Hohe Belastung durch interne Verwechslung von Bewerbern
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kollegenzusammenhalt auf fachlicher Ebene war positiv wahrnehmbar und einzelne Mitarbeitende zeigten Hilfsbereitschaft im Arbeitsalltag.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unklare Zuständigkeiten, widersprüchliche Erwartungen an die Rolle sowie ein nicht sauber abgestimmter Bewerbungsprozess führten bereits zu Beginn zu erheblicher Verunsicherung und Belastung.
Verbesserungsvorschläge
Eine klarere Trennung der Rollenprofile im Bewerbungsprozess, transparente Kommunikation der tatsächlichen Aufgaben sowie vorbereitete Arbeitsgrundlagen würden den Einstieg neuer Mitarbeitender deutlich verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Bereits nach sehr kurzer Zeit entstand eine stark belastende Situation. Ursache waren unklare Erwartungen und eine fehlerhafte Einordnung meiner Rolle. Die Atmosphäre war dadurch von Druck und Unsicherheit geprägt.
Kommunikation
Die Kommunikation im Bewerbungs- und Einstiegsprozess war nicht konsistent. Bewerberprofile und Rollen wurden offenbar nicht eindeutig voneinander abgegrenzt, was zu falschen Erwartungen und erheblichem Stress führte. Leider durch fehlende Kompetenz der Führungskräfte.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war positiv. Die Mitarbeitenden wirkten hilfsbereit und respektvoll. Die Probleme lagen nicht auf Teamebene, sondern in strukturellen und organisatorischen Abläufen.
Work-Life-Balance
Durch die fehlende Klarheit über Aufgaben und Verantwortlichkeiten entstand bereits zu Beginn eine sehr hohe psychische Belastung. Eine gesunde Work-Life-Balance war unter diesen Umständen nicht gegeben.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der direkten Führungsebene war von Fehlannahmen geprägt. Aufgaben und Erwartungen basierten offenbar auf einer Verwechslung mit einem anderen Bewerberprofil. Eine saubere Klärung vor Arbeitsbeginn erfolgte nicht. Hier beziehe ich mich auf fehlende Kompetenz der Führungskräfte.
Interessante Aufgaben
Die tatsächlichen Aufgaben entsprachen nicht dem im Bewerbungsgespräch und Vertrag dargestellten Tätigkeitsbereich. Es wurden Fähigkeiten erwartet, die ausdrücklich nicht Teil meines Profils waren.
Gleichberechtigung
Aus meiner Wahrnehmung heraus besteht keine echte Gleichberechtigung. In oberen Ebenen wurden Verhaltensweisen geduldet, die von mehreren Mitarbeitenden als unangemessen empfunden wurden. Zudem entsteht der Eindruck, dass männlich geprägte Netzwerke und informelle Strukturen bevorzugt werden, was Frauen strukturell benachteiligt.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang zwischen den Mitarbeitenden war respektvoll.
Arbeitsbedingungen
Die Rahmenbedingungen litten unter fehlender Struktur, unklaren Zuständigkeiten und nicht vorbereiteten Arbeitsgrundlagen. Dies erschwerte einen geordneten Einstieg erheblich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein besonderes Umwelt- oder Sozialbewusstsein war für mich im Arbeitsalltag nicht erkennbar. Entsprechende Werte oder konkrete Maßnahmen wurden weder kommuniziert noch aktiv gelebt.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung und Sozialleistungen wirkten insgesamt durchschnittlich. Transparenz zu Entwicklungsmöglichkeiten oder Zusatzleistungen fehlte aus meiner Sicht.Allerdings sollte man hier gut verhandeln, ansonsten wird man unterbezahlt.
Image
Nach außen wirkt das Unternehmen professioneller als es die internen Strukturen tatsächlich sind. Zwischen Außenwirkung und internem Arbeitsalltag besteht aus meiner Sicht eine deutliche Diskrepanz.
Karriere/Weiterbildung
Klare Entwicklungs- oder Weiterbildungsperspektiven waren für mich nicht erkennbar. Erwartungen an Aufgaben und Qualifikationen waren nicht eindeutig definiert, wodurch eine gezielte fachliche Entwicklung erschwert wurde.