Hohe Belastung, chaotische Abläufe und fehlende Transparenz
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Arbeitsdruck ist enorm hoch. Wer gerne sein Leben der Arbeit und sonst nichts widmet, ist hier richtig. Insgesamt fehlten konsistente Prozesse, transparente Kommunikation und klare Führung, was den Arbeitsalltag stark belastend machte. Wer hier arbeitet, sollte sich der hohen Arbeitsbelastung, den fehlenden Ausgleichsmöglichkeiten und der teils unklaren Rahmenbedingungen bewusst sein.
Arbeitsatmosphäre
Die Abläufe waren stark unkoordiniert. Entscheidungen wurden oft kurzfristig getroffen, Prioritäten änderten sich ständig, und Zuständigkeiten waren unklar, sodass Aufgaben teilweise doppelt erledigt oder liegen gelassen wurden. Absprachen oder Maßnahmen wurden regelmäßig ohne meine Einbindung getroffen, obwohl sie in meinem Verantwortungsbereich lagen.
Kommunikation
Entscheidungen wurden teilweise nachts oder außerhalb der regulären Arbeitszeit diskutiert, ohne dass Betroffene informiert wurden. Dies führte zu Unsicherheit und erschwerte die Zusammenarbeit.
Work-Life-Balance
Die Arbeitsbelastung war dauerhaft hoch. Flexible Arbeitszeiten existieren nur auf dem Papier, wer früher gehen wollte, musste später mit Kritik rechnen. Gleichzeitig wurde erwartet, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit erreichbar zu sein.
Vorgesetztenverhalten
Feedback- und Mitarbeitergespräche wirkten teilweise unstrukturiert und wenig sachlich. Kritisches Feedback wurde manchmal persönlich genommen. Gespräche fanden oft spontan und ohne Ankündigung statt, wodurch eine Vorbereitung kaum möglich war und man teilweise öffentlich kritisiert wurde.
Gehalt/Benefits
Gehalt und Zusatzleistungen waren für die Arbeitsbelastung nicht angemessen. Überstunden fallen regelmäßig an, können faktisch aber nicht genommen oder ausbezahlt werden. Es gibt kein Weihnachtsgeld, und das Grundgehalt liegt eher im durchschnittlichen bis unterdurchschnittlichen Bereich.