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Bewertung

An sich ein nettes Unternehmen leider stetig stärker werdender Kapitalismusgedanke

4,1
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sozialbewusstsein wie wöchentlicher Obst und Gemüsedienst sowie gemeinsame Mittagsessen. Natürlich auch die Einrichtungen die am Stand der Technik ganz vorne liegen. Verständnis für späteres Erscheinen (Behinderungen des Arbeitsweges wie Trecker(Bauern)aufstand, Möbelwagenblockade mit entfernten Fahrern) zum Arbeitsplatz.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Akzeptanz von neuen Ideen für Projekte beispielsweise im IT Health Bereich (vielleicht keine Akzeptanz da dies keine Unternehmenssparte)
Teilweise immer wiederkehrende Arten von Aufgaben - wenig Karrieremöglichkeit oder erst in vielen Jahren.
Manche Verbesserungsvorschläge auch von längere Jahre angestellten Kollegen werden nicht immer gut aufgenommen, auch wenn diese tatsächlich konstruktiv sind. Vielleicht liegt es an der sehr starken Einbindung beim Kunden einiger Vorgesetzten und der Geldfluss stabil bleiben muss und manche Dinge so hingenommen werden müssen.

Verbesserungsvorschläge

Sich weniger von dem kapitalistischem Gedanke leiten lassen - 'work hard play hard' - vielleicht ist es auch nur der Spirit mancher Kunden die Einfluss auf manche Vorgesetzte haben.

Arbeitsatmosphäre

Anfangs war die Atmosphäre von Vorgesetzten insbesondere dem direkten Vorgesetzten offen und auf jede Bitte eingehend. Danach immer häufiger Aufenthalt beim Kunden der Vorgesetzten insbesondere des direkten Vorgesetzten. Gemeinschaftliche Bestellungen von Essen innerhalb des Unternehmens und des Teams waren äußerst positiv hervorzuheben einfach um den Gemeinschaftsgedanke hervorzuheben und sich keiner allein gelassen fühlt. Auch die zeitweisen Hilfestellungen von Kollegen im Team.

Work-Life-Balance

Man hat seine Freiräume zum Beispiel zum gemeinschaftlichen Essen aber hinterrücks bemerkte man, dass es ein paar Vorgesetzten nicht gefiel wenn die Mittagspause auch mal eine Stunde dauerte, wenn beispielsweise eine Essgelegenheit weiter vom Arbeitsort lag.
Man muss seine Arbeiten primär as soon as possible erledigen ohne viel Rücksicht auf den fachlichen Background oder schlecht vorentwickelte Arbeiten (wo Verbesserungsvorschläge unterdrückt werden) wie es bei einem Kollegen der Fall war.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

An sich sind die Einrichtung der Räume sehr modern und am Stand der Technik, somit sehr umweltbewusst. Sozialbewusstsein ist auch gegeben wie zum Beispiel Eisfach mit hin und wieder gefülltem Eis sowie einmal wöchentlicher Obst und Gemüsezulieferung für alle Mitarbeiter.
Ausserdem gemeinsame Essen. Gemeinsamer Spülmaschinendienst -)

Kollegenzusammenhalt

Man arbeitet zusammen. Jedoch arbeitet jeder für sich und darf weitestgehend nicht helfen oder die Dinge sind zu komplex diese in kurzer Zeit zu erklären. Zuletzt hatte ich das Gefühl nur wer am meisten in kurzer Zeit fertig stellt und auch Kollegen die weniger durchgängig erfahren sind die Arbeit wegnimmt gelobt wird. Das war ein Punkt wo mir die Rücksicht fehlte, alternative Arbeiten anzubieten zu den man bereit ist, anstatt Arbeiten zwangsweise durchzuführen wo einem mancher Background fehlte und nicht in 2-3 Tagen aufgeholt werden kann. Vielleicht ist das auch nur persönlicher Eindruck.
Positiv war wie erwähnt das gemeinsame Bestellen von Essen einfach um das Gemeinschaftsgefühl zu verdeutlichen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich konnte nichts schlechtes feststellen

Vorgesetztenverhalten

Anfangs hervorragend, auch Verbesserungsvorschläge von manchen der Vorgesetzten angenommen, danach häufig das Haar in der Suppe suchend von manchen der Vorgesetzten. Nur drei Sterne da im Abschlussgespräch mir vorgeworfen wurde von einem Vorgesetzten der mich auch eingestellt hatte, was ich dort suche und zu wenig output zeigte. Dies empfand ich unangemessen zumal ich mit einigen Mitarbeitern mich sehr gut verstanden hatte und auch weitestgehend meine Arbeiten erfolgreich erledigt hatte. Der Firmenwagen zeigt eindeutig die Rangordnung, was den stetig zunehmenden kapitalistischen Sinn unterstreicht.

Arbeitsbedingungen

Die Räume sind immer sehr sauber gehalten, sehr moderne Einrichtungen. Man darf Pausen machen jedoch möglichst nicht länger als eine Stunde auch wenn man länger in der Firma ist. Dies muss man ggf. zuhause nachholen.

Kommunikation

Die Kommunikation war soweit gut. Jedoch waren m.E. die Daily Meetings auf Dauer etwas häufig wobei man inkl. der Wochenmeetings hin und wieder aus fachlichen Zusammenhänge gerissen wurde. Vielleicht war das auch einfach nur mein persönlicher Eindruck.

Gleichberechtigung

Vielfältige Kulturen, Rainbowgesellschaft, keiner wird ausgeschlossen.

Interessante Aufgaben

Hauptsächlich Bugfix, Layoutfixes aber auch Eigenentwicklung. Nur drei Sterne da hauptsächlich Bug und Layoutfixes im Vordergrund standen und nur wenig Eigenentwicklung und fast kein eigener Freiraum für eigene Ideen gegeben wurde. Eigenentwicklung kam erst spät zum Einsatz (nach 3 Monaten) wo jedoch teilweise der fachliche tiefgreifende Background fehlte und nicht in gegebener Zeit (2-3 Tagen) erfüllt werden konnte.
Offene Unternehmenskultur(siehe Vielfalt/Gleichberechtigung) aber mit striktem Einhalten von vorgelegten Aufgaben in bestimmten kurzen Zeitraum - stetig stärker werdende Leistungsgesellschaft ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter


Gehalt/Sozialleistungen

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