2 von 19 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sämtliche zu zahlende Gehaltsnachzahlungen von Mai bis Dezember 2025, Boni und der als netto vereinbarte Schadensersatz wurden erst im Steuerjahr 2026 ausgezahlt. Und dies mit Steuerklasse 6 statt 1. Das Arbeitslosengeld wurde nun sogar mit der Gesamtnachzahlung verrechnet.
Dabei hätte die Auszahlung doch im letzten Jahr korrekt erfolgen müssen nach deutschem Gericht!
Erst infolge der Zwangsvollstreckung wurde ein Teil der bereits durch einen gerichtlichen Vergleich zugesprochenen Forderung ausgezahlt.
Update: Der entstandene Steuernachteil wurde auf ausdrückliche Nachfrage der East River BidCo GmbH durch meine Steuerberaterin berechnet und mit 12.065,00 € beziffert. Der Konzern hat meinen Anspruch vollständig außergerichtlich abgelehnt. Es gelten Ausschlussfristen. Deshalb werde ich quasi gezwungen, vor Gericht zu gehen, um diesen Schaden geltend zu machen.
Mit welchen ethischen Grundsätzen lässt sich eine solche Vorgehensweise vereinbaren?
- Vielfältige Projekte und die Möglichkeit, in kurzer Zeit viel Verantwortung zu übernehmen.
- Kolleg:innen auf Arbeitsebene meist sehr engagiert und kompetent.
- Themen wie Nachhaltigkeit und Regulierung sind spannend und zukunftsorientiert.
- Zwischenmenschliche Konflikte werden häufig nicht transparent oder lösungsorientiert behandelt.
- Feedbackkultur ausbaufähig; konstruktive Kritik wird teils als Angriff wahrgenommen.
- Strukturelle Unterstützung und klare Kommunikation fehlen in kritischen Momenten.
Eine offenere, reflektiertere Feedbackkultur, in der schwierige Themen besprochen werden dürfen, ohne dass sofort Fronten entstehen. Mehr Schutz für Mitarbeitenden in Konfliktsituationen und klare Verantwortlichkeiten bei Eskalationen.
Insgesamt eine lehrreiche Zeit, aber auch herausfordernde Zeit, die gezeigt hat, dass Werte, vor allem im Nachhaltigkeitsbereich, erst dann wirklich Gewicht haben, wenn sie in schwierigen Momenten wirklich gelebt werden.
Teilweise angenehme Zusammenarbeit, aber in Konfliktsituationen schnell angespannt. Vertrauen und Offenheit waren nicht immer gegeben.
Nach außen modern und werteorientiert, intern fehlt teilweise die gelebte Substanz dahinter.
In Ordnung - Arbeitszeiten grundsätzlich fair, keine Überlastung.
Mit einzelnen Kolleg:innen gut. Der Zusammenhalt hing von persönlichen Beziehungen ab.
Fehlende Selbstreflexion und emotionale Kompetenz in schwierigen Situationen. Konflikte wurden auf persönlicher statt sachlicher Ebene behandelt.
Kommunikation oft unklar und inkonsistent. Kritische Themen wurden selten transparent oder lösungsorientiert besprochen.
Branchenüblich.
Teilweise waren unbewusste Vorurteile spürbar, insbesondere in sensiblen Themen rund um Geschlechterrollen und Kommunikation.
Fachlich spannende Themen mit Zukunftsbezug (Nachhaltigkeit, ESG, CSRD, etc.)