8 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Unternehmen befindet sich im Dauer-Kahlschlag. Es werden am laufenden Band massenhaft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen. Von langjährigen Kräften bis hin zu Berufseinsteigern. Ein nachhaltiges Konzept ist nicht erkennbar; es wirkt wie ein reines panisches Verfeuern von Personal, um kurzfristig Zahlen zu korrigieren. Man kann dabei zusehen, wie sich die Firma wirtschaftlich Schritt für Schritt komplett selbst abschafft. Die Geschäftsführung agiert fachlich und personell vollkommen inkompetent. Es gibt keine Weitsicht, keine klare Strategie und keinerlei Einsicht in die eigenen Fehlentscheidungen. Das Betriebsklima ist von Angst, Druck und Unsicherheit geprägt. Transparente Kommunikation existiert nicht. Veränderungen erfährt man entweder im Nachhinein oder über Flurgespräche.
Die aktuelle Geschäftsführung hat bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist, das Unternehmen sicher zu steuern. Verantwortung übernehmen, statt die Substanz des Unternehmens schrittweise zu vernichten.
Der einzige Lichtblick war der Zusammenhalt unter den Angestellten, die gemeinsam versucht haben, das Beste aus der Situation zu machen.
Die Kolleginnen und Kollegen. Der Zusammenhalt im Team war über Abteilungsgrenzen hinweg ehrlich gut, gerade in schwierigen Phasen. Das ist aus meiner Sicht das eigentliche Kapital dieses Unternehmens. Fachlich hatte ich eine große Aufgabenvielfalt und konnte weitgehend eigenverantwortlich arbeiten. Wer Themen selbst vorantreiben möchte, findet inhaltlich viel Spielraum. Schade ist, dass diese Leistung der Belegschaft aus meiner Sicht weder anerkannt noch angemessen vergütet wird.
Versprechen und Realität. Beim Einstieg wurden mir der Aufbau eines Teams, eine langfristige Perspektive, Sicherheit und eine klare Gehaltsentwicklung in Aussicht gestellt – Marketing sei kein Luxus, sondern essenziell für das Unternehmen. Eingetreten ist davon nichts: kein Teamaufbau, keine Gehaltsentwicklung, keine Perspektive.
Information kommt zu spät oder gar nicht. Über Entwicklungen, die die eigene Arbeit und den eigenen Arbeitsplatz betreffen, erfährt man erst, wenn die Entscheidungen längst gefallen sind. Auf schriftliche Nachfragen habe ich über Wochen keine oder nur ausweichende Antworten erhalten.
Führung in der Krise. Innerhalb weniger Jahre kam es zu Kurzarbeit und zu einer Massenentlassung; betroffen waren Beschäftigte in der Probezeit, Werkstudierende und mehrere Festangestellte. Gerade in dieser Phase war die Geschäftsführung im Betrieb nach meiner Wahrnehmung selten präsent, und zur Lage wurde nicht kommuniziert. Wer Verantwortung trägt, sollte in solchen Zeiten sichtbar an der Seite der Belegschaft stehen. Das habe ich hier nicht erlebt.
Vergütung. Die Gehälter stehen aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zur geforderten Leistung. Mir sind Fälle bekannt, in denen Beschäftigte nach über 15 Jahren Betriebszugehörigkeit weniger verdient haben als Neueinsteiger. Das war kein Einzelfall und zeigt aus meiner Sicht, welchen Stellenwert Loyalität hier hat.
Gestrichene Leistungen. Nach und nach fielen Zusatzleistungen weg – kostenloses Wasser, der Obstkorb, Teamevents. Für sich genommen Kleinigkeiten, in Summe aber ein deutliches Signal, an welcher Stelle zuerst gespart wird.
Druck statt Führung. Seit der wirtschaftlichen Schieflage hat sich der Umgangston spürbar verändert: mehr Kontrolle, mehr Forderungen, mehr Druck. Viele Kolleginnen und Kollegen leiden erkennbar darunter, und das Klima, das vorher da war, ist aus meiner Sicht zerstört. Die Führung hat damit Vertrauen verspielt, das sich so schnell nicht zurückgewinnen lässt.
Umgang bei der Trennung. Mit der Kündigung wurde mir eine Abwicklungsvereinbarung vorgelegt, die einseitig zugunsten des Arbeitgebers ausgestaltet war. Das Homeoffice wurde mir zeitgleich mit Aushändigung der Kündigung entzogen. Nachdem ich die Vereinbarung nicht unterschrieben und stattdessen rechtliche Schritte eingeleitet habe, blieben Entgeltzahlungen aus, und ich wurde während des noch laufenden Arbeitsverhältnisses von der Sozialversicherung abgemeldet. Die Klärung mit meiner Krankenkasse musste ich selbst übernehmen.
Wem Existenzsicherheit wichtig ist, sollte sich einen Einstieg hier gut überlegen. Und wer anfängt, sollte Entgeltabrechnungen, Zeitkonten und Meldebescheinigungen von Beginn an selbst prüfen und aufbewahren.
Kommunizieren. Gerade in schwierigen Phasen erwartet niemand Beschönigung, sondern Ehrlichkeit. Eine Information, die erst nach der Entscheidung kommt, ist keine Information.
