Viel Potenzial, Umsetzung ausbaufähig
Gut am Arbeitgeber finde ich
Durch das separate Büro der Führungskraft können Arbeitnehmer in einer umgänglichen Umgebung arbeiten und Aufgaben kollektiv erfüllen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gab kein Projektmanagement. Dadurch war es dementsprechend sehr chaotisch. Jeder war auf sich selbst gestellt und wenn was schief ging war alleinig der Arbeitnehmer schuld.
Junge Mitarbeitende, die teils noch studiert haben oder frisch im Berufsleben sind werden regelrecht runtergemacht, weil die utopische Erwartungshaltung nicht erfüllt werden kann.
Nur die Meinung der Führungskraft zählt, eigene Meinungen werden untergraben, obwohl man die Verantwortung für die Projekte tragen muss.
Mit Fehlern wird nicht konstruktiv umgegangen, hier werden Mitarbeiter gezielt ins Messer laufen gelassen, um ihnen später vorzuwerfen, was man alles falsch gemacht hat und wie man es besser hätte machen sollen.
Versprechen wurden nicht eingehalten.
Keine Förderung wie z.B. Weiterbildungen oder konstruktive und gehaltvolle Kritik.
Verbesserungsvorschläge
Offene, klare und ehrliche Kommunikation seitens der Führungskraft.
Besserer Umgang mit Fehlern, also Learnings daraus ziehen, anstatt einen Schuldigen zu suchen.
Akzeptieren, dass nicht alle Aufgaben von Mitarbeitenden so erledigt werden, wie man sie selbst als Führungskraft erledigen würde
Arbeitsatmosphäre
Das Team war wirklich sehr toll, die Führungskraft leider mangelhaft.
Image
Das Image hat vor allem in der sozialen Interaktion gelitten, bei verschiedenen Situation war das Auftreten der Führungskraft oft unangebracht und nicht der Situation gerecht.
Work-Life-Balance
Zeiterfassung und Überstundenausgleich war möglich.
Karriere/Weiterbildung
Versprechungen wurden nicht eingehalten. Weiterbildungen haben nie stattgefunden.
Gehalt/Benefits
Versprechungen wie z.B. ÖPNV Ticket wurden nicht eingehalten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Mülltrennung, Lebensmittel wie z.B. Hafermilch werden bei Amazon bestellt, anstelle diese beim nahegelegenen Supermarkt zu kaufen.
Kollegenzusammenhalt
Das Team war wirklich wundervoll. Zusammenhalt war wegen der Führungskraft aber auch wichtig.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gab keinen Umgang mit älteren Kollegen, da das Team sehr jung war. Alles Berufseinsteiger oder Studierende, an die ein Anspruch gestellt wurde, die man in diesem Stadium seines Berufsleben nicht erfüllen kann.
Vorgesetztenverhalten
Wenn ich könnte, würde ich 0 Sterne geben. Generell werden bei allen Problemen die Fehler im Team gesucht. Leider hat keine Reflektion in der Führungsebene jemals stattgefunden. Kritik wurde kaum bis gar nicht angenommen.
Arbeitsbedingungen
Das Office ist schön. Die Zusammenarbeit mit den anderen Unternehmen im Haus auch. Homeoffice war nur nach Absprache und Genehmigung möglich.
Kommunikation
Die Kommunikation gingen oft in die persönliche und nicht fachliche Ebene, so wurde ich in Feedbackgesprächen regelrecht runtergemacht. Leider ging das ging das nicht nur mir so, sondern auch allen anderen Kollegen. Versprechen wurden mehrfach nicht eingehalten; wird man gemocht und es gibt keine Probleme, ist alles gut. Gibt es eins, wird man gegaslighted und alle Schuld wird dem Arbeitnehmer in die Schuhe geschoben.
Gleichberechtigung
Mitarbeitende werden mit unterschiedlichen Boni (Zahlungen oder materiellen Gütern) belohnt, wenn sie gute Arbeit machen und in einem freundschaftlichen Verhältnis zum Arbeitgeber stehen.. Andere, die aufgrund der Projektverteilung nicht die Möglichkeit haben, bleiben leer aus. Die Güter, werden dann nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses wieder entzogen, obwohl sie als Geschenk übergeben wurden.
Interessante Aufgaben
Zu Beginn war die Arbeit abwechslungsreich, jedoch sind die spannenden Kunden leider nach und nach gegangen.
