Anfangs vielversprechend, später nur noch enttäuschend
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die flexiblen Arbeitszeiten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang gegenüber den Angestellten.
Spätestens wenn Angestellte äußern, dass sie das Gefühl haben zu aktiven Kündigungen gedrängt zu werden, sollte in der Führung ein Umdenken einsetzen.
(Außerdem der wiederholte Versuch diese Bewertung deaktivieren zu lassen, indem mir unwahre Aussagen unterstellt werden.)
Verbesserungsvorschläge
1.) Die Führungsebene auswechseln.
2.) Weniger Zeit darin investieren negative Bewertungen deaktivieren zu lassen und stattdessen mehr für eine nachhaltige MitarbeiterInnenzufriedenheit tun.
Arbeitsatmosphäre
In den letzten Monaten meiner Beschäftigung ist die Anzahl der Beschäftigten, bedingt sowohl durch eigene als auch durch den Arbeitgeber ausgesprochene Kündigungen, zurückgegangen. Parallel dazu wurde die Managementebene vergrößert. Hinzu kam eine angespannte Auftragslage.
Ich habe daraufhin einen Vertrauensverlust den Angestellten gegenüber und deutlich mehr Druck und Überwachung von Seiten der Führung wahrgenommen.
Image
Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, wie man bei potenziellen ArbeitnehmerInnen oder Kunden wahrgenommen wird.
Insgesamt sieht sich Aclue als Unternehmen mit flachen Hierarchien, das Anerkennung und Wertschätzung lebt sowie auf eine direkte Kommunikation setzt. Für die Zeit meiner Tätigkeit kann ich das nicht bestätigen.
Work-Life-Balance
Für eine gehaltliche Weiterentwicklung setzt das Management ein Engagement über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus voraus, um sich z.B. fortzubilden. Die vier Arbeitsstunden, die im zweiwöchentlichen Rhythmus dafür vorgesehen waren, reichten dazu nicht aus.
Die Work-Life-Balance ist dementsprechend nur gut, wenn man sich gehaltlich nicht weiterentwickeln möchte.
Karriere/Weiterbildung
Intern gab es ein gutes Weiterbildungsprogramm, bei dem Angestellte sich untereinander geschult haben.
Eine Schulung außerhalb des internen Programms, habe ich auch auf Wunsch nicht bekommen.
Zum Thema Karriere verweise ich auf Gehalt/Sozialleistungen.
Gehalt/Benefits
Das Fixgehalt war relativ gering. Zusammen mit dem guten Bonus, der in den ersten zwei Jahren ausgezahlt wurde, war es jedoch ein gutes Gehalt für die Unternehmensgröße.
Leider wurde dann angekündigt, dass der Bonus sehr gering ausfallen würde, das relativiert obige Aussage über das Gehalt.
Meine Bitte um eine Anpassung des Fixgehalts wurde abgelehnt.
Erwähnenswert ist auch eine verspätete Gehaltszahlung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das hat beides, soweit ich weiß, keine Rolle gespielt.
Kollegenzusammenhalt
Abgesehen von den Kollegen in Führungspositionen, waren alle sehr nett und hilfsbereit und der Zusammenhalt super.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang war okay, wobei die älteren Kollegen auch relativ jung waren.
Vorgesetztenverhalten
Insgesamt kann ich das Verhalten der Führung mir gegenüber nur als ziemlich schlecht bezeichnen.
Sehr wenig Vertrauen, Wertschätzung und Rücksichtsnahme, z.B. wiederholte Störung während einer einwöchigen Krankschreibung.
Mein Eindruck ist, dass sie insgesamt sehr unbedarft sind.
Arbeitsbedingungen
Ich hab aufgrund meines Wohnortes Remote gearbeitet. Einen Firmenlaptop habe ich erhalten, eine dringend benötigte Docking-Station, um essentielle Dinge wie Bildschirm, Tastatur und Maus anschließen zu können, musste ich hingegen auf eigene Kosten bestellen.
Kommunikation
Anfangs war es recht unkompliziert und direkt. Mit zunehmender Anzahl von Verantwortlichen (Vergrößerung des Managements), wurde sowohl die Kommunikation mit der Führungsebene, als auch der Informationsaustausch insgesamt schlechter.
Gleichberechtigung
Durch Gespräche mit Kollegen ließen sich schon Sonderregelungen und -behandlungen beobachten.
Interessante Aufgaben
Projektabhängig gab es interessante Aufgaben. Ich hatte leider keine.
