10 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
10 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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10 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Besonders hervorzuheben ist das Team: sehr sympathisch, offen und hilfsbereit. Die angenehme Atmosphäre hat maßgeblich zum Spaß bei der Arbeit beigetragen. Fachlich konnte ich viel lernen und wurde gut eingebunden. Man findet sich schnell im Unternehmen zurecht und kann früh eigenverantwortlich arbeiten.
Sehr gute Arbeitsatmosphäre im Team.
Verschiedene Persönlichkeiten und Arbeitsweisen werden respektiert und wertgeschätzt.
Respektvoller & persönlicher Umgang.
Die Kommunikation ist gut aber wird noch optimiert.
Es gibt eine Vielzahl von Themen und persönliche Interessen / Kompetenzen werden berücksichtigt.
Einige engagierte und hilfsbereite Kolleg*innen
Ich habe mit meiner Bewertung bewusst mehrere Monate gewartet, um sie objektiv verfassen zu können. Nach den notwendigen Überarbeitungen habe ich die Sternebewertung bewusst nach unten korrigiert. Mein Ziel ist nicht, Frust abzulassen – ich wollte das Unternehmen ohnehin verlassen. Mir geht es allein darum zu verhindern, dass weitere Mitarbeitende, insbesondere im Vertrieb, hier aus meiner Sicht ihre Lebenszeit vergeuden.
Allgemeiner Eindruck
Mir fiel auf, dass kritische Kununu-Beiträge zu adapton häufig rasch offline genommen wurden – die Hintergründe sind mir nicht bekannt. Auch ich musste meinen Bericht mehrmals anpassen, da adapton einen Anwalt eingeschaltet hat. Der damit verbundene formale Aufwand hat meinen persönlichen Vertrauensverlust in adapton im Nachhinein verstärkt. Wie aussagekräftig Bewertungen von Studierenden oder Praktikant:innen sind, kann aus meiner Sicht jede:r selbst einschätzen.
Hinweis für Vertriebspositionen
Aus meiner Erfahrung rate ich insbesondere von Stellen im Vertrieb ab. In meinem Fall wurden Provisionsvereinbarungen teils erst nach mehreren Monaten und mitten im laufenden Geschäftsjahr getroffen – trotz mehrfacher Nachfragen bei der verantwortlichen Person. Erfolge wurden aus meiner Sicht nicht anerkannt, sondern dem Markt zugeschrieben. Wer vor einer Provisionsvereinbarung bereits gute Ergebnisse erzielte, sollte anschließend für die gleiche Bezahlung noch mehr liefern. Das empfand ich als wenig motivierend und nicht zielführend.
Sollte dennoch jemand im Vertrieb bei adapton starten wollen, empfehle ich, eine Provisionsvereinbarung bereits vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrags schriftlich festzuhalten – mit fixen prozentualen Anteilen auf den Auftragseingang. Eine stärkere Gewichtung der Software klingt zwar vertrieblich verlockend, ist aus meiner Sicht bei den Marktbedingungen jedoch unrealistisch. Deshalb sollte der Unterschied in der Provision zwischen Beratung und Software nicht zu groß sein. Zusätzlich empfehle ich, eine Klausel aufzunehmen, die die erste Provisionsbasis verlängert, falls keine neue zeitnah vereinbart wird. Meiner Wahrnehmung nach wird Vertrauen dort nicht belohnt – diese Einschätzung habe ich auch von anderen ehemaligen Mitarbeitenden und Geschäftspartnern gehört.
Wettbewerbsumfeld
Ein Abgleich mit der BAFA-Liste förderfähiger Energiemanagementsoftware ergab im April 2025 über 300 gelistete Produkte – für mich ein deutliches Indiz für intensiven Wettbewerb. Aus meiner damaligen Sicht war adapton mit nur einem festangestellten Softwareentwickler (Stand Februar 2025, soweit mir bekannt) dafür personell knapp besetzt. Dieser war zudem auch für die interne IT verantwortlich. Unter diesen Voraussetzungen halte ich es für schwer vorstellbar, dass in der Softwareentwicklung keine Abstriche gemacht werden müssen.