Führung heißt Sichtbarkeit. In einer Krise gehört die Geschäftsführung in den Betrieb – ansprechbar, präsent, an der Seite der Belegschaft.
Vergütung überprüfen. Wenn langjährige Beschäftigte schlechter dastehen als Neueinsteiger, stimmt die Systematik nicht. Wer Leistung fordert, muss sie auch honorieren; Vertröstungen ersetzen keine Gehaltsentwicklung.
Zusagen einhalten – oder sie nicht machen. Wer im Bewerbungsgespräch Perspektiven verspricht, sollte sie halten oder offen sagen, wenn sie nicht mehr tragfähig sind.
Fair trennen. Ist eine Trennung unumgänglich, sollte sie korrekt ablaufen: Entgelt pünktlich und vollständig, Sozialversicherung richtig geführt, Unterlagen fehlerfrei. Wer stattdessen Druck aufbaut, verliert auch bei denen an Vertrauen, die bleiben.
Und zuletzt: Die Belegschaft ist die größte Stärke dieses Unternehmens. Es wäre klug, das zu erkennen, solange sie noch da ist.
werkstatt top
keine
Am Arbeitgeber schätze ich besonders die offene Kommunikation und den respektvollen Umgang im Team. Von Beginn an wurde ich in Projekte eingebunden und konnte Verantwortung übernehmen. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe – unabhängig von der Position. Ich habe stets das Gefühl, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird. Besonders positiv finde ich auch, dass eigene Ideen willkommen sind und man aktiv mitgestalten kann.
viel Verantwortung und egal wie man eingestellt wird - man wird ernst genommen und sehr fair behandelt
etwas mehr Fokus auf Außendarstellung / Marketing haben
sehr familiär - man wird super im Team aufgenommen und das Arbeitsklima ist sowohl entspannt aber auch in stressigen Momenten gut strukturiert
SEINE hat ein sehr gutes Image, das jedoch durch Marketingstrategien noch ausgebaut werden kann - das ist aber aktuell im Prozess
Als Werkstudent hat die Uni Priorität. Man meldet sich einfach und kann sich kurzfristig frei nehmen oder sich seine Stunden flexibel einteilen. Dafür hat jeder Verständnis
super für die Weiterbildung, da einem der Berufseinstieg durch den Werkstudentenjob erleichtert wird
Klimabewusstsein wird groß geschrieben
Durch Teamevents wie dem Sommerfest sowie der Weihnachtsfeier rückt man mehr zusammen. Man merkt schon gleich die gute Zusammenarbeit der Mitarbeiter
Man wird sowohl als Vollzeit-Mitarbeiter als auch als Werkstudent ernst genommen und die Geschäftsleitung ist sehr kompetent sowie offen für jegliche konstruktive Kritik. Es bestehen flache Hierarchien
mit dem Büro in Münster am Hafen neben dem Standort Dülmen hat man einen prima zusätzlichen Arbeitsplatz
Durch die regelmäßigen Teammeetings innerhalb der Abteilungen bekommt man einen super Anschluss zu dem was aktuell von Bedeutung ist. Der Einstieg in vereinzelte Prozesse hätte ein wenig unkomplizierter verlaufen können doch durch die gute Hilfe im Team fand man schnell die Orientierung
Batteriesysteme sind sehr spannend, da es zukünftig von großer Bedeutung ist. Man hat einen großen Einfluss auf die Ausgestaltung der Projekte
Ich arbeite als Werkstudent in der Projektplanung und bin mit meinem Job rundum zufrieden. Was mich besonders begeistert: Schon von Anfang an wird einem viel Vertrauen entgegengebracht. Man darf eigenständig arbeiten und bekommt verantwortungsvolle Aufgaben – das ist als Werkstudent absolut nicht selbstverständlich.
Auch die Arbeitszeiten sind sehr flexibel: Das Studium hat immer Priorität. Wenn es in der Uni mal stressiger wird, kann man sich jederzeit melden, kurzfristig freinehmen oder bekommt direkt Unterstützung vom Team.
Ein weiteres Highlight ist die Einbindung in echte Projekte: Zu Beginn begleitet man erfahrene Kollegen zu Kundenterminen, aber sobald man sich sicher fühlt, darf man diese eigenständig übernehmen. Man wird hier nicht wie ein typischer Werkstudent behandelt, sondern als vollwertiges Mitglied des Teams.
Das Team selbst ist sehr hilfsbereit und kollegial – alle ziehen an einem Strang und unterstützen sich gegenseitig. Die Arbeitsatmosphäre ist angenehm und motivierend.
Auch die Standorte sind ideal: Das Büro in Münster liegt zentral und ist für Studenten aus der Stadt bestens erreichbar – keine lange Anfahrt nötig. Wer im Büro in Dülmen arbeitet, profitiert von der Nähe zum Bahnhof: Vom Hauptbahnhof Münster ist man in unter 30 Minuten dort.
Die Kommunikation läuft in den meisten Fällen gut, könnte an einigen Stellen aber noch etwas klarer und strukturierter sein. Mit kleinen Anpassungen ließen sich Missverständnisse noch besser vermeiden.