaktion, Flexibilität, Offenheit und Lösungsorientierung gelegt. Intern hätte diese Konsequenz aus meiner Sicht teilweise genauso stark gelebt werden können. Gerade bei größeren Veränderungen sollte die zweite Säule der Leitlinie Mitarbeiterzufriedenheit bedeuten, Entscheidungen nicht nur zu treffen, sondern den Menschen auch frühzeitig zu erklären, warum sie getroffen werden. In einem Unternehmen mit mehreren Standorten, verschiedenen Auftraggebern und vielen Führungsebenen ist das sicherlich nicht einfach. Trotzdem lassen sich Unsicherheiten vermeiden, wenn Informationen schneller und einheitlicher weitergegeben werden. Die grundsätzliche Bereitschaft zum persönlichen Austausch habe ich dagegen meistens erlebt.

Gleichberechtigung

Meine persönliche Erfahrung war, dass Entwicklung vor allem von Leistung, Engagement und der Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung abhängig war.
Gerade durch die Arbeit an deutschen und internationalen Standorten habe ich mit sehr unterschiedlichen Menschen, Nationalitäten und persönlichen Hintergründen zusammengearbeitet. Das habe ich als Bereicherung empfunden. Die Idee einer Unternehmensgemeinschaft unabhängig von Position oder persönlichem Hintergrund passt für mich sehr gut zu diesem Teil der Mitarbeiterleitlinie.

Interessante Aufgaben

Hier kann ich ohne Einschränkung fünf Sterne vergeben. Ich habe als Agent angefangen und durfte irgendwann Themen verantworten, die weit über den klassischen Call Center Alltag hinausgingen. Besonders der Aufbau neuer Standorte war eine außergewöhnliche Erfahrung. Einen Standort erfolgreich hochzufahren bedeutet eben nicht nur, Räume bereitzustellen und Mitarbeiter einzustellen. Recruiting, Ausbildung, Führungskräfteentwicklung, technische Infrastruktur, Prozesse, Auftraggeberanforderungen, Qualität, Vertriebssteuerung, Kennzahlen und Wirtschaftlichkeit müssen gleichzeitig zusammengebracht werden. Dass ich zwei Standorte in Deutschland und zwei Standorte im Ausland mit aufbauen durfte, hat mich beruflich enorm geprägt. Auch dabei erkennt man die Leitlinie sehr deutlich: Neue Ressourcen werden eingesetzt, wenn sie notwendig sind, um die Ziele eines Auftraggebers zu erreichen und Leistungsfähigkeit sicherzustellen. Nicht jede Entscheidung lässt sich dabei ausschließlich über den kurzfristigen wirtschaftlichen Effekt erklären.

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Mehrfachbewertung

Zwischen Engagement und fehlender Wertschätzung

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei 020epos in Essen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht gibt es einige Bereiche, in denen noch Entwicklungspotenzial besteht. Besonders bei Führungspositionen könnte eine regelmäßige Überprüfung der Strukturen und Verantwortlichkeiten sinnvoll sein, damit Führungsaufgaben einheitlich und verlässlich wahrgenommen werden.
Wünschenswert wären außerdem:
eine transparentere und frühzeitigere Kommunikation
eine nachvollziehbarere und möglichst gleichmäßige Aufgabenverteilung
eine stärkere Anerkennung von Leistung und persönlichem Engagement
eine bessere Abgrenzung von Arbeits- und Freizeit, insbesondere bei Führungsverantwortung
eine strukturiertere Vorbereitung und Begleitung auf Führungsaufgaben
eine stärkere Berücksichtigung von Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit bei der Vergütung
eine schrittweise Modernisierung und Weiterentwicklung der technischen Ausstattung
Eine stärkere Wertschätzung und bessere Entwicklungsmöglichkeiten könnten aus meiner Sicht dazu beitragen, Mitarbeiter langfristig zu binden und vorhandene Erfahrung im Unternehmen zu halten.
Insgesamt gibt es durchaus positive Aspekte, insbesondere durch engagierte Kolleginnen und Kollegen sowie einzelne sehr gute Führungskräfte. Gleichzeitig sehe ich aus meiner persönlichen Erfahrung einige Punkte, bei denen noch Potenzial für eine positive Weiterentwicklung besteht.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt unterschiedlich erlebt. Aus meiner persönlichen Wahrnehmung fehlt es teilweise an sichtbarer Wertschätzung und Anerkennung. Insbesondere bei engagierten und langjährigen Mitarbeitenden hatte ich stellenweise den Eindruck, dass zusätzlicher Einsatz nicht immer entsprechend wahrgenommen wird.
Auch die Aufgabenverteilung habe ich nicht in allen Situationen als ausgewogen empfunden. Dadurch kann bei Mitarbeitenden der Eindruck entstehen, dass zusätzliches Engagement eher zu einer höheren Arbeitsbelastung führt. Eine transparentere Verteilung von Aufgaben und eine stärkere Anerkennung von Leistung könnten hier aus meiner Sicht zu einer besseren Motivation beitragen.

