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Bewertung

Firma an sich nicht schlecht, IT Abteilung leider schlimm (ungeeignete, fachfremde sowie respektlose Vorgesetzte ...)

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei 4C Group in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Habe trotz der turbulenten Zeit dort viele tolle Leute kennengelernt und viel gelernt. IT-Zertifizierungen wurden gezahlt.
Super zum lernen für IT-Einsteiger, wenn man Bock hat sich selbst Sachen beizubringen

Standard-Benefits (besser als keine, Obstkorb ist natürlich dabei)
Bonuszahlung pro Jahr (wird aber ins Jahresgehalt eingerechnet)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

steht alles in den anderen Punkten lang und breit

Verbesserungsvorschläge

- Bei Teamleitern Führungszeugnis überprüfen!!
- Sich die Leute für den Teamleiter-Posten in der Bewerbungsphase besser angucken (damals wurde ziemlich gepfuscht meiner Meinung nach)
- Sich mehr fürs IT-Team interessieren als Abteilungsleiter
- Respektlosigkeit und Überheblichkeit abstellen
- mehr zuhören, weniger labern
- auch jüngere Mitarbeiter in der IT ernst nehmen
- ordentliche Zeiterfassung einführen (Tool aus gefühlt 1970 abschaffen)
- Stundenkonto
- ordentliche HO Planung einführen
- geschäftliche Zugfahrten sind Arbeitszeit!
- nehmt für die IT-Mitarbeiter die Kernarbeitszeit aus dem Vertrag, wenn ihr sie schon nicht lebt (führt nur zu Missverständnissen)

Arbeitsatmosphäre

Puhh, in der Firma an sich wie gesagt nicht soo schlecht, ist Typsache würde ich sagen, jedoch bei uns in der IT Abteilung war sie sehr sehr schlecht, da man mit sich ständig mit zwei absolut inkompetenten Vorgesetzen herumschlagen musste. Der eine Vorgesetzte war der Abteilungsleiter der die Verantwortung für die Abteilung hatte jedoch eigentlich zu 98% Beratungstätigkeiten für das Firmengeschäft abwickelte und die IT Abteilung nur so nebenbei "führte", da man ja vor 20 Jahren mal Visual Code von innen gesehen hatte und daher null Ahnung hatte.

Das Team an sich besteht aus 3 Leuten. Einer davon immer Teamleiter. Als ich damals anfing kündigte gerade der Teamleiter (kompetent, respektvoll, cooler Typ). Zwei Monate kam ein neuer nach. Dieser soll auf dem Papier 15 Jahre Berufserfahrung haben, jedoch frage ich mich bis heute noch wo die waren. Leider war die Person nicht nur technisch absolut ungeeignet sondern auch menschlich eine absolute 0,0. Anders kann man es leider nicht ausdrücken. An Kritikunfähigkeit, Inkompetenz und Respektlosigkeit habe ich bisher noch nichts schlimmeres gesehen und das ist nicht übertrieben. Nach 3 Monaten ging der erste Kollege, ich folgte zeitnah...

Kommunikation

Kommunikation in der ganzen Firma war gut und normal würde ich sagen. Innerhalb unserer Abteilung eine Katastrophe aufgrund des Teamleiters.
Rein technische Diskussionen waren nicht möglich, da fängts an, da alles persönlich genommen wurde. Ich habe dieses Verhalten dann auch dem "Abteilungsleiter" immer wieder gemeldet, jedoch wusste sich unser Teamleiter sehr gut zu verkaufen, daher wurde mir kein Glauben geschenkt. Es mussten erst innerhalb von 9 Monaten 3 Leute gehen (eingeschlossen eines neunen Kollegen der direkt nach 6 Monaten wieder ging), bis die Person schlussendlich entfernt wurde. Die schlimmste Konsequenz daraus war, dass schlussendlich alle Kollegen mit dem Wissen der Infrastruktur weg waren. Hätte man früher gehandelt, wäre es nicht so weit gekommen. Die Abteilungsleitung hat aber leider alles besser gewusst. Würde mal sagen das war dann die harte Tour.

Kollegenzusammenhalt

Ich hab in meiner Zeit wirklich sehr tolle Leute dort kennengelernt mit denen ich heute noch regelmäßigen Kontakt pflege. Zwei Sterne Abzug aufgrund der beiden besagten respektlosen Personen.

Work-Life-Balance

Work Life Balance war auch immer so ne Sache. HO hat sich meist der Teamleiter herausgenommen, der Rest sollte immer in die Arbeit kommen.

