Ihr Unternehmen?

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ALPAS 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Als HR-Managerin bei alpas habe ich positive als auch herausfordernde Aspekte in der Führungskultur erlebt

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Administration / Verwaltung in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Es gibt bei alpas gute Ideen, engagierte Mitarbeitende und Potenzial für echte Zusammenarbeit. Was fehlt, ist eine konsequent wertschätzende, reflektierte Führungskultur, die Vereinbarkeit, Vertrauen und Entwicklung tatsächlich lebt. Aus HR-Sicht ist das der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg – und für eine Arbeitskultur, in der Menschen bleiben wollen.

Kommunikation

Führung, die auf Kontrolle, Misstrauen und Mikromanagement basiert. 1:1-Gespräche dienten nicht dem Austausch über persönliche Entwicklung, sondern wurden genutzt, um Informationen über Kolleg:innen zu sammeln. Wertschätzung für freiwilliges Engagement – z. B. das Übernehmen von Aufgaben im Urlaub – blieb aus. Stattdessen gab es Rückfragen à la „Warum ist das noch nicht erledigt?“ – oft außerhalb üblicher Arbeitszeiten. Solche Kommunikation ist nicht nur unangebracht, sondern respektlos.

Vorgesetztenverhalten

Führung bedeutet mehr als Aufgaben zu delegieren. Es geht um Haltung, Kommunikation und ernsthaftes Interesse am Menschen. Wer Mitarbeitenden vorschreibt, wie sie ihre Abwesenheitsnotiz formulieren sollen, oder darauf besteht, bei jeder Mail in CC zu sein, sendet ein deutliches Signal: Kontrolle statt Vertrauen. Wer dann noch rückblickend feststellt, wichtige Informationen nicht erhalten zu haben, weil „nur relevante Mails gelesen werden“, verwechselt Leadership mit Autorität.

Gleichberechtigung

Besonders enttäuschend war der Umgang mit dem Thema Elternzeit. Dass man sich als Elternteil – insbesondere als alleinerziehende Mutter – für gesetzlich verankerte Rechte rechtfertigen muss und Aussagen wie „Elternzeit mit einem 5-Jährigen? Das macht doch niemand“ hören muss, ist nicht nur unprofessionell, sondern schlicht inakzeptabel. In einem modernen Arbeitsumfeld sollte Care-Arbeit mitgedacht und mitgetragen werden – nicht problematisiert. Obwohl ich ausdrücklich signalisiert hatte, weiterhin eingebunden bleiben zu wollen, wurde ich ausgeschlossen. Nach der Rückkehr war spürbar, dass meine Anwesenheit unerwünscht war. Ein besonders prägender Vorfall war ein Teamfototermin, zu dem ich eingeladen wurde – nur um vor Ort zu hören, ich sei aktuell „kein Teil des Teams“. Das Team hat den Vorfall miterlebt und ebenfalls als verletzend empfunden. Solche Situationen sind nicht nur menschlich enttäuschend, sondern werfen auch aus HR-Sicht Fragen zur Haltung gegenüber Elternzeit und Inklusion auf.

Karriere/Weiterbildung

Weder Budget vorhanden noch intern möglich


Arbeitsatmosphäre

Kollegenzusammenhalt

Work-Life-Balance

Interessante Aufgaben

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Image

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