Enttäuschend und frustrierend – Realität und Außendarstellung klaffen weit auseinander
Verbesserungsvorschläge
Ich wünsche mir für die Zukunft, dass intern genauso viel Energie in echte Veränderung gesteckt wird wie aktuell in die Selbstinszenierung nach außen.
Arbeitsatmosphäre
Statt Zusammenarbeit und Vertrauen herrscht ein Klima des Misstrauens und Vergleichens. Interner Konkurrenzdruck wird gefördert, nicht reduziert. Das schlägt sich direkt auf Motivation und Teamdynamik nieder.
Kommunikation
Wichtige Entscheidungen – sei es strategischer Natur oder im Tagesgeschäft – werden häufig hinter verschlossenen Türen getroffen. Die betroffenen Teams erfahren davon oft erst dann, wenn die Auswirkungen bereits spürbar sind. Ein „Warum“ oder „Wie“ wird kaum kommuniziert. Das führt zu Frust und Verunsicherung in der Belegschaft.
Vorgesetztenverhalten
Ich hatte nie das Gefühl, dass die oberste Führungsebene sich ernsthaft für die Menschen im Unternehmen interessiert. Entscheidungen wirken abgehoben und losgelöst vom Arbeitsalltag. Kontakt zur Basis? Quasi nicht vorhanden.
Image
Besonders bitter: Auf LinkedIn wird regelmäßig das Bild eines modernen, mitarbeiterzentrierten Unternehmens gezeichnet. Wer aber selbst dort arbeitet(e), weiß, wie weit diese Hochglanzbeiträge von der tatsächlichen Unternehmenskultur entfernt sind. Für mich war das irgendwann nur noch peinlich und frustrierend.
Karriere/Weiterbildung
Wenn es schwierig wird, wird der Rotstift fast reflexartig beim Personal angesetzt. Es fehlt an nachhaltigen Lösungen oder echtem Verantwortungsbewusstsein seitens des Managements. Kündigungsprozesse wirken oft unorganisiert und intransparent, was für alle Beteiligten belastend ist – auch für die, die bleiben