Oft war die Standardarbeit Ticketbearbeitung, daher wäre das gut möglich gewesen, da die Hälfte der Firma auch HO machte oder an anderen Standorten saß. An der Infrastruktur musste nicht jeden Tag was gemacht werden und man hätte sich das fair aufteilen können. Der Abteilungsleiter und besonders der Teamleiter war da meiner Meinung nach auch noch ziemlich "alte Schule". Soll sich aber geändert haben nachdem das ganze Team weg war. Auch hier hat man lieber die harte Tour bevorzugt.

In die Zeiterfassung durften keine Überstunden reingeschrieben werden.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetztenverhalten ist auch so ne Sache gewesen. Wenn man sich die anderen Punkte durchliest kann man ja schon viel rauslesen.

Ich würde mich sagen trauen, dass die Vorgesetzten in der IT zu meiner Zeit die schlechtesten der Firma waren. In den anderen Abteilungen hatte ich das Gefühl, das man sich noch für die eigenen Leute interessiert hat und mit ihnen umzugehen wusste.

Abteilungsleiter: Wusste leider immer alles besser, war fachfremd hatte aber die Verantwortung für die IT, jungen Leuten wird wenig Glauben geschenkt, teilweise respektlos sowie überheblich

Teamleiter (Stand März 2026 wurde schlussendlich entfernt): sehr respektlos, hatte keine Ahnung von IT mit 15 Jahren "Berufserfahrung", kritikunfähig (schon bei einem technischen Austausch leider), hat sich nur für seinen eigenen Aufstieg interessiert auf Lasten des eigenen Teams

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren echt super. Aufgrund der technischen Inkompetenz der Führungskräfte durfte ich eigentlich alles machen und habe dadurch sehr viel gelernt in kurzer Zeit. Von der Infrastrukturpflege an verschiedenen Standorten, MS365 Administration über User-Support bis hin zum Rechner aufsetzen war alles dabei. Weiterbildungen (Zertifizierungen) werden gezahlt, wenn Sie der Firma was nützen.
Zwischendurch reist man mal für ein paar Tage zu den anderen Standorten, fand ich immer cool.

Gleichberechtigung

Hab ich keine Einschränkungen gesehen in der Firma.

Umgang mit älteren Kollegen

Überwiegend jüngere Kollegen. Aber keine Einschränkungen.

Arbeitsbedingungen

Überstunden durften nicht aufgeschrieben werden, Thema HO habe ich bei "Work-Life Balance" angesprochen

Gebt nichts auf die Kernarbeitszeit im Vertrag, die wird nicht gelebt in der IT, warum auch immer

schönes Büro mit gutem Kaffee

Umwelt-/Sozialbewusstsein

wird ordentlich gemacht

Gehalt/Benefits

ging schon, glaube das wurde mittlerweile auch beherzigt, das man für München schon eher im unteren Schnitt liegt. Habe gehört dass soll jetzt besser sein. Wurde von meinen Kollegen zu meiner Zeit schon angesprochen, hat da aber keinen interessiert bis jetzt auf einmal alle total "überraschend" weg waren...

Karriere/Weiterbildung

Kosten für Zertifizierungen werden gezahlt, gut so! Ansonsten wurden anderen Kollegen oft Beförderungen versprochen, sich dann aber nicht mehr daran erinnert ... hmm


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Arbeitgeber-Kommentar

Elisa-Marie EdelExpert Recruiting & Employer Branding

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine persönlichen Erfahrungen so offen zu schildern.
Wir können nachvollziehen, dass die beschriebenen Situationen – insbesondere im Hinblick auf Führung, Kommunikation und Arbeitsbelastung – für dich herausfordernd waren. Solche Rückmeldungen nehmen wir ernst, da sie uns helfen, unterschiedliche Wahrnehmungen besser zu verstehen und gezielt Verbesserungen anzustoßen, was wir in diesem Fall dezidiert getan haben.
Uns ist bewusst, dass individuelle Erwartungen und Erlebnisse den Arbeitsalltag stark prägen. Daher arbeiten wir kontinuierlich daran, Führung, Zusammenarbeit und Prozesse transparenter und verlässlicher zu gestalten.

Gleichzeitig danken wir dir für die positiven Hinweise zu Entwicklungsmöglichkeiten und fachlichem Lernen. Diese Aspekte möchten wir weiter stärken und mit einem insgesamt stimmigeren Arbeitsumfeld verbinden.

Für deinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.