Image

Zu Beginn meiner Tätigkeit konnte ich einige der kritischen Bewertungen auf Kununu persönlich nicht nachvollziehen. Mit zunehmender Dauer meiner Beschäftigung hat sich meine Wahrnehmung jedoch verändert.

Work-Life-Balance

In vielen normalen Positionen kann die Work-Life-Balance aus meiner Sicht durchaus gut funktionieren.
In Führungspositionen kann die Abgrenzung zwischen Arbeitszeit und Freizeit dagegen schwieriger sein. Ich habe erlebt, dass auch außerhalb der regulären Arbeitszeit Kontakt aufgenommen wurde. Eine klarere Regelung und stärkere Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit würden aus meiner Sicht dabei helfen, besser abzuschalten.

Karriere/Weiterbildung

Grundsätzlich bestehen Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Entscheidend ist aus meiner Sicht jedoch, wie diese Möglichkeiten begleitet und umgesetzt werden.
Insbesondere in Führungspositionen habe ich teilweise einen hohen Druck wahrgenommen. Unterschiedliche Vorstellungen über Aufgaben, Verantwortung und Führungsstil können dabei zu Gesprächen führen, die aus meiner persönlichen Wahrnehmung nicht immer konstruktiv verlaufen.
Außerdem hatte ich den Eindruck, dass Mitarbeitende teilweise relativ schnell in Führungspositionen entwickelt wurden. Eine intensivere und strukturiertere Vorbereitung auf die damit verbundenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten könnte aus meiner Sicht hilfreich sein.
Ich habe auch erlebt, dass Mitarbeitende Führungspositionen wieder verlassen und anschließend andere Tätigkeiten übernehmen. Die Gründe dafür können selbstverständlich individuell sein. Aus meiner Wahrnehmung können jedoch unter anderem die hohe Verantwortung, der Arbeitsdruck und die teilweise umfangreiche Aufgabenfülle eine Rolle spielen.

Gehalt/Benefits

Bei der Vergütung sehe ich insbesondere für langjährige Mitarbeitende Entwicklungspotenzial. Aus meiner Sicht könnten Erfahrung, Leistung und Betriebszugehörigkeit stärker bei der Vergütungsentwicklung berücksichtigt werden.
Das Angebot von frischem Obst ist grundsätzlich eine nette Aufmerksamkeit, für mich persönlich jedoch kein entscheidender Benefit. Langfristig würde ich zusätzliche Maßnahmen begrüßen, die sich unmittelbar auf die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden auswirken.
Auch die Anzahl der Urlaubstage könnte aus meiner Sicht überprüft und gegebenenfalls verbessert werden.

Kollegenzusammenhalt

Den Zusammenhalt habe ich unterschiedlich erlebt. Es gibt einige Kolleginnen und Kollegen, auf die man sich auch in schwierigen Situationen verlassen kann und die sich gegenseitig unterstützen.
Gleichzeitig habe ich die Zusammenarbeit nicht mit allen Kolleginnen und Kollegen als gleichermaßen vertrauensvoll empfunden. Es spielen dabei sicherlich auch unterschiedliche persönliche Konstellationen eine Rolle.

