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2 von 15 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Karriere/Weiterbildung
kununu Score: 2,3Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Viel Potenzial, aber enttäuschende Führungskultur

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei 123erfasst.de GmbH in Lohne gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen. :)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schwache Führungskultur, mangelnde Kommunikation, zu viele Meetings sowie zu wenig Förderung von Mitarbeitenden und deren fachlicher Weiterentwicklung.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte besser auf ihre Rolle vorbereiten, die interne Kommunikation verbessern und die Meetingkultur effizienter gestalten. Zudem sollten Weiterbildung, strukturiertes Onboarding und die Einbindung von Mitarbeitenden in Entscheidungen stärker gefördert werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich während meiner dreieinhalb Jahre im Unternehmen zunehmend verschlechtert. Über längere Zeit hatte ich den Eindruck, dass viele Mitarbeitende unzufrieden waren. Kritische Gespräche gehörten aus meiner Wahrnehmung zum Alltag. Dadurch entstand langfristig eine belastende Stimmung.

Positiv hervorheben möchte ich ausdrücklich die Kolleginnen und Kollegen in der Entwicklung, Support und Produkt Management. Die Zusammenarbeit war dort fachlich und menschlich stets sehr gut. Aus meiner Sicht sollte die bereichsübergreifende Zusammenarbeit mit diesen Teams deutlich stärker gefördert werden.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen modern und innovativ. Meine persönlichen Erfahrungen im Arbeitsalltag entsprachen diesem Eindruck jedoch nur eingeschränkt.

Zwischen Außendarstellung und tatsächlich gelebter Unternehmenskultur habe ich eine deutliche Diskrepanz wahrgenommen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war grundsätzlich in Ordnung. Allerdings erschwerte die hohe Anzahl an Meetings häufig konzentriertes Arbeiten, sodass die eigentlichen Aufgaben teilweise in den Hintergrund rückten.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten waren aus meiner Erfahrung kaum vorhanden. Externe Schulungen wurden regelmäßig mit Verweis auf fehlendes Budget oder andere Gründe abgelehnt.

Stattdessen wurde auf frei verfügbare Online-Inhalte verwiesen, die ich bereits kannte. Selbst die Bereitstellung einfacher Fachliteratur zog sich über viele Monate hin. Ein Fachbuch, das ich für meine Arbeit angefragt hatte, musste ich über einen langen Zeitraum mehrfach nachfragen, bevor es überhaupt zur Verfügung gestellt wurde.

Ich hatte insgesamt nicht den Eindruck, dass die fachliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden aktiv gefördert wurde.

Gehalt/Benefits

Bei Weiterbildungen wurde regelmäßig auf fehlendes Budget verwiesen. Persönlich hatte ich den Eindruck, dass fachliche Entwicklung keine hohe Priorität hatte.

Auch die angebotenen Benefits empfand ich im Vergleich zu anderen Arbeitgebern als eher überschaubar. Transparente Entwicklungsmöglichkeiten beim Gehalt oder nennenswerte Zusatzleistungen konnte ich während meiner Beschäftigungszeit nur eingeschränkt wahrnehmen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein konnte ich nicht erkennen. Ich habe wiederholt Flugreisen zwischen den Standorten erlebt, die auf mich nicht zeitgemäß wirkten und aus meiner Sicht nicht immer in einem angemessenen Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen standen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war insgesamt gut. Viele unterstützten sich gegenseitig und halfen sich im Arbeitsalltag. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass dieser Zusammenhalt auch dadurch entstand, dass viele Mitarbeitende ähnliche Herausforderungen wahrnahmen und sich gegenseitig Rückhalt gaben.

Besonders positiv habe ich die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Entwicklung sowie mit den Produkt Managern erlebt. Diese Zusammenarbeit war stets konstruktiv, lösungsorientiert und wertschätzend.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten habe ich während meiner gesamten Beschäftigungszeit als sehr enttäuschend erlebt.

Mein damaliger Vorgesetzter war nach meiner Erfahrung nur selten erreichbar oder verfügbar. Regelmäßige Austauschtermine wurden häufig wenige Minuten vorher abgesagt. Unterstützung oder aktive Mitarbeiterführung fanden aus meiner Sicht kaum statt. Auch im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen hatte ich den Eindruck, mit dieser Wahrnehmung nicht allein zu sein.

Auch nach dem Wechsel der Führungskraft verbesserte sich die Situation für mich nicht. Besonders belastend empfand ich die Situation nach einer vierwöchigen stressbedingten Erkrankung. Nach meiner Rückkehr wurde mir, ohne vorherige Gespräche über mögliche Lösungen oder Perspektiven, ein Aufhebungsvertrag vorgelegt. Ich hätte mir stattdessen zunächst ein offenes Gespräch über die weitere Zusammenarbeit gewünscht. Dieses Vorgehen habe ich persönlich als sehr enttäuschend empfunden.

Insgesamt fehlten mir Vertrauen, Wertschätzung und eine konstruktive Mitarbeiterführung.

