Falle für motivierte Hochschulabsolventen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Dienstwagen (Skoda) wurde ordentlich genutzt, man hat Ewigkeiten im Auto verbringen müssen. Selbstverständlich fällt die 1% Regelung an für private Nutzung. Tanken darf man allerdings nur an Arbeitstagen. Man zahlt also für die private Nutzung eines Dienstwagens, muss aber selber tanken. Allerdings hatte sowieso niemand Interesse nach einer Algona-Woche noch PKW zu fahren.
Work-Life-Balance
9-10 Stunden am Tag ist inoffiziell Plficht. Bei Kundenbesuchen wird das natürlich schnell mehr. Abends im Hotel muss dann noch gearbeitet werden, die Leistungen werden schließlich getrackt und später besprochen.
Oftmals haben wir auch am Samstag unentgeltlich gearbeitet um die Produkte die wir verkaufen mussten überhaupt kennenzulernen. Während der normalen Bürozeit war daran nicht zu denken (von 8-17 Uhr ist Kaltakquise-Zeit).
Kollegenzusammenhalt
Untereinander hat man sich gut unterstützt. Anders würde man die 2-6 Monate die man in der Regel im Unternehmen verbringt vielleicht auch nicht unter dieser Führung aushalten.
Vorgesetztenverhalten
Das meiste ist ja schon gesagt. Unangenehm, schmierig. Er schreit gerne mal und macht einzelne Mitarbeiter fertig. In Anwesenheit aller Kollegen. Er beobachtet durchgehend, trackt minutengenau und macht so oft als möglich schlechte Stimmung.
Kommunikation
Jeden Morgen um 8 Uhr gab es das Morning-Meeting. Hier wurde konkret auf die Fehler Einzelner der letzten Tage eingegangen. Das war ein regelrechtes Fertigmachen was hier zelebriert wurde.
Fun fact: Vertrauensarbeitszeit - man darf kommen und gehen "wann man will". Der tägliche Termin um 8 Uhr war allerdings Pficht.
Gehalt/Benefits
Der variable Anteil des Gehalts war so kalkuliert, dass ein Berufseinsteiger bei einer 50 Stunden Woche eher nur das Fixum kassiert und die hoch gesteckten Ziele nicht erreicht.
Interessante Aufgaben
Kaltakquise, Auto fahren, vor Kunden blamieren.