Coole Ansätze, aber intransparentes Umfeld und fehlende Fairness
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Gehalt und Provisionsmodell grundsätzlich attraktiv
• Dynamisches Umfeld, viel Energie im Team
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Keine Sicherheit, hoher Druck
• Bevorzugung einzelner Mitarbeiter
• Ungleiche Behandlung durch alte/neue Verträge
• Wiederholte Intransparenz bei Leads und Entscheidungen
Verbesserungsvorschläge
• Klare, faire Regeln für alle Mitarbeiter schaffen (gleiche Provisionsstruktur)
• Transparente Leadverteilung
• Kommunikation verbessern und Zusagen einhalten
• Arbeitssicherheit und langfristige Perspektiven schaffen
• Drogenkonsum im Arbeitsumfeld konsequent unterbinden
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht permanenter Druck. Eher ein Gegeneinander als ein Miteinander. Der Zusammenhalt fehlt komplett. Die Teams arbeiten nicht zusammen, sondern fast abgeschottet voneinander – teilweise fühlte es sich so an, als wären regelrechte Trennwände dazwischen, um bloß keine Abstimmung zuzulassen.
Kommunikation
Es gibt viel Druck von oben, echte Transparenz fehlt. Informationen werden oft unvollständig weitergegeben. Leads wurden teilweise abgezogen oder ungleich verteilt.
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich nette Kollegen, aber durch den Konkurrenzdruck im Vertrieb eher Ellenbogenmentalität. Einzelne Mitarbeiter haben durch Sonderbehandlungen klare Vorteile gehabt.
Work-Life-Balance
Kaum vorhanden. Fokus liegt einzig auf Zahlen und Abschlüssen. Freizeit oder Ausgleich spielt keine Rolle.
Vorgesetztenverhalten
Sehr abhängig davon, ob man zu den „Lieblingen“ gehört. Manche bleiben unabhängig vom Umsatz, andere werden sofort ausgetauscht. Objektivität fehlt.
Interessante Aufgaben
Der Job an sich ist klar: verkaufen. Wer Vertrieb mag, kommt auf seine Kosten, aber Abwechslung gibt es kaum.
Gleichberechtigung
Nicht gegeben. Alte Verträge sichern einigen deutlich höhere Provisionsanteile, neue Mitarbeiter starten mit klaren Nachteilen.
Umgang mit älteren Kollegen
Kaum Thema, da das Team sehr jung war.
Arbeitsbedingungen
Gespart wird, wo man kann. Keine wirkliche Arbeitssicherheit – wer 1–2 Monate nichts verkauft, muss gehen. Dazu kommt ein Umfeld, in dem teils sogar illegale Substanzen im Spiel waren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Spielt praktisch keine Rolle.
Gehalt/Benefits
Fixum plus Provision. Gehalt an sich gut, aber unfair verteilt: alte Verträge bringen deutlich höhere Provisionsanteile, neue Mitarbeiter haben das Nachsehen.
Image
Nach außen modern und dynamisch, innen aber viele Probleme mit Transparenz und Fairness.
Karriere/Weiterbildung
Keine echten Perspektiven oder Weiterbildungsangebote. Wer verkauft, darf bleiben – wer nicht, fliegt.