Vorgesetztenverhalten

Meine direkte Projektleitung hat mir von Anfang an viel gezeigt, mich unterstützt und gefördert. Dafür bin ich ausdrücklich dankbar. Die Zusammenarbeit habe ich in diesem Punkt als sehr positiv erlebt.
Gleichzeitig hatte ich in anderen Situationen teilweise den Eindruck, dass Wertschätzung insbesondere dann deutlich wurde, wenn bestimmte Leistungen oder zusätzliche Unterstützung benötigt wurden. Meine direkte Projektleitung habe ich davon persönlich positiv abweichend erlebt.

Arbeitsbedingungen

Bei der technischen Ausstattung sehe ich Verbesserungspotenzial. Mir ist bewusst, dass eine vollständige Modernisierung mit entsprechenden Kosten verbunden wäre.
Eine schrittweise Erneuerung bzw. Modernisierung der vorhandenen Ausstattung wäre aus meiner Sicht dennoch sinnvoll und könnte die tägliche Arbeit erleichtern.

Kommunikation

Ausgerechnet in einem Unternehmen, dessen Kernbereich Kommunikation ist, sehe ich hier einen deutlichen Verbesserungsbereich.
Aus meiner Erfahrung wurden Informationen teilweise verspätet oder nicht an alle betroffenen Personen weitergegeben. Gleichzeitig entstanden dadurch Situationen, in denen im Nachhinein nicht nachvollziehbar war, warum bestimmte Informationen nicht bekannt waren.
Auch bei bereits kommunizierten Themen hatte ich gelegentlich den Eindruck, dass Aussagen unterschiedlich wahrgenommen oder erinnert wurden. Kurzfristige Änderungen wurden aus meiner Sicht nicht immer mit ausreichendem Vorlauf angekündigt.
Eine frühzeitigere, transparentere und möglichst nachvollziehbar dokumentierte Kommunikation würde meiner Meinung nach viele Missverständnisse vermeiden.

Gleichberechtigung

Hier wären aus meiner Sicht mehr Fairness, Transparenz bei der Aufgabenverteilung und eine gleichberechtigte Behandlung aller Mitarbeitenden dringend notwendig

Interessante Aufgaben

Das Aufgabengebiet ist je nach Einsatzbereich abwechslungsreich und umfangreich. Wer Lernbereitschaft, Eigeninitiative und Kreativität mitbringt, kann unterschiedliche Erfahrungen sammeln und Verantwortung übernehmen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Schade

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei 020-EPOS GmbH European Point of Service in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Meine Erfahrung mit dem Unternehmen war leider nicht so positiv, wie ich es mir gewünscht hätte.

Vor allem im Bereich Führung sehe ich einige Probleme. Meiner Erfahrung nach wissen einige Führungskräfte nicht wirklich, wie sie Mitarbeiter fördern, weiterentwickeln oder angemessen mit ihnen umgehen sollten. Auch Gleichberechtigung habe ich nicht immer erlebt. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass eher danach gegangen wird, wen man persönlich länger kennt oder zu wem man ein besseres Verhältnis hat.

Was ich ebenfalls schade finde, ist die fehlende Wertschätzung. Man kann sich über lange Zeit sehr engagieren, Verantwortung übernehmen und gute Arbeit leisten – ein einzelner Fehler kann trotzdem reichen, damit vieles von dem, was man vorher geleistet hat, vergessen wird.

Auch bei unzufriedenen Mitarbeitern wird meiner Meinung nach zu wenig hinterfragt, woran es eigentlich liegt und was man verbessern könnte. Statt Probleme langfristig zu lösen, gehen dadurch leider immer wieder gute und loyale Mitarbeiter verloren.

Natürlich gibt es auch gute Kollegen und einzelne Führungskräfte, mit denen die Zusammenarbeit gut funktioniert hat. Insgesamt habe ich jedoch den Eindruck gewonnen, dass es bei Führung, Gleichbehandlung, Wertschätzung und Mitarbeiterentwicklung noch einiges zu verbessern gibt.

Genau solche Punkte sind meiner Meinung nach auch ein Grund dafür, dass einige wirklich gute und loyale Mitarbeiter heute nicht mehr dort arbeiten.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Sehr gutes Arbeitsklima und tolle Kollegen

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei 020-EPOS GmbH European Point of Service gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolles Team, wertschätzender Umgang, offene Kommunikation und abwechslungsreiche Aufgaben. Man fühlt sich gut aufgehoben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt immer Kleinigkeiten, die man verbessern kann, aber nichts, was für mich wirklich negativ ins Gewicht fällt.

