Auch nur ein Dienstleister mit allem was dazugehört.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt ist mittlerweile eine Frechheit.
Verbesserungsvorschläge
Nicht mehr auf Gedeih und Verderb alles auf Basis von SAP entscheiden. Die Zahlen dort liefern wenig belastbare Infos. Prozesse verschlanken oder ganz abschaffen. Die schaden uns und unseren Projekten nur. Im (Projekt)-Management massiv ausdünnen. Gerade in kleineren Projekten kann man sich einen extra Projektleiter sparen. Die belasten das Projekt nur unnötig. Ein Auge auf Zeiten und Kosten zu haben kann auch der Repräsentant.
Arbeitsatmosphäre
Aktuell geprägt von Jobangst. Es gibt kaum noch neue Projekte. Alle paar Monate gibt es eine Entlassungswelle. Alles und jeder in der Firma ist gefühlt eine Marionette der SAP Zeiterfassung. Es geht ausschließlich um den Auslastungswert darin. Hat man mal zwei Wochen nichts zu tun, also Auslastung null, und das ist bei einem Dienstleister keine Seltenheit, steht schnell eine Kündigung im Raum. Das Management versucht verkrampf durch immer neue Analysen Erkenntnisse aus SAP zu gewinnen und stülpt mit aller Gewalt Prozesse über Projekte, die diese dann ineffizient und teuer machen.
Image
Nach außen präsentiert sich die Firma als innovatives Tech-Unternehmen. Intern merkt man davon nicht viel.
Work-Life-Balance
Man hat viele Freiheiten. Home Office wurde zuletzt eingeschränkt. Darum ein Stern Abzug.
Karriere/Weiterbildung
Kaum vorhanden und wenig reizvoll. Schon in der ersten Führungsebene, also als Teamleiter, mutiert man zum Vertriebler und Verkäufer. Da geht es nur noch darum, Akquise Termine mit Kunden zu machen und Projekte an Land zu ziehen. Ok wer das mag. Für mich als Ingenieur bietet die Firma hier keine interessanten Entwicklungmöglichkeiten. Mehr Gehalt wollen sie ohnehin nicht zahlen. Warum sich also unnötig und übermäßig anstrengen?
Gehalt/Benefits
Äußerst niedriges Gehalt. Als Mitarbeiter direkt bei Akkodis, wenn man also im Werkvertrag ist und nicht in Arbeitnehmerüberlassung an ein Kundenunternehmen verkauft wird, verdient man mehrere Zehntausend Euro weniger im Jahr als in den großen Kundenunternehmen. Stagnation über Jahre. Leistung lohnt sich hier nicht.
Kollegenzusammenhalt
In unserer Abteilung gut.
Vorgesetztenverhalten
Bei mir sehr gut. Das variiert natürlich. Es gibt auch Berichte von Kollegen, die massiv unter Druck gesetzt wurden.
Arbeitsbedingungen
Es gibt ein Buchungssystem für die Arbeitsplätze am Flugfeld. Man hat zwei Bildschirme und wenn sie funktioniert gibt es auch eine Klimaanlage.
Kommunikation
Ist alles in allem in Ordnung. Was mein Team betrifft gut. Geht es jedoch darum, Leute loszuwerden, zieht die Firma alle unfairen Register. Das passiert dann alles äußerst kurzfristig und basiert ausschließlich auf Auslastungszahlen. Das Know-how oder die persönliche Situation spielen gefühlt keine Rolle.
Interessante Aufgaben
Wie überall teils teils. Es ist halt ein Dienstleister. Das heißt jede Stelle als Sachbearbeiter z.B. Ingenieur/Mechaniker ist direkt mit Umsatz verknüpft. Das heißt hauptsächlich Schema F in Projekten wiederholen und möglichst schnell fertig stellen. Ja keine zusätzliche Zeit investieren.

