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ACONEXT
Bewertung

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Keine Wertschätzung, nur Profitdenken | Nicht zu empfehlen – schlechte Erfahrung als Zeitmitarbeiter

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Zeitarbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei ACONEXT in Fellbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die schnelle Einstellung und die unkomplizierte Vertragsabwicklung sind positiv hervorzuheben. Wer dringend eine (Übergangs-)Beschäftigung sucht, findet hier gegebenenfalls kurzfristig eine Möglichkeit. Für Berufseinsteiger oder Personen, die erste Erfahrungen in der Branche sammeln möchten, kann es ein einfacher Weg sein, in Kundenprojekte vermittelt zu werden – vorausgesetzt, man ist sich der unsicheren Arbeitsbedingungen bewusst.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die mangelnde Wertschätzung der Mitarbeiter und das rein profitorientierte Denken sind besonders negativ aufgefallen. Stabilität und Planungssicherheit gibt es kaum – sobald Projekte enden oder nicht zustande kommen, steht man schnell ohne Beschäftigung da. Die Kommunikation ist untransparent und kurzfristig, Weiterbildungsmöglichkeiten existieren so gut wie nicht. Die übertragenen Aufgaben sind häufig nicht anspruchsvoll und entsprechen selten der Qualifikation. Insgesamt fehlt eine professionelle Unternehmenskultur sowie echte Perspektiven für Mitarbeiter. Wer sich ein modernes, faires und wertschätzendes Arbeitsumfeld wünscht, ist hier definitiv am falschen Platz.

Work-Life-Balance

okay...

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten für ANÜs sind in diesem Unternehmen leider kaum vorhanden. Es gibt weder klare Entwicklungsperspektiven noch strukturierte Weiterbildungsangebote. Persönliche Förderung oder Karriereplanung spielen offensichtlich keine Rolle. Wer sich fachlich oder persönlich weiterentwickeln möchte, erhält hier weder Unterstützung noch Motivation. Insgesamt wird Eigeninitiative zwar erwartet, aber wirklich gefördert wird man in Sachen Karriere und Weiterbildung keineswegs.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war insgesamt eher oberflächlich und distanziert. Da viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur kurzfristig im Unternehmen beschäftigt sind, entsteht kein wirkliches Teamgefühl. Austausch oder gegenseitige Unterstützung habe ich kaum erlebt, vor allem als ANÜ.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war enttäuschend. Der Fokus lag ausschließlich darauf, den eigenen Profit zu maximieren, während das Wohl und die Entwicklung der Mitarbeiter keinerlei Beachtung fanden. Wertschätzung, konstruktives Feedback oder echtes Interesse an meiner Integration ins Unternehmen habe ich nicht erlebt. Entscheidungen wurden oft kurzfristig und einseitig getroffen – insbesondere in Bezug auf projektbezogene Einsätze und die Beendigung meines Arbeitsverhältnisses. Menschlichkeit und Führungskompetenz fehlten in meiner Erfahrung leider vollkommen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in der Firma waren verbesserungswürdig. Die Büroausstattung und Arbeitsplätze waren zwar funktional, aber wenig einladend. Besonders negativ war, dass während der Wartezeit auf den Projekteinsatz Anwesenheit im Büro zwingend verlangt wurde, obwohl es keine sinnvollen Aufgaben gab. Flexibilität oder Home-Office wurden kaum angeboten. Die Atmosphäre wirkte oft angespannt und motivierend war das Umfeld leider nicht. Insgesamt fehlte es an Wohlfühlfaktoren und einer modernen Arbeitsumgebung, die die Mitarbeiter unterstützt und fördert.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen war leider sehr schlecht. Informationen wurden oft nur unvollständig oder sehr kurzfristig weitergegeben. Klare Ansprechpartner oder transparente Prozesse gab es nicht, vieles lief informell und „unter der Hand“. Besonders im Einstellungsprozess und während der Wartezeit auf das Kundenprojekt fehlte es an offener und ehrlicher Kommunikation, sodass Unsicherheit und Unklarheit dauerhaft vorherrschten.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt lag im unteren Bereich und entsprach nicht meiner Qualifikation und der übertragenen Verantwortung. Sozialleistungen oder Zusatzangebote, wie sie in vergleichbaren Unternehmen üblich sind, wurden kaum oder gar nicht angeboten. Während der Wartezeit auf den Projekteinsatz gab es lediglich das Grundgehalt, Projektzulagen oder Boni waren nicht vorgesehen. Insgesamt empfand ich das Vergütungspaket als wenig attraktiv und nicht wettbewerbsfähig. Wertschätzung durch faire Bezahlung oder besondere Benefits sucht man hier vergeblich

