Einstiegsjob, um schnell viel zu lernen, mit tollen Kollegen aber auch Mankos
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tolle Kollegen, interessante Projekte, gute Benefits
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Geringes Gehalt, hohe Arbeitslast und Überstunden
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre zwischen den Mitarbeiter:innen ist sehr gut, größtenteils freundschaftlich.
Im Allgemeinen ist die Atmospähre zuletzt eher angespannt, geplante oder durchgeführte Änderungen in der Firma waren nur bedingt transparent.
Im Projekt hängt die Atmosphäre stark von den Markt- /Kundenverantwortlichen ab. Da kann man Glück oder Pech haben.
Kommunikation
Alle zwei Wochen findet ein Mitarbeiter Jour Fixe Statt, wo über aktuelle Themen informiert wird. Es herrscht große Hilfsbereitschaft unter den Kolleg:innen.
Kollegenzusammenhalt
Wird durch schöne Teamevents gefördert. Freundschaftlicher Umgang zwischen den Mitarbeitenden.
Work-Life-Balance
Im Zweifel nicht die extremen Arbeitszeiten, die in den großen Beratungen erwartet werden, allerdings auch weit entfernt von den 40h im Arbeitsvertrag. Es wird häufiger Spätabends, hin und wieder auch am Wochenende, wenn kurzfristige Änderungswünsche durch Führungskräfte gestellt werden. Einen geregelten Überstundenausgleich gibt es nicht.
Vorgesetztenverhalten
Auch hier kann man Glück und Pech haben, in welcher "Solution" man ist und welcher Partner für einen verantwortlich ist. Hier wird mehr oder weniger Wert auf die Mitarbeiterbetreuung gelegt.
Auf Kritik wird teilweise sehr ungehalten reagiert, Probleme werden teilweise wegignoriert.
Interessante Aufgaben
Vielseitige Branchen und Unternehmen. Man kommt gut rum und man lernt schnell und viel.
Es wird erwartet, dass man sich zusätzlich in internen Projekten einbringt.
Gleichberechtigung
Im allgemeinen gut, es wird versucht, sich diverser aufzustellen. Gerade was weibliche Führungskräfte angeht, ist hier in den letzten Jahren viel passiert.
Es könnte mehr gemacht werden, um auch für ausländische Bewerber attraktiver zu werden. Gute bzw. sehr gute Deutschkenntnisse sind pflicht.
Arbeitsbedingungen
Die Laptops sind richtig gut, die IT Ausstattung im Allgemeinen lässt sich sehen.
Home Office ist immer möglich, wenn man nicht zum Kunden muss.
Es gibt im Büro Kaffee, Getränke und Snacks. Es wird nach und nach rennoviert und hat sich in den letzten Jahren optisch stark verbessert.
Im Büro gibt es keine Klimaanlage, es wird im Sommer durch die Glasfassade extrem heiß.
Es gibt häufig Essen im Büro zu besonderen Anlässen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt Initiativen und Zertifizierungen, die auf die Umweltfreundlichkeit des Unternehmens hinweisen.
Es gibt nachhaltig Projekte, ausschlaggebend für die Abgabe von Angeboten ist das aber nicht.
Ob die Beratung von Rüstungsunternehmen im Einklang mit einem Sozialbewusstsein ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist, nach Aussagen der Führungskräften, durchschnittlich. Wenn man die Anforderungen an die jeweiligen Stufen betrachtet, wird bei vergleichbaren Beratungen deutlich weniger erwartet und es muss weniger Verantwortung übernommen werden.
Die Benefits sind gut (Sport, Wäscheservice, Mobilität), wiegen aber das geringe Gehalt nur bedingt auf.
Verhandlungen über Gehalt werden nicht zugelassen. "Schnell aufsteigen" ist hier die Standardantwort.
Der Bonus wird gerne ins Gesamtgehalt reingerechnet, um dieses höher erscheinen zu lassen. Gerade auf den unteren Stufen, kann die persönliche Verzielung allenfalls minimalst durch die Mitarbeiter beeinflusst werden.
Image
Langjähriger Kundenstamm, was für ein hohe Zufriedenheit der Kunden spricht. Für die Größe der Beratung ein hoher Bekanntheitsgrad.
Expertenstatus im Bereich Systems Engineering und Produktentwicklung.
Karriere/Weiterbildung
Gerade beim Einstieg in das Unternehmen gibt es viele Trainings, die wirklich gut sind. Auf Weiterbildungswünsche wird immer eingegangen, solange es dem Firmenzweck dient.
Karriere-/Gehaltssprünge waren durch gute Leistungen möglich, allerdings in festen Bändern, welche nicht übersprungen werden können.
In letzter Zeit wurden vermehrt auf externe Einstellungen gesetzt, was nur bedingt erfolgreich war.
Beförderungen wurden aus wirtschaftlichen Gründen teilweise ausgesetzt.
