Für den Berufseinstieg ok - mehr aber nicht. Unternehmen baut immer mehr ab, die guten Leute gehen...
Gut am Arbeitgeber finde ich
-viele Kollegen
-Deutschlandticket
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- überbezahlte Leute, die dann aber nichts anderes machen außer Excel Listen pflegen oder den ganzen Tag in wichtigen "Calls/Meetings" sitzen, ohne wertvollen Output.
- Management mit grenzenloser Selbstüberschätzung und Arroganz
- extreme Benachteiligung (abteilungsintern und auch übergreifend)
-Fingerpointing und Schuldzuweisung unter Kollegen, statt einfach mal vor seiner eigenen Haustüre zu kehren
-extreme Fluktuation, was unprofessionell beim Kunden und beim Mitarbeiter wirkt
-Hire & Fire Mentalität
Verbesserungsvorschläge
- "Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen" reduzieren -> schlechte Tools durch funktionierende ersetzen, unzählige sinnlose Meetings abschaffen
- Führungskräfte in jeder Abteilung reduzieren - viel zu aufgebläht -> kaum hat man einen Senior, Coach oder Team Lead im Titel wird nicht mehr operativ gearbeitet
- Führungskräfte ausbilden und nach Kompetenzen auswählen
- Langfristige Strategie ausarbeiten und umsetzen - nicht immer alles wild über den Haufen werfen und nach ein paar Monaten wieder zurückrudern
- Mitarbeiter wertschätzen! Vor allem die Consultants, ohne die gar nichts laufen würde..
Arbeitsatmosphäre
Kommt auf den Standort an. Zuletzt hat sich die Atmosphäre in der gesamten Firma aber zunehmend verschlechtert. Es herrscht viel Unruhe aufgrund von massenhaften Kündigungen, die weder kommuniziert noch begründet werden.
Image
Für die Größe sehr unbekannt. Feedback der Mitarbeiter zum Unternehmen meist vernichtend. Daher wird sich das kaum angehört, im Unternehmen herrscht absolute Ignoranz für Verbesserungsvorschläge oder Kritik.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man die KPIs erreicht wird man befördert- hier ändert sich allerdings nur der Titel, die Aufgaben bleiben identisch. Karrieremodell ist so ausgelegt, dass man nach spätestens 3 Jahren das Unternehmen verlässt. Individuelle Weiterbildungen sind hier gar kein Thema.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zuschuss zum Deutschlandticket ist super und fördert die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Ansonsten wird wenig darauf geachtet.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams ist der Zusammenhalt in der Regel gut. Die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen lässt oft zu wünschen übrig, da diese häufig eher gegeneinander als miteinander arbeiten. Dies führt zu unnötigen Konflikten und Missverständnissen.
Umgang mit älteren Kollegen
Wie oben bereits beschrieben, sehr wenig vertreten. Es ist gewollt, dass vorwiegend junge, belastbare und günstige Menschen im Unternehmen arbeiten, die auch noch "formbar" sind.
Vorgesetztenverhalten
Sehr unterschiedlich. Manche Vorgesetzte sind sehr kompetent und bemühen sich, das Beste aus der Situation herauszuholen und zeigen Engagement, aber letztendlich haben sie auch keine echte Entscheidungsgewalt. Sie sind gezwungen, die Vorgaben und Entscheidungen der Geschäftsführung zu übernehmen und umzusetzen, wodurch sie in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind. Viele unfähige Führungskräfte: Beförderungen erfolgen ausschließlich nach der Erreichung von KPIs, ohne Berücksichtigung von Führungskompetenzen. Teilweise werden Mitarbeiter mit nur 6-12 Monaten Berufserfahrung zu Führungskräften ernannt, weil externe Kandidaten nicht bezahlt werden können/wollen. Darunter leidet die Führungsqualität im ganzen Unternehmen extrem und die Ansagen aus Frankreich werden stupide umgesetzt.
Arbeitsbedingungen
Hardware ist grundsätzlich gut. Allerdings gibt es ein paar Kritikpunkte: höhenverstellbaren Tische nur an manchen Standorten, keine Klimaanlagen...
Kommunikation
Es herrscht mangelnde Transparenz. Wichtige Informationen werden meist gar nicht oder nur in eine Richtung weitergegeben, und zwar top-down. Den Rest regelt der Flurfunk.
Gleichberechtigung
Hier gibt es noch Verbesserungsbedarf. Ältere Kollegen sind kaum vertreten, und generell gibt es wenig Frauen in Führungspositionen, was möglicherweise auch am technischen Umfeld liegt. Im Unternehmen ist deutlich spürbar, welche Abteilungen und Positionen mehr oder weniger geschätzt werden, was zu einem Ungleichgewicht in der Wertschätzung und Förderung führt. Ein Überstundenkonto existiert nur in der ALTEN Technology, während in der GmbH Vertrauensarbeitszeit gilt. Hier werden Mitarbeiter in derselben Position unterschiedlich behandelt. Teilzeitkräfte sind ungern gesehen und haben keine Chance auf Weiterentwicklung.
Interessante Aufgaben
Grundsätzlich in Ordnung – es gibt spannende Technologien und interessante Kunden. Allerdings sind es letztendlich immer die gleichen Aufgaben die man ausführt und anschließend das weitere Vorgehen bespricht. Selbst entscheiden kann man nichts. Es werden sich "Projekte" aus den Fingern gezogen, um das Aufgabenspektrum zu erweitern, doch in der Praxis werden viele dieser Themen letztlich nicht umgesetzt.