Verbesserungsvorschläge

Kleine Optimierungen gibt es immer, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.

Arbeitsatmosphäre

Man kommt gerne zur Arbeit. Das Miteinander ist freundlich und entspannt.

Image

Das Unternehmen hat einen guten Ruf und ich arbeite gerne hier. Verbesserungspotenzial gibt es natürlich immer.

Work-Life-Balance

Es wird auf die Mitarbeitenden Rücksicht genommen und private Termine lassen sich meist gut vereinbaren.

Karriere/Weiterbildung

Wer sich weiterentwickeln möchte, bekommt Unterstützung und gute Möglichkeiten, Neues zu lernen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist fair. Natürlich gibt es immer Luft nach oben, insgesamt passt das Gesamtpaket aber.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird auf einen respektvollen Umgang miteinander geachtet und soziale Verantwortung wird ernst genommen.

Kollegenzusammenhalt

Super Team! Man unterstützt sich gegenseitig und hat auch mal was zu lachen.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung wird geschätzt und alle begegnen sich auf Augenhöhe.

Vorgesetztenverhalten

Fair, respektvoll und jederzeit ansprechbar.

Arbeitsbedingungen

Gute Ausstattung, angenehmes Arbeitsumfeld und alles, was man für die Arbeit braucht, ist vorhanden.

Kommunikation

Offene Kommunikation, kurze Wege und man bekommt immer ein offenes Ohr.

Gleichberechtigung

Jeder wird fair behandelt – unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Aufgaben, dadurch wird es nie langweilig.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Ein echt guter Ort zum Anfangen aber schade dass Schichtleiter nicht ein bisschen professioneller sind

2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei 020epos in Essen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Die Schichtleiter, die selbst nichts auf die Reihe kriegen aber nur meckern und Druck machen damit mehr verkauft wird


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Kurzfristige Performance auf Kosten der Mitarbeiter: Mängel in Führung, IT und Arbeitsbedingungen.

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei 020-EPOS GmbH European Point of Service in Oberhausen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben in meiner ehemaligen Abteilung boten ein fachliches Potenzial, das bei entsprechender Führung und technischer Ausstattung sehr wertvoll für das Unternehmen hätte sein können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Diskrepanz zwischen den Anforderungen an die Mitarbeiter und der gebotenen Arbeitsumgebung ist gravierend. Insbesondere der autoritäre Führungsstil, die fehlende Investition in die technische Ausstattung und die nicht wertschätzende Art der Mitarbeiterführung, die sich in einer sehr hohen Fluktuation und Krankenquote widerspiegelt, haben meinen Aufenthalt im Unternehmen sehr belastet.

Verbesserungsvorschläge

Es bedarf eines grundlegenden Kulturwandels hin zu einer wertschätzenden Führungskultur, in der konstruktives Feedback und neue Ideen als Chance und nicht als Störung wahrgenommen werden. Zudem sollten dringend in eine moderne und verlässliche IT-Infrastruktur sowie in die Verbesserung der räumlichen Arbeitsbedingungen investiert werden. Eine transparente Kommunikation und die Einhaltung marktüblicher Standards bei Gehaltszahlungen sind essenziell, um die derzeit hohe Mitarbeiterfluktuation und Krankenquote nachhaltig zu senken.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist leider von einer ausgeprägten Unsicherheit geprägt, da der Erhalt des Arbeitsplatzes sehr fragil erscheint. Auch auf Führungsebene ist eine hohe Fluktuation spürbar. Der Führungsstil wirkt oft widersprüchlich: Offenheit wird zwar suggeriert, jedoch führt konstruktive Kritik oder das Einbringen eigener Ideen häufig zu einer defensiven Reaktion seitens des Managements. Eigene Meinungen oder das Hinterfragen etablierter Prozesse werden oft als Störung wahrgenommen statt als Chance zur Verbesserung. Statt einer Kultur der Mitgestaltung herrscht das Prinzip „Das haben wir schon immer so gemacht“ vor, was den Spielraum für Innovationen stark einschränkt.