Interessante Aufgaben

Leider habe ich im Unternehmen kaum interessante Aufgaben erhalten. Während der Wartezeit auf den Projekteinsatz wurde ich hauptsächlich mit monotonen und wenig anspruchsvollen Tätigkeiten wie einfachen Präsentationen beschäftigt, die nicht meinem Qualifikationsniveau als Projektmanager entsprachen. Die Aufgaben wirkten wenig durchdacht und hatten für meinen beruflichen Werdegang keinen Mehrwert. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass spannende und fördernde Aufgaben eher die Ausnahme sind und man sich mit banalen Tätigkeiten selbst beschäftigen muss.


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Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Magdalena	Zalewski, Director of Marketing & Communications
Magdalena ZalewskiDirector of Marketing & Communications

Lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin,

Danke Dir, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrung so ausführlich darzustellen. Auch wenn viele Deiner Eindrücke nicht mit dem übereinstimmen, was wir täglich leben und von vielen Kollegen und Kolleginnen gespiegelt bekommen, nehmen wir jede Rückmeldung ernst, besonders dann, wenn sie kritisch ausfällt.

Wir möchten ein paar Punkte einordnen, ohne Deine persönliche Sicht infrage zu stellen:

Wertschätzung & Kommunikation

Es tut uns aufrichtig leid, dass Du das bei uns so nicht erlebt hast. Wertschätzung, Transparenz und ein respektvoller Umgang sind zentrale Leitlinien bei ACONEXT und viele Mitarbeitende berichten das auch genau so. Wenn diese Werte so bei Dir nicht angekommen sind, haben wir an dieser Stelle offenbar etwas verpasst.

Einsatzsteuerung & Projektabhängigkeit

Die Automotive-Branche ist aktuell extrem volatil. Wir versuchen besonders seit der jüngsten Marktkrise Mitarbeitende zwischen Projekten zu halten, in neue Einsätze zu vermitteln oder über Outplacement-Maßnahmen aufzufangen, wenn es keine anderen Optionen gibt. Dass das nicht in jedem Einzelfall gelingt, wissen wir und selbstverständlich bedauern wir es, wenn es jemanden aus unserer Belegschaft trifft.

Aufgaben, Betreuung & Perspektiven

Deine Rückmeldung zeigt, dass wir während Deiner Wartezeit auf den Projekteinsatz nicht die richtige Lösung gefunden haben. Das ist nicht der Anspruch, den wir an uns selbst haben. Gleichzeitig erleben viele der Kolleginnen und Kollegen Ihre Aufgaben als durchaus anspruchsvoll und mit diversen Entwicklungsmöglichkeiten erleben, daher würden wir gerne verstehen, wo in Deinem Fall konkret etwas schiefgelaufen ist.

Arbeitsbedingungen & Zusammenarbeit

Dass Du den Zusammenhalt und die Atmosphäre als distanziert empfunden hast, ist schade zu hören. Insbesondere da gerade dieser Aspekt sonst häufig als besonders positiv hervorgehoben wird. Es wäre darum hilfreich zu erfahren, welche Situationen hier zu Deinem Eindruck geführt haben bzw. in welchem konkreten Team und unter welchen Führungskraft Du tätig warst.

Wir möchten Deine Erfahrungen alles andere als kleinreden, aber wir möchten sie besser verstehen können. Nur dann haben wir die Chance, dort nachzuschärfen, wo es nötig ist. Wenn Du offen dafür bist, würden wir Dich gerne zu einem persönlichen Austausch einladen, völlig unverbindlich und respektvoll.

Ein kurzer Hinweis genügt: feedback@aconext.de oder direkt an Deinen ehemaligen HR Business Partner.

Vielen Dank, dass Du Deine Sicht mit uns geteilt hast.

Beste Grüße
Magdalena

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