Arbeitsbedingungen

Ich war während meiner gesamten Beschäftigungszeit allein auf meiner Position und erhielt zu Beginn praktisch kein strukturiertes Onboarding. Eine Einarbeitung fand aus meiner Sicht kaum statt. Viele Prozesse, Zuständigkeiten und fachliche Themen musste ich mir eigenständig erarbeiten. Gerade in den ersten Monaten hätte ich mir deutlich mehr Unterstützung und Orientierung gewünscht. Zusätzlich erschwerte die hohe Anzahl an Meetings konzentriertes Arbeiten erheblich. Ein großer Teil der Arbeitszeit wurde durch Besprechungen gebunden, die aus meiner Sicht häufig effizienter hätten gestaltet oder deutlich reduziert werden können.
Da ich allein auf dieser Position tätig war und es keine vergleichbare Rolle im Unternehmen gab, fehlte häufig ein fachlicher Ansprechpartner. Aus meiner Sicht wäre gerade deshalb eine gezielte fachliche Begleitung und Weiterentwicklung besonders wichtig gewesen. Diese Unterstützung habe ich jedoch nicht erlebt.
Die Büroausstattung an den Standorten empfand ich als funktional, aber wenig modern. Sie erfüllte die grundlegenden Anforderungen, bot aus meiner Sicht jedoch keine besonders zeitgemäße Arbeitsumgebung.

Kommunikation

Die Kommunikation war aus meiner Sicht die größte Schwäche des Unternehmens. Es gab zwar sehr viele Meetings, diese führten jedoch selten zu einer besseren Abstimmung. Häufig waren sie zu lang, mit zu vielen Teilnehmenden besetzt und hätten deutlich effizienter gestaltet werden können.

Gleichzeitig fehlte oft die eigentliche Kommunikation. Entscheidungen wurden getroffen, ohne sie nachvollziehbar zu erläutern oder Mitarbeitende einzubeziehen. Kritische Rückfragen oder alternative Vorschläge wurden nach meiner Erfahrung eher ungern gesehen, obwohl sie der Weiterentwicklung des Produkts dienen sollten.

Ich hatte häufig den Eindruck, dass die bloße Teilnahme an Meetings bereits als ausreichende Kommunikation verstanden wurde. Aus meiner Sicht blieben jedoch viele Entscheidungen und Hintergründe unklar, während gleichzeitig produktive Arbeitszeit verloren ging.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und boten Potenzial. Leider wurde dieses Potenzial aus meiner Sicht durch die organisatorischen Rahmenbedingungen stark eingeschränkt.

Der hohe Meeting-Anteil sowie die geringe Bereitschaft, fachliche Diskussionen und Verbesserungsvorschläge aufzugreifen, erschwerten produktives Arbeiten erheblich.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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123vorbei

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei 123erfasst.de GmbH in Lohne gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Sobald die Geschäftsleitung erscheint, sinkt die gefühlte Temperatur bei einigen Kollegen schlagartig.

Image

123...4 Fehler

Karriere/Weiterbildung

Personalentwicklung oder doch eher learning by doing?

Umgang mit älteren Kollegen

Älteren Kollegen die ein Angebot bekommen das sie nicht ablehen können, nehmen dieses Angebot gerne an und verlassen das Unternehmen nach kurzer Zeit.

Vorgesetztenverhalten

Leider wurde eine Person aus dem Management viel zu früh in eine Entscheidungsposition gehoben. Nicht ohne Grund sehen wir aktuell zu viele neue Kollegen durch die Tür kommen und auch wieder gehen. Die Personalbeschaffung und das Onboarding von neuen Mitarbeitern ist stark verbesserungsbedürftig. Unliebsamen Mitarbeitern wird immer mal wieder ein Aufhebungsvertrag unter die Nase gehalten.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen der Arbeitsebene und dem Management ist stark verbesserungsbedürftig. So werden neue Produkte auf dem Markt geworfen, ohne dass der Vertrieb eine Preisliste an die Hand bekommt oder der Support eher nebenbei erfährt, dass er ein neues Produkt betreuen darf, welches er noch nie zuvor gesehen hat.

Gehalt/Benefits

Gehaltsniveau eher bescheiden - Leistung lohnt sich nicht und wird nicht angemessen entlohnt.

Interessante Aufgaben

Je nachdem aus welcher Richtung der Wind weht - ändern sich das Aufgabengebiet recht schnell. Wer nicht mitzieht oder mithalten kann, hat ja die Möglichkeit seine Arbeitskraft dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung zustellen.


Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

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Arbeitgeber-Kommentar

Anna Schulz zur WieschHR Manager

Lieber Mitarbeiter/liebe Mitarbeiterin,

vielen Dank für das ausführliche Feedback! Deine Bewertung hat uns sehr erschüttert, denn es widerspricht unserer eigenen Wahrnehmung des Unternehmens und der Umgebung hier völlig.

Wir bedauern es sehr, dass du dich in deiner Zeit bei uns nicht wohlgefühlt und dich schon nach so kurzer Zeit entschieden hast, unser Unternehmen wieder zu verlassen.

Gerne sind wir jederzeit bereit in einem persönlichen Gespräch konkrete Verbesserungsvorschläge entgegen zu nehmen und persönlich Stellung zu beziehen. Vielleicht können wir dabei auch entstandene Missverständnisse aufdecken und aus dem Weg räumen.

Beste Grüße