Es war Luft nach oben, die Luft wird jedoch dünner.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Remotearbeit und vor allem die Flexibilität. Einige Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe vorherige Punkte.
Verbesserungsvorschläge
Siehe andere Kommentare und den kritisierten Punkten. Ich denke es ist offensichtlich, was sich verbessern muss.
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt ist die Arbeitsatmosphäre okay-ish. Durch weitgehend Remotearbeit bekommt man nicht die Atmosphäre an den unterschiedlichen Standorten mit. Wenn man dann aber vor Ort ist (z.B. in Bremen) ergeben sich sowohl Gespräche in der Kaffeeküche oder am Arbeitsplatz. Aufgrund der aktuellen Situation merkt man aber auch etwas Anspannung, was natürlich auch die Stimmung beeinflusst.
Kommunikation
Die Qualität der Kommunikation variiert je nach Abteilung und auch je nach Projekt.
Vom Management her würde ich mich einigen Vorrednern anschließen, dass da dringend Nachholbedarf besteht. Es gab schon einige unglückliche Formulierungen oder auch ungünstige Zeitpunkte, wann und wie und vor allem was kommuniziert wurde.
Kollegenzusammenhalt
siehe Arbeitsatmosphäre. Insgesamt denke ich, dass es in den einzelnen Teams einen guten Zusammenhalt gibt.
Work-Life-Balance
Hängt auch etwas von den Kunden und Projekten ab. Insgesamt halte ich es für eine sehr gute Work-Life-Balance. Wer mittags zum Sportkurs möchte und dann später oder einem anderen Tag arbeitet, vollkommen okay.
Vorgesetztenverhalten
Wie zuvor schon erwähnt, da gibt es Luft nach oben, insbesondere was die Kommunikation angeht. Ansonsten kann ich von meinem Vorgesetzten sagen, dass es unterdurchschnittlich ist. Aufgrund von Beobachtungen, Gesprächen und auch eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass Quiet Firing betrieben wird. (z.B. dass Mitarbeiter*innen nicht die Fort- & Weiterbildungen erhalten, trotz mehrfacher Nachfrage, die die Möglichkeit steigern würde in verschiedenen Projekten hinzukommen).
Gleichberechtigung
Soweit mir bekannt und auch sehr bedauernswert, dass es aktuell nur eine einzige weibliche Person gibt, die eine Head-of-Position inne hat. Alle anderen Head-of- Management-Positionen sind durch männliche Personen besetzt.
Umgang mit älteren Kollegen
Keinerlei Auffälligkeiten. Ältere wie jüngere Kollegen werden meiner Wahrnehmung nach möglichst gleich behandelt.
Gehalt/Benefits
Soweit ich es beurteilen kann, scheint es etwas unterhalb des branchenüblichen Gehalts zu sein.
Wer bAv machen möchte, muss aktiv danach fragen. Da fehlt es auch meiner Ansicht nach an guter Kommunikation.
Update Mai 2025: Leider nun schon zum zweiten Mal die Erfahrung gemacht, dass das Gehalt zu spät gezahlt wurde.
Karriere/Weiterbildung
Scheint es im Moment nur zu geben, wenn man dies privat selbst tut. Es wird nicht offen angeregt und darüber gesprochen, was für Weiterbildungen möglich sind. Meine Erfahrung ist, dass Wünsche seitens Mitarbeiter*innen überhört werden.


