Viel Schein, wenig Sein – Wertschätzung nur unter Kollegen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Familiäres, persönliches Betriebsklima mit starkem Zusammenhalt und Teamgeist.
Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege für direkte Kommunikation.
Langfristige Orientierung und Beständigkeit, statt kurzfristigem Gewinnstreben.
Möglichkeiten für eigenverantwortliches Arbeiten und Mitgestaltung.
Angebote wie Obst, Wasser und Kaffee sorgen für Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen wirkt auf den ersten Blick familiär – allerdings nur, wenn man bereit ist, sich völlig für den Job aufzuopfern. Als Mitarbeiter fühlt man sich wertgeschätzt, jedoch in erster Linie von den Kollegen und nicht von den Vorgesetzten.
Es werden zwar regelmäßig Schulungen angekündigt oder gebucht, gerade fachspezifische Weiterbildungen finden jedoch selten wirklich statt. Die Führungsebene zeigt hier wenig Verbindlichkeit und teilweise auch mangelndes Führungsverhalten. Kritische Themen werden gerne ausgeblendet, während Anpassung und „Arschkriecherei“ eher belohnt werden als fachliche Leistung.
Die IT-Infrastruktur ist veraltet und funktioniert trotz externer Dienstleister nicht zuverlässig. Woran das liegt (internes Bottleneck?) bleibt unklar, das Problem spüren aber alle im Arbeitsalltag.
Positiv hervorheben kann man immerhin das Angebot an Obst, Wasser und Kaffee – leider ersetzt das keine verlässliche Prozesse, moderne Systeme oder faire Bezahlung. Apropos: Die Bezahlung ist im Vergleich schlecht, und selbst zugesagte Gehaltserhöhungen bleiben aus.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserung der Führungskompetenz durch gezielte Führungskräfte-Entwicklung und mehr Verantwortungsbewusstsein.
Ehrliche und transparente Kommunikation, offen für Kritik und Probleme, anstatt diese auszusitzen oder zu ignorieren.
Verlässliche Umsetzung fachspezifischer Schulungen und regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter.
Modernisierung der IT-Infrastruktur, um reibungslose Abläufe sicherzustellen und technologische Engpässe zu vermeiden.
Förderung von echter Wertschätzung, die über reine Kollegialität hinausgeht, inklusive faire Bezahlung und gerechte Gehaltserhöhungen.
Beseitigung von „Arschkriecherei“-Kultur durch klare Leistungskriterien und transparente Beförderungsprozesse.
Stärkere Förderung der Work-Life-Balance durch realistische Arbeitsbelastungen und flexible Arbeitszeitmodelle
Arbeitsatmosphäre
Kollegen top, aber Führung schwach – Wertschätzung fehlt, Probleme werden ignoriert, Atmosphäre oft frustrierend.
Image
Nach außen hin so gut wie eben möglich.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance ist gegeben, mit Belastung, wenig Rücksicht, Ausgleich hängt stark vom Team statt vom Arbeitgeber ab.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird angeboten, wird versprochen, wird von geredet das sie kommen dennoch bleiben sie aus, die wichtigen und bedeutungsvollen
Gehalt/Benefits
Gehalt ist unterdurchschnittlich, zugesagte Erhöhungen bleiben aus, Sozialleistungen sind minimal und wenig attraktiv.
Kollegenzusammenhalt
Starker Zusammenhalt im Team, Kollegen unterstützen sich gegenseitig und schaffen trotz allem ein familiäres Miteinander.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetztenverhalten oft unprofessionell, fehlende Führungskompetenz, Probleme werden ignoriert, Anpassung statt Leistung zählt.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen sind von veralteter IT, fehlender Struktur und schwacher Ausstattung geprägt – Obst und Wasser reichen nicht aus.
Kommunikation
Kommunikation ist intransparent, wichtige Infos fehlen oder werden übersehen, echte Offenheit gibt es kaum.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung offiziell vorhanden, in der Praxis jedoch oft von Sympathien und Anpassung statt von Leistung abhängig.
Interessante Aufgaben
Es gibt interessante Aufgaben, jedoch fehlen klare Strukturen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, was schnell demotiviert.