Image

Das Image des Unternehmens spiegelt meiner Wahrnehmung nach die interne Realität wider: Die hohe Fluktuation, der raue Umgangston und die mangelnde Investitionsbereitschaft in die IT-Infrastruktur prägen die öffentliche sowie die interne Außenwirkung nachhaltig.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist stark von der persönlichen Beziehung zur Führungsebene abhängig. Wer das bestehende System vorbehaltlos stützt, erfährt weniger Druck. Zeigt man jedoch Eigeninitiative oder hinterfragt man Entscheidungen, führt dies oft zu einer spürbar höheren Belastung, mehr Überstunden und einer Erwartungshaltung, die weit über das übliche Maß hinausgeht. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance wird somit leider nicht als Standard gelebt, sondern als Privileg derer behandelt, die keine kritische Haltung einnehmen.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltszahlung erfolgt nach meiner Erfahrung regelmäßig erst zur Monatsmitte. Dies ist aus meiner Sicht unüblich und erschwert eine planbare finanzielle Haushaltsführung, da Fixkosten in der Regel zum Monatsanfang fällig werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist teilweise vorhanden und wertschätzend. Leider wird dieser jedoch durch ein ausgeprägtes Konkurrenzdenken und ein Klima des „Mitläufertums“ belastet. Es ist spürbar, dass sich manche Kollegen primär durch Anbiederung an die Führungsebene profilieren möchten, anstatt durch fachliche Zusammenarbeit. Dies schafft ein gewisses Misstrauen im Team und verhindert einen echten, kollegialen Zusammenhalt auf breiter Basis.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Wertschätzung für erfahrene Kollegen hängt leider einseitig von der reinen Leistungsfähigkeit ab. Das Unternehmen verfolgt meines Erachtens eine sehr kurzfristige Personalstrategie: Solange man ausschließlich im Sinne der Vorgaben „funktioniert“, ist alles in Ordnung. Sobald jedoch Bedürfnisse geäußert werden oder eine kritische Haltung eingenommen wird, wird man als Störfaktor wahrgenommen. Diese Einstellung führt dazu, dass Mitarbeiter nicht als wertvolle Ressource, sondern als kurzfristig austauschbare Funktionseinheiten betrachtet werden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Führungskräfte ist leider durch eine geringe Fehlertoleranz und hohen Leistungsdruck geprägt. Dies erzeugt eine Atmosphäre, die von der Belegschaft als stark belastend empfunden wird. Ein deutlicher Beleg für dieses belastende Arbeitsumfeld ist die nach meiner Wahrnehmung extrem hohe Krankenquote im Team. Die Führungskultur scheint hier primär auf kurzfristige Anpassung statt auf die nachhaltige Gesundheit und Bindung der Mitarbeiter ausgelegt zu sein.

Arbeitsbedingungen

Die IT-Infrastruktur habe ich als völlig unzureichend und wenig förderlich für meine tägliche Arbeit empfunden. In meiner Wahrnehmung hat die zur Verfügung gestellte Hardware nicht ausgereicht, um meine Aufgaben so reibungslos zu erledigen, wie ich es mir für einen effizienten Arbeitsablauf gewünscht hätte.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist leider sehr ineffizient und unstrukturiert. Es mangelt an klaren Verantwortlichkeiten und festen Ansprechpartnern, was dazu führt, dass Absprachen oft vage bleiben. Trotz regelmäßiger Meetings fehlt es an einer zielorientierten Agenda und verbindlichen Ergebnissen. Die Gesprächskultur ist zudem oft von einem sehr rauen Ton geprägt, was die konstruktive Zusammenarbeit erheblich erschwert.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird in diesem Unternehmen aus meiner Sicht nur sehr eingeschränkt gelebt. Während das Management in klimatisierten Büros arbeitet, sind die operativen Arbeitsplätze der Agenten räumlich sehr eng und bieten bei sommerlichen Temperaturen kaum ein erträgliches Arbeitsklima. Aufgrund der teils extremen Bedingungen in den Räumlichkeiten habe ich die Situation als gesundheitlich höchst kritisch wahrgenommen. Eine spürbare Fürsorge oder ein Ausgleich durch den Arbeitgeber blieb aus meiner Erfahrung heraus leider aus.