Produkt & Beratung
Die Software emson wirkte auf mich unausgereift; bei mehreren Releases kam es nach meiner Erinnerung zu wiederholten Nacharbeiten. Die Beratung erschien mir stark auf Einzelthemen fokussiert. Aus meiner Sicht fehlte eine klare Verbindung zu aktuellen Klimathemen wie Transformationsplänen, CSRD-Berichtspflichten und ESG-Aspekten – Punkte, die für ganzheitliche Kundenlösungen entscheidend sind. Das Portfolio wirkte auf mich zu eng und wenig flexibel. Meiner Wahrnehmung nach fehlten sowohl interne Kompetenzen als auch ein belastbares Partnernetzwerk, um Kunden umfassend und zukunftsorientiert beraten zu können.
Strategie & Kultur
Entscheidungen wirkten auf mich bisweilen eher wunschgetrieben als datenbasiert. Sehr hohe Fluktuation und – nach meinem Empfinden – geringe Wertschätzung belasteten das Arbeitsklima zusätzlich. Die hohe Mitarbeiterfluktuation führte aus meiner Sicht zudem zu erheblichem Wissensverlust.
Kündigung
Mein Arbeitsverhältnis endete im Februar 2025 – nicht auf meinen eigenen Wunsch, sondern durch eine Entscheidung der adapton. Meine beruflichen Wechselpläne hatte ich bereits Ende Q3/2024 offen und frühzeitig kommuniziert – in der Annahme, dass Transparenz und Loyalität geschätzt werden. Die Kündigung fand ich aber im Briefkasten. Fairness sieht anders aus. Im anschließenden arbeitsgerichtlichen Vergleich bat adapton um Ratenzahlung. Das hat mich persönlich zum erneuten Nachdenken über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gebracht. Das Gericht bot meine Forderung als Vergleich an, was ich als Bestätigung meiner Klagepunkte gewertet habe.
Fazit
Diese Erfahrungen waren für mich ein Wendepunkt. Heute arbeite ich bei einem Arbeitgeber, der meine Werte teilt – der Unterschied ist deutlich spürbar. Bewerbenden empfehle ich, gezielt nach strategischer Ausrichtung, personeller Ausstattung in der Entwicklung und Weiterbildungsmöglichkeiten zu fragen sowie das Verhältnis von Praktikant:innen bzw. Werkstudierenden zu Festangestellten kritisch zu prüfen. Aufgrund meiner persönlichen Eindrücke spreche ich keine Empfehlung für adapton aus.
Die Stimmung war zuletzt angespannt. Viele Kolleg*innen äußerten Unzufriedenheit mit der Projektlage, der Führung und der allgemeinen Perspektivlosigkeit. Vertrauen und Motivation litten unter fehlender Klarheit und Orientierung.
Q8 in der Garage sagt alles.
Führungskräfte wirkten in ihren Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt. Entscheidungen wurden selten transparent kommuniziert, was das Vertrauen in die Unternehmensführung beeinträchtigte.
Die interne Kommunikation war inkonsistent. Eine offene Feedbackkultur war kaum erkennbar.
sehr angenehm
viele Team-Events, sehr junges Team
viel Eigenverantwortung und spannende Projekte
Flexible Urlaubsgestaltung (Wenn mit Projektzeitplänen vereinbar)
Offen
Es wird viel Wert auf Verantwortung und Eigenverantwortlichkeit gelegt.
Die gute Arbeitsatmosphäre und die Eigenverantwortung in Projekten
Es herrscht eine lockere Arbeitsatmosphäre, lustige Sprüche in Meetings sind immer erwünscht.
Durch Gleitarbeitsszeit und Homeoffice absolut gewährleistet.
Das Unternehmen legt großen Wert auf Nachhaltigkeit.
Die Kollegen verstehen sich untereinander sehr gut, was zusätzlich durch zahlreiche Teamevents gefördert wird.
Man wird mit einem Firmenlaptop ausgestattet, die Büros sind modern und die Verkehrsanbindung mit nähe zum Bahnhof ist top.
Auch als Praktikant bekommt man viel Eigenverantwortung und darf Projekte selbstständig bearbeiten.
Hier könnte auch lediglich "Umgang mit dem CEO" stehen. Er ist nämlich der Älteste in einem erfrischend jungen Team.
So verdient kununu Geld.