Interessante Aufgaben

Die fachlichen Aufgaben in meiner Abteilung waren sehr interessant und abwechslungsreich. Leider war die Bereitschaft der Führungsebene, dieses Potenzial aktiv zu nutzen oder neue Impulse der Mitarbeiter in das Unternehmen zu integrieren, kaum vorhanden. Eigene Vorschläge wurden nur selten aufgegriffen, was dazu führte, dass viele Gestaltungsmöglichkeiten ungenutzt blieben.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

7Hilfreichfinden das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Werde Eposianer

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei 020epos in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt Nix zu bemängeln und Nix zu verbessern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kaum Parkplätze

Verbesserungsvorschläge

Wünsche mir wie jeder mehr Gehalt.

Arbeitsatmosphäre

Cool und Enspannt

Image

Wird einfach nicht so wahrgenommen wie es ist.

Work-Life-Balance

Wer viel Schichten macht hat wenig Privatleben da ich viel Arbeite weniger Privatleben

Karriere/Weiterbildung

Man hat bei guter Arbeit auch die Möglichkeit Teamleitung zu machen.

Gehalt/Benefits

Ist vom Verkauf abhängig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird aufjeden berücksichtigt.

Kollegenzusammenhalt

Jeder ist nett und der Umgang ist sehr gut.

Umgang mit älteren Kollegen

Bin einer mit im Team der Älteren werde genauso behandelt wie die meisten.

Vorgesetztenverhalten

Sind einfach smoth Grüßen und nichtsdestotrotz Unterhaltsam.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsklima ist freundlich und nett.

Kommunikation

Das Miteinander und Untereinander ist lässig.

Gleichberechtigung

Gehört dazu Frauen verdienen Genauso viel Geld.

Interessante Aufgaben

Vielschichtiger Umgang mit Kunden.

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Beste Arbeit

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei 020epos in Oberhausen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sehr gut

Image

Ja

Work-Life-Balance

Man hat auch viel Freizeit neben der Arbeit

Karriere/Weiterbildung

Man hat gute Chancen aufzusteigen bei entsprechender Leistung

Gehalt/Benefits

Gehalt ist gut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ja

Kollegenzusammenhalt

Ja

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr einfühlsam

Vorgesetztenverhalten

Sehr gut und zuvorkommend

Arbeitsbedingungen

Gut

Kommunikation

Gut ist auf Augenhöhe

Gleichberechtigung

Ja für jeden ist da Platz

Interessante Aufgaben

Ja

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Um eine ( negative) Erfahrung reicher!

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei 020-EPOS GmbH European Point of Service in Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Schulung war ok, aber eigentlich zu gering im Stoff.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das man nach 2 Tagen Krankheit gekündigt wird!

Verbesserungsvorschläge

Projektleitung, Teamleiter und Trainer sollten sich besser abstimmen. Mann kann nicht Dinge von neuen Mitarbeitern einfordern, die nicht geschult wurden.

Image

Der Ruf hat sich bestätigt.

Work-Life-Balance

Ist ganz ok

Umwelt-/Sozialbewusstsein

N.N.

Kollegenzusammenhalt

Sehr lobenswert!

Umgang mit älteren Kollegen

Man bekommt von einzelnen Personen zu spüren, dass man nicht willkommen ist.

Vorgesetztenverhalten

Da haben alle großen Nachholbedarf!

Arbeitsbedingungen

Es gibt immer Punkte, die man besser machen kann. Im Großen und Ganzen durchschnittlich.

Gehalt/Benefits

CC üblicher Mindestlohn mit zusätzlichen Erfolgsprämien.

Gleichberechtigung

Wenn man M / F gegenüberstellt, alles wunderbar!


Arbeitsatmosphäre

Kommunikation

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 522 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird 020-EPOS European Point of Service durchschnittlich mit 3,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Telekommunikation (3,6 Punkte). 71% der Bewertenden würden 020-EPOS European Point of Service als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 522 Bewertungen gefallen die Faktoren Gleichberechtigung, Umgang mit älteren Kollegen und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 522 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich 020-EPOS European Point of Service als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.